Get happy

Get happy

Bewusster leben. Zufriedener sein.

Transkript

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00:00:00: Das autonome Nervensystem kann, das ist das Interessante.

00:00:04: Es kann quasi sowohl die Körperintelligenz unterstützen, weil wir eben eine Reaktion bekommen, wenn das Nervensystem richtig eingestellt ist, was aus der Wahrheit sagt.

00:00:13: Aber wenn die Nervensysteme übersteuert sind, gereizt sind und so weiter und so fort, kann es eben auch genau das Gegenteil tun.

00:00:21: Get happy.

00:00:24: Bewusster leben, zufriedener sein.

00:00:28: Von und mit Carti Clef.

00:00:44: Und ich sage hallo ihr lieben schön, dass ihr auch in dieser Folge wieder mit dabei seid.

00:00:48: Wie immer hoffe ich, dass es euch gut geht und dass ihr in diesem Ort an einem schönen und an einem sicheren Ort seid.

00:00:55: In dieser Folge feiern wir die KI.

00:00:59: Und bevor ihr jetzt irritiert, die Stirn rundselnd, damit meine ich natürlich nicht die künstliche Intelligenz, sondern ich meine damit unsere Körperintelligenz, eine unglaubliche Kraft in uns Menschen, die uns sehr deutlich sagt bzw.

00:01:15: spüren lässt, was im Leben richtig und was falsch ist, wenn wir nur lernen, diese Kraft wieder wahrzunehmen und vor allem zu begreifen.

00:01:26: Eine Kraft, die sich im Gegensatz zum Verstand übrigens so gut wie nie Irrt.

00:01:32: Der Verstand, der analysiert, er malt.

00:01:37: Er erzählt uns Geschichten, er bläht auf, er wittert hinter jeder Ecke und in jedem Menschen irgendwie eine Gefahr.

00:01:46: Die Körperintelligenz hingegen ist eine ganz ruhige und verlässliche Größe in uns, die die meisten von uns aber erst mal wieder entdecken müssen.

00:01:54: Stichwort Trauma und Trennung vom Körper.

00:01:58: Und apropos KI, ich glaube, dass es noch nie so notwendig war, unsere Körperintelligenz zu schulen in einer Zeit, in der wir leben, in der wir uns überhaupt nicht mehr auf das verlassen können und in der wir dem, was wir sehen und hören, einfach nicht mehr trauen können.

00:02:18: Lukas Buchholz ist heute zum zweiten Mal mein Gast.

00:02:22: Nach unserem wunderbaren Austausch über die Weisheit der Kogi sprechen wir heute über die Weisheit in uns Menschen.

00:02:29: Gemeinsam mit dem Bewusstseinsforscher und Transformationstrainer Karl-Gerunig hat er bereits, dass Buch entdecke deine Körperintelligenz, der Zugang zu deinem wahren Energiepotenzial geschrieben.

00:02:44: Und ich freue mich sehr auf die wichtigen Erkenntnisse, die die beiden in diesem Buch teilen.

00:02:48: Denn das Thema Körperintelligenz ist aktuell in meinem Leben mein absolutes Lieblingsthema.

00:02:53: Hallo, Lukas!

00:02:55: Hallo, Kati.

00:02:56: Schön, dich wiederzusehen.

00:02:57: Schön, dich zu sehen.

00:02:58: Wir haben bei unserem letzten Gespräch schon ausgemacht.

00:03:00: Körperintelligenz wird auf jeden Fall die zweite Episode sein, über die wir uns austauschen.

00:03:06: Aber bevor wir einsteigen, wie geht es dir?

00:03:08: Wie ist es dir ergangen seit unserem letzten Gespräch?

00:03:11: Wie geht es den Kogi?

00:03:14: Ja, danke schön.

00:03:15: Ja, wow, es ist viel passiert seitdem.

00:03:17: Das war ja, glaube ich, vor zwei Jahren.

00:03:19: Oder man hat mitgesprochen, ich hab vor zwei Jahren, ne?

00:03:21: Genau.

00:03:22: Ja, genau.

00:03:23: Ne, seitdem ist sehr, sehr viel passiert.

00:03:26: Also wir haben ja die Akademie, wo die ja beauftragt worden bin damals, von den Kogi quasi an Ort, von Indigen im Wissen, ursprünglichem Wissen, aber auch zeitlosen Wissen, die wir unter dem Titel die Timeless Wisdom Academy jetzt gegründet haben, die man auch finden kann.

00:03:45: unter diesem Begriff.

00:03:46: Und es geht einfach darum, und das passt natürlich super bereits zu unserem heutigen Thema zu sagen, es gibt halt verschiedene Arten von Wissen und eben das, was wir als modernes Wissen, du hast schon den Verstand angesprochen, als Wissen heute bezeichnet oder auch als Wissenschaft, ist eben nur eine Form des Wissens.

00:04:01: Keine schlechtere oder irgendwie sowas, aber eben nur eine.

00:04:04: Und das ist das Thema, wo wir uns eben, ja, zu verschrieben haben bei der Akademie dieses, das aufzurollen, aus der Perspektive von Indigenem Wissen, verschiedenen Indigenen, Völkern, Potenzialen und der Zukunft, aber eben auch Traditionen oder andere Ansätze, wie die Körperintelligenz oder andere Ansätze.

00:04:21: Da gibt es ja ganz viele, die uns letztendlich, ich meine das Ziel von dem Ganzen letztendlich, wie können wir mehr zu uns finden?

00:04:27: Wie können wir wirklich uns mehr mit uns verbinden, diese Ausrichtung in Zeiten, wo ich sage mal, die äußeren Autoritäten, um es mal so auszudrücken, auf die wir uns verlassen, konnten mehr oder weniger zumindest im letzten Jahrhundert oder im letzten Jahrhundert und immer... Wie heißt das denn?

00:04:42: Wir können uns immer weniger darauf verlassen, sind wir unberechenbarer.

00:04:45: Und deswegen brauchen wir jetzt die innere Autorität.

00:04:47: Und eben eine dieser inneren Autoritäten ist die Körperintelligenz in ihren vielen Facetten.

00:04:53: Genau, und das ist natürlich ein Thema, was mich seitdem immer weiter beschäftigt hat und wo es immer tiefer reingeht.

00:04:57: Deswegen freue ich mich, dass wir darüber sprechen.

00:05:00: Mir geht es ganz genauso, weil das Thema Körperintelligenz sehr spät in mein Leben gekommen ist.

00:05:05: Aufgrund meiner traumatischen Kindheitserfahrungen war ich einfach unendlich lange von meinem Körper abgeschnitten.

00:05:13: Also das heißt, ich konnte Körperempfindungen überhaupt nicht ertragen.

00:05:17: Alles, was mein Körper mir über all die Jahre immer wieder gesagt und erzählt hat, war ich gar nicht in der Lage wahrzunehmen, weil ich nur im Kopf war.

00:05:26: Und wieder in den Körper zurückzukehren, war ein wesentlicher Teil meiner Trauma-Heilung.

00:05:31: Kannst du dich daran erinnern, wann du den Begriff Körperintelligenz das erste mal gehört hast?

00:05:38: Das ist bestimmt auch schon über zehn Jahre her.

00:05:41: Also, ich meine, Körperintelligenz kann ja ganz viel heißen.

00:05:44: Also, mit dem Buch, was du ja schon angesprochen hast, was ich geschrieben habe, mit der Arbeit oder über die Arbeit von Karl Grundig und mit Karl Grundig, damit ist ... Ein Zugang letztendlich zu einer Art von zeitlosen Prinzipien, die aber das Leben bestimmt und schon immer bestimmt haben, gemeint.

00:06:04: Und das ist eine sehr spezifische Art von Körperintelligenz.

00:06:07: Er schreibt das ja auch mit großem i an der Stelle.

00:06:10: Aber ich glaube, heute können wir auch noch über weitere Formen von Körperintelligenz sprechen, die darüber hinausgehen.

00:06:15: Aber das war für mich der Einstieg über dieses Ja, über diesen Zugang, den der Karl entwickelt hat.

00:06:22: Und das ist etwas, ich meine, der Karl kommt ursprünglich aus dem Kampfsport und hat schwarze Gürtel, glaube ich, in allen, wo man schwarze Gürtel haben kann.

00:06:30: Ich habe da nicht diesen Hintergrund, aber er hat da quasi irgendwann herausgefunden, dass es eben was gibt.

00:06:35: Jenseits dieser ganzen Techniken, dieser ganzen Schul, der ganzen Tradition, dass es eigentlich immer wie eine Art Kern gibt, auf die diese ganzen Traditionen zeigen, wenn man sie dann ernst nimmt, wenn man wirklich bis bis zum Ende geht und dass das eigentlich immer das gleiche ist.

00:06:53: und das ist das, was mir der Körperintelligenz meint und das ist auch das, was Gustave sehr, sehr mystische Erzählungen drüber gibt oder Berichte gibt, gerade aus dem asiatischen Kontext, gerade aus dem Bereich von Kampfsport, wo man manchmal denkt, ja, ja, ist klar, ich bin hier im schlechten Konfu-Film gelandet.

00:07:11: Aber das... und ich will nicht sagen, dass es nicht da auch viel Quatsch draußen gibt, der behauptet, Dinge zu tun oder Dinge zu können, die einfach nicht stimmen.

00:07:19: Aber es gibt eben auch noch diese echten Zugänge oder vielleicht auch wieder diese echten Zugänge.

00:07:24: und das Spannende ist, dass man das nicht lernen kann.

00:07:28: Sondern, dass wir alle damit geboren sind und wir können eigentlich nur wieder verlernen, was uns verhindert den Zugang dazu, quasi zu erfahren und in unserem Leben zu leben.

00:07:38: Also sprich das, was man uns in unseren ersten Lebensjahren alles so drauf gespielt hat, an Programmen und Software, das wieder zu fähre lernen und uns daran zu erinnern, wer wir wirklich sind und was wir wirklich können.

00:07:54: Genau, absolut.

00:07:55: Wir haben ja verlernt, unserem Körper zu vertrauen.

00:07:59: Und das ist natürlich, wie du schon sagst, das passiert in den ersten Lebensjahren, aber das passiert ja auch bis heute.

00:08:04: Das passiert ja ständig.

00:08:06: Wir werden ja ständig quasi konditioniert oder ja, beschallt mit einer bestimmten Form der Weltsicht.

00:08:13: Einfach wie wir auf die Welt blicken, wie wir uns auf uns selbst blicken, wie wir auf andere blicken.

00:08:17: Und das ist auch durchaus herausfordernd, sich da rauszulösen.

00:08:22: Und ich glaube, dass alle Menschen, die sich auch mit Körperintelligence beschäftigen, da auch noch in einem Prozess sind.

00:08:27: Und das ist auch was, was immer wieder der Fall ist.

00:08:30: Weil das Interessante ist, anders als etwas, was der Geist meint, verstanden zu haben.

00:08:36: So, ja, ich habe das jetzt verstanden, so ist es jetzt.

00:08:38: heißt Körperintelligenz eigentlich immer wieder der Kontakt zu uns selbst im jeweiligen Moment.

00:08:44: Und den kann man auf eine Art und Weise nicht verstetigen und sagen, ich habe jetzt verstanden, was Kontakt so passt.

00:08:49: Nee, das hilft einem überhaupt nicht.

00:08:51: zu dem Moment, wo ich denke, ich habe es verstanden, bin ich schon aus dem Kontakt raus.

00:08:55: Und das ist das Spannende.

00:08:57: Und von daher ist das einfach ein konstantes Erinnern oder wieder Eintunen da rein und also zumindest in meinem Fall auch immer wieder rausfallen.

00:09:06: Und da gibt es eine ganz spannende Geschichte, der Gründer des Al-Qaeda, der Muray Ueshiba, soll mal gefragt worden sein, als er da irgendwelche spannenden Sachen auch im Kampfsport gemacht hat.

00:09:16: Ja, Meister, Meister, wie schaffst du es denn, immer so bei dir zu sein, immer so zentriert zu sein?

00:09:21: Und er soll er geantwortet haben, ich bin überhaupt nicht die ganze Zeit bei mir, ich verliere mich ständig.

00:09:26: Ich finde mich nur so schnell wieder, dass ihr es nicht merkt.

00:09:31: Und das finde ich so einen schönen Punkt, dass es auch überhaupt nicht schlimm ist, zu sagen, sich zu verlieren oder wieder rauszufallen.

00:09:36: Die Frage ist einfach nur, wie schnell schaffe ich es mich wieder zu erinnern und wieder zu mir zu kommen.

00:09:41: Und das ist, glaube ich, ein Weg, auf dem wir uns alle begeben können.

00:09:44: Ja, da möchte ich ergänzen oder noch eine neue oder eine zusätzliche Perspektive dazu nehmen.

00:09:49: Das ist ein bisschen wie mit dem Reagieren auf Trigger.

00:09:52: Es geht ja nicht darum, dass wir nie wieder auf einen Trigger reagieren.

00:09:56: Die Frage ist nur, wie lange bleiben wir drin?

00:10:01: Weil wir sprechen ja über Reaktionen unseres autonomen Nervensystems und das Nervensystem spielt ja auch bei der Körperintelligenz eine ganz enorme Rolle.

00:10:09: Welche das ist, das werden wir vielleicht gemeinsam ein bisschen rausarbeiten können.

00:10:12: Vielleicht noch einiges, wo ich wirklich gestaunt habe, dass diese Kraft in uns im Asiatischen wirklich Ki genannt wird, also KI.

00:10:22: Ist ja wirklich unglaublich.

00:10:23: Ja,

00:10:25: im Japanischen genau.

00:10:26: Verrückt.

00:10:28: Weil ich hab's ja in der Amolation schon gesagt, ich glaube, dass wir jetzt in eine Ära eingetreten sind, wo wir eben dem, was wir sehen und hören, einfach nicht mehr vertrauen können.

00:10:40: Weil, also ich hab das hier schon erzählt, ich hab von ein paar Monaten auf Instagram in meiner Story ein Video geteilt, es war KI, ich habe es nicht gesehen.

00:10:48: Und ich dachte, ich bin achtsam, ich hab's nicht gesehen.

00:10:51: Und ich dachte, damn, wir müssen wirklich so gut aufpassen.

00:10:56: Und ich glaube ... Dass das die Zeit ist, wo wir alle aufgerufen sind, wieder mehr mit unseren Instinkten, unserer Intuition und dieser Stimme in uns, dieser Körperintelligenz, mehr in Kontakt zu kommen.

00:11:08: Wie siehst du das in Bezug auf KI?

00:11:12: Ja, absolut.

00:11:13: Also ich glaube auch, dass wir den Technologiebegriff erweitern müssen.

00:11:16: Ich glaube, dass wir ruhig sagen können, dass es eben verschiedene Arten von Technologie gibt und dass der Körper auch eine Art von Technologie ist.

00:11:24: und quasi kein Zufall oder kein Unfall der Evolution.

00:11:29: Wir sind jetzt irgendwie so, wie wir halt sind.

00:11:30: Sondern dass wir wirklich sagen, das ist eine Hochtechnologie, mit der wir geboren werden und dass wir aber nur verlernt haben, sie zu bedienen, falls man das jetzt so sagen kann.

00:11:42: Und das Interessante ist auch, und ich glaube, da müssen wir auch gut aufpassen, dass wir da nicht generalisieren.

00:11:49: Weil meine Erfahrung ist, dass auch unterschiedliche Menschen unterschiedliche Zugänge zur Körperintelligenz haben.

00:11:56: Zum Beispiel, du hast es in der Anmoderation angesprochen, wie wir Entscheidungen treffen.

00:12:01: Und da gibt es einfach unterschiedliche Sachen.

00:12:03: Also ich finde ein System, was da teilweise echt ganz spannende Einblicke auch zu liefert, ist das Human Design, das bestimmt einige der Hörerinnen und Hörer kennen.

00:12:12: was ja auch als quasi die Kunst der Unterscheidung genannt wird.

00:12:16: Das heißt, nicht jede Körperintelligenz von jedem ist das gleiche und das müssen wir auch verstehen.

00:12:20: Das heißt, wir haben eine Hochtechnologie, aber nicht unbedingt immer die gleiche.

00:12:24: Das heißt, uns selber kennenzulernen und überhaupt zu wissen, was funktioniert denn für mich.

00:12:29: Und manche Menschen sind schon sehr gut darin.

00:12:31: auf ihr Gefühl im Moment zu achten, spontan richtig gute Entscheidungen zu treffen.

00:12:35: Und manche Menschen brauchen erst mal Wellen, die sie durchlaufen und sagen, ich muss das erst mal fühlen, das eine, das andere.

00:12:40: Und dann sagt mein Körper mir irgendwann nach ein paar Tagen, nach ein paar Mal drüber schlafen.

00:12:44: Und erst mal kennst du dann, welche Art von innerer Führung oder innerer Autorität habe ich denn überhaupt.

00:12:52: Und mit der gehe ich um.

00:12:53: Und ich glaube, dass das letztendlich ... Ja, oder ich fang mal anders an.

00:13:00: Ich glaube, dass das mit der KI oder gerade mit diesen large-language-Models und dieser Idee der generativen KI, der immer weiter geforscht wird, dass das eigentlich ein Versuch ist, quasi wie eine Art Orakel herzustellen.

00:13:18: Dass wir in der Lage sind, so viel Daten zu sammeln, dass wir quasi ein Stück weit die Zukunft erfahren können, kontrollieren können, beeinflussen können und ähnliches.

00:13:28: Und das ist natürlich ein Weg, auf dem sich die Menschheit schon seit Ewigkeiten befindet.

00:13:33: Man kann das Oracle von Delphi zitieren, die haben letztlich nichts anderes versucht, nur mit einem anderen Zugang.

00:13:40: Und die Frage ist eben, wie weit bin ich in der Lage, über KI überhaupt auf diese Ebene, ich sag mal, hinter dem Leben zuzugreifen.

00:13:50: Es gibt ja diese schöne Unterscheidung, dass wenn wir quasi mit Komplexität umgehen wollen, und das ist ja das, was wir gerade immer mehr erfahren, gibt es ja die Dinge, von denen ich weiß, dass ich sie weiß, also die sogenannten known-knowns.

00:14:01: Und dann gibt es die known-unknowns, also die Dinge, von denen ich weiß, dass ich sie nicht weiß.

00:14:07: Und jetzt wird es spannend, weil es gibt die Dinge, von denen ich nicht mal weiß, dass ich sie nicht weiß.

00:14:12: Und das Interessante ist, wenn ich jetzt noch mit die KI-Arbeiter, Modellebauer, kann ich irgendwie versuchen, das mit einzubeziehen, aber ich werde nie dahin kommen, weil mein Verstand, und das ist ja das, was die KI macht, sie nimmt ja die Gedanken oder die Worte, also ich meine das Internet besteht ja oder die Welt besteht ja aus geschriebenen Worten, also Produkte des Verstandes, und das ist ja darauf, dass worauf die Modelle trainiert werden.

00:14:33: Die werden ja trainiert auf dem Ergebnis vom menschlichen Verstand.

00:14:38: Und wenn ich aber die Dinge, wenn ich gar nicht weiß, dass ich Dinge nicht weiß, kann ich die Modelle auch nicht darauf trainieren.

00:14:45: Und die Frage ist eben, und da glaube ich, dass das der Fall ist, dass die Körperintelligenz tatsächlich einen Zugang gibt zu dieser unbekannten Ebene, zu dem, von dem wir nicht mehr wissen, dass wir es nicht wissen.

00:14:56: Und auf einmal haben wir vielleicht einen Gefühl, haben wir eine Intuition, haben wir auch einmal einen Impuls, irgendwas zu machen und wir verstehen es überhaupt nicht.

00:15:03: Aber wenn wir lernen, uns zu vertrauen, folgen wir vielleicht diesen Impuls und später.

00:15:07: kann es anfangen, eben Sinn zu machen und zu sagen, ich wusste gar nicht, dass ich das nicht wusste, aber wenn ich das nicht gemacht hätte, wäre passiert oder was auch immer.

00:15:14: Also die Frage ist ja, wie wir, wie wir mit diesem Unbekannt, mit diesem Mysterium quasi umgehen.

00:15:19: Und ich glaube, dass da die KI im Sinne jetzt der Körperintelligenz und einfach einen ganz, ganz spannenden Schlüssel zu einer Ebene darstellen kann, die, glaube ich, mit unserem bisherigen Wissen oder der Versuch, über noch mehr Daten quasi noch mehr Unwägbarkeiten zu kontrollieren, vielleicht verwehrt bleiben wird.

00:15:47: Ich bin kein Fan davon zu sagen, dass wir quasi bestimmte Teile des Körpers als besonders wichtig raus isolieren.

00:15:55: Also ich kenne das gerade, ich spreche das Herz an.

00:15:58: Viele Menschen sagen ja, wir müssen wieder die Herzenergie gehen und so weiter und sofort stimmt, aber wir müssen in alle anderen Teile unseres Körpers genauso reingehen.

00:16:06: Und ich glaube, dass das quasi wie eine Art Fallstrick sein kann, zu sagen, dass wir uns quasi auf bestimmte Aspekte in unserem Energiefeld oder unserer Energie oder unserem Wissen stärker fokussieren.

00:16:19: als auf andere.

00:16:20: Und das ist eben das, was ich auch gelernt habe von Karl Grunig und seiner Arbeit, ist zum Beispiel bei einem Angriff oder bei einem Kampf ist es immer so, dass wir uns verformen.

00:16:32: Es kommt etwas auf uns zu, wir erschrecken uns, wir sind beeindruckt und wir verformen uns emotional, geistig und eben auch körperlich.

00:16:38: Wir verspannen uns, also das kann man auf der ganz körperlichen Ebene wahrnehmen, aber auch eben emotional und geistig.

00:16:43: Und die Idee ist, oder der Ansatz der Körperintelligenz ist, zu sagen, ich fühle mich wieder komplett gleichzeitig und gleichwertig im gesamten Körper.

00:16:55: Und das spielt das Herz keine größere Rolle als das Hirn oder als meine linke Hand oder als mein großer C, sondern es ist quasi die gesamte, ich sag jetzt mal Technologie-Körper, die wir mitbekommen haben, hat die Gleichwertigkeit und jeder Aspekt ist gleich.

00:17:08: Und das ist das, was uns quasi wieder in die Zentrierung bringt.

00:17:13: Wohingegen ein Fokus auf bestimmte Aspekte des Körpers.

00:17:16: Und es ist natürlich die Frage, wie man es macht.

00:17:17: Da gibt es natürlich auch verschiedene Ansätze.

00:17:19: Das kann man auch ganzheitlich machen.

00:17:20: Aber ich sehe eben diese Falle oft, dass Menschen dann sagen, oh, ich meditiere jetzt ganz viel mit dem Herzen zum Beispiel oder sowas.

00:17:27: Und dann komme ich wieder in eine Art von Ungleichgewicht.

00:17:30: Vorher war ich vielleicht in der Ungleichgewicht im Kopf, aber dann bin ich irgendwie der Ungleichgewicht im Herzen.

00:17:34: Das funktioniert auch nicht.

00:17:35: Also ich kenne ganz viele Menschen, die total im Herzen sind, total lieb, von den offenen, sondern einfach nichts gebacken kriegen im Leben.

00:17:41: Das ist dann quasi die Kehrseite davon.

00:17:43: Deswegen meinte ich, ob wir diese Koherenz brauchen, also das im Grunde genommen im besten Fall Hirn und Herz oder Bauch und Kopf, wie man das umgangssprachlich sagt, Hand in Hand Entscheidungen treffen, weil da bin ich total bei dir.

00:17:55: Also nur noch aus dem Herz heraus oder aus dem Gefühl heraus zu entscheiden, ist genauso ein Ungleichgewicht, als alles nur den Verstand entscheiden zu lassen, würde ich sagen.

00:18:08: Absolut.

00:18:09: Und der kleine C ist genauso richtig wie das Herz oder der Bauch.

00:18:13: Und es war so, dass wir oft vergessen, dass wir merken, dass wir auch wie eine Art Hierarchie bauen im Körper.

00:18:20: Der Körper ist vollständig, wie er ist aus einem guten Grund.

00:18:23: Ich nenne den Körper, seitdem ich angefangen habe, mich mit ihm als diese, wie du sagst, diese ... Hoch technologische Genialität, ich nenne ihn immer liebevoll, ein Supercomputer.

00:18:36: Kein Mensch auf der ganzen Welt wird jemals so was Geniales entwickeln, wie dieser Körper ist.

00:18:43: Unglaublich.

00:18:45: Und ich frage mich, ob wir von klein auf nicht besser darauf geschult und ausgerichtet werden sollten.

00:18:53: Ich will jetzt hier nicht das Fastes-Schulsystems aufmachen, aber ... wie genial der Körper, in dem wir leben, in Wahrheit ist.

00:19:01: Aber wir haben gerade in den letzten Jahrzehnten eigentlich Jahrhunderten den Körper doch auf das beschränkt, was wir sehen.

00:19:09: Der Körper sollte vor allem gut aussehen und schlank sein und straff sein.

00:19:14: Aus medizinischer Sicht ist er häufig fehlerhaft.

00:19:18: Er ist krank.

00:19:19: Man sucht nicht nach den Ursachen, sondern man bekämpft die Symptome.

00:19:23: Aber niemand hat sich in der Tiefe zumindest niemand mit dem ich in meinem frühen Leben zu tun hatte, je die Mühe gemacht, mir zu vermitteln, dass ein Symptom, ein Ausdruck von etwas sein kann.

00:19:36: Ich sage nicht ist, aber sein kann.

00:19:39: Was sind seine Gedanken darüber?

00:19:43: Ich würde das komplett unterschreiben.

00:19:45: Ich glaube, dass auf jeden Fall dieses vernetzte Denken einfach, dass wir das komplett verlernt haben auf jeglicher Ebene.

00:19:52: Und das ist natürlich den Körper ganz stark.

00:19:55: betrifft.

00:19:56: Das ist ja auch das, was ich immer wieder bei meiner Zeit, bei den indigen Völkern, gerade bei den Kogi eben kennengelernt habe, dass die diese Trennung halt einfach nicht haben und dass die das quasi ganz natürlich verstehen und leben.

00:20:07: Und genau das eine ist natürlich zu sagen, wir haben das Thema der Psychosomatik, also dass wir quasi bestimmte körperliche Symptome quasi ausdruckt, der Psyche sind, aber das ist überhaupt nichts Neues.

00:20:19: Also das ist ja was, was so ein Schädel?

00:20:21: traditionelle chinesische Medizin ja schon vor Vollzig Tausenden von Jahren oder Aljoweda und so.

00:20:27: Also das ist ja, wir sind heute manchmal so, oh mein Gott, wir haben so was Neues entdeckt, ist natürlich völliger Quatsch.

00:20:31: Also das ist, das ist uraltes Wissen.

00:20:32: Wir haben es nur teilweise eben verlernt und ich denke, da hat auch das Christentum oder auch gerade der Katholizismus, glaube ich, nicht eine unrelevante Rolle bei gespielt.

00:20:43: Und da könnte man natürlich jetzt total wieder tief reingehen, die ganze Frage auch von den männlichen und weiblichen.

00:20:48: Und warum auch zum Beispiel gerade auch auch auch Spiritualität immer in so eine vergeistigte Richtung ging.

00:20:53: Und die Frage ist, kann es auch eine verkörperte Spiritualität zum Beispiel geben, was ja immer oft interessanterweise eine eher weibliche Spiritualität war, die ja gerade in Europa sehr sehr bekämpft worden ist, auch in den letzten Jahrhunderten, die mal Hexenverbrennung und so weiter.

00:21:09: Und dass diese ganze Trennung halt einfach keinen Sinn macht.

00:21:14: Und das habe ich eben wieder erlebt bei Menschen oder Völkern, in dem Fall jetzt den Kugi, die nie durch diese Trenne und diesen Bruch einfach gegangen sind.

00:21:24: Ich meine, die haben natürlich auch mit der Eroberung die andere Themen, aber dieses Thema haben die einfach nicht.

00:21:29: Die hatten quasi keine Christianisierung, die hatten nicht diese ganzen Arten von Aufspalten zwischen den männlichen und weiblichen.

00:21:37: Das ist einfach total spürbar, wie anders auch da das Verhältnis zum Körper ist oder einfach gelebt wird, einfach im Alltag und was das für eine Rolle spielt.

00:21:50: Und das merkt man einfach auch, einfach in der Präsenz der Menschen, einfach wie die da sind.

00:21:55: Und das natürlich ist, das kann man ja sagen, ja gut, die haben auch kein Smartphones, ja stimmt so.

00:22:00: Aber da gibt es, glaube ich, noch tieferere Gründe hinter an der Stelle.

00:22:05: Auf welche Art und Weise spricht unser Körper zu uns?

00:22:11: Ich glaube, wie gesagt, da müssen wir eben schauen.

00:22:13: Also, wie gesagt, ich finde das Tube-Design ist ein sehr, sehr spannender Ansatz dazu.

00:22:18: Also, da gibt es jetzt zum Beispiel die Intuition, da gibt es sogar das Sakralzentrum, da gibt es das Emotionalzentrum, das ist zum Beispiel jetzt einfach nochmal drei Beispiel.

00:22:25: Also, die Intuition habe ich jetzt persönlich wahrgenommen als eine sehr leise Stimme, die sich manchmal einfach zeigt und es ist wie so ein... Das ist auch relativ schnell wieder weg.

00:22:37: Also es ist wie so ein kurzes Aufflackern.

00:22:41: Und dann ist das aber auch schnell wieder weg.

00:22:44: Und wenn man das quasi verpasst hat, oder das ist ja gar nicht wichtig, dann spricht es meistens nicht unbedingt noch mal.

00:22:51: Es ist quasi so ein kurzer Moment und entweder ich habe ihn oder ich habe ihn nicht.

00:22:57: Das ist für mich ganz oft so ein Gefühl von einer Begeisterung.

00:23:00: Wenn irgendjemand ein Thema anspricht, dann läuft ich auf wie so eine Glühbirne und sprecht darüber und sagt, das finde ich toll.

00:23:06: Das passiert auch jedes Mal wieder, dass das jedes Mal, wenn das Thema oder der Kontakt hochkommt, das Gefühl, wie so ein Motor geht in mir an.

00:23:13: Ich kann da auch gar nichts gegen tun.

00:23:14: Ich hab das Gefühl, ich muss dem fast schon wie folgen.

00:23:17: Und dann sind's manchmal eben auch wie so ... wie so Wellen von Gefühlen zum Beispiel, die durchlaufen.

00:23:25: Und mal ist es erst so, ah, ich mache diese Entscheidung oder ich gehe diesen Weg, dann ach vielleicht ja doch nicht, oder wieder ja, oder wieder nein, und irgendwann stellt sich wie eine Ruhe ein und wie eine Konstanz, also wie so ein, wie so das Meer glättet sich.

00:23:38: Genau, also das sind, das sind erstmal so drei, drei unterschiedliche Wege und das muss man einfach rausfinden, was man da für ein Typ ist, was da zu einem, einem spricht an der Stelle.

00:23:49: Genau, und sonst natürlich auf der Ebene, glaube ich, auch des Körpers.

00:23:53: Also wo fühle ich zum Beispiel Symptome, wo fühle ich Schmerzen, wo merke ich, dass was nicht funktioniert.

00:24:00: Und ich persönlich glaube total daran, dass quasi unser Körper eigentlich eine Art, wie Anzeiger ist, also wie eine Art Indikator für etwas, was auf einer anderen Ebene vielleicht auch nicht mehr in der Balance ist.

00:24:13: Und wenn ich da immer tiefer tiefer reingehe und einfach mal das merke, dann kommen vielleicht auch manchmal Informationen hoch, wenn ich in einen bestimmten körperteil rein spüre, der ja vielleicht wehtut oder wo ich mich irgendwie unwohl fühle oder bestimmte gedanken oder bestimmte bilder oder bestimmte situationen und damit kann ich dann eben entsprechend arbeiten

00:24:36: möchte.

00:24:36: gerne drei sachen aus meinem lebenteilen weil das ist ein bisschen greifbarer noch macht.

00:24:42: falls ihr dieses video anschaut auf YouTube, dann könnt ihr es vielleicht noch sehen, weil das, was der Lukas gerade gesagt hat, hat mir die Tränen in die Augen getrieben.

00:24:52: Also, da hat mein Körper zu mir gesprochen, weil es mich so tief berührt hat, weil ich das auch so erlebe in meinem Leben.

00:25:00: Zweitens, ich habe in den letzten drei bis vier Jahren ... festgestellt, entdeckt und dann auch, indem ich meine Aufmerksamkeit immer wieder darauf gerichtet habe, auch geschult, die Energie folgt der Aufmerksamkeit.

00:25:14: Wenn ich oder mein Gegenüber etwas zutiefst wahres sagt oder sage, bekomme ich eine Gänsehaut am ganzen Körper.

00:25:24: Und das ist von meinem Körper ist es wie so ein Check.

00:25:30: Oder wenn ich mit Menschen arbeite, egal ob im eins zu eins oder in Seminaren, Und ich bin stark in Sprache in Coachings.

00:25:39: Ich kann sehr gut über die Worte vermitteln und über meine Stimme.

00:25:45: Und wenn ich bei meinem Gegenüber wirklich lande, also ich meine auf einer wirklich tiefen Ebene lande, dann habe ich auch eine Gänsehaut.

00:25:53: Und dann weiß ich, jetzt habe ich den Punkt erreicht, den es braucht.

00:25:58: Also damit meine ich nicht, ich habe manipuliert, sondern etwas in meinem Gegenüber geht in eine tiefe Resonanz.

00:26:05: Und das ist die Körpersprache und die Körperintelligenz, auf die ich mittlerweile so vertraue.

00:26:09: Und das bereichert mein Leben einfach auf so unendlich viele Arten und Weisen.

00:26:15: Und deswegen freue ich mich auch so über diesen Austausch.

00:26:18: Hast du ähnliche Erfahrungen gemacht?

00:26:20: Absolut.

00:26:20: Also, mit der Gänsehaut kenne ich auch total.

00:26:22: Ich finde das immer so spannend.

00:26:23: Das ist immer wie so ein ... Ja, wie du schon richtig sagst, wie so ein Wahrheitsdetektor quasi.

00:26:27: Und der ist kostenlos, immer mit immer dabei.

00:26:30: Und dieses Gefühl von diesem richtig zu landen, das kann ich auch total bestätigen.

00:26:36: Das ist, ja, sehr schön.

00:26:39: Ja, richtig,

00:26:40: die Haare zu bergen.

00:26:42: Das ist, wenn sich so Sachen wie so einrasten, wie so wenn sich so was alleint, dann auf einmal und sagst, jetzt passt es wirklich einfach genau an der Stelle.

00:26:54: Wie gesagt, das geht fürs eigene Leben oder das ist eben angesprochen.

00:26:56: Das kann man eben auch für andere Menschen machen.

00:26:57: auch in einem Form von einem Coaching oder ähnlichem, weil wir synchronisieren uns ja natürlich auch als Nervensystem oder als Mensch, wenn wir mit jemandem zusammen sind oder zusammenarbeiten.

00:27:07: Also absolut, das ist... Und ich glaub, das kennt auch jeder.

00:27:11: Ich glaub, jeder, der das zuhört, hat so eine Situation schon mal erlebt.

00:27:14: Würde ich jetzt einfach mal behaupten, vielleicht nicht bewusst, oder kann sich vielleicht nicht daran erinnern.

00:27:18: Aber das ist das, was ich auch meinte.

00:27:19: Man kann das nicht lernen, sondern wir sind damit geboren.

00:27:21: Und die Frage ist nur, lernen wir es quasi zu erkennen oder zu nutzen?

00:27:25: Aber das passiert sowieso.

00:27:26: Der Körper spricht sowieso den ganzen Tag.

00:27:28: Die Frage ist nur, hören wir zu.

00:27:32: Mhm.

00:27:32: Mhm.

00:27:32: Möchte gerne noch mal auf.

00:27:33: dieses hast du wunderbar beschrieben, dieser Moment des Aufflackerns, wenn die Intuition zu uns spricht oder unser höhereselbst oder eine ... Ich weiß nicht, was es ist.

00:27:44: Ich hab auch meine Beschreibung dafür noch nicht hundertprozentig oder ich hab dem noch keinen Namen gegeben.

00:27:48: Bei mir kommt es mal von rechts.

00:27:50: Das ist wie so ein ... Also ... Ich kann es nicht besser beschreiben.

00:27:55: Es ist kein Gedanke auf jeden Fall.

00:27:57: Ein Gedanke fühlt sich anders an.

00:28:00: Und ich kann mich erinnern, dass ich oft in meinem Leben, zum Beispiel in Beziehungskontexten, alle Menschen, die mir schon lange folgen, wissen, ich hatte nicht immer ein goldenes Händchen für Partner.

00:28:11: Also bei der Partnerwahl war ich nicht unbedingt immer auf so der guten, sicheren Seite.

00:28:17: Wie ich häufig schon sehr früh diese leise Stimme gehörte, die gesagt hat, zum Beispiel, er lügt.

00:28:25: Und es war immer richtig.

00:28:27: Aber ich hab dem keine ... Und es war nicht nur ein Gedanke, dass ich mich in irgendwas verzwirbelt und verschwurbelt habe, so mir selber eine Geschichte erzählt habe, sondern noch was ganz Leises, wie du sagst, was nur so ganz kurz reinfährt.

00:28:40: Und sagt,

00:28:41: das stimmt fast nicht.

00:28:42: Und ich hab's aber dann ... Also, ich war da noch nicht so gut ausgebildet, sag ich jetzt mal.

00:28:47: Ich war damit noch nicht so gut in Kontakt.

00:28:49: Heute würde ich damit anders umgehen.

00:28:51: Und wie du sagst, wenn wir diesen Moment verpassen oder dieser Stimme keine Aufmerksamkeit schenken, dann zeigt sie sich nicht unbedingt ein zweites Mal.

00:29:00: Wie können wir diesen Kontakt zu dieser Stimme besser schulen?

00:29:05: Ja, ich finde es total spannend.

00:29:06: Ich hatte auch mal eine Situation tatsächlich auch in einem partnerschaftlichen Kontext.

00:29:10: wo ich auch mit einer Partnerin von mir Freunde besucht habe.

00:29:13: Und ich weiß noch genau den Moment, wo wir mit dem Auto auf den Hof gefahren sind.

00:29:17: Und auf einmal hat mich wie so der Blitz getroffen, hat gesagt, das war das erste Mal, dass meine Partnerin diese Freunde kennen gelernt hat.

00:29:23: Dann hat mich wie so der Blitz getroffen und gesagt, warum stellst du die eigentlich diesen Freunden vor, ihr werdet bald eh nicht mehr zusammen sein.

00:29:29: Und es gab zu diesem Zeitpunkt quasi keine Hinweise oder irgendwas in der Beziehung.

00:29:33: Und wenige Monate später sind auch einige Dinge passiert und die Beziehung war vorbei.

00:29:39: Und da muss ich total zurück erinnern mich an diesen Moment.

00:29:42: Und das Spannende ist, also wie ich das oft erlebe, ist, dass das vielleicht ein Anzeiger ist für Dinge.

00:29:51: Und wie du schon sagst, oder wie wir beide auch gesagt haben, dass das einmal dann kurz kommt und trotzdem, dass in dem Sinne den Verlauf des Lebens nicht unbedingt beeinflusst interessanterweise, sondern das ist einfach nur was, ich weiß etwas früher, das heißt nicht, dass ich deswegen weniger durchleben muss oder dass es deswegen weniger schmerzhaft ist, wenn dann zum Beispiel die Dinge sich zeigen oder ähnliches.

00:30:15: Es ist einfach nur eine Wienerart wissend von vorher und ich kann mich vielleicht auf einer Ebene mehr entspannen.

00:30:21: Aber das heißt, das befreit einen nicht davon, die Sachen zu durchleben.

00:30:23: Das ist zumindest meine Erfahrung.

00:30:26: Also, dass wir die Erfahrung trotzdem manchmal machen müssen.

00:30:30: Genau.

00:30:32: Ja, genau.

00:30:36: Ja,

00:30:36: genau.

00:30:40: Also, meine Erfahrung ist nicht, dass die Intuition ein Hack ist, um sich vom Leid des Lebens zu befreien.

00:30:46: Immer.

00:30:47: In manchen Situationen schon, wo ich sage, da gehe ich vielleicht nicht hin, oder vielleicht weiss ich nicht, gehe ich heute nicht joggen, und dann regnet es total.

00:30:54: Das ist ein bisschen Banardesbeispiel, aber du weißt, was ich meine.

00:30:57: In solchen Situationen kann es einen schon vor kleinen Dingen bewahren, aber ich habe das Gefühl den großen Lebensweg.

00:31:03: Denn ... Ich glaube, das Einzige, was das vielleicht verändern kann, ist eine Verzögerung.

00:31:07: Ich erlebe oft, wenn ich in der Intuition nicht gefolgt bin, dass sowieso das Gleiche passiert, aber vielleicht nur langsamer oder ein bisschen schmerzvoller manchmal im Leben, als es hätte sein müssen, wenn ich schon früher darauf geachtet hätte.

00:31:19: Aber die große Richtung ist, glaube ich, trotzdem die gleiche.

00:31:23: Ich erlebe mich manchmal auch wie ein Passagier im eigenen.

00:31:26: im eigenen Leben.

00:31:27: Und die Intuition zeigt mir quasi nur an, so auf dem Navi, wo jetzt die nächste Abbiegung rechts oder links ist.

00:31:36: Und mir es vielleicht einfach erlaubt, das, was ich sowieso erlebe, einfach vielleicht entspannter oder mit weniger Widerstand oder einfach irgendwie ausgeglichener zu erleben oder zu durchleben.

00:31:47: Ist diese Stimme auch der kurze Moment, dass ein Buch unser Interesse erweckt?

00:31:56: dass wir vielleicht keinen Bock haben auf eine Veranstaltung zu gehen, aber irgendwas in uns sagt, geh hin.

00:32:04: Weil wir dort vielleicht jemanden treffen, der auf unserem weiteren Lebensweg vielleicht eine Rolle spielt für eine gewisse Zeit.

00:32:10: Genau, das sind ja diese Unknowns, über die ich gesprochen habe.

00:32:14: Wir wissen nicht, was auf dieser Veranstaltung ist.

00:32:16: Wir wissen nicht, warum wir den Impuls haben, dahin zu gehen.

00:32:18: Und das ist das, was ich meine, wo wir potenziellen Zugriff haben auf Dinge, die sich ... unseren Verstand multibel entziehen.

00:32:28: Also nicht nur, dass wir, wie gesagt, nicht wissen, dass wir es nicht wissen, sondern nicht mal wissen, dass wir es nicht wissen.

00:32:33: Und das ist ja die Komplexität, mit der wir im Leben immer, immer umzugehen haben.

00:32:39: Und genau deswegen, glaube ich, ist das gerade in der Zeit, wo äußere Autorität immer unzurechenbarer wird und immer mehr zerfallen wird und immer weniger wir uns auf die Dinge, die wir kennen, gerade jetzt im deutschsprachigen Raum, gerade in Europa, alles, was wir völlig normal gehalten haben jetzt in den letzten fünfzig bis hundert Jahren.

00:32:56: glaub ich, wird sich sehr bald sehr radikal ändern.

00:32:58: Und da sind wir auf uns gestellt, auf einer Ebene.

00:33:01: Und zwar auch individuell auf uns.

00:33:03: Mh, mh.

00:33:06: Sprechen wir mal über Körpersymptomatiken, wenn wir zum Beispiel eine Abendverabredung haben.

00:33:15: Und wir treffen eine Freundin oder ein Freund und wir gehen nach Hause und haben am nächsten Tag Migräne oder schon auf der Heimfahr totale Nackenschmerzen.

00:33:27: oder deoren pfeifen.

00:33:29: Würdest du das auch als körperintelligenz Bezeichnen?

00:33:33: oder spricht er unser körper mit uns und weiß vielleicht etwas dass wir noch nicht wissen nämlich vielleicht dass uns das gegenüber gar nicht so gut tut wie wir glauben?

00:33:41: Ja das glaube ich auf jeden fall.

00:33:42: also ich glaube der körper lügt nie und Natürlich kann es jetzt in dem fall auch andere gründe geben.

00:33:47: das muss man natürlich immer schauen.

00:33:49: es kann auch sein dass ich vor drei tagen Schimbad war und mich irgendwie weiß ich hinzu bekommen.

00:33:52: also muss dann schon gut rausfinden was es was es ist, also ich glaube man kann auch in so einer Falle Tappen das so über zu interpretieren, da muss man glaube ich auch gucken und sich einfach wie gesagt selber kennenlernen, einfach wirklich gucken, was das, was das, was der Körper einem da, da sagt, aber ich glaube, dass man das wie gesagt lernen kann und dass der Körper das anzeigt.

00:34:13: Ich glaube, dass wir das dann auch schon potenziell merken, bevor wir zur Verabredung gehen oder wenn wir ins Restaurant gehen, wo wir uns mit dem Freund oder der Freundin treffen.

00:34:20: Also dass das oft, wenn wir uns dann zurück erinnern, merken, eigentlich hatte ich schon gar nicht die Lust drauf oder eigentlich hat sich das einfach so schwer angefühlt oder irgendwie als Gefühl.

00:34:28: Ich muss wie so einen größeren Energieaufwand machen.

00:34:31: Das ist z.B.

00:34:31: auch was, was ich oft kenne, so ein Gefühl, dass so was getragen ist.

00:34:34: Also, dass quasi es mich fast irgendwie bei sich nicht zu einer Verabredung läuft, um es mal so auszudrücken.

00:34:39: Oder ich das Gefühl habe so, okay, jetzt muss ich irgendwie meine Sachen anziehen, es gehe ich irgendwie los und merke eigentlich, nee, da passiert es jetzt nicht.

00:34:47: Und ich glaube, das ist letztendlich eigentlich immer nur auf zwei Dinge anzeigt.

00:34:51: Ich glaube, es gibt quasi nur zwei Zustände und die Zustände ist entweder die Energie fließt oder sie fließt nicht.

00:34:56: Ich glaube, viel mehr gibt es nicht an der Stelle.

00:35:00: Und das ist auch erstmal ganz, ganz simpel und das ist auch was, wo wir einfach den Körper eben, eben merken können.

00:35:07: Und wie gesagt, wenn wir dann darüber hinweggehen, merken, oh, die Energie floss nicht oder wir fühlen es irgendwie danach ausgelaut, wir haben irgendwas gemacht, was wir nicht wollen.

00:35:14: Und natürlich im Privaten ist das einfacher, im Beruf muss man halt dann nicht mal Sachen machen, weil das halt einfach dran ist.

00:35:20: Und dann muss man sich halt, glaube ich, dann eher mal mittelfristig fragen, ist dann die Arbeit oder der konkrete Job das Richtige, was ich machen möchte.

00:35:27: Aber im privaten ist das natürlich was, wo wir sehr, sehr gut anfangen können, quasi ohne große Konsequenzen direkt zu haben, da einfach mehr drauf zu achten, einfach mal zu probieren.

00:35:36: Was passiert denn, wenn ich diesen Gefühl mal folge, obwohl vielleicht mein Verstand sagt, nein, das ist aber versprochen, das ist schon so lange ausgemacht, die Verabredung, dann kommt der Verstand und erzählt alles mögliche, warum das jetzt irgendwie total wichtig ist oder warum auch immer und das einfach mal auszuprobieren.

00:35:51: Und ich glaube, da kann ich auch jede und jeden einfach nur einladen, mal einfach zu... zu experimentieren in einem Rahmen, wo es nicht so gefährlich ist, auf den Körper zu achten.

00:36:00: Das ist oft so eine Hürde, die wir erst mal knacken müssen.

00:36:05: Es gibt einen sehr bekannten Satz, der wird dir auch nicht unbekannt sein.

00:36:08: Geh du vorsag die Seele zum Körper, auf mich hört sie nicht.

00:36:14: Also sprich ... dass der Körper uns doch häufig, wenn ihr z.B.

00:36:18: jemand in einer sehr toxischen Beziehung ist oder so eine On-off-Beziehung, wo viel Drama ist und dieser Mensch hat häufig eine Blasenentzündung z.B.

00:36:29: oder die dritte Beißschiene nachts durchgebissen, dann darf man schon mal irgendwann an den Punkt kommen, die Beziehung auch in Frage zu stellen, also zumindest meine Erfahrung.

00:36:42: Du hast Eingangs, als du über die ... die Herkunft aus der asiatischen Region der Welt gesprochen hat, darüber geredet, da würde ich gerne noch mal ein bisschen mit dir drauf eingehen, dass wir uns von diesem Anspruch verabschieden dürfen, wenn nicht sogar müssen, dass wir uns einen gewissen Zustand erarbeitet haben und da werden wir nie wieder rauskatapultiert.

00:37:10: Sondern das ist ja im Grunde genommen, wie du gesagt hast, So ein sich tägliches Neu daran erinnern, ein sich tägliches Neu wiederzuorientieren, ein tägliches Neues sich mit sich selbst verbinden.

00:37:26: Und nicht, wir haben da drin graduiert und dann ist das wie immer so.

00:37:33: Oder wir müssen ja immer wieder von Neuem beginnen und es gibt Phasen, da fällt es uns leichter und es gibt Phasen, da ist es schwieriger.

00:37:41: Also, ich würde sagen, es gibt ganz konkrete Fallstricke, in denen man auch fallen kann bei dem Thema Körperintelligenz.

00:37:47: Da habe ich auch in dem Buch mit Karl-Gronig intensiv drüber geschrieben.

00:37:51: Zum Beispiel, einer ist die Idee, etwas zu wiederholen.

00:37:55: Also sagen wir mal, ich habe gut auf meinem Körper gehört.

00:37:58: Zum Beispiel bei einem bestimmten Treffen mit einer bestimmten Person hatte irgendwie das Gefühl, ah, irgendwie ich die jetzt nicht hin und dann merke ich, ich habe abgesagt und habe mich danach total erleichtert und wohlgefühlt.

00:38:07: So, jetzt fragt mich die Person wieder, ob wir uns treffen wollen und dann denke ich, ja, letztes mal habe ich abgesagt, hat mir gut getan, jetzt sage ich wieder ab.

00:38:13: Bumm, schon bist du raus.

00:38:15: Weil du gucken musst, was in dem Moment dran ist.

00:38:17: Das heißt, nur weil es das letzte Mal dran war, abzusagen, heißt überhaupt nicht, dass du daraus schließen kannst, dass es... dass es dieses Mal dran ist.

00:38:23: Und da kommt natürlich immer unser Verstand und versucht diese Pattern Recognition.

00:38:26: Also er versucht zu sagen, ah ja, ich versuche irgendwie so eine Art, so war das die letzte Male, so machen wir das das nächste Mal.

00:38:32: Und er quasi, der wird das immer tun.

00:38:34: und er versucht es auch um zu helfen, weil das die Art ist, wie der Verstand funktioniert.

00:38:37: Er versucht, Muster zu erkennen, zu reproduzieren und ähnliches.

00:38:40: Aber so funktioniert die Körperintelligenz nicht.

00:38:42: Ich muss in dem Moment, so gut ich kann, wieder völlig neu und neutral schauen.

00:38:48: ob und wie das jetzt eben dran ist oder auch nicht.

00:38:52: Und mich wieder auf diese Unsicherheit, wieder auf diese Neugier, wieder auf dieses Gefühl wirklich in dem Moment zu gucken, wo bin ich eigentlich, was ist eigentlich jetzt gerade, wo fließt die Energie oder wo fließt sie nicht, mich einzulassen.

00:39:04: Und das ist schon echt herausfordernd.

00:39:06: Also finde ich zumindest.

00:39:08: Und es macht super Spaß.

00:39:09: Also wenn ich quasi damit anfange, mich da rein zu begeben und damit zu spielen und damit mehr rein zu fühlen, dann dann merke ich, kommt eine größere Leichtigkeit auch einfach ins Leben.

00:39:23: Kannst du ausführlicher noch mal was sagen zu den Pattern-Recognitions?

00:39:27: Weil das finde ich total wichtig und das ist immer noch nicht so richtig angekommen in der Mitte der Gesellschaft.

00:39:33: Warum unser Gehirn auch um Energie zu sparen und wie das funktioniert, dass dann unser Verstand oder das Gehirn immer wieder flüstert, ach, bleib doch zu Hause, ach, bleib, sag doch ab, sag doch ab.

00:39:44: Weil es die Welt ja immer kleiner macht und immer enger.

00:39:48: Deswegen haben sich ja so viele in der pandemischen Zeit auch so wunderbar zu Hause gefühlt mit Lieferservice und Amazon.

00:39:54: Kannst du da noch ein bisschen näher drauf eingehen, was da im Verstand passiert und warum er das so liebt?

00:40:01: Da hole ich glaube ich tatsächlich noch ein bisschen weiter aus.

00:40:03: Also um auch nochmal zurück zu den indigenen Völkern zu kommen.

00:40:07: Also indigene Völker haben ja schon... seit ganz, ganz langem immer wieder das Thema der Lebenskraft, was sie irgendwie kultivieren und da gibt es Rituale zu Seins Fruchtbarkeitsrituale oder ähnliches.

00:40:18: Also immer diese Frage, was ist diese Lebenskraft, was ist das, was uns im Kern lebendig macht, stark macht, wir das Gefühl haben, wir strotzen, wir sprühen vor Energie und was eben eben auch nicht.

00:40:29: und da gibt es natürlich jede Kultur hat ja ihren eigenen Ansatz.

00:40:33: Und indem wir quasi diese Lebendigkeit komplett ausgeklammert haben aus unserer westlichen Gesellschaft haben wir quasi wie eine Art künstlichen Layer über die Realität gelegt.

00:40:44: Zum Beispiel ein ganz typisches Beispiel Geld.

00:40:47: Natürlich ist Geld auf der einen Ebene Energie, aber Geld hat vor allen Dingen einen Sinn und zwar reduziertes Komplexität von Beziehungen.

00:40:56: Wenn ich jetzt eine ernsthafte Beziehung führen müsste mit allen Leuten, die irgendwie in dem Prozess der Produktion von den Gegenständen oder die Dinge, die ich in meinem Leben habe, Wir haben es gelernt, effizienter zu werden und skalierbarer zu werden, weil wir Beziehung und Kontakt abgeschnitten haben und gesagt haben, wir reduzieren den auf eine Quantitative Variable, in dem Fall zum Beispiel Geld.

00:41:28: Ich kann sagen, okay, es gibt egal, was du gemacht hast, egal, wie du dich dabei gefühlt hast, als du hier diese Kopfhörer produziert hast, es gibt einen bestimmten Betrag, den bekommst du dafür fertig und damit ist unser Verhältnis geklärt.

00:41:39: Alle anderen Dimensionen der Beziehung fliegen raus.

00:41:42: Und das hat uns quasi den materiellen Reichtum ermöglicht, den wir zumindest in unseren Teilen der Welt quasi erleben.

00:41:50: Aber eben auf den Verlust von Kontakt hin und quasi auf diese Dinge, also quasi mit dieser Idee, die Sachen, wie sie auf diesen fiktiven künstlichen Layer zu legen.

00:42:00: Und das ist natürlich die Philosophie, weil sie materiell so erfolgreich ist, die absolut unsere gesamte Gesellschaft und unser gesamtes Weltbild momentan übernommen hat, dass wir quasi gucken können, wie wir so nutzen maximierend Beziehung und Kontakt.

00:42:18: reduzieren können.

00:42:19: Und das können wir nur, sich mal die erfolgreichsten Unternehmen sind, die die skalieren.

00:42:23: Die, die in der Lage sind, das Gleiche mit immer geringeren Kosten immer mehr zu machen und dann quasi die Weltmark zu übernehmen.

00:42:30: Und das ist quasi unser Rezept für Dominanz und für Erfolg.

00:42:34: Und das schwappt inzwischen immer mehr auch in das Private rein und in die Beziehung rein.

00:42:39: Und das funktioniert natürlich offensichtlich nicht.

00:42:42: Teile der heutigen Dating-Kultur anschaut und ähnliches Tinder oder solche Sachen.

00:42:47: Das ist ja genau dieser Versuch, das zu skalieren, zu sagen, ich meine, ich habe eine App, in der ich in der Illusion eines Dates aufgrund von irgendeinem Foto oder was auch immer, was in der Lage angeblich sein soll, irgendwelche Matches zu finden oder nicht zu finden, ist ja auch dieser Versuch auf eine völlig dünne, dünne Brandbreite von Kontakt zu gehen und daraus irgendwelche Entscheidungen zu treffen.

00:43:07: Das funktioniert ja offensichtlich nicht, zumindest in allermeisten Fällen nicht.

00:43:12: Und das ist eben das, wo wir quasi in der Falle dieser Skalierung sind, wo wir versuchen das gleich immer zu wiederholen.

00:43:18: Und ein Effekt davon ist Pattern-Recognition.

00:43:22: Dass wir eben meinen etwas verstanden zu haben.

00:43:25: Und in manchen Bereichen macht es ja auch Sinn.

00:43:29: Also wenn ich einmal die Hand auf die heiße Herdplatte gelegt habe, gucke ich nicht beim nächsten Mal, macht es wieder Sinn, die Hand auf die heiße Herdplatte zu legen.

00:43:34: Das heißt, es gibt natürlich bestimmte Bereiche, wo ich eine Erfahrung gemacht habe.

00:43:39: relativ sicher vorhersagen kann, dass es mir weder die Hand verbrennen wird, wenn ich sie draufleg.

00:43:43: Aber bei Beziehungen funktioniert es eben nicht.

00:43:45: Und das ist eben das, was

00:43:46: wir... Wo ich gerade sage.

00:43:47: Genau.

00:43:47: Wo wir halt eben die Dinge nicht verwechseln dürfen.

00:43:50: Und wo wir einfach denken, wir könnten auch Beziehung skalieren.

00:43:53: Aber was soll das sein?

00:43:54: Also ich kann ja auch meine Partnerschaft nicht skalieren.

00:43:56: Also wie soll das funktionieren?

00:43:58: Also das ist ja natürlich Verleger Quatsch.

00:44:00: Und das ist eben das, wo diese beiden Perspektiven... auf die Welt, die eine eben begründet, stark im Verstand und eben auch in einem bestimmten Teil des Verstandes muss man natürlich auch dazu sagen.

00:44:09: Also gerade dem Logischen, dem Rational, der natürlich unsere Welt übernommen hat, versus eben dem, der spürt, dass andere Dinge da sind, der Intuition und Ähnlichem.

00:44:20: Und die wirkliche Fähigkeit im Kontakt zu sein.

00:44:24: Aber Kontakt kann ich nicht skalieren.

00:44:25: Also Kontakt ist das, was in dem Moment da ist.

00:44:27: Nicht mehr, nicht weniger.

00:44:28: Ich kann das nicht mehr machen.

00:44:30: Es gibt keine Quantität vom Kontakt.

00:44:32: Es gibt nur eine Qualität.

00:44:33: Das ist etwas, was wir völlig verlernt haben in der Art, wie wir ausgebildet sind.

00:44:41: Das ist ein wunderbares Gedankenspiel, das mit der heißen Herdplatte, weil bei Beziehungen funktioniert es nicht.

00:44:48: Ich habe unzählige Male immer wieder auf die heiße Herdplatte gegriffen.

00:44:53: Das ist auch die Wiederholung, die der Verstand liebt.

00:44:55: Das war ein Muster, das ich kannte.

00:44:57: Damit konnte ich umgehen.

00:44:59: Das war sozusagen meine Komfortzone.

00:45:01: Nur mein bewusstes Erwachsens.

00:45:02: Ich hatte gedacht, dass es immer was anderes ist, weil der Herd immer anders aussah.

00:45:06: Mhm,

00:45:07: mhm.

00:45:08: Genau, ein anderes Modell.

00:45:09: So, mach mal was Gas, mach mal was ... Genau, das ist halt so, immer noch heiß.

00:45:16: Tut immer

00:45:16: noch weh am Ende.

00:45:17: Genau.

00:45:18: Und kommt nichts so rum.

00:45:19: Mhm.

00:45:21: Welche Rolle spielt unser Nervensystem bei der Körperintelligenz?

00:45:26: Das ist eine sehr gute Frage.

00:45:28: Wir haben ja diese verschiedenen Nervensysteme und ich denke natürlich, dass das autonome Nervensystem ja nicht umsonst autonom heißt.

00:45:39: Und das spannende ist natürlich, das autonome Nervensystem hat genau ja nur eine Sache im Sinn, das ist unser Überleben, das hat ja nicht unseren, nicht, dass es uns gut geht oder ähnliches im Sinn.

00:45:48: Und das heißt wirklich nicht umsonst autonom, es macht wirklich einfach auch, was es will.

00:45:51: Und das ist ja das spannende, warum ja auch diese ganzen Themen wie Ich weiß nicht, Psychedelika zum Beispiel oder andere Breathwork oder was das momentan so immer mehr im Kommen ist.

00:46:01: Also diese Versuche irgendwie diese Nervensysteme zu synchronisieren oder das was wir wollen aus unserer Bewusstsein heraus mit dem autonomen Nervensystem irgendwie, dass wir da ja wieder in, wie sagt man denn, in eine Ausrichtung kommen.

00:46:18: und Ich glaube, dass das teilweise auch funktionieren kann, aber ich frage mich, ob das gesamtgesellschaftlich funktioniert, solange wenn wir nur diese reinen Menschen fokussiert, diese antropozintristische Perspektive haben.

00:46:33: Und das ist interessanterweise das, was ich eben auch bei den indigenen Völkern gelernt habe, die ja noch ganz anders mit der Natur und in der Natur leben.

00:46:42: Das ist tatsächlich schon die Art, wie sie einfach in Umgebung sich aufhalten, die die Nervensysteme die ganze Zeit reizen oder die ganze Zeit quasi aktivieren, dass das über die Zeit schon einen Unterschied macht.

00:46:56: Und ich glaube, dass das da für uns herausfordernd ist.

00:46:59: Also ich glaube, dass das wir quasi mit den Kontexten, den wir leben, einfach mehr Herausforderungen haben als moderne Menschen.

00:47:06: Ja, wir haben bestimmte Dinge nicht, die vielleicht ursprünglich in unser Nervensystem angelegt sind.

00:47:10: Wir haben meistens nicht diese diese akute Gefahr im Leben durch irgendwas wirklich lebensbedrohliches, bedroht zu sein, also quasi wirklich bedroht zu sein oder angegriffen zu werden, dem Tiger oder dem was auch immer was.

00:47:22: Aber das haben unsere Nervensysteme halt noch nicht mitbekommen und das heißt quasi die Art, wie sie sich momentan halt auf die ganzen Sachen, die potenziell gefahren sein können, einstellen, ist, glaube ich, was das einfach sehr, sehr, sehr anstrengend ist.

00:47:35: Das heißt, das autonome Nervensystem kann, das ist das Interessante, es kann quasi sowohl die Körperintelligenz unterstützen, weil wir eben eine Reaktion bekommen, wenn das Nervensystem richtig eingestellt ist, was aus einer Wahrheit sagt.

00:47:48: Aber wenn die Nervensysteme übersteuert sind, gereizt sind und so weiter und so fort, kann es eben auch genau das Gegenteil tun.

00:47:53: Das heißt, das ist was, was einfach nur einen großen Effekt in beide Richtungen interessanterweise haben kann und damit natürlich sehr sehr sehr wichtig ist, dass wir uns damit befassen.

00:48:04: Weil sonst sagen wir immer, ich hatte ein schlechtes Gefühl.

00:48:06: Ja, kann sein, aber das kann einen anderen Ursprung haben.

00:48:09: Weil ein bestimmtes Muster immer wieder hochpoppt.

00:48:12: Das ist das Interessante bei Trauma.

00:48:13: Trauma ist auch die Abwesenheit von Kontakt mit dem, was gerade da ist.

00:48:17: Trauma ist quasi die Idee, noch in einer anderen Situation zu sein, in der man potenziell seit Jahrzehnten überhaupt nicht mehr ist.

00:48:25: Das heißt, auch das müssen wir feststellen.

00:48:28: Bin ich quasi am Träumen, muss man so aufs Drücken, bin ich in irgendeinem Film.

00:48:32: Denn nichts mit dem zu tun hat, was da eigentlich gerade vor mir ist.

00:48:35: Oder bin ich wirklich in der Lage, gerade im Kontakt zu sein.

00:48:40: Und deswegen finde ich eben solche Sachen, solche Techniken oder Hangenzweise, wie sie eben der Carl Grohnig mit dieser K-Punkt-I-Punkt, also der Körperintelligenz mit großem I entwickelt hat, so zielführend.

00:48:52: Weil ich eben Erfahrungen machen kann.

00:48:54: Und diese Erfahrungen, wenn ich die immer wieder Ich sage das Wort Wiederholer, aber Wiederhole meine ich nicht die gleiche Erfahrung immer wieder mache, sondern quasi immer nur wieder mich in den Raum begebe, wo ich Erfahrungen machen kann, die das Nervensystem wieder neu programmieren, gerade auch das Autonome.

00:49:11: Das ist eben was, was ich als sehr, sehr effektiv erlebt habe oder auch erlebe, also viel effektiver als jeden Fall als nur sich quasi theoretisch damit zu befassen.

00:49:21: Wie ich dir super dankbar und das ist so so wichtig, dass du das Thema Trauma in diesem Zusammenhang nochmal ansprichst, weil wie du sagst, Trauma legt dir einen Filter zwischen uns und der Welt.

00:49:32: Und ein Trigger in der Gegenwart kann uns innerhalb von null Komma null Sekunden gefühlt.

00:49:40: in die Erfahrung der Vergangenheit katapultieren.

00:49:43: Und das ist auch etwas, was ich den Menschen sehr, sehr häufig sage.

00:49:48: Das autonomen Nervensystem heißt autonom, weil es autonome Entscheidungen trifft.

00:49:53: Und in der Regel auf Basis seiner Erfahrungen.

00:49:57: Und wenn die Erfahrungen, die wir in unserer Kindheit gemacht haben, sehr bedrohlich waren oder vielleicht sogar gewaltvoll, gefährlich, lebensbedrohlich, dann verzerrt uns Trauma.

00:50:09: den Blick auf die eigentlich sichere Gegenwart.

00:50:13: Und dann ist es natürlich auch unheimlich schwer, mit unserer Körperintelligenz in Kontakt zu kommen, weil wir am Grunde genommen ... Wie sollen wir denn auf das Vertrauen, was wir nicht wissen, von dem wir nicht wissen, dass wir es nicht wissen, wenn unser Verstand sich nur darum dreht, Wie kann ich hier maximal Sicherheit generieren?

00:50:36: Und wie kann ich das überleben, dieses Organismus auf jeden Fall gewährleisten?

00:50:42: Es ist so wichtig, finde ich, dass die Menschen verstehen.

00:50:46: Absolut.

00:50:46: Also ich find, jemand, der deine ganz wundervolle Arbeit macht, ist der Gopal Norbert Klein.

00:50:50: Ich weiß nicht, ob du den kennst.

00:50:52: Genau.

00:50:53: Ich find das so beeindruckend, weil er immer sagt, mach's konkret.

00:50:56: Mach konkret, was letztendlich die Angst am Ende ist.

00:50:58: Also ist es verlassen werden, es ist angegriffen werden, es ist ignoriert werden.

00:51:03: oder es gab noch irgendwas Viertes, glaube ich.

00:51:06: Kritisiert wahrscheinlich?

00:51:09: Ja, irgendwas, was wirklich lebensbedrohlich ist, aber interessant ist ja nur als Kind.

00:51:13: Also wenn du verlassen wirst oder ignoriert wirst, ist es ja letztendlich nur als Kind lebensbedrohlich.

00:51:17: Erwachsen halt nicht.

00:51:19: Und da muss man dazusagen, man muss auch zwischen Entwicklungstrauma und Schocktrauma natürlich unterscheiden.

00:51:23: Da spricht jetzt quasi nur über Entwicklungstrauma an der Stelle.

00:51:26: Aber das finde ich so interessant auch in Situationen quasi zu gucken.

00:51:30: Was ist das, was eigentlich letztendlich am Ende droht?

00:51:34: Also was sind die Gedanken quasi, die mein Gefühl erzeugen?

00:51:38: Und das ist eben auch, was ich auch interessant finde, wie er das beschreibt.

00:51:42: wo er sagte, bis wir quasi diese Gedankenfilter nicht ausgetauscht haben, können wir nicht auf unser Gefühl vertrauen.

00:51:47: Weil unser Gefühl, und damit meint er von allen Emotionen nicht unbedingt die Körperintelligenz, quasi die gesamte Zeit getrübt sind.

00:51:53: Weil sie durch die Gedankenströme, die sagen, ah, weiß ich nicht, wenn jetzt irgendwie mein Partner einfach irgendwie rausgeht, um was weiß ich was zu machen und mir Bescheid zu sagen, fühlst du das für mich wie Verlassen an.

00:52:04: Zum Beispiel.

00:52:05: Und dann bin ich in diesem Schockzustand und denke, okay, er lebt mich nicht oder sie lebt mich nicht.

00:52:08: Tra-la-la, da geht quasi das Ganze.

00:52:10: das ganze Thema los.

00:52:12: Und das fühlt sich schlecht an.

00:52:14: Ja, was fühlt sich nur schlecht an, quasi, weil dieser Film losgeht.

00:52:16: Und ich glaube, da müssen wir gut, gut drauf achten.

00:52:19: Und das ist eben was, was ich auch immer wieder erlebe, dass dann Menschen, bevor diese Sachen geklärt sind, ihre Gefühle zu ernst nehmen, sagen, ja, das fühlt sich für mich aber nicht richtig an.

00:52:28: Und so, ja, das mag alles sein.

00:52:29: Aber das ist nicht jedes Gefühl das Gleiche an.

00:52:31: Ich glaube, das ist...

00:52:33: Und auf welcher Bar ist es?

00:52:35: Genau.

00:52:36: Genau, genau.

00:52:37: Und auch dazu zu sagen, dass es wirklich auch sehr, sehr schwer so was alleine komplett rauszufinden.

00:52:42: Es macht total Sinn, dass sich da Unterstützung zu suchen, dass das wirklich auch mit Menschen, die sich damit auskennen zu machen.

00:52:46: Also zu glauben, ich alleine kann das alles bei mir rausfinden.

00:52:49: Das ist schon, also ich sage nicht, dass es nicht geht, aber ich sage es, ich glaube, das ist extremst heraus, extremst herausfordernd.

00:52:55: Und nochmal vielleicht einen Satz dazu, das ist Das ist zum Beispiel wiederum.

00:53:01: Jetzt nochmal die Kurgi oder die indigenen Völker generell rauszuholen.

00:53:05: Ganz konkret bei den Kurgi.

00:53:06: Die haben ja die gleichen Probleme wie wir.

00:53:08: Das Interessante ist nur, dass sich festgestellt hat, viele indigene Völker haben einfach tief in ihrer Kultur.

00:53:14: Und wenn wir zum Beispiel den Körper als Technologie sehen, können wir Kultur auch als Technologie sehen.

00:53:19: Und sozusagen in ihrer quasi kulturellen Technologie haben diese Völker krasse Methoden entwickelt, um auf einer präventiven Ebene quasi mit so was umzugehen.

00:53:29: Also, im Beispiel der Kogi, die haben eine Technik, die nennt sich Alunashgwashi, und das ist eine Art Aussprache.

00:53:34: Und letztendlich ist die Idee, zu sagen, ich spreche einfach nur alles aus, was da ist, getrennt in positiv und negativ, bis nichts mehr da ist.

00:53:41: Die sagen teilweise, wenn das krasse Events sind, wenn krasse Ereignisse im Leben sind, beispielsweise jemandes geschworben oder so, da sitzen die teilweise neun Tage und sagen einfach nur alles, was sie fühlen, alles, was sie denken und so.

00:53:52: Aber es geht gar nicht darum irgendwie, damit irgendwas zu machen, sondern das nur abzugeben, abzugeben, abzugeben, bis irgendwann quasi eine Stille und eine Lehre da ist.

00:54:00: Und dann in dieser Neutralität, dann kommen die eigentlichen, eigentlichen Impulse, dann quasi ist die, ja, die Intuition, die Körperintelligenz und so.

00:54:08: Aber das ist quasi, genau, da haben, glaube ich, andere Völker oder andere traditionelle Kultur und auch andere Herangehensweisen.

00:54:14: Aber das finde ich so interessant.

00:54:15: Ich habe das Gefühl, dass wir eigentlich gerade an den Punkt sind, wo wir Dinge, die völlig normal waren und Großteil der menschlichen Geschichte und das Umgangs damit, dass wir die jetzt langsam wieder entdecken und für moderne Wissenschaft halten, obwohl es teilweise einfach uralte, uralte Prinzipien sind.

00:54:32: Also die Kogi geben im Grunde genommen erstmal all dem, was da ist Raum, ohne dafür eine Lösung zu suchen oder ohne es zu bewerten.

00:54:39: Es bekommt erstmal einen Raum, ja, David Treleven, Name it to tame it sozusagen.

00:54:47: um dann mit ihrer Körperintelligenz wieder in Kontakt zu kommen.

00:54:51: Ich kann nur aus meiner, ich hab auch eine lange, jetzt für dich als Information, meine Hörerinnen und Hörer wissen das, ich hab eine lange Reiseanheilung von Entwicklungstrauma hinter mir, viele, viele, viele Jahre.

00:55:03: Und ich habe meine Körperintelligenz, wobei man natürlich, aber ich will das nächste Thema aufmachen, diskutieren könnte, ob das nicht auch eine Körperintelligenz ist, aber eben eine Körperintelligenz, die aus den Siebzigern stammt und nicht mehr ins Jahr zwanzig, sechs und zwanzig gehört.

00:55:16: Aber sicherlich auch eine Form von Intelligenz, um das Überleben zu sichern.

00:55:21: Aber durch all diesen Lärm der Trauma-Folgen in meinem Kopf, das Geschrei und dieses hohe Angespanntsein immer aus dem Überlebensmodus heraus, das war mir überhaupt nicht möglich, diese leise Stimme, über die wir auch schon gesprochen haben, in diesem Lärm wahrzunehmen und die zu hören.

00:55:41: Und selbst wenn ich sie gehört hätte, hätte der Verstand gesagt, ach, Pappalapap.

00:55:45: Also wenn ich zum Beispiel um jetzt nochmal auf dieses Dating-Thema zu kommen, wenn irgendjemand, ich hätte einen Partner ist gar nicht so lange her, der jetzt so Geschichten, die er erlebt hat, so wahnsinnig ausgeschmückt und die waren so superspektakulär, wo ich immer ein leichtes Störgeräusch hatte und denke, das stimmt nicht.

00:56:04: So.

00:56:05: Und was mein Verstand dann gemacht hat, war, Ach komm, du bist immer so misstrauisch, du musst auch mal vertrauen können, ist doch so ein netter Mensch und so.

00:56:15: Also da hat's mir mein Verstand nicht schlecht geredet, sondern eigentlich wollte er mich auch wieder im Alten lassen.

00:56:22: Und da darf man auch, finde ich, sehr differenziert lernen, seinem eigenen Verstand zuzuhören.

00:56:28: Warum geht es denn wirklich?

00:56:30: Geht es hier wieder darum, eine alte Erfahrung zu machen?

00:56:33: Weil auf diese alte Erfahrung habe ich ja Antworten und dafür habe ich Lösungen.

00:56:38: Oder sollte ich dieser leisen Stimme in mir vertrauen?

00:56:41: Es ist irrekomplex, aber natürlich, wie du sagst, es macht dir auch Spaß.

00:56:46: sich selber besser kennen zu lernen an der Stelle, oder?

00:56:48: Ja, absolut.

00:56:49: Ich glaube, es ist auch völlig normal, dass man immer auf die Nase fällt und sagt, eigentlich hab ich's gewusst und ich hab's halt trotzdem nicht gemacht.

00:56:55: Und obwohl ich, es passiert mir auch ständig, also muss ich ehrlich auch sagen, obwohl ich die Sachen weiß und irgendwie im Buch darüber geschrieben hab, heißt überhaupt nicht, dass es mir immer gelingt, also wirklich überhaupt nicht, das Anzeln.

00:57:05: Und das Einzige ist nur, ich ärgere mich vielleicht noch einen Tag mehr, weil ich einfach wirklich ... Diese ganzen Sachen halt eben weiß und das ist interessanterweise ja, glaube ich, einfach so ein Dekonditionierungsprozess.

00:57:15: Und das kann, wie du es schon gesagt hast, das kann Jahre dauern einfach.

00:57:20: Und das ist ja auch was ganz Interessantes, was die Kurgi dazu sagen.

00:57:25: Ich habe sie mal gefragt in Bezug auf die Welt, was sie sagen würden, was ist der wichtigste, der wichtigste Hebel, um irgendwas an der Welt zu verändern?

00:57:34: Als indigenes Volk sind natürlich Supernaturverwunden alles nicht wert.

00:57:37: Da habt ihr irgendwie gedacht, die werden sowas sagen, ja ihr müsst Bäume pflanzen oder ihr müsst irgendwie, weiß ich nicht, die Natur weniger zerstören oder sonst was.

00:57:44: Sie haben gesagt, es gibt zwei Sachen.

00:57:46: Das eine ist eben ordnet eure intimen Beziehung, also besonders eure Partnerschaften und eure familiären Beziehung.

00:57:54: Wenn ihr das alle macht oder wenn ihr das so gut macht, wie ihr könnt, ist der größte Hebel irgendwas in der Welt.

00:58:00: zu verändern.

00:58:01: Weil daraus folgt genau das nächste, und das ist total auch interessant, was Sie da gesagt haben, ist, Sie nennen das ganze pränatale Bildung.

00:58:08: Also alles, was wir an Bildung erfahren, bevor wir geboren werden.

00:58:13: Und es ist super interessant, wenn wir natürlich sagen, ja, was soll denn Bildung heißen, bevor wir geboren werden?

00:58:17: Also was soll Bildung in dem Kontext denn überhaupt sein?

00:58:20: Und Sie achten zum Beispiel total darauf, Erstmal haben wir schon gesagt, die Partnerschaft, das heißt, welchen Partner wähle ich, wie komme ich zusammen, weil das die Grundlage natürlich ist für die nächste Generation.

00:58:30: Und bereits die Gedanken, die das Paar hat über das Kind vor der Zeugung, bei der Zeugung interessanterweise und dann während der Schwangerschaft bis hin zur Geburt, sie ist quasi das allerwichtigste, was du überhaupt nur erleben kannst.

00:58:45: Das ist sogar noch wichtiger quasi als die früheren Kindheit, also die ersten drei Jahre oder wo wir oft drüber sprechen.

00:58:51: Dies ist auch sehr wichtig, aber es ist noch wichtiger, was Zeugung, Schwangerschaft und Geburt passiert.

00:58:57: Und deswegen haben sie zwar schon auch die Kulturelle Technologie entwickelt, da extrem drauf zu achten, diese Aussprachen eben zu machen, die ganzen Gedanken, Gefühle, Wegen der ganzen Schwangerschaft, die ganze Zeit.

00:59:08: die Eltern müssen das regelmäßig machen.

00:59:10: Also da gibt es eine große, große, große Wie sagt man dann auch Repertoire an Techniken, an Praktiken und so weiter, die wir alle gar nicht neu erfinden müssen, sondern die ihnen zum Beispiel indigenen Kultur in der Welt noch bis heute gespeichert sind, weil die wie gesagt die gleiche menschliche Erfahrungen endes Tages machen wie wir, die gleichen Herausforderungen haben und halt nicht durch vielleicht den Schock, auch den Schock des modernen Wertens, die Sachen einfach nur nicht verloren haben.

00:59:36: Und deswegen finde ich es ja so spannend, eben diese Sachen zusammenzubringen von Körperintelligenz, von asiatischer Kampfkreuz, von moderner Traumaforschung und aber eben auch von indigenen Kulturen.

00:59:45: Und da habe ich das Gefühl, da kann dann auch die Magie passieren.

00:59:49: Und das ist eben auch das, was wir in der Timeless Wisdom Academy machen.

00:59:52: Also den Menschen da Mitglied werden mit diesen Themen befassen wir uns und bringen diese Sachen eben zusammen.

00:59:57: Also genau, das ist genau ja der Ansatz zu sagen, wie können wir da wieder letztendlich diese ganze Fülle an?

01:00:06: einen Menschheitswissen wieder anzapfen, damit wir mit dieser heutigen Zeit umgehen können.

01:00:13: Ich verlinke euch natürlich nicht nur alle Wege zu Lukas in den Show-Notes, sondern auch unsere erste gemeinsame Folge über die Kogi.

01:00:22: Abschlussfrage an dich.

01:00:23: Ich möchte vorwegnehmen, ich weiß, es ist simpel, aber nicht einfach.

01:00:27: Müssen wir zuerst aus dem Überlebensmodus raus, um uns mehr und mehr auf unsere Körperintelligenz verlassen zu können?

01:00:37: Das ist auch eine sehr spannende Frage.

01:00:39: Ich glaube, dass es ein Parallelprozess ist.

01:00:41: Ich glaube auch nicht, dass es eins oder null ist, dass wir sagen, wir sind komplett raus, weil der Punkt ist, die Körperintelligenz kann uns dabei helfen, rauszukommen aus dem Überlebensmodus.

01:00:51: Und gleichzeitig kann der Überlebensmodus verhindern, dass wir in die Körperintelligenz kommen.

01:00:55: Also es ist ein bisschen so ein Hennail-Problem.

01:00:57: Deswegen glaube ich persönlich, dass diese Schritte sind, dass wir parallel kleine Schritte geben, quasi mehr.

01:01:03: die Körperintelligenz führt zu ein bisschen weniger Überleben, ein bisschen weniger Überleben führt zu wieder ein bisschen mehr Körperintelligenz und so weiter.

01:01:10: Also quasi wie eine Spirale, die wir kreieren.

01:01:12: Und ich glaube, dass wir in der negativen Richtung eben auch in der Spirale oft sind, quasi abgeschnitten davon Körper, quasi mehr Überlebensmodus, weniger Körperintelligenz.

01:01:22: Es geht in beide Richtungen.

01:01:23: Die Frage ist einfach, in welcher Spirale befinden wir uns.

01:01:27: Und in der Spirale ist übrigens auch völlig normal, dass es mal vor und mal zurück geht, dass das nicht immer ein konstanter Weg ist.

01:01:37: Aber ich glaube, dass ich das gegenseitig beeinflussen kann.

01:01:42: Und natürlich ist das ein herausfordernder Weg und braucht potenziell Zeit.

01:01:49: Aber auch da muss man interessanterweise darauf achten.

01:01:52: Zeit heißt nicht, dass ich nicht... in jedem Moment sofort Zugang zur Körperintelligenz habe.

01:01:57: Weil das natürlich auch wieder der Kopf ist, der dann erzählt ja, ich muss noch ganz viel üben oder lernen.

01:02:01: Das ist natürlich auch ein Problem, was oft in den asiatischen Kulturen eben so ist.

01:02:04: Ja, du musst erstmal zehn Jahre irgendwie im Kloster oder sonst wirst du irgendwas kannst.

01:02:09: Da kommt diese ganze Quatsch schon wegen dieser Hierarchie und so weiter.

01:02:13: Das ist eben auch das, was der Karl Grundig eben in seiner Arbeit so rausgearbeitet hat, dass es das überhaupt nicht braucht.

01:02:18: Es braucht keine Initiation, es braucht keine Einweihung, es braucht nicht zehn oder zwanzig Jahre Training bei irgendeinem Meister.

01:02:22: Ich habe jetzt jetzt quasi die Möglichkeit, da reinzugehen.

01:02:27: Und gleichzeitig, dass auch aus dem Parallel stattfindet, ist es ein Lernen des Körpers, darauf wieder zu vertrauen.

01:02:32: Und diese Erfahrungen, die ich habe, quasi wirklich ernst zu nehmen und zu verstetigen, ohne sie zu wiederholen.

01:02:41: Ach, es war ein wunderbarer Austausch.

01:02:43: Ich nehme mir ganz viel mit.

01:02:45: Ich werde noch ein bisschen darüber nachdenken, was du gesagt hast.

01:02:48: Das vielleicht auch, wenn diese Intuition uns manchmal zuflüstert, nicht da lang gehen.

01:02:54: So, dass wir vielleicht die Erfahrung einfach trotzdem machen müssen und dass sie aber am Ende den Prozess vielleicht ein bisschen verzögert oder auch nicht am Ende wissen wissen.

01:03:03: Ich will wissen es erst, wenn wir diesen Planeten verlassen.

01:03:06: Genau.

01:03:07: Aber auch da mehr, es für mich auch ein Mantra fürs Jahr, mehr Spielfreude zu entwickeln und nicht mehr alles so wahnsinnig ernst und endgültig und eins, null oder schwarz.

01:03:17: oder weiß zu betrachten, das merke ich macht mein Leben doch auch zunehmend elastischer und auch ein bisschen leichter.

01:03:23: Also es war ein großes Vergnügen, lieber Lukas, ich danke dir von Herzen und freue mich schon jetzt aufs nächste Mal.

01:03:29: Sehr schön, wunderbar, sehr sehr gerne wieder.

01:03:34: Und ich danke euch, ihr Lieben, dass ihr diesen Podcast hört, dass ihr ihnen teil, dass ihr ihn in die Welt schickt.

01:03:39: Wenn ihr das Innere anliegen für einen Energieausgleich habt, dann könnt ihr meine Arbeit unterstützen.

01:03:44: Ihr findet die Links wie immer in den Show-Nodes.

01:03:47: Ich freu mich drauf, wenn wir uns nächsten Freitag wieder hören oder wieder sehen.

01:03:51: Bitte bleibt bis dahin, die immer zuversichtlich, neugierig und natürlich

01:03:55: gesund.

01:03:55: Tschüss.

01:04:03: Von und mit Kathi Kleff.