Bewusster leben. Zufriedener sein.
00:00:00: Das heißt, hier reden wir schon längst nicht mehr nur von einer unterstützenden Tätigkeit, sondern eigentlich von einer ersetzenden Tätigkeit.
00:00:09: Und das macht natürlich nachdenklich, was macht es mit unseren Fähigkeiten, wenn wir immer mehr von ihnen abgeben an Chatbots.
00:00:20: Get happy, bewusster leben, zufriedener sein.
00:00:27: Von und mit Carti Clef.
00:00:43: Hallo ihr Lieben, schön, dass ihr auch in dieser Folge wieder mit dabei seid.
00:00:46: Wie immer hoffe ich, ihr seid in diesem Moment an einem schönen, an einem wohligen und sicheren Ort und freut euch auf die kommende Stunde.
00:00:55: In dieser Episode geht es um
00:00:57: KI.
00:00:59: Wir haben schon über KI als Körperintelligenz gesprochen, aber in der nächsten Stunde soll es tatsächlich um die künstliche Intelligenz gehen bzw.
00:01:09: darüber, was die künstliche Intelligenz mit uns als Menschen eigentlich so anstellt.
00:01:15: Wir können nämlich mittlerweile ganz gut dokumentieren, dass das Regelmäßige benutzen, von Bots, von Chatbots oder von unserem besten Freund Chat GPT Auswirkungen auch auf unser Gehirn hat, auf unsere Kreativität, auf unser Sein als Mensch.
00:01:34: Ich habe irgendwann Ende letzten Jahres eine Podcast-Folge angehört von Professor Dr.
00:01:40: Volker Busch, der schon zweimal zu Gast in meinem Podcast war.
00:01:44: Und diese Folge hat ihn sehr nachdenklich, mich allerdings wirklich tief betroffen gemacht.
00:01:49: Warum?
00:01:49: Darüber sprechen wir in den nächsten rund sechzig Minuten und ich freue mich viel bolle, dass er heute ein drittes Mal da ist.
00:01:55: Hallo, lieber Volker.
00:01:55: Ich
00:01:56: freue mich auch, wie bolle.
00:01:57: Schön, wieder bei euch zu sein.
00:01:59: Es ist so wunderbar und vor allem weil du, und es passt ja eigentlich auch zum Thema Chat GPT, wobei ich weiß, dass das anders gemeint ist, dein aktuelles Buch auch mitgebracht hat, nämlich Gute Nacht Gehirn, verlinke ich euch selbstverständlich wie immer in den Show Notes.
00:02:13: Da geht es aber nicht ironischerweise um ein guter Nachtgehirn.
00:02:17: Das war es ja wohl mit dir.
00:02:18: Aber irgendwie passt der Titel ja in doppelter Hinsicht.
00:02:21: Ja, es geht um gute Gedanken, die mir wichtig sind, Menschen zu geben, weil die Schlafdürmer einfach zunehmen in dieser etwas verrückt gewordenen Welt da draußen.
00:02:29: Das hat nicht nur mit KI zu tun oder auch mit träglichen Kriegen am Rande Europas oder sonst wo.
00:02:35: Die Menschen haben viel im Kopf, machen sich viel Sorgen, Nöte, die da herum fleuchen und kräuchen.
00:02:40: Und ich glaube, sich ein paar gute Gedanken zu schenken, die einem Mut machen, die einen inspirieren oder vielleicht einfach nur in Lächeln aufs Gesicht zaubern, sind heute wahnsinnig wichtig und ein paar davon habe ich zusammengestellt, genau.
00:02:54: Ich schätze und liebe so sehr an deine Arbeit, das habe ich dir schon ganz oft gesagt, auch hier in diesem Podcast, dass du so ein unglaublicher Humanist bist, dass man merkt, dass du Menschen magst und dass es dir ein großes Anliegen ist, etwas gut.
00:03:06: Gutes in die Welt zu geben, also einen schönen Impact auf die Welt zu haben.
00:03:11: Das wird belohnt.
00:03:12: Dein Podcast Gehirn gehört hat.
00:03:14: Astronomische Zahlen.
00:03:15: Wunderbar.
00:03:16: Wenn du den noch nicht kennst, auch den findet ihr in den Schauen.
00:03:20: Bevor wir einsteigen, wie geht's dir?
00:03:22: Mir geht's gut.
00:03:22: Ich fühle mich sicher, wohlig.
00:03:24: Was war das Dritte?
00:03:25: Schön.
00:03:25: Na ja, schön weiß ich nicht auch.
00:03:28: Der Ort ist zumindest schön.
00:03:30: Hab ich gefreut über deine Einladung?
00:03:32: Mir geht's gut.
00:03:33: Neuer Jahr beginnt.
00:03:34: natürlich viele Aufgaben, aber auch viele schöne Sachen, auf die ich mich freue.
00:03:39: Zwei Sachen, wo wir noch so ein bisschen dran rumschrauben.
00:03:41: Ich gehe auf Tour dieses Jahr und das wird ganz aufregend, was ich noch nie gemacht habe.
00:03:47: Ich bin sehr nervös.
00:03:48: Ich hoffe, die Menschen kommen.
00:03:50: Es wird eine Tour zur Zuversicht sein, so eine Ressource, die wir alle irgendwie brauchen, wenn es uns nicht gut geht.
00:03:56: Lustiger, spannender Abendwelt, so Reise durchs Gehirn biete ich an und es wird eine ganz schöne Sache, in vierzehn Städten.
00:04:03: Das wird so ein bisschen das Jahr kennzeichnen, aber ansonsten freue ich mich, mit meiner Familie ein Urlaub zu fahren.
00:04:09: Wir haben ein schönes Reiseziel vor, also ich freue mich sehr auf das Jahr.
00:04:12: Das finde ich so schön, weil die... Podcasts, die ja jetzt immer mehr auch auf Tour gehen, das ist so der Rock'n'Roll der Neuzeit, finde ich.
00:04:18: Dann hast du mal so ein Geschmür von Tour-Lebens.
00:04:21: Richtig cool.
00:04:21: Ja, ich würde es mal gerne erleben.
00:04:22: Bin wirklich auch sehr gespannt.
00:04:24: Sehr schön.
00:04:25: Termine stehen schon fest?
00:04:26: Die
00:04:26: stehen schon fest und stehen bei Event-Teams.
00:04:28: Kann man schon die Karten einsehen oder auch kaufen.
00:04:30: Auf meiner Seite steht es.
00:04:31: Es sind vierzehn große Städte in Deutschland.
00:04:33: Vielleicht kommt noch Österreich und Schweiz dazu.
00:04:35: Wir wissen noch nicht ganz genau.
00:04:37: Aber vierzehn große Städte verteilt über das Jahr zwanzig, sechsundzwanzig.
00:04:41: Auch die Tourtermine.
00:04:42: Findet ihr?
00:04:43: auf der Website vom Volker und ich pack euch das alles in die Show Notes.
00:04:48: Deine Folge über Chat GPT und die Auswirkungen auf unser Gehirn, wer dich nicht kennt, soll es Menschen noch geben.
00:04:56: Du bist Psychiater, du bist Arzt, du bist Neurowissenschaftler.
00:04:59: Du versuchst, unserem Gehirn ein bisschen auf die Schliche zu kommen.
00:05:03: Ich versuche es, ja.
00:05:04: Bist du nah dran zumindest an den aktuellen Forschungen.
00:05:07: das, was wir verstehen überhaupt mittlerweile über das Gehirn?
00:05:10: Das ist ja auch gar nicht so viel, wie man immer glaubt.
00:05:12: Ja, also ich habe das Gefühl mit jeder Antwort, ich finde, tun sich zwei neue Fragen auf.
00:05:16: Also ich halte mich selbst noch für einen absoluten Anfänger, obwohl ich seit twenty-fünf Jahren nichts anderes mache.
00:05:21: Also da ist noch viel zu tun.
00:05:22: Ist
00:05:23: das nicht fantastisch?
00:05:23: Ja,
00:05:24: klar.
00:05:24: Das macht total Spaß, sich mit etwas zu beschäftigen, wo wir die Grenze des Wissens immer ein bisschen weiter schieben können.
00:05:31: Das ist schon was Tolles, ja.
00:05:32: Und jetzt steht es so an der Attack?
00:05:34: Ja, schon.
00:05:35: Ist so, ne?
00:05:36: Ja,
00:05:36: absolut.
00:05:37: Also an der Attack, weil wir einerseits unser Gehirn überfrachten mit so viel Reizen und Informationen und auch negativen Dingen, die da draußen passieren, aber andererseits, weil wir unser Denken immer mehr auslagern, weil wir die künstliche Intelligenz verwenden, um nicht mehr selbst denken zu müssen.
00:05:57: Und das finde ich natürlich als Wissenschaftler Eine sehr spannende Entwicklung als Mensch, aber auch eine sehr bedrohliche Entwicklung, die da vonstatten geht.
00:06:09: Und insofern hoffe ich, dass wir uns alle mehr mit diesem Thema beschäftigen und KI besser steuern in Schulen, in Universitäten, weil da, glaube ich, eine riesige Welle an Veränderungen auf uns zukommt.
00:06:22: Bild ich mir das ein oder wir bleiben einfach mal jetzt hier exemplarisch bei Chat GPT, weil es so sicherlich die immer noch am meisten verwendete KI ist und die am meisten verbreitete.
00:06:33: Dokt Chat GPT mit seinen Möglichkeiten an etwas bei uns Menschen an, das einfach sowieso etwas der türkisches In sich birgt, nämlich unsere Bequemlichkeit.
00:06:43: Ja,
00:06:44: wir müssen uns vorstellen, dass eigentlich sämtliche Erfindungen der Menschheit aus drei verschiedenen Gründen geschahen.
00:06:53: Erstens man wollte Zeitsparen, zweitens man wollte körperliche Anstrengung vermeiden.
00:07:00: und drittens man will das oder wollte das Denken weitestgehend auslagern und von Maschinen übernehmen lassen.
00:07:08: Eine Taschenrechner wäre so ein klassisches Beispiel.
00:07:11: Im Prinzip ist deswegen auch die Erfindung von Chatbots letztlich eine Wenn man so will, konsequente Weiterentwicklung dessen, was wir immer schon getan haben.
00:07:21: Und insofern jetzt zunächst mal keinen Grund irgendwie Angst zu haben.
00:07:25: Der Unterschied ist nur der, dass wir heute nicht mehr einzelne Denkfunktionen von Chatbots übernehmen lassen, sondern gleich... komplett unterdenken, dahinaus lagern.
00:07:36: Weil generative Chatbots ja alles für uns übernehmen.
00:07:40: Wenn wir eine Geburtstagsgrußkarte entwickeln wollen mit Bildern, Text und allem drum und dran.
00:07:47: Dann ist KIA in der Lage, jeden dieser Schritte zu übernehmen und über kurz oder lang auch irgendwann zu produzieren und uns zuschicken zu lassen.
00:07:55: Das heißt, hier reden wir schon längst nicht mehr nur von einer unterstützenden Tätigkeit, sondern eigentlich von einer ersetzenden Tätigkeit.
00:08:04: Und das macht natürlich nachdenklich.
00:08:06: Was macht es mit unseren Fähigkeiten, wenn wir immer mehr von ihnen abkommen?
00:08:11: geben an Chatbot.
00:08:14: Ich finde, dass diese Diskussion auch auf ganz vielen Ebenen geführt werden darf.
00:08:18: Auf der ethischen, auf dem humanistischen, aber natürlich auch auf der neurowissenschaftlichen Ebene, die ja nicht ganz unherheblich
00:08:25: ist.
00:08:26: Und der pädagogischen.
00:08:27: Und
00:08:27: der pädagogischen.
00:08:27: Ich
00:08:28: bin da sicherlich auch noch.
00:08:28: ne, genau.
00:08:29: Die humanistische ist vielleicht eine philosophische Diskussion, die wir vielleicht sozusagen die, die wichtig ist, die wahrscheinlich auch in vorderster Front geführt werden, sollte um die richtigen ethischen Richtlinien daraus abzuleiten, aber das hat für den Alltag der meisten Menschen kaum eine Bedeutung.
00:08:50: Da ist viel eher entscheidender, was brauche ich von diesen Dingen, was kann ich nutzen, damit es für mich Vorteile hat.
00:08:58: Und hier beobachten wir eben, dass die Menschen mich eingeschlossen, wir alle, die Tendenz haben, es so bequem haben zu wollen, wie es irgendwie geht.
00:09:08: Das ist in uns drin.
00:09:09: Wir sind keine Spezies, die dadurch bekannt ist, dass wir es uns freiwillig gerne schwer machen.
00:09:16: Also das ist ja sehr menschlich und das will ich auch gar nicht kritisieren.
00:09:19: Aber das führt eben dazu, dass wir die Dinge soweit es geht, eben ins Internet verlagern.
00:09:25: So, dann haben wir, sparen wir Zeit, wir sparen anstrengen, müssen uns nicht selbst bemühen.
00:09:30: Aber was mich interessiert, was macht das mit unserer Fähigkeit zu denken, wenn wir es nicht mehr beüben?
00:09:37: wenn wir selber nicht mehr kreativ sind, wenn wir selber uns nichts mehr merken, weil wir auch unser Gedächtnis ans Internet verlieren.
00:09:45: Was macht das mit uns?
00:09:46: Und das finde ich eine sehr spannende Frage und da gibt es ja Gott sei Dank auch die ersten Daten, die uns das zeigen.
00:09:52: Die
00:09:52: schauen uns mal ein bisschen an.
00:09:54: Gedächtnis ist der Hippokampus.
00:09:56: Ja, zum Teil.
00:09:57: Also Gedächtnis des gesamten Gehirn ist ein Speicherorgan, aber der Hippokampus ist der Ort, der als eine Art Zentralbibliothek wirkt und der die Gedächtnisfunktion organisiert, wenn man so will.
00:10:11: Und der wird tatsächlich, da gibt es ganz viele spannende Daten, in dem Moment, wo wir etwas lernen und reproduzieren, gefordert, so sehr, dass sogar neue Nervenzellen wachsen.
00:10:23: Ich glaube, ich habe es im Podcast auch erzählt, wenn mir nicht mehr ganz sicher, es gibt eine ganz, ganz tolle Arbeit, die es schon ein paar Jahre alt gezeigt hat, dass Menschen, die viel lernen müssen, zum Beispiel Taxifahrer in London, die mussten früher sogenannte Ortskenntnisprüfung ablegen, mussten sie alle Straßen London auswärtig lernen.
00:10:41: Das ist ja irre vieles.
00:10:42: War hier nötchen auch so?
00:10:43: Ja, war überall so, genau.
00:10:46: dass die vergleichsweise mit Kurorten ihre gleichen, also gleichaltrigen Menschen, einen größeren Hippocampus hatten.
00:10:55: Also wir können heute zeigen, dass Menschen, die viel lernen und sich im Raum orientieren, das ist auch eine seiner Aufgaben, was man als Taxifahrer ja muss, weil man so durch die Stadt navigiert, dass das den Hippocampus zum Wachstum bringt.
00:11:08: Da gibt es eine Koalition.
00:11:09: Das ist eine ganz kleine Struktur.
00:11:11: Es geht hier nur um paar Hunderttausend Zellen, aber immerhin.
00:11:15: Und umgekehrt wissen wir, wenn wir das nicht mehr üben, weil wir das gesamte Gedächtnis sozusagen in Form des Smartphones in die Hosentasche tragen, dann verkümmert der Hippokampus auch ein kleines bisschen.
00:11:29: Und das macht dann ja schon nachdenklich.
00:11:31: und hat wahrscheinlich Auswirkungen auch im Alter.
00:11:33: Das wissen wir noch nicht, da will ich jetzt gar nicht zu sehr Angst machen, aber du leitest die richtige Frage ab, was bedeutet das für Menschen, die sich nicht mehr orientieren im Raum, weil sie mit Google Maps durch die Straßen gehen und die keine Telefonnummern, keine Namen, keine Texte, nichts mehr auswendig lernen, weil sie es überall mit Notizen in ihrem Smartphone machen.
00:11:54: Was hat das für strukturelle Auswirkungen auf den Hippokampus?
00:11:59: Ob wir deswegen alle eine Demenz bekommen, das glaube ich jetzt nicht, würde ich gerne Entwarnung geben.
00:12:04: Das gibt
00:12:04: ja vielleicht nur was dazwischen.
00:12:06: Ja, aber zumindest wissen wir, dass Lernen ihn im Wachstum fördert und wir brauchen umgekehrt, deswegen können wir davon ausgehen, dass Nichtlernen ihn eher zum Verkümmern bringen.
00:12:18: Du sprichst in deiner Podcastfolge und hast dich viel damit beschäftigt von den Daten, die du gerade schon erwähnt hast.
00:12:25: Welche Bereiche in unserem Gehirn Verkümmern denn?
00:12:29: unter anderem neben dem Hebo-Campus?
00:12:32: Das ist tatsächlich schwer zu sagen, weil man Kollektiv-Aussagen über ganze Bevölkerung nicht so leicht treffen kann.
00:12:41: Allein wir beide sind schon so unterschiedlich und betogen auf eine ganze Bevölkerung eines Landes oder der Welt schlechthin.
00:12:49: Es gibt so viele Unterschiede.
00:12:51: Wir haben alle so viele unterschiedliche Gehirne und sind so viele unterschiedlichen Faktoren im Leben ausgesetzt, dass man die Menschen nicht alle über einen Kamm scheren kann.
00:13:00: Ich würde bei der Frage gar nicht beim Gehirn anfangen, was diese Dinge strukturell biologisch mit im Organ machen.
00:13:07: Aber ich würde die Frage stellen, was macht das denn mit unserer Fähigkeit zu denken?
00:13:11: Was macht das mit unserem Geist?
00:13:13: Und da sehen wir tatsächlich, obwohl ChatGPT erst gerundete gute drei Jahre auf dem Markt ist, gibt es schon einige Daten, die uns zeigen, dass die geistigen Leistungen der Menschen sich nicht verbessern.
00:13:28: Wir können zwar, wenn wir mit der KI zusammenarbeiten, den Output steigern.
00:13:33: Also nehmen wir an, du bist nicht alleine für dich kreativ, sondern du nutzt die KI, um zusammen einen Song zu produzieren, ein Gedicht zu schreiben, dann seid ihr gemeinsam erstmal einfallsreicher.
00:13:48: Aber du als Mensch bist dadurch nicht kreativer.
00:13:51: Das ist sehr gut gezeigt worden.
00:13:53: Im Gegenteil, sobald die KI wegfällt.
00:13:57: Weil du kein Netz hast oder weil der Computer kaputt ist oder sonst irgendwelche Gründe vorliegen, fällt dein Kreativitätsniveau wieder auf das Ausgangsniveau zurück.
00:14:07: Das heißt, die KI lehrt dich nicht kreativer zu sein.
00:14:11: Und gleichzeitig sehen wir, dass wir dadurch, dass wir immer mehr mit der KI machen, auch unkritischer werden.
00:14:20: Wir vertrauen immer mehr der KI, sondern immer, du wirst schon richtig sein.
00:14:25: Es gibt eine Zahl von Ernstem Yang, die haben in Europa weit mal geguckt, wie viele Menschen eigentlich dem Output von Chatbots vertrauen.
00:14:35: Und in erschreckender Weise waren das zu um die Mitte dreißig Prozent, die überhaupt noch nachprüfen, ob das, was die KI Ihnen gibt, richtig ist.
00:14:45: Und in Deutschland lag der Prozenter sogar unter dreißig Prozent.
00:14:49: Also gerundet gerade mal jeder vierte war noch bereit zu gucken.
00:14:53: Hey, stimmt denn das überhaupt noch?
00:14:55: Das ist schon erstaunlich wenig.
00:14:58: Und in dem Moment, wo du den Internet, ich sage mal so etwas allgemein, glaubst, lehnst du dich selbst zurück und denkst nicht mehr.
00:15:06: Das finde ich gefährlich.
00:15:08: Denn auch das wissen wir in Studien sehr gut.
00:15:11: Kritisches Denken lernen hilft dir natürlich im Alltag immens, weil du dadurch Lügen aufdeckst, Falschaussagen erkennst, weil dir Fehler auffallen.
00:15:24: Das alles passiert dir nur, weil du lernst kritisch zu denken.
00:15:27: Und wenn du das abgibst wie eine Jacke an der Garderobe, dann lernst du es nicht und dann wirst du natürlich allen möglichen Unsinn viel stärker ausgeliefert sein.
00:15:37: Mein Bruder arbeitet in der IT und der hat mir vor ein paar Wochen erzählt, über den ich dich übrigens im Wahl kennengelernt habe, weil der ja mal einen Vortrag von dir gesehen hat.
00:15:45: Das
00:15:45: muss ja ein netter
00:15:46: Mensch sein.
00:15:46: Ja, sehr.
00:15:47: Und dann hat er mir deinen Namen geschickt, er heißt, den musst du mal einladen.
00:15:49: Echt?
00:15:49: Und so kam es zu der ersten Folge.
00:15:51: Also groß an ihn und bekannt
00:15:53: dabei.
00:15:53: Ja, hallo Marc.
00:15:54: Jetzt findet er seinen Weg auch in diese Folge.
00:15:56: Er arbeitet in der IT, kennt sich sehr, sehr gut aus, auch mit AI.
00:16:00: Und hat mir was erzählt, was ich nicht wusste, nämlich das... Chat GPT, ich glaube, also vorsichtig mit der Zahl, bitte mich nicht festlangen, aber ich glaube, ungefähr in fünfzig Prozent der Fällen, was bekannt ist, falsch liegt.
00:16:14: Aber so programmiert, also Chat GPT ist so programmiert, dass es uns eine Lösung anbietet.
00:16:19: Genau.
00:16:20: Und wenn wir jetzt in der Suchmaschine irgendwas eingeben und finden keine Ergebnisse mehr, da steht da keine Suchergebnisse mehr gefunden.
00:16:27: Aber das ist keine Lösung, also... Richtig.
00:16:30: Fantasiert, nee, warte, wie ist das richtig gehört?
00:16:32: Das ist halluciniert.
00:16:33: Halluciniert,
00:16:34: also halluciniert, Chat GPT, irgendeine Unfug dazu?
00:16:39: Ja, das ist richtig.
00:16:40: Die Zahl, fünfzig Prozent.
00:16:42: Kenne ich so ganz genau nicht, die schwankt auch, muss man ehrlicherweise sagen, je nach Modell, je nach Nutzungsweise, da wäre ich vorsichtig, das auf fünfzig Prozent generell so anzugeben.
00:16:52: Aber halten wir fest, in vielen Fällen ist das Ergebnis nicht korrekt.
00:16:56: Und der Grund ist genau der, den du oder dein Bekannter sagt, dass ChatGPT nicht so programmiert wird, die Wahrheit zu finden, sondern dir in irgendeiner Weise zur Seite zu stehen, irgendeine Antwort zu geben.
00:17:08: Das ist das oberste Ziel.
00:17:10: Und bevor ich gar nichts sage, sage ich lieber Quatsch.
00:17:12: ums Etwaser-Lob runterzukürzen.
00:17:14: Und das ist natürlich gefährlich.
00:17:16: Sehr.
00:17:16: Weil dann kann sich natürlich ein Geplaude auch schnell mal in absoluten Unsinn verlieren und dann kann es gefährlich werden, wenn es auf einen unkritischen Geist trifft, der keine Lust mehr hat, zu bequem ist, nachzuforschen und zu gucken, stimmt denn das überhaupt?
00:17:36: Ich finde es erstaunlich, weil alleine diese Information weiß ich gar nicht, ob die vielen Menschen so bewusst ist.
00:17:42: Ich glaube tatsächlich nicht.
00:17:45: Es kann sein, dass man durch die Medien immer mal wieder an eine solche Zahl erinnert wird.
00:17:49: Ich bin aber fest der Überzeugung, dass man das schnell wieder vergisst.
00:17:53: Denn die Konversation, die wir führen mittlerweile mit den Chatbots, ist ja auf sprachlicher Ebene nahezu so perfekt, dass du das einfach vergisst.
00:18:04: Du vertraust, weil du in diesem Gesprächspartner fast etwas Menschliches entdeckst.
00:18:10: Ja, und das ist fast für dich in Klammern setzen?
00:18:12: In Klammern setzen.
00:18:13: Giacci bitte antwortet smart, charmant, nimmt oft Bezug auf das, was man vielleicht am Vortag bereits miteinander besprochen hat.
00:18:22: Das heißt, es reagiert, pseudointelligent nenne ich das immer, auf den ersten Anschein ist durchaus mit einer gewissen Fassade, aber auf den ersten anscheinend so, dass du glaubst, du hast einen echten Mensch vor dir.
00:18:35: Und das wird immer besser.
00:18:37: Und in diesem Zusammenhang wird dein Vertrauen immer größer.
00:18:41: Und deswegen, glaub ich, vergessen wir diese Fünfzig Prozent ganz schnell.
00:18:46: Und das ist das Gefährliche.
00:18:48: Weil schau, wenn es darum geht, das macht man ja mit Chatchity eigentlich nicht, aber wenn es darum geht, wann das Kino aufmacht oder wo der nächste Italiener als Restaurant ist, dann ist das... wahrscheinlich nicht weiter schlimm.
00:19:00: Aber wenn es um politische Ansichten geht, wenn es um medizinische Aspekte geht, wenn es um Dinge geht, die eine gewisse Relevanz haben, dann halte ich das schon für wichtig, dass wir kritisch bleiben und dass wir Menschen auch eine gesunde Portion Skepsis.
00:19:18: mit auf den Weg geben.
00:19:20: Nicht um allem und jedem zu widersprechen, aber einfach um sein Verstand einzuschalten.
00:19:24: Das war die zentrale These von Immanuel Kant, der seine Aufklärung vor gut und gerne dreieinhalb Jahren damit gründete, dass er sagte, habe mutig deines eigenen Verstandes zu bedienen.
00:19:37: Wo ist es damit hin heutzutage?
00:19:40: Es hat Klagen gegeben schon, die ersten gegen die Erfinder von Chat GPT.
00:19:46: Weil nachweislich die KI zum Beispiel Teenagern Anleitungen zu Selbstverletzungen... Nee, das ist sogar wissenschaftlich erforscht worden.
00:19:54: Also das war ein Test, praktisch mit der KI.
00:19:57: Und ChatGPT hat sehr präzise, nachdem es erst darauf hingewiesen hat, dass Selbstverletzungen gar nicht gut sind.
00:20:03: Und dann beim zweiten Schritt, weil Lösungsorientiert, also Anleitung gegeben, wie man sich selbst verletzen kann, ich glaube sogar bis zum Suizid.
00:20:11: Es gab die ersten...
00:20:12: Ja, die Geschichte gibt das, ja.
00:20:13: Die
00:20:13: ersten Gerichtsprozesse diesbezüglich, was ich eine ganz gute Entwicklung finde.
00:20:18: Ja,
00:20:19: wobei ich glaube, dass das ein Nebenschauplatz ist.
00:20:22: Weil das einzelne Ausnahmen sind, die natürlich zu Recht zu einer immensen Empörung in der Bevölkerung führten und die man, seien wir ehrlich, relativ leicht... strukturieren kann auf Seiten der Programmierer, die die Algorithmen schreiben.
00:20:37: Denn ab einem bestimmten Weg, den eine Unterhaltung nimmt, kann man den Chatbot ja leeren auch auszusteigen.
00:20:47: Das finde ich jetzt nicht.
00:20:49: das Hauptproblem, dass Jugendliche hier massenhaft in Selbstmord getrieben werden.
00:20:54: Ich glaube, das sind so Anfangskrankheiten, die irgendwann aus dem Algorithmus auch rausgeköpft werden.
00:21:01: Schlimmer finde, ist so diese subliminale Beeinflussung, sagen wir also subliminal unterhalb der Wahrnehmungsschwelle, dass wir es nicht spüren, wenn wir beeinflusst werden.
00:21:11: Beispiel, wer kann denn sicher sagen, dass ein Algorithmus nicht beeinflusst werden kann, hinsichtlich einer bestimmten Ernährungsempfehlung?
00:21:20: Und wenn das sehr charmant und niederschwellig, peu à peu formuliert wird, dann kann natürlich eine Gesinnung eines Menschen oder einer ganzen Bevölkerungsgruppe ganz langsam in eine Richtung beeinflusst werden.
00:21:35: Das Gleiche gilt für politische Wahlen oder andere Aspekte.
00:21:39: Und das halte ich für viel schlimmer, als diese Einzelfälle, die du gerade ansprachst, die zwar akut natürlich wahnsinnig ans Herz gehen und einem furchtbar leidtun, aber wo ich denke und glaube, dass das Ausnahmen bleiben werden, aber so diese... Peu-a-peu-Shifting-Baselines sagt man eine Psychologie, sich so Dinge langsam verschieben, weil die allgemeine Kommunikation in die Richtung geht.
00:22:03: Das finde ich besorgniserregend oder zumindest nachdenkenswert.
00:22:08: Vielleicht ist es auch einer der Gründe, warum ich diese Folge unbedingt mit dir machen wollte zu diesem Thema und dann hast du auch noch so eine wunderbare Folge selber dazu gemacht.
00:22:16: Weil es mir auch passiert ist.
00:22:18: Ja.
00:22:18: Du hast gesagt, ChatGPT gibt uns das Gefühl von so einer Pseudointelligenz, aber ich finde die Pseudo-Empathie viel bedrohlich.
00:22:26: Ja, richtig, das ist auch
00:22:27: so.
00:22:27: Und ich bin ja auch durch ein schwieriges Jahr gegangen und ich habe da das erste Mal die Erfahrung gemacht, dass die KI eine Pseudonähe aufbauen kann und ein...
00:22:39: Die auch auf dich wirkt.
00:22:40: Die auch auf mich wirkt.
00:22:41: Und ein umarmendes Gegenüber zu sein scheint.
00:22:44: Und ich habe jetzt vor ein paar Wochen in einem amerikanischen Podcast, glaube ich, es war bei The Diary of a CEO, da war ein Kollege von dir zu Gast, mein Englischsprachiger, er sagte, weltweit der Haupt, warum Chat GPT am allermeisten benutzt wird, ist aus Therapiegründen.
00:23:02: Also was sagt es über uns als Gesellschaft sowohl auf Patienten oder Klientenseite, aber auch auf Seite des Gesundheitssystems.
00:23:10: Was sagt das über uns aus, wenn wir einen Chatbot brauchen, um unser Bindungssystem zu beantworten und uns ein Gefühl von Zugehörigkeit zu geben?
00:23:21: Das
00:23:21: sagt ganz viel aus.
00:23:22: Also vordergründig könnte man jetzt zunächst mal sagen, okay, es scheinen nicht genügend richtige Therapieplätze zur Verfügung zu stellen.
00:23:28: Das steht
00:23:28: die außer Frage.
00:23:29: Schande über uns selbst.
00:23:30: Ich muss mich an der eigenen Nase fassen als Psychiater.
00:23:33: dass Menschen auf solche Therapien virtuelle Art ausweichen müssen.
00:23:38: Das wäre so eine vordergründige Antwort.
00:23:41: Wenn wir eine Metaebene tiefer gehen, ist es zunächst mal nachvollziehbar, weil ich natürlich mit einem Bot, bei dem ich weiß, dass er ja letztlich, wenn ich nachdenke, nicht echt ist, eine gewisse Scham oder zumindest nicht in dieser Weise die gleiche Rolle spiele, wie im echten Leben, wo ich den Menschen gefallen möchte oder mich zumindest nicht in allem nackt machen möchte.
00:24:06: Und das habe ich möglicherweise vor einem Chatbot etwas weniger.
00:24:09: und vielleicht erklärt das auch so ein Stück weit die Beliebtheit, dass man sich traut über bestimmte Ehe-Probleme oder seinen eigenen Minderwertigkeitskomplex eher mit einem Avatar zu sprechen, der ja letztendlich, der einem ja egal sein kann.
00:24:24: Was im besten Fall ein guter Therapeuter, eine gute Therapeuter, die auch erfüllen würde.
00:24:28: Richtig, aber dadurch, wir sind so programmiert, dass wir dem anderen Menschen immer gefallen möchten.
00:24:33: Ich sitze jetzt hier vor dir und möchte kein Schmarrn erzählen und möchte, dass du hier rausgesagt hast.
00:24:38: Das war eine tolle Podcastfolge.
00:24:39: Der darf mir das mal.
00:24:42: Genau, und das ist mir wichtig, auch wenn du sagst, es wäre nicht so wichtig, ist es mir trotzdem wichtig.
00:24:47: Das erlebt man übrigens oft, wenn ich das sagen darf, in der Psychotherapie zwischen zwei Menschen.
00:24:52: Jetzt bin ich ein Mann.
00:24:54: Anfang Fünfzig, aber viele Psychotherapeuten sind ja junge Frauen Mitte zwanzig, Ende zwanzig.
00:25:00: Und hier lebt es immer wieder bei uns in der Klinik, wenn da ein Geschäftsmann sitzt, der vielleicht zehn, fünfzehn Jahre älter ist und vor ihm sitzt eine hübsche Frau Mitte zwanzig, dann ist das Gespräch nur bedingt verwertbar.
00:25:13: Kannst du dir das vorstellen?
00:25:14: Weil weil er ihr gefallen möchte.
00:25:17: Er will glänzen.
00:25:18: Das geht ganz schnell mit dem Palsverhalten los.
00:25:20: Es ist irre, das zu sehen.
00:25:21: Plötzlich spricht er nur Dinge an, von denen er denkt, dass sie gut ankommen.
00:25:26: Das Deiligl für Fragebögen, wenn sie ihm ein Fragebogen gibt, um wo er sich einschätzen soll, vielleicht auch zur Libido oder zur Erektionsprobleme, dann wird das natürlich nicht zu gerne angekreuzt.
00:25:38: Und das wiederum fällt bei Bots.
00:25:40: Ich will nicht sagen komplett weg.
00:25:42: Aber die Gefahr ist etwas geringer.
00:25:44: Also jetzt sind wir das Positive.
00:25:46: Was mich interessiert, und da habe ich auch noch abschließend keine Antwort drauf, werden wir uns als Gesellschaft an diese Form gewöhnen, des kommuniziert oder bleibt das ein Randeffekt?
00:26:03: Wir beide, die jetzt schon ein paar Jahre auf der Welt sind, könnte ich mir vorstellen, dass wir auch weiterhin damit fremdeln.
00:26:10: Weil wir einfach wissen, wie gut es tut, den wir in echten Menschen riechen und schmecken und umarmen und mit dem Kaffee trinken oder vielleicht auch mal ernste Gespräche führen, Therapie machen, was auch immer.
00:26:20: Wir lieben das, wir vermissen das, wir wollen es nicht anders.
00:26:24: Bei uns hätte vielleicht ein Gespräch über den Avatar allenfalls punktuell mal so, einer einzelnen, einzelnen Sinn, aber sonst nicht.
00:26:33: Aber was?
00:26:34: Könnte ich mir zumindest vorstellen, wie ist das bei jungen Generationen, die damit aufwachsen?
00:26:39: Könnte es nicht sein, dass für die das ganz normal wird?
00:26:43: So wie es ja auch normal ist, heute MP-Dreis zu hören und keine Langspielplatte mehr zu kaufen.
00:26:48: Ich musste mich da umgewöhnen.
00:26:49: Bei mir war das ein Trennungsschmerz, mich von meinen LPs zu trennen.
00:26:54: Oder den CDs, du hinnerst dich.
00:26:56: Für meine Kinder wäre das überhaupt nicht mehr denkbar.
00:26:59: Für dieses ganz normal, dass Musik nur noch virtuell ist.
00:27:02: Sie können sich haptische Tonträger gar gar nicht mehr vorstellen.
00:27:05: Und sie haben nie diesen Verlustschmerz empfunden.
00:27:08: Für die war das immer normal.
00:27:09: Vielleicht wird die Gesprächsführer mit Avataren auch etwas völlig normales, was wir machen, ist ein Restzucken einer altwertenden Gesellschaft und die junge Generation übernimmt das völlig normal.
00:27:21: Das ist zumindest vorstellbar.
00:27:23: Was macht es mit dir als Vater, wenn du das verstehst?
00:27:25: Ich versuch da ganz ehrlich, versuch da, relative Emotionslos zu sein, denn ich glaube, dass sich unterm Strich immer das durchsetzt, was den Menschen gut tut, das Schlechte, das Zerstörerische.
00:27:42: hat allenfalls Randcharakter.
00:27:44: Und es setzt sich immer das Bessere durch.
00:27:47: Meist verändert sich die Zeit in Richtung Verbesserung.
00:27:51: Mir wäre trotzdem wichtig, dass wir die KI, die derzeit mit einer unfassbaren Geschwindigkeit in jede Ecke des Lebens dringt, dass er das ein kleines Bissell zumindest ethisch und politisch besser steuern.
00:28:06: Einfach um gerade auch junge Menschen zu schützen, vor dem ganzen Unsinn, den sie verzapft, um sie nicht in eine Richtung zu manipulieren, um ihnen beizubringen, hey, von der Natur ein tolles Gehirn geschenkt bekommen, nutzt es ja seit kritisch, seit skeptisch, lernt zu diskutieren, lernt flexibel zu sein, all das, was die KI nicht kann, damit wir sozusagen ausgleichen können, wenn sie mal Fehler macht.
00:28:29: Das würde ich mir schon wünschen.
00:28:32: Naja, Stichwort Transhumanismus, da sind wir eigentlich dann schon auf dem Weg zum Transhumanismus, wenn wir uns das vorstellen, dass ein Gespräch unter Menschen in einem analogen Raum irgendwann ausgedient hat, das ist ja wirklich heartbreaking.
00:28:49: Ja, aber da könnte jetzt der Hubernist, könnte jetzt antworten, dass es höchstwahrscheinlich nie die gleiche Ebene haben wird, wie das Gespräch zwischen uns und auch die Intelligenz.
00:29:02: Du hast eben die Körperintelligenz angesprochen.
00:29:05: Es war anscheinend eine Folge, die du noch nicht gemacht hast in deinem Podcast.
00:29:08: Wir sind ja mittlerweile überzeugt davon.
00:29:11: Das muss man sich mal klarmachen, dass die Intelligenz unseres Gehirns ein Körper braucht, um überhaupt diese Dinge leisten zu können.
00:29:21: Als wir ein Beispiel geben, so bestimmte Gefühle wie Traurigkeit, Scham, Aber auch Wut brauchen den Körper und sei es nur eine leichte Hautfeuchtigkeit, ein schnelleres Herz, eine andere Atmung, sie sind nicht Folge der Emotion, sondern sie sind Grund voraussetzung, um eine Emotion so ganzheitlich überhaupt empfinden zu können.
00:29:44: Also ein schönes Beispiel.
00:29:45: Wir glauben heute, dass du überhaupt nur verliebt sein kannst.
00:29:50: Bist du gerade verliebt?
00:29:51: Nee.
00:29:52: Näh?
00:29:52: Naja, aber du gehst noch mal jetzt schauen.
00:29:54: Ich
00:29:54: weiß, mein Future Husband ist auch den Weg zu mir.
00:29:56: Klasse, klasse.
00:29:57: Ich hab ihn nur noch nicht getroffen.
00:29:58: Aber du kennst das wunderschöne Gefühl.
00:30:00: Wir glauben, dass wir als Menschen nur deswegen verliebt sein können, weil wir so etwas wie Schmetterlinge im Bauch empfinden.
00:30:07: Ist das nicht schön?
00:30:08: Also viele Gefühle, die handlungsleitend sind, entstehen nicht einfach nur im Gehirn hier oben als abstrakte Idee, sondern unter den Einbezug des Körpers.
00:30:19: Und das alles fehlt der KI.
00:30:21: Das kann also sein, dass sie auf einer abstrakten, intellektuellen Ebene sprachlich, allgemein wissen, logisch, all was diese Dinge anbelangt, uns das Wasser reicht oder besser
00:30:34: wird.
00:30:35: Aber ihr fehlt der Körper.
00:30:37: Ihr fehlt die Fähigkeit mit Armen und Beinen in der echten Welt zu sein, im Fluss zu schwimmen, aus Marlionmarch zu fallen, ein Gericht zu riechen oder zu schmecken.
00:30:50: Körpererfahrung, die auch zu unserer Intelligenz zu ihrem Weltenwissen beitragen.
00:30:56: Und das finde ich sehr beruhigend, dass wir der Körper nicht nur der Anhängsel, der dreimal am Tag auf die Toilette geführt werden muss, sondern es anscheinend eine Voraussetzung, dass wir Menschen so sind, wie wir sind.
00:31:08: Siehst du, deswegen schätze ich dich so, weil du nie einen dystopischen Blick auf die Welt wirst, sondern du nimmst wahr, was eventuell beobachtet werden darf und mehr will ich auch nicht.
00:31:18: Ich sitze hier nicht und sage, wir dürfen keine KI mehr benutzen, da kommen wir gar nicht
00:31:22: drum.
00:31:22: Es
00:31:22: geht mir ja nur darum so ein bisschen
00:31:25: auch immer
00:31:25: mal wieder auf die viel zitierte Metaebene gehen und sich selber dabei beobachten und sich fragen.
00:31:31: Diese E-Mail, muss die jetzt wirklich ChatGPT schreiben oder kann ich die nicht doch selber?
00:31:37: Oder man spürt auch bei deinen Newslettern, dass die nicht KI generiert sind, genauso wie bei meinen Newslettern.
00:31:42: Und du glaubst gar nicht, wie viel oft ich angesprochen werde von Agenturen, die sagen, du könntest dein Output erhöhen, könntest viel mehr publizieren, lass doch die KI schreiben.
00:31:53: Sag ich aber, ist mehr immer besser?
00:31:56: Wenn jeder Text sich so anhört wie ein Abziehbild, wie die Rückseite eines Abrisskalenders, und man hat ihn in dieser Weise schon fünf, sechs, acht Mal irgendwo im Internet gesehen, ist es dann wirklich eine Verbesserung.
00:32:09: Und weil du die Körperintelligenz ansprichst, wir spüren es.
00:32:13: wie wir spüren es.
00:32:14: Ich bleibe dabei, wir spüren es.
00:32:16: Wenn wir gut mit uns verbunden sind und wir haben eine gute Anbindung an unseren Körper, an unsere Intuition, wir haben Störgeräusch.
00:32:24: und wie oft ich schon Texte bekommen habe, die einfach, ich würde sie als Kalt bezeichnen.
00:32:31: Die schönen Worte.
00:32:33: Ja, schöne Worte, grammatikalisch
00:32:36: sauber.
00:32:36: Aber kalt.
00:32:37: Ja, kalt und eintönig.
00:32:39: irgendwie auch schon mal, sie riechen so nach Copy-Paste.
00:32:43: Man hat das alle schon mal irgendwo gelesen.
00:32:46: Ich bilde mir ein, vielleicht ist es auch nur eine Selbstüberschätzung, aber ich bilde mir ein, auch in Postings schon herauszulesen, ob das jemand selbst geschrieben hat oder ob es irgendwie eine leicht veränderte Output eines Chatbots war.
00:33:00: Man kann das schon lesen, wenn man aufmerksam ist, finde ich.
00:33:03: Ich glaube auch.
00:33:04: Und das ist eigentlich schade.
00:33:06: Ich würde mich freuen, wenn Ich fasse mich da gerne an der eigene Nase, wie er als Lehrer oder als Professorin im universitären Betrieb auch immer auf diese Kostbarkeit des menschlichen Gehirns zu sprechen kommen und den jungen Menschen sagen und selber sagen, pass auf, ja, ihr könnt es euch einfach machen, aber in der Anstrengung legt auch ein Wert, denn dadurch werdet ihr einzigartig.
00:33:30: Wunderbar.
00:33:31: Das ist, glaube ich, auch ein Wert.
00:33:34: Interessiert dich als neurowissenschaftler die Intelligenz des Herzens?
00:33:39: Ja, die interessiert mich sehr.
00:33:40: Wir verstehen ja anders als die Kardiologen, die verstehen was von den Herzdingen und die Psychiater von den Herzensdingen.
00:33:47: Großer Unterschied.
00:33:49: Das ist übrigens ein sehr schönes Organ, was du ansprichst.
00:33:54: Also natürlich bin ich die größten Gefühle letztlich im Kopf.
00:33:58: Aber wir sehen schon auch neurowissenschaftlich, dass es eine Herzhirnachse gibt.
00:34:04: Übrigens auch zum Darmen.
00:34:05: Da ist es nur häufiger in Zeitschriften schon beschrieben.
00:34:07: Das weiß mittlerweile jeder, dass es eine große Hirn-Darmachse gibt.
00:34:12: Beim Herz ist noch weniger bekannt, aber da scheint es genauso zu sein.
00:34:16: Also das Hirn und das Herz tauschen Informationen aus.
00:34:20: So ganz falsch ist das also nicht, dass wir hier im Brustkorb ein Organ haben, was vielleicht auch ein bisschen mehr ist als nur Blutpumperei.
00:34:26: Herzeln-Kohärenz
00:34:28: wird das genannt in der Meditation zum Beispiel.
00:34:31: Also
00:34:32: eine Kohärenz herzustellen zwischen Herz und Hirn.
00:34:35: Und für die asiatischen Völker ist der Darm ja schon lange eine Ergänzung, ich will nicht sagen eine Alternative, aber eine Ergänzung zu unserem Gehirn, der Schädeldecke.
00:34:44: Ist
00:34:44: so, wir haben das ja lange in unserer westlichen Medizin als Isoterik abgetan, haben nämlich viel beigemessen.
00:34:51: und mittlerweile müssen wir aber oder dürfen wir erkennen, dass das Gehirn nicht nur einfach irgendwie Befehle aussendet an die Organe, die völlig dumm sind und tun, was sie sollen, die Soldaten, sondern dass es ein ständiger Austausch zwischen den Funktionssystemen gibt und die sich gegenseitig versuchen zu helfen oder im Balance zu halten.
00:35:11: Sehr komplexes Geschehen und auch das ist wieder eine gute Nachricht.
00:35:14: Das können wir nicht einfach so in einen Algorithmus schreiben.
00:35:16: Nein,
00:35:17: wirklich nicht, wirklich nicht.
00:35:19: Ich habe in einer anderen Folge von dir, die du Anfang Dezember veröffentlicht hast, die mir sehr nahe gegangen ist, da geht es um das Thema Trauer.
00:35:26: Da hast du ebenfalls eine Geschichte aus der Entwicklung der künstlichen Intelligenz geteilt, die mich nochmal betroffen gemacht hat.
00:35:33: Nämlich das ist jetzt auch so genannte Dead Bots.
00:35:37: Ja.
00:35:39: Also Max, du selber mal kurz erzählen, was das für eine geniale Erfindung ist.
00:35:42: Ja, geniale Anführerstrehen, sagen wir beeindruckend, gleichzeitig auch mal auch so ein bisschen... Ich finde ja sowieso, ich weiß nicht wie es dir geht, die KI ist ein Gebiet wo Faszination und Grosel so ganz nah beieinander liegen.
00:35:58: Sowohl als auch Psychotherapeutin, Ambivalenz-Competent.
00:36:04: Man kann ja die Sachen auch technisch beeindruckend finden, das sind sie ja auch.
00:36:09: Aber gleichzeitig kann man sich überlegen, was macht das mit uns?
00:36:11: und dann kriegt man so Gänsehaut.
00:36:13: Also diese Dadbots, Eine Patientin übrigens hat mir davon erzählt.
00:36:16: Ich wusste es selbst auch nicht.
00:36:17: Und dann habe ich nur recherchiert.
00:36:18: Mittlerweile weiß ich es ein bisschen mehr.
00:36:20: Aber sie hat mich darauf aufmerksam gemacht.
00:36:22: Danke an der Stelle, falls sie zuhört.
00:36:25: Sie erzählte mir, dass es mittlerweile allein in Deutschland schon, glaube ich, über fünf Start-ups gibt, die dir folgenden Dienst anbeten.
00:36:34: Du kannst von, sagen wir mal, deiner Mutter, deinem Bruder, deinem Freund, letztendlich auch deinem Hund alle möglichen Daten hochladen auf eine Plattform.
00:36:45: Das heißt, ein paar Stimmen, Auszüge, Briefe, die ihr mal ausgetauscht habt, WhatsApp-Nachrichten, Bilder, Fotos, Videos, alles Mögliche, was du von diesem, bleibe kurz bei Menschen, von diesem Menschen hast, während die Person noch lebt.
00:37:01: Und dieser Dienstleister sammelt das auf einer Plattform und erstellt dir einen digitalen Avatar dieser Person.
00:37:10: Kannst dir vorstellen, je mehr Daten du hoch, lädest du genauer, ganz genau.
00:37:15: Und wie wir alle wissen, das kann heute optisch schon perfekt aussehen, dass du es kaum noch vom Original.
00:37:20: Und da scheiden ganz auch die Stimme, wissen wir auch alle, kann mittlerweile schon täuschend echt nachgemacht werden.
00:37:26: Es wäre
00:37:26: dann praktisch wie in dieser Aber-Show in London, dass da praktisch drei D-Simulationen durch meine Wohnung spazieren.
00:37:33: Und für den traurigen Fall, dass die Person mal stirbt, kannst du diese Leistungen in Anspruch nehmen, dass dir dieser digitale Avatar fortan zur Verfügung steht auf ein Bildschirm, vielleicht später auch als Puppe, das weiß ich nicht, das glaube ich gibt es noch nicht, aber es ist geplant, das auch zu robotorisieren.
00:37:52: Momentan ist es noch ein digitaler Avatar, hängst du dann Bildschirme auf und dann spricht diese Person mit dir, streitet mit dir, lacht mit dir, so als wäre sie noch da.
00:38:01: Auch hier wieder technisch unfassbar beeindruckend, aber Als Mensch mit einer humanistischen Ausbildung kriegt man wirklich Stellen sich die Nackenhaare auf, denn wie soll denn ein Mensch den die Trauer leisten?
00:38:17: Wie soll sie den Tod eines geliebten Menschen verwenden, wenn er irgendwie gefühlt virtuell immer noch da ist?
00:38:25: Das macht mich schon sehr nachdenklich, ob das so eine gute Entwicklung ist.
00:38:31: Naja, vor allem wenn wir uns vorstellen, dass ja auch Menschen zu dir in deiner Funktion als Psychiater oder in Therapiekontexten, ja eigentlich, es wird sich so runter berechnen, weil es gibt natürlich ganz unterschiedlichste Gründe, warum man in Therapie geht, aber es geht ja viel darum, dass wir nie gelernt haben zu fühlen und im Grunde genommen zu lernen mit unseren Gefühlen, die uns ja als Menschen nun mal definieren, mit unseren Gefühlen zu sein.
00:38:54: und sicherlich ist die Trauer eines der herausfordernden Gefühle.
00:38:59: Das sehe ich genauso.
00:39:00: Und alles, was Verdrängung bedeutet, steht der Trauer im Weg.
00:39:04: Es ist überhaupt nichts dagegen einzuwenden, dass Menschen, die so geschockt sind von dem Verlust eines geliebten Menschen, ein paar Wochen Dinge verdrängen und nicht wahr haben wollen.
00:39:15: Das gehört zu etwas komplizierteren Trauerreaktionen auch dazu, ist per se auch noch nicht pathologisch.
00:39:21: Aber irgendwann muss der Wille und die Bereitschaft da sein, die Gefühle zuzulassen.
00:39:28: Das kann man nicht ewig auf die lange Bank schieben.
00:39:32: Dazu gehört Wut, Traurigkeit, Angst, all die schmerzhaften Gefühle.
00:39:36: Es kommt immer der Moment, wo man sie zulassen sollte, weil wir sonst nie in diesen Trauerprozess hineinkommen.
00:39:43: Und ich bin mir sicher, Updatebots da positiv zu beitragen, wahrscheinlich eher nicht.
00:39:49: Denn wer will dann, wer will dann den Bildschirm noch ausschalten?
00:39:53: Wer traut sich dann noch, wenn diese Person genau so sich gebärdet, wie die echter Mensch, irgendwann das Programm zu löschen, macht doch keiner.
00:40:01: Das heißt, diese Personen am Fürstlichen wird dann Teil des Lebens und man baut eine Art Beziehung zu ihr auf, die aber nichts halbes und auch nichts Ganzes ist.
00:40:13: Eine ähnliche Entwicklung ist ein bisschen weg vom Thema, aber irgendwie passt es auch trotzdem, weil sicherlich auch irgendwas mit... Mit der schönen neuen Zeit zu tun hat.
00:40:20: da hat Tom Brady der berühmte American Football Player für ordentlich Schlagzeilen gesorgt für ein paar Monate, als er erzählt hat, dass er sein Hund hat klonen lassen, also das er im Grunde genommen jetzt wieder mit dem genetisch identischen Hund zusammenlebt.
00:40:34: Und ich frage mich, jetzt betreten wir natürlich die Ebene der Philosophie, also jetzt wird es wirklich sehr philosophisch.
00:40:40: ob uns da nicht ein großer Teil des Menschseins abhanden kommt, der nun mal zum Leben dazugehört.
00:40:47: Weil eben nicht alles easy und leicht ist, um wir uns nicht alles so hin basteln können, wie wir es gerne hätten, um die sogenannten negativen Gefühle und Emotionen nicht verhalten zu müssen.
00:40:57: Ja.
00:40:57: Es gibt einen berühmten Soziologen oder Pisanalphilosophen, der mal von der Diktatur der Steuerbarkeit gesprochen hat, in dem Zusammenhang.
00:41:04: Da finde ich einen sehr, sehr schönen Satz, den wir heute unterliegen.
00:41:09: Wir haben gelernt, uns unsere Welt, uns untertan zu machen und wir können gefühlt alles steuern.
00:41:16: Letztendlich gibt es fast alles eine App auf unserem Handy.
00:41:19: Auch das viele Vorteile, keine Frage.
00:41:22: Aber es suggeriert uns, es ist alles kontrollierbar und steuerbar.
00:41:27: Das ist genau das, was du sagst.
00:41:29: Damit auch der Prozess des ewigen Lebens, des Sterbens, Todes oder der Gefühle schlechthin.
00:41:36: Und ich bin überzeugt davon, Ich bin ja auch erst seit twenty-fünf Jahren eine Therapie.
00:41:41: Ich würde mich noch als Anfänger bezeichnen.
00:41:43: Aber ich bin überzeugt davon, dass der Mensch genau in dieser Phase des Lebens, wo er die Kontrolle mal aufgeben muss, genau da eigentlich seine größte Stärke hat.
00:41:58: Kontrolle gewinnt, wer sie an einer bestimmten Stelle auch mal bewusst aufgibt.
00:42:02: Und dass die Gefühle zulassen, auch wenn ich gerade mal keine Kontrolle über sie hat und nichts anderes tun könnte als weinen drei Tage.
00:42:11: Oder auch mal eine Woche lang oder zwei oder vier Angst habe und einfach nicht weiß wie es weitergeht.
00:42:17: Das hat seinen Sinn.
00:42:19: Natürlich ist es extrem schmerzvoll und niemand wünscht sich solche Gefühle.
00:42:23: Man wünscht sie auch niemandem.
00:42:25: Aber sie sind wichtig, um emotional reif zu werden, um danach wieder kompetent zu werden und das alles immer wegzuschieben.
00:42:32: So nach dem Motto ich steuere das meine Verfassung wie eine App.
00:42:37: Das halte ich für zutiefst inhuman, ehrlich gesagt.
00:42:41: Emotional reif ist wunderbar.
00:42:43: Ja.
00:42:44: Das ist eine Formulierung, die findet, finde ich in der deutschen Sprache erst jetzt so ein bisschen ihren Weg in die Öffentlichkeit.
00:42:48: Ja, hast du das Gefühl?
00:42:49: Ja, also die emotional immature, das gibt es auf Englisch, kenne ich das schon ganz lange, also emotional unreif.
00:42:54: Ja.
00:42:55: Aber ich habe es im Deutschen, habe ich selten gehört.
00:42:57: Ja, ist nicht häufig, hast du recht?
00:42:58: Oder?
00:42:58: Nicht häufig verwendet, stimmt ja.
00:43:00: Aber dabei sagt es so viel aus und ist so wichtig.
00:43:03: Ja.
00:43:04: Also, dass diese gesamte Transhumanismus ja von dieser Idee durchzogen, dass wir eigentlich alles beeinflussen können.
00:43:12: Und das hat einerseits sicherlich, kommt immer mit einer guten Intention rüber.
00:43:18: Wer sein Leben kontrolliert und steuert, kann Gefahren aus dem Weg gehen.
00:43:21: Das ist ja auch prinzipiell nicht alles falsch.
00:43:24: Aber es verlangt von uns auch eine unfassbare Kontrolle.
00:43:28: Und das Problem ist, das sehe ich in meiner Therapie, Wenn dann die Dinge mal nicht funktionieren, dann stehen die Leute, es kommen wieder völlig unreif davor, weil sie nie gelernt haben, mit den Emotionen überhaupt umzugehen.
00:43:40: In dem Moment, wo ich das das erste Mal machen muss, stehe ich wie ein Ochs vom Berg und sage ja, wie etwas Brene ist überhaupt.
00:43:47: Und insofern stehen meist Menschen besser da, die hin und wieder auch mal Kontrolle abgegeben haben und gelernt haben in diesen Situationen, die sie nicht beeinflussen konnten.
00:43:58: trotzdem ihre Frau oder ihren Mann zu stellen.
00:44:00: Das ist diese Emotionalreife, die sie dann auch stark macht für Geschicksalschläge im weiteren Leben.
00:44:05: Ich finde, es gehört zum Leben dazu mal nicht zu wissen, wie es geht und sich völlig nackt zu machen und völlig da niederzuliegen.
00:44:13: Das ist schlimm und tut weh.
00:44:14: Das ist auch wichtig.
00:44:16: Also ich bin auch in den düstersten Phasen meines Lebens.
00:44:19: Jedes Mal wieder ein Sterben und ein Wiederauferstehen.
00:44:21: Also immer noch klarer und risilierender und ruhiger auch geworden und gelassener.
00:44:26: Und das ist schon so.
00:44:27: ein paar sogenannte, ich sage mal sogenannte, weil ja eigentlich ist ja keine Emotion oder kein Gefühl, ist ja eigentlich gut oder schlecht.
00:44:33: Sie sind einfach nur so unangenehm.
00:44:35: Deswegen setze ich sie mal in Anführungsstriche sogenannte negative Gefühle.
00:44:38: Vielleicht zum Schluss, weil es vielleicht auch gut zu der KI passt, nochmal ein Gefühl, was auch viel zu wenig besprochen wird und das die lange Weile.
00:44:46: Ja.
00:44:47: Für
00:44:47: viele Menschen auch ein absolut unerträgliches Gefühl.
00:44:50: Ja.
00:44:51: Für das KI, Social Media, das Smartphone immer eine schnelle Lösung bietet.
00:44:56: Magst du uns aus neurowissenschaftlicher Sicht und auch als Psychiater dazu ein paar erläuternende Ressätze sagen?
00:45:02: Ja, ist
00:45:03: ja nächstes Mal wieder was Prohumanes, was was Gutes, dass wir keine Langeweile mögen, ist zunächst mal gar nicht Schlimmes oder Negatives.
00:45:15: und auch nichts Unmenschliches, denn wir sind als spezies erlebnisorientierte Wesen.
00:45:20: Also wir sind so gestrickt, dass wir gerne was erleben wollen, erfahren wollen und unsere Belohnungszentren im Gehirn anspringen, was Neues entdecken können.
00:45:29: Es ist eine Dopaminfrage.
00:45:31: Unter anderem Dopamin, ein paar andere Hormone spielen dann noch eine Rolle genau.
00:45:34: Gerade Kinder sind besonders von, besonders aversiv, was Langeweile anbelangt, weil das Gehirn ja lernen möchte und deswegen schnell begeisterungsfähig ist, die Kinder sollen eintauchen in die Welt und ganz ganz ganz viele tolle Erfahrungen machen und deswegen langweilen sie sich so schnell.
00:45:52: Also eigentlich was Gutes, dass wir uns immer wieder nach außen orientieren und was erleben wollen.
00:45:57: Es ist nicht schlimm, dass Menschen sich nicht gerne langweilen.
00:46:01: Das Problem ist nur, dass auch hier wieder die Überdosis, wenn wir niemals Langeweile zulassen können, nirgends, kein Moment.
00:46:13: Da nehmen wir uns ganz, ganz wichtige Entwicklungsmomente, denn auch die Langeweile hat irgendwo ihren Sinn.
00:46:21: Dass uns mal langweilig ist und mal alles stillsteht, ist nämlich gleichzeitig ein Zustand, wo im Gehirn bestimmte Netzwerke hochfahren, die plötzlich anfangen, kreativ zu denken, aufzuräumen, Sachen zu ordnen, zu verbinden.
00:46:39: Man spricht von assoziativen Netzwerken.
00:46:41: Das heißt, die bauen dir etwas.
00:46:44: Und dieses Bauen kann eine Geschichte sein, die dich inspiriert, kann die Idee sein, einen plötzlichen Einfall.
00:46:51: Eureka, ich habe es gefunden.
00:46:53: Plätzlichen Kreativmomente passiert eine lange Weile in der Regel.
00:46:57: Das heißt, die Langeweile schenkt dir auch etwas.
00:47:00: Und genau das ist ihr Sinn.
00:47:01: Sie soll kein Dauerzustand sein.
00:47:03: Nochmal, so sind wir nicht gemacht.
00:47:05: Aber sie hin und wieder punktuell zuzulassen ist, äußerst vorteilhaft.
00:47:08: Denn das Spannende ist, dass dieses Netzwerk, von dem ich gerade sprach, nur in Langeweile hochfährt und beim Schlafen wohlgemerkt.
00:47:16: Aber sonst nicht.
00:47:17: Nicht nur in der Lange.
00:47:18: Richtig, nur wenn du nichts tust.
00:47:21: Nicht, wenn du vor Netflix sitzt.
00:47:24: Nicht, wenn du ein Buch liest.
00:47:25: Nicht, wenn du mit einer Freundin durch die Shoppingmalls läufst oder im Café sitzt.
00:47:32: Dann beschäftigt sich dein Gehirn mit der Außenwelt, der Fernsehserie, der Freundin, dem Buch.
00:47:37: Und dann fährt das Netzwerk runter.
00:47:39: Es fährt nur hoch, wenn du mit dir alleine bist, in einen Kontakt mit dir kommst und alles ruhig wird um dich herum.
00:47:45: und möglicherweise musst du ja, musst dich ja nicht langweilig damit erfüllen, aber sozusagen, wenn du zur Ruhe kommst.
00:47:51: Und deswegen haben solche langeweiligen Anführungsstriche Momente immer auch ihren Sinn.
00:47:56: Das fährt hoch und ordnet für dich die Dinge.
00:47:59: Und das macht diese Momente so kostbar, punktuell.
00:48:04: Und wenn wir kiddern, Diese langweiligen Momente, alle nehmen, dann berauben wir ihnen eigentlich diesen schönen Entwicklungsmomenten.
00:48:12: Und umgekehrt ist es, wenn wir sie dazu befähigen, das auch mal auszuhalten, dann entsteht immer was ganz Tolles.
00:48:20: Dass du mal Kinder beobachtet, denen langweilig ist.
00:48:22: Das dauert ein paar wenige Minuten und dann fahren die hoch und dann werden die kreativ.
00:48:27: Machen die
00:48:27: das Wohnzimmer, Lila, an.
00:48:29: Ja, dann kommen sie auf Ideen, auf die sie vom Fernsehen nie gekommen werden.
00:48:32: Zum Leidwesen der Eltern.
00:48:34: Ja,
00:48:34: manchmal.
00:48:35: Manchmal.
00:48:35: Aber es ist auch was Schönes, ne?
00:48:37: Also, Langeweile auszuhalten ist nicht nur schlecht, denn wenn man über dieses Gefühl hinauskommt, entsteht meist was Gutes.
00:48:46: Empfiehlst du deswegen auch die stille Stunde, nennst du sie, glaube ich?
00:48:49: Die tiefe
00:48:49: Stunde, ja.
00:48:51: Die tiefe Stunde.
00:48:51: Ja, genau.
00:48:52: Sechzig Minuten am Tag mal nehmen, um ein etwas zu versinken, wenn man sich konzentrieren muss, oder auch mal ganz bewusst die digitale Nabelschnur zu durchdrennen, ne?
00:49:02: die uns ständig mit Informationen versorgt, offline zu bleiben, runterzukommen, mal nichts zu tun und dann zu gucken, was hier oben alles passiert.
00:49:12: Nicht immer, man kann nicht immer eine super Idee garantieren, aber meine besten Ideen kamen immer in Momenten, wo ich nichts tat, wo mir kurz langweilig wurde.
00:49:23: Spazieren gehen manchmal, wenn das Handy zu Hause ist, da passiert... ist bei mir so auf jeden Fall.
00:49:29: Und ich versuche mir gerade anzugewöhnen, wenn ich morgens wach werde.
00:49:33: In der Regel ist dann jetzt zu der Jahreszeit noch dunkel, heißt es so zwischen sechs halb sieben, wirklich ganz bewusst in vierte Stunde liegen zu bleiben.
00:49:42: Und in diesem State zwischen Wach und Schlaf
00:49:46: noch
00:49:46: mal zu schauen.
00:49:48: Ist sogar der beste Zeitpunkt des Tages, wenn ich dir das sagen darf.
00:49:51: Weil kurz nach dem Aufwachen sind diese Netzwerke noch nicht ganz runtergefahren.
00:49:56: Die kreativ-assoziativ für dich Dinge bauen, planen, ein bisschen in die Vergangenheit gucken, in die Zukunft gucken, aber eben auch kreative Ideen finden.
00:50:06: Man spricht von komplizierter Begriff.
00:50:09: Selbstreferenzielle Netzwerke.
00:50:12: Die sind beim Träumen sehr hoch, wenn du in Nacht träumst.
00:50:16: Oft träumt man in der zweiten Nacht, hälfte etwas mehr.
00:50:19: Und das passiert auch noch, wenn du aufwachst.
00:50:21: Also sei ich total klar bei, was du machst, liegen bleiben.
00:50:23: Am besten ein Zettel mit dem Stift am Nachkasten.
00:50:26: Und wenn dir was einfällt, schreib's auf.
00:50:28: Es kann sein, dass zwei Stunden später weg ist.
00:50:30: Ich hab mal gehört, da seien die Tore zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein so ganz weit geöffnet.
00:50:35: Das ist genau das.
00:50:36: Also wenn wir gute Ideen haben, kurz nach dem Aufwachen, dann nicht einfach drüber ist.
00:50:40: Wir haben in dieser Frage, würde ich nicht tun.
00:50:44: Der Zeitpunkt ist zu kostbar.
00:50:46: Du hast ja einen Vorderlappen, ganz vorne hinter der Stirn, der kontrolliert und der greift immer modulierend ein, sagt, das ist blödsinn und das ist unrealistisch und lasst das.
00:50:56: Und dieser Vorderlappen, der fährt in der zweiten Nachthefte, in der sogenannten Remphasen des Schlafs, fährt er runter.
00:51:03: Es abwesend sozusagen.
00:51:05: Er ist zwar da hinter der Stirn, aber er macht nichts, genau er ist abwesend.
00:51:10: Und deswegen können sich deine verrückten Ideen, deinen Träumen so entfalten, weil es nicht mehr unter der Kontrolle steht.
00:51:17: Und wenn du jetzt erst mal aufstehst, machst du den Kaffee, fängst an die Zeitung zu lesen, dann kommst du ganz langsam in deine Denkkontrolle und dann kannst du es eigentlich vergessen.
00:51:27: Deswegen sind genau solche Momente kostbar in der Nacht oder dann eben kurz nach dem Aufwachen noch eine Viertelstunde liegen bleiben.
00:51:33: Das ist ganz wunderbar.
00:51:34: Und jetzt wird mir auch klar, ich habe lange Zeit mit Joe Dispenser meditiert.
00:51:38: Jetzt wird mir auch klar, warum der versucht in den Meditationen den Menschen den Prefrontal Cortex auszuschalten, dass wir diesen Ding...
00:51:45: Ganz genau.
00:51:46: Die Kontrolle, die Denkkontrolle abbauen, damit sich die verrückten Ideen, die Fantasie, wenn man so will, entfalten kann.
00:51:54: Ja.
00:51:55: Und wenn ihr jetzt denkt, die sind aber ganz schön vom Thema abgekommen, das stimmt gar nicht, weil all das ist mit KI gar nicht möglich.
00:52:00: Ja.
00:52:01: Und es sind gute Gedanken.
00:52:02: Ich habe über Fantasie in dem Buch ein eigenes Kapitel.
00:52:05: Es war sogar mein erstes Kapitel, weißt du wahrscheinlich noch gar nicht.
00:52:07: Aber das war mir ein Wunsch, weil ich glaube, dass die Fantasie heute viel zu kurz kommt in unseren sehr effizienten Gedankengängen, die wir führen.
00:52:16: Und das muss ja alles nützlich sein und produktiv sein.
00:52:19: Und die Fantasie halte ich für eine unglaublich wichtige Ressource, die ich meinen Kindern erlaube und die ich sie beneide, weil ich schon nicht mehr so kann.
00:52:28: Und die ich auch meinen Studenten, meinen Klienten empfehle, und deswegen habe ich in dem Buch da eine gute Nacht gehören, habe ich ein eigenes Kapitel nur zur Fantasie geschrieben, wie wertvoll sie ist.
00:52:37: Glaubst du, dass Michael N. ein sehr kluger Prophet war?
00:52:41: Ja, ich durfte ihn sogar kennenlernen als kleines Kind.
00:52:44: Ich war wirklich noch klein.
00:52:48: Also konnte ich mit ihm noch nichts anfangen.
00:52:50: Ich hatte zwar Momo vorgelesen bekommen von meiner Mutter, aber ich kannte, glaube ich, auch noch nicht mal die unendige Geschichte.
00:52:55: Ich habe ihn nicht zu schätzen gewusst.
00:52:57: Ich ärgere mich oder bin traurig, dass ich ihn nicht jetzt kennenlernen kann, weil ich sehr schätze, was er schreibt.
00:53:05: Und ich glaube, dass er seiner Zeit voraus, dass er das, was er darüber schreibt, wie wertvoll diese Dinge sind, gerade heute unfassbar wichtig sind.
00:53:15: Die Fantasie.
00:53:16: Die
00:53:16: Fantasie.
00:53:17: Wir stehen vor herausragenden Problemen gesellschaftlich und wir werden sie nicht nur mit Algorithmen und Excel-Tabellen lösen, sondern auch mit dem Mut, um die Ecke zu denken, verrückt zu sein, mit Mut zur Fantasie, auch wenn sich vieles davon vielleicht nicht umsetzen lässt.
00:53:36: Das ist dann der zweite Schritt zu gucken, was davon geht und nicht, aber es erstmal zuzulassen und groß zu denken.
00:53:43: Das war immer der Beginn einer jeden neuen Erfindung.
00:53:46: Möglichst groß denken.
00:53:47: Das ist etwas, das trainieren wir nicht dadurch, dass wir Chatchi-Pity fragen, sondern dass wir es selber tun.
00:53:54: Das finde ich so schön, dass du das noch sagst.
00:53:56: jetzt zum Schluss.
00:53:57: Weil, und das ist jetzt vielleicht für dich als Wissenschaftler zu spirituell, da komme ich als Frau von der anderen Seite, ich glaube, wenn wir wieder in einer friedvollen oder vielleicht auch zum ersten Mal seit vielen tausend Jahren in einer friedvollen schönen Welt in Gemeinschaft miteinander leben wollen, müssen wir es uns zuerst einmal vorstellen
00:54:18: können.
00:54:19: Ja, so ist es.
00:54:19: Das ist überhaupt nicht esoterisch.
00:54:21: Das finde ich wunderschön.
00:54:22: Das ist genau der Punkt.
00:54:23: Wir müssen es uns vorstellen können und vorstellen dürfen.
00:54:27: Vor allen Dingen Fantasie hat viel mit sich erlauben zu tun.
00:54:31: Das ist ganz wichtig.
00:54:32: Und das würde ich mir wünschen, dass wir das Kindern, die auch befähigen, ihnen das auch erlauben, fantastisch zu denken.
00:54:39: Das ist nicht schlecht.
00:54:40: Das
00:54:42: berührt mich ganz arg.
00:54:43: Vielen Dank, lieber Volker.
00:54:44: Sehr
00:54:44: gerne.
00:54:44: Es war wunderbar.
00:54:45: Es war
00:54:45: eine große Freude bei dir.
00:54:46: Danke.
00:54:47: Professor Dr.
00:54:47: Volker Busch, gute Nacht, Gehirn.
00:54:49: Sein aktuelles Buch, bitte folgt ihm auf allen Kanälen.
00:54:52: Seine Arbeit ist wunderbar.
00:54:53: Und ich danke dir so sehr für deinen Besuch.
00:54:55: Freue mich schon jetzt auf Folge Nummer vier.
00:54:57: Ich
00:54:57: fühle mich geirrt und geschmeichelt, war schön, bei dir zu sein.
00:55:00: Weiß,
00:55:00: worüber wir dann sprechen.
00:55:01: Kennst du James Doty?
00:55:02: Sag dir das mal.
00:55:03: Nee, muss ich gestehen.
00:55:04: James
00:55:04: Doty, da schaffe ich dir vielleicht mal ein Buch mit.
00:55:06: James Doty ist leider im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli,
00:55:13: im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli,
00:55:15: im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli,
00:55:18: im Juli, im Juli,
00:55:18: im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Jul.
00:55:27: Okay, also
00:55:28: zur Manifestation kenne ich viel, zugegeben seinen Namen hätte ich jetzt nicht, aber das hat ja die Frau Ronda Burns eigentlich begonnen, so in den achtziger Jahren mit ihren ersten Publikationen, ich glaube, im Jahr six kam dann auch hier großes Buch raus, das Geheimnis The Secret, das war ja so eines der berühmtesten Manifestationen.
00:55:46: Nein, das war sie nicht, aber sie hat durch ihre Sie ist Autoren, Laie, aber sie hat der Manifestation diesen Schub gegeben, diese Popularität verliehen.
00:55:57: Wahrscheinlich hat Herr Doty dann die neurowissenschaftliche Grundlage.
00:56:01: Ja, das finde ich interessant, weil meines Wissens nach ist er bislang der Einzige gewesen, der das eben auch an der Stanford-Universität wirklich erforscht hat.
00:56:10: Mein Magic heißt das Buch.
00:56:12: Ihr schreibt auch wunderschön.
00:56:14: Kann ich euch sehr empfehlen.
00:56:17: Ich danke dir von Herzen.
00:56:18: Alles Gute für dich.
00:56:19: Viel Spaß auf der Natur.
00:56:20: Ich werde sie mir anschauen, wenn ich
00:56:21: da bin.
00:56:21: Ich fühle mich geehrt.
00:56:23: Danke schön.
00:56:23: Alle Termine in den Show Notes.
00:56:24: Alle Links zum Volker in den Show Notes.
00:56:27: Ich danke euch von Herzen, dass ihr diesen Podcast hört, dass ihr ihn weiter in die Welt schickt.
00:56:31: Und dass noch viel, viel mehr Menschen sich mit diesem Themen beschäftigen.
00:56:34: Wir brauchen die Auseinandersetzung mit Chat, GPT, aber auf einer anderen Ebene.
00:56:40: Und vielleicht nicht unbedingt zwingend als Therapeut.
00:56:43: Danke fürs Zuschauen, danke fürs Zuhören.
00:56:45: Wir sehen und hören uns nächste Woche Freitag wieder.
00:56:48: Bleib bitte bis dahin, niemals zuversichtlich, gesund und stets neugierig und fantasievoll.
00:56:54: Tschüss.
00:57:02: Von und mit Kathi Kleff.