Bewusster leben. Zufriedener sein.
00:00:00: Man scheißt ja weniger.
00:00:01: Man priorisiert sich auf einmal, weil man sich auch wirklich priorisieren muss.
00:00:07: An den guten Tagen ist man so viel klarer im Kopf, wo man ganz genau weiß, was man will und dafür auch losgeht.
00:00:26: Und
00:00:41: ich sage hallo ihr Lieben, schön, dass ihr auch an diesem Freitag wieder mit dabei seid.
00:00:46: Wie immer.
00:00:47: Hoffe ich von ganzem Herzen, dass es euch gut geht, dass ihr gesund seid und dass ihr in diesem Moment an einem schönen, an einem sicheren und an einem muckeligen Ort seid.
00:00:58: Großes Dankeschön mal zu Beginn dieser Folge.
00:01:01: Ich habe ja im Oktober, zwei Tausendfünfundzwanzig so in kleinen Baby-Steps in einem wirklich auch für mich persönlich sehr komplexen Prozess angefangen.
00:01:10: euch, also die Community, bei der Produktion dieses Podcasts, um Unterstützung zu bitten.
00:01:17: Und das funktioniert einfach wunderbar.
00:01:19: Ich möchte
00:01:20: da
00:01:20: wirklich, wirklich, wirklich mein tiefes, tiefes Dankeschön an euch aussprechen.
00:01:24: Die Produktion des Podcasts ist durch die Videoproduktion natürlich enorm gestiegen, was die Kosten angeht.
00:01:31: Eine Folge kostet mittlerweile im Schnitt zwischen fünf und sechshundert Euro in der Produktion.
00:01:35: Und da ist die Arbeitszeit noch gar nicht mit eingerechnet, weil ich das natürlich hier liebe.
00:01:40: Was ich mache und es fühlt sich für mich oft nicht wie Arbeit an, aber am Ende ist es natürlich Arbeit.
00:01:45: Und deswegen, ja, es ist einfach ein Riesengeschenk für mich, dass ihr als Community diesen Podcast finanziell ein bisschen mit unterstützt.
00:01:53: Wenn ihr das weiterhin tun möchtet, ihr findet eine PayPal-Adresse oder auch eine Bankverbindung wie immer in den Show Notes unter dieser Folge.
00:02:01: In dieser Episode geht es einmal mehr um das Thema Wechseljahre oder sogar um das Thema Menopause, denn das eine muss nicht unbedingt gleichzusetzen sein mit dem anderen.
00:02:13: Das wusste ich lange Zeit aber auch nicht.
00:02:15: und ich stelle doch immer wieder fest, obwohl ich zum Zeitpunkt dieser Aufzeichnung, fifty-two Jahre alt bin, gibt es immer noch einiges zu lernen für mich, für diese wundersame und magische, manchmal sehr herausfordernde Und auch belastende Zeit, zumindest für manche Frauen, für viele nicht.
00:02:34: Die rutschen da einfach so durch.
00:02:36: Auf jeden Fall ist es eine Phase im Leben einer jeden
00:02:39: Frau,
00:02:40: über die es sich empfiehlt, viel zu wissen und viel zu verstehen.
00:02:45: Dafür kämpft mein heutiger Gast.
00:02:48: Ich freue mich so sehr, dass sie die Anreise aus Linz auf sich genommen hat.
00:02:51: Aus Österreich, heute hier in die Landeshauptstadt München gekommen ist.
00:02:55: Wir haben uns kennengelernt von ein paar Monaten über ihren wunderbaren Podcast.
00:03:00: Menomio heißt der.
00:03:02: Und es war, möchte ich mal sagen, ein bisschen Liebe auf den ersten Blick.
00:03:06: Zumindest eine große und tiefe Sympathie füreinander.
00:03:09: Und heute begegnen wir uns das erste Mal im Analogenraum.
00:03:12: Ich sage herzlich willkommen.
00:03:22: Ja, das ist wunderbar, dass wir hier die Rückrunde machen können.
00:03:24: Vielleicht packen wir einfach unser erstes Gespräch, als ich bei dir sein durfte, in die Show Notes unter dieser Folge.
00:03:33: Wer den Menomio-Podcast noch nicht kennt, also die ist ja klar, ihr findet wie immer alle Links zu dann jeder in den Show Notes.
00:03:42: Liebe dann jeder!
00:03:43: Wenn ich dich vor fünf oder zehn Jahren, sagen wir mal, vor fünf Jahren getroffen hätte, als du noch in einem anderen Beruf warst, welche Daniela hätte mir da gegenüber gesessen?
00:03:54: Was hätte sie über Wechseljahre gewusst?
00:03:57: Was waren die beruflichen Themen, die sie angetrieben haben?
00:04:01: Wer war die Frau?
00:04:03: Vor fünf Jahren habe ich über die Wechseljahre genau gar nix gewusst.
00:04:06: Da war gut fünfundvierzig und ein bisschen.
00:04:09: Und habe mir mit dem Thema nicht beschäftigt, also war null.
00:04:13: auf meinem Schirm, wenn man mich damals gefragt hätte, hätte ich wahrscheinlich gesagt, naja, das ist was für alle Gredeln und hätte mich dann nicht näher damit befasst.
00:04:23: Allerdings, zwei Jahre später war es dann so, dass man aufgefallen ist, mit sieben um vierzig.
00:04:30: Irgendwas ist da anders.
00:04:31: Irgendwas rennt auf einmal bei mir ganz verkehrt.
00:04:36: Also im Sinne von, also verhalten sie auffällig.
00:04:39: gar nicht grundsätzlich, aber dass der Stimmung Schwankungen kommen, die wirklich nicht mehr lustig waren.
00:04:45: Dass ich auf einmal so Themen wie PMS hatte und ich muss sagen, ich habe meine Menstruation immer komplett problemlos empfunden, hatte nie Beschwerden, hatte nie Schmerzen.
00:04:57: Gott sei Dank ist immer pünktlich gekommen und alles.
00:05:01: Und auf Arme habe ich so gemerkt, so kurz vor der Regelblutung, mir spannende Brüste wie in der Stillzeit damals.
00:05:09: Ich schlafe schlechter, nicht immer, aber doch immer so an moralischen Tagen.
00:05:15: Und dann haben wir doch, na ja, passt gut.
00:05:18: Ich habe einen Check beim Frauenarzt, den frag ich.
00:05:22: Und dann habe ich ihm genau diese Fragen gestellt, was das sein kann.
00:05:24: Und der hat mir einfach zur Antwort geben.
00:05:26: Das kann man nicht so genau sagen.
00:05:28: Und... Schräg.
00:05:30: Absolut.
00:05:32: Und als Journalistin, weil ich bin wie du, Journalistin, habe viele Medien bedient, unter anderem auch das Radio, habe ich halt einfach wie bei der Ordi raus, bin zum Recherchieren begonnen oder habe halt einmal Google gefragt, ob man das nicht doch vielleicht irgendwie sagen kann und bin dann relativ rasch drauf, kann man okay, können die Wechsel, könnten die Wechseljahre sein, aber so genau, kann man es vielleicht wirklich nicht sagen.
00:05:58: weil was ich meinen Frauenorts dag fragt, hab genauso wie du gerade.
00:06:02: Naja, ich bin siebenundvierzig, können das die Wechseljahre sein?
00:06:05: Und da hat er gesagt, nein, sie haben ja die Regel noch.
00:06:07: Dann hab ich gesagt, okay, Wechseljahre bedeutet keine Regelblutung mehr.
00:06:12: Kann man nicht so genau sagen.
00:06:13: Und das kann man sehr wohl genau sagen, also fünf Jahre später.
00:06:17: Und einhundert Folgen, Menomy oder Podcast für glückliche Wechseljahre später weiß ich, dass man sehr wohl sehr vieles ganz genau sagen kann.
00:06:27: dass die Wechseljahre etwas sind, was viel früher im Leben einer Frau beginnt, dass sie keine Option sind und dass sie bei Gott nichts sind, wovor man sich als Frau fürchten muss.
00:06:41: Du bist ja damit im Grunde genommen Teil der sogenannten, genauso wie ich, der sogenannten Self-Learning Industry.
00:06:48: Also das heißt, Menschen, die eigentlich aus einem ganz anderen Hintergrund kommen, die nicht jetzt Medizin studiert haben oder Psychologie jetzt in meinem Fall, aber eben aufgrund ihrer eigenen Lebenserfahrungen, anfangen mal richtig tief
00:07:00: zu
00:07:01: graben.
00:07:02: Und das sind ehrlich gesagt auch die Menschen, die ich hier fast am allerliebsten im Podcast habe, weil die häufig ein Wissen mitbringen, wo teilweise auch Schulmediziner ganz schön mit den Ohren nur schlackern können.
00:07:14: Weil eben, und das ist ja auch ein Geschenk der Zeitqualität, in der wir leben, viel Wissen da ist, wenn man auch noch einen journalistischen Hintergrund hat, so wie du.
00:07:23: Das heißt, du weißt, wie man sauber recherchiert, du weißt, wie man Quellen prüft, du machst ein Triple-Check bei allen Informationen, die du auch dann in die Welt gibst.
00:07:34: Wie muss ich mir das vorstellen?
00:07:35: Welcher Prozess hat dann bei dir begonnen?
00:07:37: Du hast dann angefangen immer tiefer zu graben und dann hat sich dir eine völlig neue Welt eröffnet.
00:07:42: Naja,
00:07:42: also es war jetzt so, ich war damals im Job nicht sehr happy.
00:07:47: Also eben Journalismus, dann dachte ich, ich wechsle vielleicht die Seiten, mache Unternehmensprecherin bei einem großen Unternehmen, mach Karriere.
00:07:57: Und bin da relativ rasch drauf gekommen, okay, das war ein kompletter Griff ins Klo, ich bin da überhaupt nicht happy.
00:08:03: Dann bin ich durch einen Zufall auf eine Podcast-Agentur gekommen, einfach im Sinne davon, dass eine junge Gründerin bei mir gepitscht hat in der Funktion, meiner Funktion als Unternehmensprecherin, eine Podcast-Idee für das Unternehmen.
00:08:20: Podcast war mir damals schon sehr am Schirm, weil Podcast sicher ist seit mehr als zehn Jahren.
00:08:25: war total begeistert von der Frau, von der Tatsache, dass es in Linz tatsächlich eine Podcast-Agentur gibt und so weiter.
00:08:32: Und da dachte ich mir, okay, wow, das wäre eine Möglichkeit, mich auch noch einmal beruflich zu verändern, was ja auch sehr typisch für die Wechseljahre ist, was ich auch gelernt habe in diesen vielen Gesprächen.
00:08:47: Wie dann diese Idee geboren war, ok, ich könnte mich noch einmal beruflich verändern, das war dann auch der erste Schritt in diese Podcast-Agentur und dann auch das zweite.
00:08:57: Ich hätte so gerne einen eigenen Podcast, aber mir hat bis zu diesem sagenumwobenen Termin beim Gönäkologen einfach das Thema gefehlt.
00:09:07: Weil auch, also ich komme hinsetzen und kann stundenlang über irgendwas reden, aber das ist halt auch nur mäßig-witzig, wenn man die Daniela Ulrich aus Linz ist, die keine Sau kennt.
00:09:17: Und dann habe ich mir gedacht, okay, jetzt habe ich mein Thema.
00:09:21: Da habe ich dann begonnen, zu recherchieren, zu schauen, wer könnte denn da Gesprächspartner sein, auch weil ich zuerst wollte, dass ich natürlich das Thema sehr in Österreich lasse.
00:09:34: Das hat man sehr schnell gesagt, dass das nicht möglich ist, weil in Österreich tatsächlich keine Gesprächspartnerinnen oder Gesprächspartner gefunden haben, die sich zu dem Thema äußern möchten, also vorrangig Ärztinnen oder Ärzte, weil man meist gesagt hat und getippt, dass das Herz besorgt ist.
00:09:49: Ich bin ja keine Expertin, aber ich weiß, wie du gesagt hast, wie man Themen aufbereitet.
00:09:55: Und dann bin ich relativ rasch auf die Schiller Delize gekommen mit ihrem Women on Fire, das ja bis heute für ganz viele Frauen so der Türöffner ist zu dieser Materie.
00:10:06: Und da habe ich halt dann ja mal hingeschrieben und gesagt, hallo, hallo, da bin ich, ich möchte einen Podcast starten und ja, vielleicht kann die Schiller mal bei mir sprechen.
00:10:15: Das Management hat man dann gesagt, ja, wenn ein paar Hörer zuhören, dann sehr gerne.
00:10:20: Und ja, habe ich halt dann so durchgehandelt, bin dann sehr schnell in Deutschland gelandet, weil da das Thema schon ganz anders besprochen wurde vor drei Jahren.
00:10:29: Bei uns in Österreich war das noch gar kein Thema.
00:10:31: Und ja, so hat sich eine Folge nach der anderen ergeben.
00:10:35: Die erste Episode war mit einer Gönäkologin mit der Imke Mebes, wo ich gelernt habe, Hoppala, es gibt vier Phasen der Wechseljahre.
00:10:44: Und Hoppala, das beginnt im Normalfall, und da fährt ein Anführungszeichen, rund Mitte Ende dreißig.
00:10:51: Und ja, die Wechseljahre sind keine Option.
00:10:54: So wie es die Schwangerschaft für die meisten Frauen Optionale sind, dass die Wechseljahre nicht also
00:11:00: gesetzt.
00:11:01: Also sie werden so oder so kommen.
00:11:02: Sie werden so oder so kommen.
00:11:04: Und was mich auch erschrocken hat, ist dieses Extrem, also diese Angst, dieses Unwissen sowieso und dieses, das geht mir nichts an.
00:11:13: Also bis heute ganz viele Frauen, die mir entweder sagen, du eh libt der Podcast, aber es geht mir noch nichts an oder es geht mich nichts mehr an.
00:11:21: Und beides ist falsch.
00:11:23: Also auch, dass man da durch ist, das stimmt ganz einfach nicht.
00:11:27: Also die Postmenopause, wie es heißt, begleitet eine Frau tatsächlich bis ans Lebensende.
00:11:33: Und nein, das soll keine Angst machen, sondern einfach nur Awareness schaffen und auch die Möglichkeit zu schaffen.
00:11:40: Hey, da gibt es ein paar Dinge, da muss ich als Frau ab, ich sage mal, vierzig und dann noch einmal mehr ab der Postmenopause, also nachdem man für mindestens ein Jahr keine Regelblutung mehr hatte, genauer hinschauen.
00:11:53: Das ist einfach Lebensnot wendig.
00:11:58: Was waren neben den Stimmungsschwankungen deine persönlichen Symptome, das was du teilen magst?
00:12:04: Brain Fog zum Beispiel, also mittlerweile auch ein, ja sagen wir so ein Buzz World, das man schon mal gehört hat, wenn man das tatsächlich Angst mocht hat, weil da gab es Tage, da bin ich ins Büro der Kollegin gegangen und stehe im Büro und habe nicht einmal nur mehr gewusst, warum bin ich aufgestanden.
00:12:22: oder auch so ein einschneidendes Erlebnis war, wie ich mit der Straßenbahn aus der Arbeit nach Hause gefahren bin und mir komplett das Podcast-Equipment für einen Kunden mitgenommen habe.
00:12:35: Also ein großer, schwerer Koffer in der Straßenbahn und ich steige aus bei meiner Haltestelle, ich gehe nach Hause, ich mache mir einen Kaffee und dann schießt man auf einmal so, man habe das Kabel eingepackt und will den Koffer suchen.
00:12:50: und sucht den Koffer
00:12:52: und kommt drauf.
00:12:53: Oh mein
00:12:53: Gott, der steht in der Straßenbahn und braucht dir nicht sagen, das ist ein bisschen ein Wert, der da in der Straßenbahn gestanden hat.
00:13:01: Very long story, very short, das ist alles gut ausgegangen.
00:13:05: Also alleine dieses minutenlange, in kompletter Sicherheit sein, das kenne ich nicht.
00:13:11: Dann habe ich teilweise wirklich Tage, wo Namen ganz schwer sind.
00:13:18: Mein Beruf hat oder Journalistin halt schlecht.
00:13:21: Und dass man dann tatsächlich, dass ich meine Tochter mit dem Namen nicht ansprechen kann, kriegt dann wahrscheinlich oft so ein dümmeres Gesicht aus Druck, weil sie sagt, wenn man alles gut sagt, einfach herwährt, ist ja egal.
00:13:33: Und ja, und auch diese Wut, also ich bin ein sehr emotionaler Mensch und das kennt mein Umfeld auch, aber So Situationen, wie wenn mich mein Mann anruft, weil er sich verspätet aus der Arbeit oder wo auch immer, weil er weiß, dass mir das so wichtig ist, Pünktlichkeit und er ist so brav und ruft an und entschuldigt sich.
00:13:57: und da hat es einfach Tage gegeben, da habe ich aufgelegt und dann haben wir doch gepasst.
00:14:01: Du brauchst gar nicht mehr ankommen.
00:14:03: Der Koffer ist so schnell, bockst so schnell, kannst du gar nicht schauen.
00:14:06: Und dann im Moment so erschrocken über diese starke Emotionen, wenn mir das wirklich so wütend gemacht hat.
00:14:14: Gelenkschmerzen, schlaflose Nächte, Hitzewahlungen und so weiter.
00:14:18: Das kennt man, glaube ich mittlerweile.
00:14:21: Aber es sind tatsächlich an die Hundert Symptome, wie sich die Wechseljahre zeigen können.
00:14:28: Und das macht es ja irgendwie so spannend.
00:14:30: Und gleichzeitig ist diese Phase so ... Interessant und so wohlwollend auch für uns Frauen, weil sie uns so vieler hat im Sinne von, man schäst ja weniger.
00:14:45: Man priorisiert sich auf einmal, weil man sich auch wirklich priorisieren muss.
00:14:51: An den guten Tagen ist man so viel klarer im Kopf, wo man ganz genau weiß, was man will und dafür auch losgeht.
00:15:00: Bin ich bestes Beispiel dafür, ich wusste, ich würde jetzt diesen Podcast und ich würde tatsächlich etwas damit ändern, weil ja wir auch so die Generation sind, die nichts mehr stillschweigend hinnehmen.
00:15:14: Machst ja du genauso, naja, ist halt so, hast heute ein Pinkel zum Drogen oder mein Gott, na was wüssten wir mit die Wechseljahre, mussten schon Millionen Frauen durch, ja, aber es muss nicht sein, sondern man kann diese Phase sehr wohl nutzen.
00:15:28: Es ist kein reines Frauenthema, es ist ein gesellschaftliches Thema und ein wirtschaftliches Thema.
00:15:33: Fachkräftemangel, Frauen am Arbeitsplatz, Frauen altersarmut, das zieht ja all das mit sich.
00:15:39: Und wenn man darüber bescheid war, sieht man von mehr Hoppala.
00:15:42: Hä?
00:15:43: Was wenn's geil wird?
00:15:46: Das ist eine wunderbare Frage.
00:15:47: Was wenn's geil?
00:15:49: Das mag ich eh, dass der Subtitel in deinem Podcast ist.
00:15:52: Glitz an statt schwitzen.
00:15:55: Was ich so abgefahren fand in
00:15:57: meiner
00:15:58: Wechseljahresgeschichte, war die Tatsache, dass ich relativ lange unter Symptomen gelitten habe und die überhaupt nicht in Zusammenhang gestellt hat mit den Wechseljahren.
00:16:09: Und weil der Zyklus noch so regelmäßig kam, dachte ich, also ich glaube auch deswegen habe ich da keinen Zusammenhang hergestellt.
00:16:16: Und erst als die Gelenkschmerzen und die Muskelschmerzen, ich habe mich dann für bio-idente Hormone entschieden, vielleicht sprechen wir da auch darüber, wie du darüber denkst, Ich hatte Hitzewallung und wusste nicht, dass ich Hitzewallung habe.
00:16:29: Ich bin nachts aufgewacht und dachte, das war echt warm unter dem Dach.
00:16:34: Das war Oktober, aber es heizt sich ja ganz schön auf.
00:16:37: Und bin nicht auf die Idee gekommen, dass das was mit den Wechseljahren zu tun hat.
00:16:41: Das finde ich crazy.
00:16:42: Und das ist es ja genau.
00:16:43: Also ich dachte ja auch, Wechseljahre bedeuten... Schwupp auf einmal ist meine Regel weg.
00:16:49: Ich werde jetzt einundfünfzig Jahre alt im Februar.
00:16:53: Meine Regel ist noch relativ pünktlich.
00:16:55: Ich habe dann wieder mal zügeln, wo ich mir denke, okay, jetzt geht es los.
00:17:00: Und dann ist wieder alles ganz normal.
00:17:03: Dann habe ich zügeln, wo ich teilweise die Regeln nur für einen Tag unter wirklich Sturzblutartik habe.
00:17:09: Ja, es verändert sich schon noch etwas, aber meine Regel ist noch da.
00:17:13: Und das behaupten ja auch ganz viele Ärztinnen, Ärzte.
00:17:17: Naja, so langs nur eine Regelblutung haben, brauchen sie an die Wechseljahre nicht denken.
00:17:21: Da sind sie ja noch viel zu jung.
00:17:23: oder auch so aussagen wie, na sie haben ja noch eine jugendliche Gebärmutter.
00:17:28: What the fuck, was soll das heißen?
00:17:32: Das deckt sich mit der Aussage von der Nancy Bäumerk, die auch im Podcast war, dass das große Problem rund um die Wechsjahre ist, dass wir in Wahrheit einfach ganz, ganz wenig bislang wissen und leider auch Gynäkologen ganz wenig darüber wissen.
00:17:51: Also ich hatte sogar ein Gespräch mit einem leitenden Oberarzt an der Gynäkologischen Klinik, der sagt, du kenn ich mich nicht mehr aus mit dem Thema Wechsjahre.
00:18:00: Und das ist doch total verrückt.
00:18:01: Also irgendwie scheint es ja ein Thema zu sein, dass ausnahmslos jede Frau betrifft, an dem wir nicht vorbeikommen und das total in der Schmuddelecke steht.
00:18:13: Und zwar nicht nur gesellschaftlich, sondern auch bei den betroffenen Frauen und bei den Medizinern.
00:18:19: Was ist das still hier vorne und hinten?
00:18:22: Das wusste ich auch nicht, dass Mediziner im Medizinstudium quasi nix von den Wechseljahren lernen.
00:18:29: Also selbst wenn du dann die Fachrichtung Gynäkologie machst, heißt das noch nicht, dass du über die Wechseljahre bescheid wirst.
00:18:37: Ja, du kratzt mal dran, aber du hast keine Ahnung.
00:18:41: Auch die Endocrinologen, also die Hormonlehre, auch die haben das nicht zu hundert Prozent am Schirm oder auch nur weil ein Gynäkologe eine Frau ist, kennen sie sich deshalb auch nicht aus, weil es nicht gelehrt wird.
00:18:56: und das ist meiner Meinung nach auch tatsächlich die größte Crux, weil es war halt auch Bis heutzutage war Frauenmedizin oder Frauengesundheit ja sowieso total unwichtig und total unsexy, auch weil wir Frauen, glaube ich, nicht den Anspruch gehabt haben.
00:19:16: Also so wie jetzt, dass Frauen bis ins hohe Alter arbeiten, dass sie gerne arbeiten, dass sie selbständig arbeiten oder dass sie überhaupt auch so lange auf der Bildfläche sind.
00:19:29: Das war
00:19:29: ja bis vor ein paar Jahren noch gar nicht so relevant.
00:19:32: Also wozu sich mit den Wechseljahren beschäftigen, wo ja sowieso die größte Aufgabe der Frauen, die uns, glaube ich, schon nach wie vor antiktiert wird, die eben die Reproduktion, die sich eben mit der Menopause verabschiedet, dann ist sie auch wurscht sozusagen.
00:19:52: Das ist tatsächlich die größte Grucks, dass man kaum Ärzte findet, die sie auskennen, die einen ernst nehmen und dass Frauen sich eben das Wissen noch selber aneignen müssen.
00:20:07: Und gleichzeitig was für ein Segen, dass wir genau diese Gesellschaft jetzt sind, weil wir eine ganz andere Chance haben.
00:20:17: Weil sich also mein Tochter ist achtzehn und ich bin zutiefst davon überzeugt, dass bei ihr das Thema Wechseljahre in zwanzig Jahren so ganz anders besprochen wird.
00:20:30: Sicher schon beim Thema Menstruation.
00:20:32: Während in unserem Alter, wenn du mal irgendwo vielleicht eine Blutung bekommst und du hast nichts eingesteckt, hast du was mit?
00:20:39: Das ist bei den jugendlichen Nullthema.
00:20:42: Also bei den Buben wie bei den Mädchen, sag ich mal.
00:20:46: Und ich glaube, mittlerweile sage es auch laut, meine Mission ist wirklich, dieses Tabu aufzubrechen, darüber zu sprechen, dass sich etwas ändert, weil es muss sich etwas ändern.
00:21:02: Und ja, das habe ich immer schon gehabt in meinem Leben, dass ich keine Themen kenne, die man nicht besprechen kann.
00:21:11: Als Kind, als Jugendliche, sicher nicht mit der Wertschätzung oder mit dem Gespür, das ich jetzt habe.
00:21:18: Aber ich habe immer schon über alles gesprochen.
00:21:21: wurde mir ganz lange gesagt, Daniela, das tut man nicht, das kann man nicht, das darf man nicht.
00:21:27: Also ich habe auch ganz viele Glaubenssätze, dass ich viel zu laut bin, viel zu frech bin.
00:21:32: Und das Schöne ist, dass ich genau mit meinem Tun das jetzt alles aufbreche und das mir gezeigt wird, wie geil, dass ich das mache.
00:21:41: Weil mein Podcast ist ja sehr erfolgreich für einen No-Name wie mich und den meisten Zuschriften sind.
00:21:49: Danke, dass du drüber sprichst.
00:21:51: Danke, dass du mir die Augen so öffnest, bis hin zu danke, dass du mir das Leben rettest.
00:21:56: Und ich hab das Gefühl, ich kann mit dir drüber reden.
00:22:00: Weil drüber reden, und ich glaube, egal welches heikles Thema es ist, also auch deine Themen, wenn man einmal drüber gesprochen hat in einem geschützten Rahmen oder mit einer vertrauenswürdigen Person, dann ist der Elefant oft schon... Ganz oft nur mehr der Babyelefant und zur Mücke.
00:22:21: Es ist dann nur mehr ein kleiner Schritt, der man sich immer anvertraut, ausspricht, drüber rät.
00:22:28: Also Kommunikation ist key.
00:22:30: Das kennen wir Radiofrauen ja doch auch, oder?
00:22:33: Ja.
00:22:35: Ich finde, da hat Michael Ende eines der schönsten Bilder überhaupt in der Literatur ins Leben gerufen.
00:22:46: aus Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer, der Person des Scheinriesen, Herr Popur, solltet ihr es brummen hören ihr Lieben, der Akinji liegt zu meinen Füßen, ihr könnt es nicht sehen, aber ich habe mich um ihr Zschitter auf, sucht sich ein anderes Plätzchen.
00:23:04: Ich habe das glaube ich hier im Podcast schon öfter erwähnt, aber ich finde, das darf man sich immer mal wieder, oh ist das schön, dass er jetzt nicht mehr
00:23:10: da ist, mich hier
00:23:11: gemütlicher hinsetzen kann.
00:23:16: Das ist so ein starkes Bild, das Bild des Scheinriesen.
00:23:19: Der, vor dem sich alle Fürchten, der so weit weg ist, weil er am Horizont einfach riesig ist, alle haben Angst vor ihm und je näher man ihn an sich herankommen lässt, umso kleiner wird er.
00:23:29: und dann steht er dir irgendwann gegenüber und du siehst, er ist genauso groß wie ich und er ist ein netter Alter
00:23:34: her.
00:23:35: Und so ist das nun mal in der Psychologie des Menschen.
00:23:38: C.G.
00:23:38: Jungen hat sich schon mit dem Schatten beschäftigt und damit das alles, was wir in der Verdrängung lassen, unser Leben lenkt.
00:23:46: Und wir nennen das dann Schicksal.
00:23:49: Und alles, was am Licht ist, verliert seinen Schrecken.
00:23:53: Absolut.
00:23:54: Also das ist es ja.
00:23:56: Natürlich muss man drüber sprechen, welche Symptome es gibt, was einer Frau alles passieren kann unter Anführungszeichen.
00:24:03: Aber mir schon auch wirklich wichtig, die positive Kehrseite der Medaille zu zeigen, also drum auch Menomy oder Podcast für glücklicher Wechseljahre, nicht um das Thema zu belächeln, sondern auch die Angst
00:24:16: darin
00:24:18: zu erkennen und die Angst zu nähern.
00:24:20: Also das ist auch immer so ein Lebenssatz.
00:24:22: Die Wechseljahre sind kein Problem, sondern eine Chance, wenn ich darüber Bescheid weiß, wenn ich mich darüber unterhalte, mitteile, weil Also, auch wie ich vor rund drei Jahren mit dem Thema begonnen habe, habe ich mich natürlich gefragt, kann man da wirklich fünfzig Folgen, hundert Folgen drüber reden?
00:24:45: Und oh mein Gott, ich habe noch nicht einmal angefangen, sehe ich jetzt, weil es ja auch so viele Fragen aufwirft, so viele Themen mit sich bringt.
00:24:53: Überhaupt, also ich habe so das Gefühl, das Leben einer Frau beginnt so richtig.
00:25:00: Ab vierzig, fünfzig, plus, da verändert sie nur mehr so viel.
00:25:05: Da gibt es auch Themen, wo wir bitte unbedingt hinschauen sollten.
00:25:09: Einfach, um gesund alt zu werden.
00:25:13: Gesund und fit alt zu werden.
00:25:15: Also auch dieses unsägliche Thema Longevity, wo wir am Anfang nicht einmal aussprechen können.
00:25:21: Und dann haben wir gedacht, um was geht es denn da jetzt, dass wir möglichst schön alt werden?
00:25:27: Nein, es geht darum.
00:25:30: dass wir uns auch dessen bewusst sind, weil das ist in Deutschland ähnlich wie in Österreich mit unserem Gesundheitssystem, das im Wahrheit ein Krankensystem ist, dass wir uns selber bei Laune und bei Gesundheit halten können.
00:25:44: Und da lohnt es sich einfach hinzusehen.
00:25:48: Und ich bin völlig fein damit, weil mein großes Mantra für im Jahr ist Leben und Leben lassen.
00:25:55: Wenn eine Frau zu mir sagt, du danke für die Information, Es interessiert mich nicht.
00:26:01: Ist total okay, aber ich hätte einfach voll gern, dass jede Frau so die Basics zumindestens weiß und dann entscheiden kann.
00:26:10: Billig will ich nicht.
00:26:11: Genau.
00:26:13: Was sind also ein paar Missverständnisse?
00:26:15: rund um die Wechseljahre haben wir schon angeteased, sage ich jetzt mal, aber vielleicht mal wirklich so Basics.
00:26:22: Was ist der Unterschied zwischen Menopause und Wechseljahre?
00:26:25: Wechseljahre, wie gesagt, gibt es vier Phasen.
00:26:28: Die prähe Menopause, die perre Menopause, die Menopause ist tatsächlich nur ein Tag und die Prostmenopause.
00:26:35: Die Menopause ist ein
00:26:37: Tag.
00:26:37: Das ist ein einziger Tag.
00:26:38: Das ist ja Wahnsinn.
00:26:40: Wie findet man den denn heraus?
00:26:41: Naja, da ist das Gemeine insofern, dass das der letzte Tag deiner Regelblutung für mindestens zwölf Monate war.
00:26:51: Also dann kannst du nicht einmal an dem Tag als solches feiern, sondern erst rückblickend.
00:26:55: Und selbst wenn du drei Monate, vier Monate keinen Zyklus hattest und dann kommt auf einmal wieder eine Blutung, fangst leider wieder von vorne zu zählen an.
00:27:04: Ist insofern wirklich wichtig, weil ich auch schon ganz oft gehört gelesen habe, weil sich ja doch die ein oder anderen Medien der Wechseljahre mittlerweile auch schon gewahr sind, dass dann oft von Ärzten oder auch Ärztinnen gesagt wird, naja, wenn man schon mehr unregelmäßige Blutung hat, dann ist das mit der Verhütung auch nicht mehr so.
00:27:27: Oh mein Gott, kann ich nur sagen.
00:27:29: Wir haben in Wien den Dr.
00:27:32: Professor, Dr.
00:27:33: Dr.
00:27:34: Jo Nemit, Johannes Ott, der da wirklich ... Eine Corephes und der mir mal auf Records erzählt hat, du wirst es nicht glauben, wie viele Frauen Ö-Fürzig, teilweise Ö-Fünfzig, wie in der Ambulanz sitzen haben.
00:27:46: Also das ist der Leiter der gynäkronologischen Endocrinologie, Vaka Havin, die schwanger sind.
00:27:52: Und in dem Alter habe ich im Normalfall meine Familienplanung abgeschlossen.
00:27:58: Also Menopause ein einziger Tag.
00:28:00: Die Prä-Menopause, wenn man es ganz streng biologisch betrachtet.
00:28:05: ist eigentlich die Phase eins, die mit der Männache, das ist die erste Regelblutung einer Frau, beginnt.
00:28:11: Aber sagen wir mal, sowieso heutzutage ist es am zwölfjährigen Mädchen, hey willkommen, super, die Regel- und Bremen-Upause, yeah!
00:28:19: Macht jetzt nicht so unbedingt an schlanken Fuß.
00:28:21: Aber das ist so die Prämenopause bis die Perimenopause, das ist meistens so mit Mitte Ende, wo dieser hormonelle Umbau beginnt.
00:28:30: Das ist mit den Eizellen, hat das einfach zu tun.
00:28:32: Also unsere Eizellenreserven sind ja... Auch angelegt und das ist biologisch so und das hat sich jetzt niemanden wie extra einfallen lassen.
00:28:41: Die werden einfach weniger.
00:28:42: Deshalb unser Zyklus kann dann schon ein bisschen unregelmäßiger oder anders werden.
00:28:48: Hat aber nichts damit zu tun, dass ich mit fünfunddreißig, achtunddreißig, vierzig, zweiundvierzig keine Kinder mehr bekommen kann.
00:28:55: Nein.
00:28:58: Die Perimenopause ist auch diese Phase, wo diese Achterbahn fährt.
00:29:03: Oft beginnt, wo Frauen so wie du, auf einmal schwitzen und sie denken, naja, es ist ja da im Winter sehr heiß in meinem Bett.
00:29:11: Dass sie nicht mehr schlafen, diese sagenumwobene Gewichtszunahme, weil sich der Stoffwechsel ändert.
00:29:16: Gelenkschmerzen, Brain-Vorkommerschuk sagt, die Haut kann auf einmal alle möglichen Stücke spielen, wo du dir denkst, ich habe ja nichts verändert.
00:29:24: Warum ist das auf einmal so?
00:29:25: Haarstruktur kann sich auch verändern.
00:29:27: Absolut.
00:29:28: Also Haut auch ein Riesenthema.
00:29:30: Dann depressive Verstimmungen, Burnout, eine der größten Fehlt Diagnosen tatsächlich in der Perimeno-Pause, weil wir Frauen, wer näher, relativ rasch so in dieses Psycho-Eck geschoben, wo Frauen dann vielleicht sogar Psychopharmaker verschrieben bekommen, nehmen das und es bessert sich nichts, weil sie nur bitte weder dicke, fette Anführungszeichen ein hormonelles Problem haben.
00:29:54: Also
00:29:54: da liegt die Wurzel allen Übels.
00:29:55: auch ein bisschen bei Siegmund Freud, der ja schon zu seiner Zeit, also hysterisch waren nur Frauen.
00:30:02: Hysterie
00:30:02: gab es bei Männern nicht.
00:30:04: Wissen wir ja, dass Frauen ganz anders behandelt werden, wie Männer.
00:30:09: Auch beim Herzinfarkt ist das ja so, weil der weibliche Herzinfarkt zeigt sich ja ganz anders.
00:30:15: Da wir ganz eine interessante Folge mit der Dr.
00:30:17: Katharina haben, eine Herzspezialistin, eine deutsche Aufgenommen, wo die einfach auch in ihrem Klinikum Awareness betrieben hat unter ihrer Kollegenschaft.
00:30:27: Hey Frauen, denen ist auch mal schlecht bei einem Herzinfarkt.
00:30:32: Also das ist so wichtig und einfach ihr habt Bescheid zu wissen, dass die Hormone ab Mitte Ende dreißig eine Rolle spielen können.
00:30:44: Natürlich, jetzt sagen dann viele, naja es kann ja nicht alles Wechseljahre sein, ja, aber vieles.
00:30:49: und es ist vielleicht auch mal gescheit, beim Gönn einen Hormonstatus abzufragen.
00:30:56: und ja ein Status ist, wie der Name schon sagt, nur eine Momentaufnahme.
00:31:00: Dennoch hat man dann oft der Gefühl, ob alles noch im grünen Bereich ist und es ist vielleicht wirklich was anderes, oder es lohnt sich da mal hinzusehen, weil ja Frauen da wirklich oft eine Odyssee hinter sich haben.
00:31:13: Die Miriam Stein hat das so sehr plakativ in ihrem Buch auch beschrieben, die auch überhaupt nicht wusste, was mit ihr los ist.
00:31:23: die Lucinde Hudsonlaub, die das auch beschreibt in ihrem Buch.
00:31:27: Einfach, wo Frauen wirklich von Boncius zu Pilatus laufen, nicht ernst genommen belächelt werden.
00:31:32: und dann suchen sie sich doch einfach mal einen anderen Job.
00:31:36: War zum Beispiel bei der Katrin Siemens, die den tollen Podcast Hormon gesteuert hat.
00:31:44: wo die Herzprobleme auf einmal hatte, um wo ihr gesagt wurde, nachdem man kardiologisch alles ausschließen konnte.
00:31:51: Na ja, Sie haben halt auch einen sehr stressigen Beruf.
00:31:54: Vielleicht sollten Sie einen anderen Beruf ergreifen.
00:31:56: Das ist
00:31:56: mir ein absolutes Rässel.
00:31:57: Also wenn Menschen zu mir ins Coaching kommen, Frauen zu mir ins Coaching kommen, ist das allererste, was ich sage, bitte lass dein Hormonhaushalt checken, wenn du auch mit seelischen Themen, also es gehört auf jeden Fall dazu.
00:32:12: Und dass das nicht... Basis ist bei einer Untersuchung dann im Bayer.
00:32:17: Also
00:32:19: ich hoffe, dass sich auch da etwas tut.
00:32:21: Deutschland ist wieder mal toller Vorreiter, dass mittlerweile auch Untersuchungen, also Bayern ist jetzt da so Vorreiter mit der W-Eins-Untersuchung, dass die Wechseljahre quasi eine Vorsorge-Untersuchung sein sollen.
00:32:34: Ich frage mich nur, okay, wie viele Ärzte können das dann auch wirklich bedienen.
00:32:38: Der erste Schritt muss einfach sein, dass das in einem Studium verankert wird, gibt es jetzt.
00:32:43: auch Gott Petitionen zum Unterschreiben, dass das unbedingt so sein sollte.
00:32:48: Weil, was ja die nächste Krux ist, finden wir an Orts, der sich auskennt.
00:32:52: Die meisten sind Privateärzte, weil die Kassenärzte haben ja einen Pulldown-Menü und nicht einmal die Möglichkeit das abzurechnen, beziehungsweise dann einen kleinen Abschlag nur.
00:33:02: Ich glaube, es sind zwölf Euro neunzig in Deutschland.
00:33:05: Österreich wird es nicht recht für mehr sein.
00:33:07: abzurechnen, dann haben sie fünf oder sechs Minuten Zeit.
00:33:10: Also eine Frau in den Wechseljahren, die kommt und sich öffnen möchte, hat in sechs Minuten gerade mal das erste Mal den Griff zum Taschenduchbackel getätigt und hat mal bei Weitem nicht ihre ganze Geschichte erzählt.
00:33:23: Also, dass das System natürlich vorne und hinten an der Stelle nicht stimmt, da müssen wir uns überhaupt nicht drüber unterhalten und dich diskutieren ist natürlich klar.
00:33:30: Und umso schöner ist es ja auch, dass es eben so ein Podcast gibt wie dein und dass du jetzt heute zu mir ins Gespräch gekommen bist, weil man eben, wir sind, ja, wir leben auch in einer Zeit, wo wir aufgerufen sind zur Eigenverantwortung.
00:33:43: Absolut.
00:33:43: Weil sich daran aufreiben, dass das System ist, wie es ist, das führt uns ja nicht weiter, sondern, sondern educate yourself.
00:33:51: ist das große Credo auch für mich seit Jahren schon.
00:33:56: Ich hab mit dem Begriff Selbstliebe immer ein bisschen ein Thema gehabt.
00:33:59: Ja, ich auch.
00:34:01: Aber selbst für so ein Geher, mit dem bin ich superfein und das finde ich so wichtig.
00:34:08: und auch dieses, dass man mal und denken darf, dass es nicht um Gottes will, jetzt gerade vor kurzem immer angewohnt, dass ich sage, die Wechseljahre sind nicht weh, sondern wow.
00:34:21: dass man vielleicht, wenn man mit der Dreißig, Ende Dreißig ist, denkt, okay, wow, da kommt was echt Cooles auf mich zu.
00:34:29: Und nicht... Freiheit.
00:34:31: Freiheit, total, zum Beispiel.
00:34:35: Und eben nicht dieses, was uns schon so lange... transportiert wurde, weil es wurde uns entweder nichts oder dieses wechsleere um Gott zu werden, dann bist du alt, dann bist du unbrauchbar.
00:34:47: Also das ist so Zeit, das überhaupt nicht mehr am Schirm zu haben, sondern wirklich vom Tisch zu wischen mit einem riesengroßen Nein, das glaube ich nicht.
00:34:56: Welches Tier ist es, der Orca-Wahl, der auch in der Arbeit hier hat?
00:34:59: Ja,
00:35:00: finde ich ja auch sehr spannend, dass da Studien gibt.
00:35:02: Erzählst mal, dass es nämlich
00:35:03: wunderbar ist, ein wunderbares Bild aus der Natur.
00:35:05: Ja,
00:35:06: also, dass es da ja Studien gibt zu Orca-Wahlen und bitte, ich bin es ihnen wirklich von Herzen vergönnt, dass es da Studien und Untersuchungen zu den Wahlen gibt, dass man weiß, dass die Wechseljahre haben, aber dennoch kommt man es vielleicht einmal trotzdem... auf die zwei beinigen Säugetiere mal umlegen, das war wirklich großartig.
00:35:27: Also, ja,
00:35:30: es ist bei den Wahlen nicht so, dass wenn die Wählenden Wenn die durch die Wechsjahre sind, die sind diejenigen, die das Tribe anführen?
00:35:39: Oder haben sie eine ganz wichtige Rolle in diesem Orca-Rudel?
00:35:42: Genau.
00:35:43: Das sind dann die, die wahrscheinlich auf Walisch, was es die Doraeas findet, Nimo, genau, das Fragen, die dann wahrscheinlich um Rat gefragt werden, die dann so die alte Weise raus sind, ist ja auch hauptsächlich in Europa so das alte Frauen.
00:36:00: kann mehr interessieren.
00:36:01: Das ist ja in anderen Kulturen gibt es ja, die alten weißen Frauen, das hat auch wieder die Miriam Stein sehr gut beschrieben in ihrem Buch, die um Rat gefragt werden, die ein ganz anderes Ansehen haben, weil immer natürlich, wir sind über fünfzig Katte, immer schauen sie mal an, wir haben schon ein bisschen was gesehen von der Welt, wir haben schon ein bisschen was erlebt.
00:36:22: Wir können ein bisschen was weitergeben, dann sind wir zwei Typen, die sich gerne in Themen reinfuchsen, die gerne über vieles, über alles sprechen, die gerne auch das Narrativ ändern wollen.
00:36:38: Also ich würde mal meinen... Meine dreißigjährige Daniela, die war nur fühl zu sehr Revolutzer und fühl zu sehr mit der Keule.
00:36:50: Also das war begonnen.
00:36:51: Ja,
00:36:51: mir war es genau umgekehrt.
00:36:53: Ich war herangepasst.
00:36:55: Also ich komme jetzt in so eine, wenn ich jetzt auch rückblicke, wie viele Jahrzehnte, das hat natürlich in meinem Fall ein bisschen mit meinem Bindungstrauma zu tun und mit meinen frühkindlichen Erfahrungen.
00:37:07: Aber das allerwichtigste Thema in meinem Leben waren Männer.
00:37:12: Und wie ich mit Männern in Beziehung komme und wie ich Männern gefallen kann.
00:37:17: Und das war natürlich immer wieder ein sehr verzweifelter Versuch überhaupt zu irgendjemandem Bindung aufzubauen, die mir natürlich von kleinstern gefehlt hat.
00:37:27: Aber ich muss doch sehr schmunzeln, wie viele Beine ich mir ausgerissen habe, um schlank zu sein, um gut auszusehen und am Ende um Männern zu gefallen.
00:37:35: Ganz, also es musste ich einfach so alle Hosen runter, es musste ich einfach so anerkennen.
00:37:40: Und das ist einfach vorbei.
00:37:44: Also ich freue mich immer noch, wenn ich einen Kompliment bekomme von einem Mann und ich liebe Männer, so ist das nicht gemeint, aber
00:37:51: das war
00:37:51: mein Fixstern.
00:37:54: Und heute ist so, also ich bin momentan ohne Beziehung, ich genieße das sehr.
00:37:59: Und manchmal habe ich so kleine Momente, wo ich denke, Wie wäre das denn, wenn das jetzt immer so weiter ginge?
00:38:05: Also wie gerade wäre das jetzt ein Weltuntergang?
00:38:09: Und dann denk ich so... Nö.
00:38:12: Ja, war wie cool, oder?
00:38:13: Ja, das ist ein großes Stück Freiheit.
00:38:16: Mit Revolutzer meine ich vielleicht, also ich war immer schon die Idee losgegangen und ich so, ah, mir egal, was die anderen über mich denken.
00:38:24: Und war sehr laut und teilweise sehr krawallig in meinem Auftreten und im Stillen käme allein, aber doch in Wahrheit, bitte, hab mich alle
00:38:32: lieb.
00:38:32: Verstehe, okay, den Anteil kenn ich auch.
00:38:35: Weil auch sicher meine Mama sehr immer dahinter war, was die anderen denn denken.
00:38:43: Also auch aus meiner Familiengeschichte heraus.
00:38:45: Mein Papa ist ganz früh verstorben, da war er zwölf, die Mama, siebenunddreißig, der Papa, achtunddreißig.
00:38:52: Meine Mama war das ganz wichtig, dass unser Leben weitergeht.
00:38:56: Und ja, dass man keine Schwäche zeigt.
00:39:01: dass man, ich hab dann viel mitbekommen, ich kann alles selber regeln, ich muss alles selber regeln, ich muss alles selber schaffen und so weiter.
00:39:09: Und da war eben dieser Revolution so, na mir ist es scheißegal, was die anderen über mich denken.
00:39:15: Laut ausgesprochen, aber innen nie so gefühlt.
00:39:18: Und jetzt karte tatsächlich, also mit diesem Thema Wechseljahre, es ist mir wirklich scheißegal, was die anderen über mir denken.
00:39:27: Ich fühl das so.
00:39:28: Also auch, ähm, ich, ich, ich.
00:39:30: dreht der ja sehr bunt auf, wenn ich auf Bönen oder wenn ich in die Sichtbarkeit gehe.
00:39:37: Jetzt bin ich sowieso schon nicht so der unscheinbare Typ, aber auch meine Haare sind auf einmal für röter und für auffälliger als vorher, weil ich auf das Thema aufmerksam machen möchte und weil es mir wurscht ist, was die anderen sagen.
00:39:53: Das Gewichtsthema Kennt ihr auch viele deiner Podcast-Episoden?
00:39:58: Habe ich genauso wie du, auch weil mir das immer aufdiktiert, irgendwie wurde so, na du bist halt immer so um das Bittel zu.
00:40:06: Und ich mich ja, glaube ich, mit meinen eigenen Augen ganz anders sehe, wie vielleicht er tatsächlich gerade mein Erscheinungsbild habe.
00:40:15: Auch diese Angst vor, jetzt nehme ich sowieso fünf Kilo zu in den Wechseljahren.
00:40:20: Ich nehme es seit zwei Monaten, habe jetzt auf einmal mit einem Schlag für ein halb Kilo abgenommen, einfach weil ich das Thema Krafttraining endlich wirklich verstanden habe und da auf einmal eine Leichtigkeit und eine Freude entwickeln, was dann auch die Ernährung mit sich zieht, dann habe ich auch bei dir kennengelernt die Julia Sam, mit der ich auch demnächst noch eine Episode bei mir aufnehmen werde und wo ich mich auch für mit ihren Büchern, die ja so für mir also irgendwie Ein Ernährungs- oder Abnehmungsbuch
00:40:51: sind.
00:40:51: also unfassbar
00:40:53: cool.
00:40:54: Total.
00:40:56: Und da aber immer mehr Werke.
00:40:58: Ich tue es für mich.
00:41:00: Ich möchte oder ich muss niemanden gefallen.
00:41:05: Also auch zu Hause.
00:41:07: Ich bin verheiratet.
00:41:08: Ich bin sehr glücklich verheiratet.
00:41:10: Ich bin sehr, glaube ich, für meinen Mann sehr achterbahnverheiratet.
00:41:14: Also ich hatte auch schon meine Phasen, wo ich gesagt habe, ich genüge mir.
00:41:19: Und ich weiß gar nicht, ob ich das Modell ehebrauche, nicht weil ich unglücklich war, sondern weil wir auch grundsätzlich sehr grundverschieden sind.
00:41:27: Für meinen Mann sind Veränderungen gar nicht schwierig.
00:41:30: Veränderungen sind mein Lebenselex hier.
00:41:34: Und ich immer mehr merke, man kann auch sehr bei sich bleiben, sehr seinen Weg zu zweit gehen, wenn man das möchte.
00:41:43: Und das möchte ich.
00:41:45: Es ist also zur Phase, wo ich das sehr genau möchte und weiß und nicht teilweise, sondern auch so bereichern, das voneinander zu lernen.
00:41:55: Aber ich weiß auch, dass Veränderungen wie wenn von heute auf morgen wirklich essentielles wegbricht.
00:42:03: und damit meine ich, ob es zweimal in meinem Leben erlebt, wie dieser Boden unter den Füßen sich auftut.
00:42:09: Mit zwölf, wie mein Vater verstorben ist von heute auf morgen, der es tödlich verunglückt.
00:42:15: und zwanzig Jahre später mit achtunddreißig mitten in meiner Schwangerschaft, wo meine Mutter vor meinem plötzlichen Herz tot verstorben ist.
00:42:24: Und ich weiß, ja, das Leben geht weiter und ich weiß, dass ich dafür verantwortlich bin, wie ich denn das Leben weiter führen möchte.
00:42:36: Und ja, da gibt es dann auch Momente, wo man nicht unbedingt Bock drauf hat, aber ja, ich kann mit Veränderungen, was auch immer, umgehen.
00:42:44: Jetzt zum Beispiel, ich lebe und liebe und lebe von und für meinen Podcast.
00:42:51: Wenn da ein SportTV im Morgen entscheidet, uns gibt es nichts mehr, dann muss ich mal was anderes einfallen lassen.
00:42:57: Ich werde mal was anderes einfallen lassen.
00:43:00: Ach so schön.
00:43:02: So schön.
00:43:03: Das ist tatsächlich, finde ich, auch ein Geschenk dieses, das Prozesses, älter zu hören.
00:43:11: Also ich empfinde, Also mein Mantra wird immer mehr so, ja, dann blasst mir ein Schuh auf.
00:43:17: So, dann eben nicht.
00:43:19: Und es wird weniger undramatisch, finde ich.
00:43:24: Und man kann sich immer mehr auf sich verlassen.
00:43:25: Empfindest du es nicht, dass du dich auf dich verlassen kannst?
00:43:28: Ja, weil ich finde, ehrlich gesagt, darum geht es immer.
00:43:30: Daran dürfen wir Menschen uns auch immer wieder erinnern.
00:43:35: Wenn wir zum Beispiel, keine
00:43:37: Ahnung,
00:43:37: häufig verletzt worden sind oder jemand, an den wir sehr geglaubt haben, hat uns sehr enttäuscht und wir fragen uns, wie soll ich denn jemals wieder jemandem vertrauen?
00:43:47: Aber vielleicht geht es darum gar nicht, sondern vielleicht geht es eher darum, zu akzeptieren, dass man in letzter Konsequenz streng genommen niemandem vertrauen kann, weil Menschen Menschen sind und Menschen
00:43:59: machen
00:43:59: manchmal sehr verrückte Dinge.
00:44:02: Menschen sind geleitet von ihren erlernten Mustern und von ihren Überlebensstrategien.
00:44:07: Es gibt auch Menschen, die im Herzen keine guten Menschen sind.
00:44:11: Auch das musste ich lange, lange, lange lernen und akzeptieren lernen.
00:44:16: Sondern vielleicht geht es eher um die Frage, wie kann ich das Vertrauen in mich entwickeln und stärken und ausbauen, sodass ich, wie du das gerade so schön geschildert hast, ein.
00:44:27: Wenn ich eine tiefes Wissen in mir habe, egal was kommt, ich werde eine Lösung dafür finden und ich werde das überleben.
00:44:36: Darum geht es mittlerweile für mich.
00:44:38: Es geht nicht darum, wie kann ich jemandem anders vertrauen, weil ich kann niemandem anders vertrauen.
00:44:44: Also natürlich ist das eine Entscheidung.
00:44:45: Es klingt jetzt so, als würde ich misstrauisch durch die Gegend laufen.
00:44:48: Das ist es nicht.
00:44:49: Aber ich habe mittlerweile verstanden, dass Menschen Menschen sind.
00:44:52: Und jeder geht aus einem Weg.
00:44:53: Genau.
00:44:53: Und im besten Fall entwickeln sich ja auch Menschen.
00:44:57: Genau.
00:44:57: Und auch auseinander.
00:44:59: Absolut.
00:44:59: Und wenn ein Mensch, der kann ja trotzdem heute entscheiden, das war jetzt schön mit dir die letzten zwanzig Jahre, aber hier geht es für mich irgendwie nicht weiter und deswegen muss ich jetzt einen anderen Weg gehen.
00:45:10: Oder ich habe herausgefunden, dass ich schwul bin.
00:45:13: Oder als Frau, dass ich Frauen liebe und keine Männer, dann hat es ja nichts mit Vertrauensbruch zu tun, sondern die Wege trennen sich.
00:45:20: Ich finde es ja so wichtig, dass man, dass man die Meinung ändern darf.
00:45:24: Unbedingt.
00:45:26: Also gibt es ja ganz viele Menschen, die sagen, die Meinung, die man einmal hatte, die darf man nicht mehr ändern, die dann auch oft so engstirnig sind.
00:45:36: Also das verstehe oder da tue ich mir halt einfach schwer, also ich übe mich auch sehr, dieses Werden und Bewerten loszulassen, weil ja, wir freuen dann halt immer so abgetroschene Sprichworte ein, wie man sich bettet, so liegt man.
00:45:52: Jeder ist seines Glückes schmied.
00:45:54: Das ist so wahr.
00:45:56: oder auch heuer bin ich relativ spät aber doch auf Mel Robbins Let Them.
00:46:01: Was für ein Befreiungsschlag.
00:46:03: Weil du wirst es nie ändern können, wie ein Mensch über dich denkt oder wie der deine Worte auch interpretiert.
00:46:13: Trum Arbeiter Jugend, also was die hin und her schreiben die ganze Zeit, weil man denkt auch mal ein kurzes Telefonat und das Problem wäre gelöst.
00:46:22: Halleluja.
00:46:23: Weil gerade im getippten Wort um geschriebenen Wort, die Botschaft bestimmt immer der Empfänger.
00:46:30: Da kann man nur so für Smiles dazu machen, die die Jugend ja nicht macht, weil das ist anscheinend cringe.
00:46:36: Jeden wollen wir das nicht.
00:46:39: Da möchte ich an dieser Stelle ganz kurz eine Lanze verbrechen, weil ich gehe gerade dazu über.
00:46:43: Ich habe auch dich gestern Abend kurz angerufen, um deine Anreise zu besprechen.
00:46:48: Und ich gehe mittlerweile dazu über.
00:46:50: auch Menschen in meinem Umfeld daran zu erinnern, kannst du einfach kurz anrufen, bitte.
00:46:55: Wir haben das wirklich
00:46:57: verlernt zu telefonieren.
00:47:00: Und die Jugend kommt gleich gar nicht.
00:47:02: Und ich mich nervt es.
00:47:03: Ich schick mir dann teilweise mit Menschen acht Sprachnachrichten hin und her.
00:47:06: Es reist mich jedes Mal aus dem Prozess, in dem ich gerade bin, anstatt mich mehr von meinem iPhone zu entfernen, was ich jeden Tag versuche, wie jeder andere Mensch auch wahrscheinlich.
00:47:19: Da habe ich es ständig in der Hand.
00:47:21: Und das ist auch ein Kredo für mich für zwanzig, sechsundzwanzig.
00:47:24: Einfach wieder telefonieren miteinander.
00:47:26: Ruf doch kurz an.
00:47:27: Das nehme ich mir gerne mit, weil mittlerweile kommt es ja ganz oft so weit, dass man sich einen Termin für ein Telefon
00:47:34: macht.
00:47:35: Immer ein Denkermeyon früher, oder?
00:47:37: Huft doch einfach nicht, wenn ich kann gehen.
00:47:38: Absoluter
00:47:39: Thrill.
00:47:39: Da hat einfach das Telefongeleiter nicht gewusst, ist es für dich, wer ist dran.
00:47:44: Und dann hast du es ganz oft nicht daran.
00:47:46: Äh, ja.
00:47:49: Habe gestern nach voll, voll nett und voll charmant gefunden.
00:47:52: Mein erster Gedanke war tatsächlich,
00:47:54: es ist was passiert.
00:47:54: Ja, sie sagt ab.
00:47:56: Ja, sie ist krank.
00:47:56: Nein, ich wollte einfach nur von der Bank kommen.
00:47:58: Wie schräg, oder?
00:47:59: Ja,
00:48:00: voll nett.
00:48:01: Ja, aber so werden wir halt konditioniert, immer wieder umkonditioniert mit neuem Verhalten, ne?
00:48:06: Und das ist immer so wichtig.
00:48:08: offen bleiben, agil bleiben.
00:48:10: Also ich umgebe mich hier auch tatsächlich sehr gern mit jungen Menschen, gerade in dieser
00:48:15: Outcast-Welt.
00:48:16: Er macht viele junge
00:48:17: Freunde.
00:48:17: Wahnsinnig viel darüber.
00:48:19: Also das ist mir auch so wichtig, dass er ab to date bleibt.
00:48:24: Aber
00:48:25: trotzdem so alte Gewohnheiten sind oft schon nicht so schlecht.
00:48:30: Also meine Tochter habe ja schon in sehr jungen Jahren darauf hintrainiert und Daumführung, nein, nicht daumführungszeichen hintrainiert.
00:48:38: Nimm doch bitte mal den Telefonhörer in die Hand und mach dir zum Beispiel einen Arzttermin selber aus.
00:48:43: Also mit pochendem Herzen und dann zu sehen, oh, war ja gar nicht zu schlimm.
00:48:48: Weil ich schon glaub und Telefonie ist vielleicht jetzt nicht mehr so hip wie früher, aber trotzdem als ein Telefonhörer
00:48:55: oder ein Telefonarzt.
00:48:56: Was ist vielleicht total retro?
00:48:59: Wir könnten diesen Trend ja jetzt hier...
00:49:01: In die Weltschicken.
00:49:02: Ich hatte so ein cooles Watchtelefon.
00:49:05: Da konnte man tatsächlich zu zweit, also zu zweit mit jemand anderem.
00:49:10: Mega.
00:49:10: Ich hatte die Mickey Mouse.
00:49:13: Und die habe ich habe mich so geärgert im Nachhinein.
00:49:15: Ich hatte die Mickey Mouse mit, nicht mit Weltscheibe, sondern mit Tastatur, diesen gelben Höhrein.
00:49:20: Und die habe ich leider irgendwann bei einem Umzug, habe ich sie verkauft.
00:49:25: Ich habe leider, ich bin ja überhaupt, ich behalte ja leider, leider gar nichts, gar
00:49:30: nichts.
00:49:31: Aber es geht ja nicht anders aus bei uns in der Familie, weil die anderen zwar so an die vollen Messes sind.
00:49:37: Und ich hatte wirklich coole Sachen.
00:49:39: Ich hatte auch so viele, so Trikotronik, diese kleinen Computerspiele, wie es früher gab, Gameboy sowieso.
00:49:45: Und ich habe das leider gar nicht aufkommen.
00:49:48: Aber Nintendo
00:49:49: habt ihr behalten?
00:49:51: Einen Gamecube, genau.
00:49:52: Das war dann das danach, genau, weil ich habe tatsächlich... Eine Gaming-Daumen.
00:49:57: Ist das nett.
00:49:59: Voll.
00:49:59: Ach so schön.
00:50:01: Was sind die Basics, wo du sagst in den nächsten Jahren, das kann jede Frau machen und damit sollte sich jede Frau auch abgesehen davon, deinen Podcast regelmäßig zu
00:50:12: hören,
00:50:13: wo einfach so viel Wertvolle drin ist.
00:50:16: Aber was kann jede Frau im Alltag, egal ob es Ernährung ist, Krafttraining hast du schon angesprochen.
00:50:21: Was können wir heute anfangen?
00:50:24: um diese Zeit besser zu überstehen und glitzend zu überstehen.
00:50:29: Genau.
00:50:29: Wir schwitzen nicht, wir glitzend.
00:50:32: Thema Ernährung ist wirklich ein großes.
00:50:34: Ernährung ist sowieso für alles ein riesengroßer Hebel in den Wechseljahren nochmal umso mehr.
00:50:39: Und das ist das große Schlagwort Proteine.
00:50:41: Wir brauchen einfach viel mehr Proteine.
00:50:45: Und da mal das im Frühstück schon mal rein zu hauen.
00:50:50: Also ich habe einfach überhaupt begonnen zu frühstücken.
00:50:54: Und machen wir heute jetzt einfach voll gern ein Spiegel-Eier zum Beispiel mit Edamame.
00:51:00: Ich liebe das, das haue ich mir einfach in die Pfanne.
00:51:03: Manchmal tue ich dann auch noch ein Baby-Spinat dazu und dann tue ich das auf mein Saatenbrot, mittlerweile das Toast immer, da lege ich mir das drauf.
00:51:11: Erstens, ich bin wirklich papsart und ich bin immer eine, die Riesenportionen gegessen hat.
00:51:17: Und zweitens, es macht schon mal was mit dir.
00:51:21: Thema Sport, Kraft, Sport, Krafttraining ist wirklich was, wo wir nicht drum herum kommen.
00:51:27: Also Yoga, Pilates, Yonemi, das ist voll nett, brauchen wir unbedingt, aber es geht wirklich darum, unsere Muskeln zu trainieren.
00:51:36: Einfach, weil unser Grundumsatz weniger wird.
00:51:40: Und wir brauchen sie im Alter.
00:51:42: Ja, das sowieso.
00:51:44: Aber den meisten Frauen catcht man einfach mit dem Thema Gewicht.
00:51:49: Alleine, um da schon mal vorzubeugen, weil unser Stoffwechsel wird träger, alleine da schon mal ein Krafttraining, ein regelmäßig.
00:51:56: Und das muss jetzt nicht unbedingt das Fitnessstudio sein.
00:51:58: Es gibt tolle Angebote, die online oder wie auch immer sind.
00:52:02: Es ist die Regelmäßigkeit und die Steigerung, dass man wirklich, oh, ich habe hier Muskeln, Sieht und Macht.
00:52:09: Das Thema Mindset spielt eine riesengroße Rolle.
00:52:12: Einfach, wenn man sich jetzt einmal denkt, oh, spannend, was die da erzören.
00:52:16: Entweder gern bei mir oder bei anderen Podcasts reinhören.
00:52:20: Gerne einmal in einen Buchladen gehen und schauen.
00:52:23: Es gibt so viele tolle Bücher mittlerweile.
00:52:26: Das ist in den letzten zwei Jahren wirklich explodiert.
00:52:29: Ich habe auf meinem Blog auf menomio.at auch sammle ich die Bücher, die immer mehr werden.
00:52:36: Über fünfzig Buchtipps sind es mittlerweile.
00:52:40: Und auch wirklich dieser Zeichen, dieser friendly reminder, hey, du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben, ernst und wahrzunehmen.
00:52:52: Also sei es, dass ich mir Routinen überlege, So wie es zum Beispiel bei mir war, ich bin drauf gekommen, ich brauche in der Früh Zeit für mich, bevor ich meine anderen zwei geliebten Menschen begrüße, weil sonst frieße sie irgendwann einmal.
00:53:11: Dann wenn ihr draufkommt, das wird schwierig, weil dann muss ich richtig zeitig aufstehen und ich bin kein morgen Mensch.
00:53:17: Ich habe es mir antrainiert und ich liebe es mittlerweile, in der Früh für mich zu sein.
00:53:23: Und das
00:53:24: ist ein ganz anderes Fundament für den Tag.
00:53:27: Absolut.
00:53:28: Also ich finde auch gerade diese Stunde morgens, die erste Stunde, ich bin ja zeitlang auch um fünf aufgestanden, deswegen, dass man, du hast für den ganzen Tag eine ganz andere Basis.
00:53:40: Ganz anders.
00:53:41: Ob du dir mit dir schon ein bisschen auseinandergesetzt hast oder einfach nur mit dir alleine warst oder ich liebst zum Beispiel in der Frühglamour spazieren zu gehen, das ist ganz was anderes.
00:53:52: Und ja, Das ist wirklich antrainiert und das muss sie nicht bei den ersten drei Mal unheimlich geil anfühlen.
00:53:59: Wenn es beim dreißigsten Mal immer noch nicht so ist, dann sucht er was anderes.
00:54:02: Aber auch dieses herausfinden, was ist das denn für mich?
00:54:05: Vielleicht ist es bei anderen der Abend, der Nachmittag, you name it.
00:54:09: Wirklich herauszufinden, was tut mir denn gut?
00:54:12: Weil das ist auch ganz oft eine Frage, wie hast du den herausgefunden, was dir gut tut.
00:54:18: Da muss man sich heute mal auch... die Zeit nehmen und mit sich beschäftigen.
00:54:24: Also das Thema Meditation habe ich auch schon so lange und so lange so krampfhaft versucht in mein Leben zu lassen, wo ich auf meinem Meditationskissen gesessen bin und nur kreiert habe, weil ich habe nichts gespürt.
00:54:38: Nein, es ist mir nichts gekommen.
00:54:40: Die Gedanken konnte ich nicht auf eine Wolke setzen, weil es war einfach tuttiv bewölkt.
00:54:46: Und es waren nur Gedanken da.
00:54:47: und das war hauptsächlich, was tust du da eigentlich?
00:54:51: Und na, du bist
00:54:52: so blöd
00:54:52: zum Meditieren.
00:54:53: Dann ist es einfach nicht das Richtige.
00:54:55: Und jetzt lieb ich es.
00:54:56: Ich sitze oft einfach nur, dieses Sitzkissen gibt es immer noch, lege die Hände auf mein Herz und da gibt es Momente, wo sich nach wie vor gar nichts tun und ich bin halt dann immer so streng zu mir.
00:55:06: und dann gibt es Momente, da öffnen sich die Schleusen und mir geht es noch einfach besser.
00:55:12: und dann wieder bevor ich gute Ideen und dann brauche ich wieder geleitete Meditationen.
00:55:18: Ja, also findet einen Weg oder sei so gütig zu dir, dich auf den Weg zu machen, vielleicht.
00:55:26: Genau.
00:55:26: Hütig ist auch so ein schönes Wort.
00:55:28: Hütig und gnädig.
00:55:30: Und immer so streng zu sich selber.
00:55:32: Das lerne auch Gott.
00:55:34: Auch mit dem Thema Essen natürlich, ja.
00:55:38: Und wenn es dann einmal wieder ganz ein anderer Tag ist, so was.
00:55:44: Vorher, also ich hab schon so das Gefühl, Ich nähere mich meiner sehr, sehr, sehr, sehr an.
00:55:54: Ich schreibe gerade meinen Benutzerhandbuch.
00:55:57: Das ist für mich auch toll.
00:55:59: Für meinen Umfeld natürlich toll.
00:56:02: Und es gibt wahnsinnige...
00:56:04: ...Holgerhandomie oder
00:56:06: spannende Tools, um sich da auch noch einmal näherkennen zu lernen.
00:56:10: Aber dann machen wir das nächste Fass auf mit dem Thema Genetik.
00:56:13: Aber da habe ich schon in meinem Podcast gesprochen.
00:56:15: Das ist unfassbar spannend.
00:56:18: Also transgenerational, alles was wir so in unserer DNA abgelegt haben, so alten Scheiß, der mit uns gar nichts zu tun hat, gerade hier in Westeuropa.
00:56:29: Und wir dürfen aber gerne die Generation sein, die genau diesen Scheiß...
00:56:32: Natürlich, wir sind die Cyclebreaker.
00:56:35: Genau.
00:56:36: Wir schreiben die Geschichte neu, so ist
00:56:39: das.
00:56:40: Ich merke, dass ich ein bisschen Hemmung habe, diese Frage zu stellen, weil sie mir so profan vorkommt und weil ich natürlich aber die Antwort auch kenne, dass es darauf keine Antwort gibt.
00:56:48: Aber ich möchte es zumindest nicht unerwähnt lassen in diesem Gespräch mit dir.
00:56:53: Ist das Thema Hormone oder bio-idente Hormone?
00:56:57: Und ich eier da deswegen so, und man kann natürlich keine Empfehlung aussprechen, weil auch das etwas Hochindividuelles
00:57:03: ist.
00:57:04: Aber wie nähert man sich dem Thema?
00:57:06: Oder wie trifft man dann die Entscheidung?
00:57:07: Wie hast du die Entscheidung getroffen?
00:57:09: Genau mit dem, was man gar gesagt haben, sich darüber zu informieren.
00:57:12: Was bedeutet das?
00:57:13: Das ist ja auch so ein Thema, das nicht nur totgeschwiegen, sondern auch total falsch erzählt wurde.
00:57:19: Dann nimmst du Hormone, dann nimmst du gleich den Krebs mit nach Hause.
00:57:22: Also da ein bisschen auch die Küche im Dorf zu lassen.
00:57:26: Im Sinne von, redet jemand drüber, was das Glasal Prosecco, das Glasal Wein, das Glasal Bier ausmacht, Zigarette?
00:57:35: Zigarette sowieso.
00:57:37: weiß ich auch von dir, bis genauso wie ich.
00:57:39: Also ich trinke, wenn es hochhergeht im Jahr, ein bis zweimal Alkohol.
00:57:44: Und werde dann oft angesprochen, ob ich leicht ein Problem habe, warum ich keinen Alkohol trinke.
00:57:50: Und ich würde den Alkohol nicht verdäufeln, gar nicht.
00:57:52: Aber der ist zum Beispiel total romantisiert in unserer Gesellschaft.
00:57:56: Aber auch der macht ja was.
00:57:58: Und auch der steigert ein Krebsrisiko.
00:58:00: Und ja, es gibt natürlich Indikatoren, wo das Thema Hormone, Hormonersatztherapie ... Bio der identen Hormone genauer hingeschaut werden muss, und es gibt auch Indikatoren, wo davon abgeraten wird, aber generell einmal zu sagen, na, um Gott zu würden, das jetzt auch noch, das ist ganz falsch, sich darüber zu informieren, es ist überall, das heißt bei einer Kupferdablette genauso, wo Wirkung daneben wirkt.
00:58:26: Tut sich auch gerade richtig viel auch in den Leitlinien.
00:58:30: Wie gesagt, Deutschland wird ja der große Vorreiter bzw.
00:58:33: UK, Amerika, dass sich da vieles ändert, dass das Thema Hormone auch in Präventionsmedizin mit Einfließen wird müssen, weil Thema Herzgesundheit, Osteoporose, Osteopenie, die Vorstufe, Also ist ja unsere Generation, wir haben alle nur die Oma, die irgendwann mal gestürzt ist, dann hat sie sich gleich alles Mögliche gebrochen.
00:58:59: Da hat niemand hinterfragt, sind die alle so bodschert oder warum brechen sie die so viel?
00:59:03: Es ist die Knochentichte ganz einfach.
00:59:05: Und da können Hormone unterstützen unter anderem.
00:59:10: Auch die Leistungsfähigkeit spielt genauso eine Rolle.
00:59:14: Das gesunde Altern.
00:59:15: Ganz viele Frauen haben wirklich Schlafthemen in den Wechseljahr.
00:59:19: Und Schlafentzug ist eine Foltermethode.
00:59:21: Und wenn ich durch die Gabel von bioidenten Hormonen oder eine Hormonersatztherapie besser schlafe, was für ein Siegen.
00:59:29: Ja.
00:59:30: Also ich, wie gesagt, habe mich an diesem Thema auch in kleinen Schritten genähert.
00:59:33: Dann traf ich Nancy und dann habe ich es ausprobiert.
00:59:36: Und die Muskelschmerzen, ich bin wirklich wie eine uralte Frau nachts teilweise auf die Toilette gegangen, weil ich mich vor Schmerzen gar nicht mehr bewegen konnte, waren innerhalb von zwei Wochen, glaube ich,
00:59:47: weg.
00:59:48: Was ich auch wichtig finde, das wird mir jetzt auch so im Laufe der Zeit, man lernt ja auch einen kleinen Schritt dazu, was mir immer bewusster wird, dass man auch diesen Hormonspiegel, dass das, wie du ja auch gesagt hast, immer nur eine Momentaufnahme ist und dass man das Eng masche ich auch immer wieder.
01:00:03: prüfen muss und sollte und auch, ich werde jetzt demnächst noch eine Folge mit dem Lukas Buchholz über Körperintelligenz machen.
01:00:12: Natürlich durch die immer bessere Verbindung mit dem eigenen Körper, auch die Sprache des Körpers zu lernen, weil ich glaube schon, dass der Körper die Intelligenz hat, uns zu zuflüstern.
01:00:23: Ja oder nein.
01:00:24: Also ich habe zum Beispiel ohne das Präparat zu nennen, ich weiß gar nicht, wie es heißt.
01:00:27: Ich habe einen Hormonpräparat genommen und ich habe das nur in der Hand und denke, nee.
01:00:33: Und ich hatte
01:00:33: nichts gelesen
01:00:35: und ich habe es nicht genommen.
01:00:36: Und das hatte ich bei den anderen gar nicht.
01:00:39: Und ich verlass mich da mittlerweile, ehrlich gesagt, fast nur noch so drauf.
01:00:45: Was vielleicht so wichtig ist zu ergänzen bei dem Thema, also erstens nur, weil ich mich für eine Hormonersatztherapie entscheide, heißt das nicht, dass das der Weisheit letzter Schluss ist.
01:00:54: Also ich muss diese anderen Parameter Lifestyle, nenne es jetzt einfach einmal, ändern.
01:00:59: Zweitens.
01:01:01: Da gibt es nicht diese One Size Fits All Diversierung.
01:01:05: Also die Wechseljahre sind sowas individuelles, wie, glaube ich, sollten was und darum eben mein Plädoyer auf Wissen aneignen, auf sich hören.
01:01:18: weil das tatsächlich nur so funktionieren kann.
01:01:21: Genauso wie du das Beispiel jetzt genannt hast, das beste Beispiel dafür.
01:01:25: Und selbst wenn ich dann einmal eine Dosierung habe, kann sich die in einem Zyklus ändern oder weil auf einmal die äußeren Umstände sich ändern kann und muss das angepasst werden.
01:01:37: Und das war es dann oft.
01:01:38: Die Frau selber, also wie der Ortsde-Experte in Neonay mit.
01:01:45: Liebe Daniela, es fällt mir auch mit dir schwer ein.
01:01:47: Ich sollte vielleicht mal überdenken, ob ich die Folgen von Get Happy nicht von einer auf zwei Stunden aus ende oder wie beim Zeitpodcast alles gesagt, irgendwie so hier sechs Stunden sitze mit meinen Gästen und meinen Expertinnen.
01:02:00: Vielleicht zum Schluss noch ein Ausruf von dir, ein Plädoyer, ein Loblied auf die Wechseljahre, was du mit deiner tollen Energie, mit deinem Weib noch teilen magst.
01:02:15: Es ist tatsächlich, die Wechseljahre sind kein Problem.
01:02:18: Sie sind eine Chance.
01:02:20: Sie können ein Befreiungsschlag sein.
01:02:23: Sie sind wahrscheinlich die spannendste Zeit in deinem Leben, wenn man wirklich mit frohen Mut ist, sag ich jetzt einmal, darauf zugeht, hinschaut, offen bleibt und sie vor dem nicht verschließt und vor allen Dingen ja keine Angst davor hat.
01:02:42: Dazu gibt es keinen Anlaus.
01:02:44: Halleluja.
01:02:46: Amen.
01:02:46: So sei es.
01:02:47: So schön, dass du da warst.
01:02:49: Vielen
01:02:49: Dank für deine Einladung.
01:02:50: Vielen Dank,
01:02:51: dass du aus Linz gekommen bist.
01:02:53: Ich danke euch, ihr Lieben, wie immer, dass ihr diesen Podcast hört, dass ihr diesen Podcast weiterhin in die Welt schickt und teilt.
01:02:59: Bitte folgt Daniela und lauscht, wenn ihr es nicht schon getan habt, auch in ihrem Podcast
01:03:04: rein.
01:03:04: Alle Links zu ihr findet ihr natürlich wie immer in den Show-Notes.
01:03:09: Unter dieser Folge, wir hoffen, wir konnten euch eine Menge schöne Inspiration, neuer Gedanken, neuer Impulse mitgeben.
01:03:16: Und ich freue mich darauf, wenn wir uns nächsten Freitag wieder hören oder auch wieder sehen.
01:03:21: Bleib bis dahin, wie immer zuversichtlich, bleibt gesund und stets neugierig.
01:03:33: Tschüss.