Bewusster leben. Zufriedener sein.
00:00:00: Also es geht ja irgendwann immer weiter.
00:00:01: Ich habe damals häufig euphorontrische Ängste, die auch ein Herdi mit Zwangs
00:00:06: gedanken
00:00:06: und dann war das Herz.
00:00:09: Da hat mein Herz schneller geschlagen und direkt ... Was ist wenn es dieser typische Zwangskedanken oder diese typischen Angstgedanken?
00:00:15: Was wenn das ein Herzinfarkt ist?
00:00:19: Get happy!
00:00:22: Bewussterleben zufriedener sein von und mit Kathi Kleff
00:00:42: Und ich sage hallo ihr Lieben Schön, dass ihr auch an diesem Freitag wieder mit dabei seid.
00:00:45: Wie immer hoffe ich, dass es euch
00:00:47: gut geht!
00:00:48: Dass ihr in diesem Moment an einem schönen, an einem sicheren und an einem wohligen Ort seid.
00:00:54: Egal ob ihr diese Folge hört wenn ihr unterwegs seid oder ob ihr die Folge in diesem moment auf YouTube mitbildet Anschaut.
00:01:02: von Herzen, danke für euer Interesse.
00:01:05: Und ich weiß wir Podcaste und YouTuber liegen euch damit so ein bisschen in den Ohren.
00:01:10: aber es macht für uns eben so einen Riesenunterschied und das ist so wichtig in Bezug auf den Algorithmus dass ihr wenn ihr diesen Kanal regelmäßig hört oder auch anschaut kurz bitte ein Abo da lasst!
00:01:23: Das wäre so wunderbar.
00:01:24: erstens verpasst ihr dann die neuen Folgen nicht und zweitens helft ihr uns allen Content kostenlos zur Verfügung stellen als Podcast oder auch als YouTube-Video.
00:01:36: Ihr helft uns in die Sichtbarkeit zu kommen, weil YouTube uns sonst irgendwo im Nirwana verschwinden lässt.
00:01:43: also bitte bitte bitte.
00:01:45: wenn ihr diesen Podcast regelmäßig hört und schaut dann lasst mir gern ein Abo da!
00:01:51: Diese Episode soll entschleunigend sein sie soll inspirierend sein Und sie soll euch auf eurem Weg viele wertvolle Impulse mitgeben.
00:02:02: Ich weiß ehrlich gesagt noch gar nicht so genau, was der Inhalt dieses Gespräch sein wird weil mein Gast und ich uns jetzt zwar heute zum zweiten Mal begegnen aber zum ersten mal im Analogenraum.
00:02:13: also von Angesicht zu Angesichts Und schon im Vorgespräch haben wir, glaube ich beide gespürt.
00:02:20: Dass der Weib zwischen uns, den wir digital festgestellt haben auch im realen Leben standhält und wir kämpfen beide im Grunde genommen für die gleiche Sache.
00:02:31: Wir kämpfen für die Aufklärung rund um das Thema Nervensystem.
00:02:36: Wir Kämpfen für mehr Bewusstsein in dieser Welt!
00:02:39: Wir kämpfen für Mehrachtsamkeit Entschleunigung.
00:02:44: Er ist wie ich Podcaster, er ist Meditationslehrer, begleitet Menschen auf ihrem Heilungsweg und er ist ein besonderes und ganz feiner und sensibler Geist!
00:02:56: Ihr kennt ihn aus seinem Podcast Take A Deep Breath und ich freue mich ganz besonders über und auf Tim Biegert.
00:03:02: Hallo lieber Tim!
00:03:03: Hallo Kathi schön dass ich hier rein darf zum zweiten mal und du bei mir auch schon zweimal Und jedes Mal hat es gematcht.
00:03:11: Schön, dass ich hier sein darf!
00:03:12: Stimmt
00:03:12: das ja eigentlich unsere vierte Begegnung?
00:03:14: Ich habe er vergessen, dass sich auch schon zweimal bei dir sein durfte.
00:03:17: Wir haben so mehr Freude für mich und heute mal von Angesicht zu Angesichts richtig schön.
00:03:22: Danke, dass du die Anreise auf dich genommen hast aus dem schönen Koblenz ins momentan winterlich kalte verregnete München.
00:03:30: Das sah gestern noch ganz anders aus.
00:03:32: Teilweise Frühlingstemperaturen und heute dick und fett mit der Jacke.
00:03:37: Eigentlich hätten wir nach dem Vorgespräch schon die Kameras einfach durchlaufen lassen können, weil wir schon mittendrin waren in unserem absoluten Lieblingsthema und ich glaube, wir haben bisher jede Folge mit dieser Frage begonnen.
00:03:49: Deswegen starte auch heute mit der sehr ernst gemeinten und aufrichtig interessierten Frage geht es dir?
00:03:58: Ich bin aufgeregt.
00:04:00: Ich merke dass mein Herz schneller schlägt als sonst aber auch vorfreudig.
00:04:06: Also ich hab richtig Lust hier mit dir, wieder schön reinzuflohen.
00:04:11: Ich genieße die Zeit hier in München, die wir uns extra so ein bisschen frei geschaufelt haben für noch ein paar Tage zuvor und morgen reisen wir erst ab.
00:04:19: Mir geht es richtig gut!
00:04:21: Und ja, ich freu mich total jetzt hier mit Dir, in das Gespräch zu starten.
00:04:24: Wie geht's Dir denn?
00:04:25: Liebe Kati...
00:04:38: sehr erfüllt heute.
00:04:40: Du bist schon mein zweites Podcastgespräch, das ich aufzeichnen darf.
00:04:43: Das erste war schon ganz wunderbar und... Ich habe eine ganz leichte Aufregung im Körper aber eine sehr freudige und schöne, eine Wache, eine sehr fokussierte.
00:04:55: Ist ja das Schöne am geilen Zeug Adrien Halin!
00:04:58: Und alle Aufregungen?
00:04:58: Das heißt auch es ist irgendwie wichtig und sorgt ja für Präsenz dann im Endeffekt.
00:05:04: Genau macht die Sinne scharf Und bin ganz vergnügt und einfach sehr erfüllt und freue mich so auf den Austausch mit dir.
00:05:12: Wir haben, ja als wir hier ins Studio gekommen sind schon festgestellt klar ist das hier Arbeit und es endet ja auch nicht mit der Aufnahme sondern es gibt ja eine Vorbereitung Es gibt ne Nachbereitung.
00:05:23: Videos müssen geschnitten werden Instagram will bespielt werden YouTube will bespielen werden Ganz genau und dennoch fühlt sich das hier für mich natürlich nie wie Arbeit an, sondern wie wunderbar.
00:05:35: Ich darf mich eine Stunde mit einem Menschen unterhalten der die Welt sieht wie ich.
00:05:40: Um sich gegenseitig wieder inspiriert und da Impulse mitnimmt und du das dockt einfach an.
00:05:46: Also ich glaube wenn man sich mit Menschen auseinandersetzt oder sich mit den Menschen umgibt, die irgendwie auf derselben Reise sind auf dem selben Weg dann ist es schön dass man wirklich merkt ja... Es dockt halt einfach an und das sorgt wieder viel Verbundenheit.
00:06:01: Das ist das, was wir alle wollen, wonach wir uns sehen.
00:06:05: Verbunden sein mit dem Menschen, mit dem wir hier sind und selbst verbunden zu sein.
00:06:10: Und er ist immer ganz inspirierend da auch für sich immer neue Perspektiven und Sichtweisen im Nachgang.
00:06:17: wenn man nachspürt was ich immer mehr versuche wirklich nachzuspüren und dann kann man immer für sich ganz viel mitnehmen.
00:06:25: und deshalb auch sicherlich Kati von dir heute wieder und das ist ganz toll
00:06:30: Kann ich nur so zurückgeben.
00:06:31: Danke
00:06:32: schön!
00:06:32: Was ich an deiner Arbeit sehr schätze, wir folgen uns ja bei Instagram und ich krieg dann aus deinem Leben halt immer ein bisschen das mit was dich gerade umtreibt.
00:06:40: Und was ich an dir auch so wahnsinnig mag ist dass du die Menschen auch mitnimmst auf deine Reise also dass du auch nicht in der Öffentlichkeit auftrittst und man hat das Gefühl Boah der Tim der ist voll der weiß alles der hat alles verstanden er ist voll da sondern Ich glaube wenn mich mein Eindruck nicht geirrt hat dass auch du eine ganz schöne Reise nochmal hinter dir hattest in den letzten zwölf fünfzehn Monaten.
00:07:00: Machst du ein bisschen was teilen?
00:07:03: Ich war sehr auf dem Meditationsweg und saß viel lange in der Stelle.
00:07:09: Und habe aber irgendwie gedacht, so irgendwas fehlt mir!
00:07:12: Vielleicht kennst Du das auch, Meditation ist ein wunderbares Tuhl, aber auch Meditationen sind luftig.
00:07:19: Also Prain ist luftig genauso wie der Atem häufig, wenn wir nicht so ganz im Körper sind halten wir uns auch meditativ überwiegend in Geist auf.
00:07:30: und da habe ich eine ganz spannende Klostererfahrung gemacht.
00:07:33: Das war letztes Jahr im Februar wo ich dann nochmal ordentlich durch gewaschen worden bin also da war ich immer ordentlich im Schleudergang unter noch mal einige Themen kamen die ich ganz schön so unter dem Deckmantel Meditation ganz gut Ja, auch gut beiseite schieben konnte.
00:07:55: Was mir aber so gar nicht bewusst war und dann habe ich gesagt hier da ist irgendwas es dann noch gar nicht so in im Lot, also in Tegra und dann hab' ich mich auch nochmal Hilfe genommen und bin dann nochmal über Somatic Experiencing, also über einen ganz anderen Punkt nochmal viel mehr mit meinem Körper in Kontakt zu kommen.
00:08:14: und seitdem übe ich mich nochmal in dem Spüren auch jetzt schon seit anderthalb Jahren keine Meditationspraxis mehr was ja eigentlich mein Tool war und womit ich mich auch total identifiziert habe, dass das gar nicht mehr die Rolle ist, die ich gerade irgendwie habe.
00:08:30: Sondern ich nochmal gemerkt habe wie wichtig Meditation sein kann.
00:08:34: aber auch da wenn wir sie richtig benutzen oder aus welcher Haltung wir in Meditation benutzen.
00:08:41: also fahre ich die Haltung?
00:08:42: Ich meditiere.
00:08:43: damit es mir besser geht würde ich erstmal davon abraten und mir die Frage stellen wovon will ich denn jetzt gerade überhaupt weg.
00:08:52: Und ich glaube wir fangen alle irgendwie an auch mit Meditation, weil wir wollen unseren Zustand ja irgendwie verändern.
00:08:56: Wir wollen was in unserem Leben verändern und lesen es überall Achtsamkeit um Meditation aber dann wirklich die Frage okay wo zusammen meditations dienen und wovon will ich weg?
00:09:07: Das waren bei mir ganz viele innere Dynamiken wo ich wegfahren wollte und das hat mir das close da.
00:09:12: also dann Gott sei Dank auch die Meditation hat mich das noch mal gezeigt bin ich immer weitergegangen, habe noch eine Ausbildung gemacht oder bin auch in der Ausbildung von einer Wunder von Frau Nathalie Bürg, wo es wirklich um Trauma geht.
00:09:27: Um Körperempfindung und diese Dynamiken die im Körper passieren.
00:09:31: Wirklich auf nervensystemtechnisch also basiert, um einfach zu verstehen, wo befinde ich mich gerade?
00:09:37: Und das hat irgendwie nochmal so viel mit mir gemacht und gefühlt im Außen sowie im Inneren normales veränderts Arbeit mit zu integrieren, und das tue ich.
00:09:51: Und deshalb gehe ich jetzt gerade eher den körperorientierten Weg für mich und auch für die Klienten und für die Menschen, die ich begleite.
00:10:00: Und es macht dich ja finde ich so wahnsinnig authentisch!
00:10:04: Selbsterfahrung ist key Und es hat doch die größte Kraft, wenn man das, was man selber erfahren hat und auch total ehrlich ist.
00:10:13: Also du lässt dir alle Hosen auch runter, wenn du sagst Meditation war ja eigentlich mein USP sage ich jetzt mal und dann habe ich festgestellt, hoch ist aber doch eine Kompensationsstrategie.
00:10:24: Und dass sich erstmal einzugestehen?
00:10:26: Ja!
00:10:26: Und sich das einzugstehen.
00:10:27: Oder da sind Prozesse.
00:10:29: Genau.
00:10:29: Um nochmal hinzuschauen, was sind meine Ängste eigentlich und was sind so tiefsitzende Ängsten und wo wollte ich hin?
00:10:36: immer mehr weg, von dem ich eigentlich gar nicht bin.
00:10:39: Und da einfach nochmal zu schauen, hey, vielleicht war das doch nicht so.
00:10:43: der Weg und dann die neue Freiheit zu entdecken, die mit dem neuen Weg einhergeht?
00:10:49: Jetzt habe ich das erste Mal so das Gefühl gehabt, es passt!
00:10:52: Es fühlt sich stimmig an.
00:10:55: Die Elemente fügen sich zusammen und seitdem merke ich auch immer in Begleitung wie wichtig ist dieses Wissen rund um das Nervensystem.
00:11:06: Wahnsinn und du hast damals, ich glaube im ersten Podcast irgendwie hatten.
00:11:12: Hast du von der Polyvagal Theorie erzählt?
00:11:14: Da wusstest du noch gar nicht was es ist.
00:11:15: Und hast gesagt, jeder Therapeut, der sich nicht mit der Poly vagal Theorie auskennt gerade in der Traumabehandlung machen wir so einen Bogen um den Therapeuten vielleicht und das würde ich voll unterstreichen jetzt heute.
00:11:32: Ich gebe auch immer wieder Seminare, wo es viel darum geht und versuche den Menschen das zu vermitteln.
00:11:37: Und ich beginne dann das Seminar mit einer Folie, wo drauf steht, du bist nicht kaputt!
00:11:44: Und so ist es auch... Du bist nicht Kaputt, sondern eigentlich um es mal ganz banal runterzubrechen weißt dein Körper einfach nicht, dass wir hier im Jahr- und Jahrzehnt haben.
00:11:57: Das ist streng genommen das einzige Problem.
00:12:00: Und wenn ich von Körper spreche, meine ich auch das Gehirn ist ja Teil des Körpers.
00:12:04: und wenn wir das anfangen zu verstehen und spüren, wenn unser Körper auf dem Weg in die Vergangenheit ist Wenn ein Trigger kommt und dann tools erlernen den Körper sanft wieder zurückzuholen in die Gegenwart Dann beginnt ein anderes Leben.
00:12:20: Ja
00:12:21: und ohne auf die Geschichte die sich dann abspielt.
00:12:24: genau
00:12:25: Das ist, glaube ich der Punkt.
00:12:26: Wir verlieren uns den Geschichten als ein alles andere oder wir haben die Fähigkeit nicht die somatische Ebene mitzunehmen.
00:12:33: und Trigger kann in Gedanken sein gerade bei Zwangsgedanken häufig.
00:12:37: Der Trigger ist ja eine Gedanke und ich gehe sofort in den Geist und suche Lösungen, analysiere Ich grübel, überprüfe und das sind alles Regulationsversuche.
00:12:46: Genau
00:12:47: Und da ist ja die Frage von was will ich mich regulieren?
00:12:50: Das heißt es muss auf der somatischen Ebene irgendwann stattfinden Und das merken wir häufig gar nicht, weil wir es so schnell immer wieder in den Geist flüchten und dann hier oben sind.
00:12:59: Da muss man sagen stopp!
00:13:00: So was ist denn da überhaupt gerade?
00:13:03: Vielleicht ist das einfach die Atmung, die ein bisschen flacher schneller ist, vielleicht ist das das Herz, was ein bisschen schneller schlägt und vielleicht sind aus einfach die Füße, die gerade kribbeln oder warm sind.
00:13:13: und ich mache die Erfahrung dass wir diese Ebene halt häufig gar nichts wirklich mitnehmen in der Gesprächstherapie nicht, sowie auch häufig nicht in der Verhaltenstherapie.
00:13:22: Und dass gerade diese Ebene uns irgendwie immer mehr zu uns zurückbringt, die somatische Ebene zu schauen.
00:13:28: was geht da eigentlich gerade in mir vor?
00:13:30: und diese richtig schöne Frage wovon will ich wegnehmen?
00:13:34: Was glaubst du wohinter... Ich hab Volksdomest in Kipp, zufällig auf ja!
00:13:39: Der hat einen wunderbaren Vortrag mal gehalten über Low Level & High Level Coping Strategies Also die Low-Level, die so ein bisschen schmuddeligen Ruf haben.
00:13:49: Also Alkohol, Drogen, Bingewatchen, Fast Food rauchen und die High Level Coping Strategies Yoga Meditation, Breathwork So wie du sagst da dürfen wir uns alle immer wieder ganz liebevoll hinterfragen meditiere ich jetzt um von etwas weg zu kommen?
00:14:11: weil dann ist es egal ob ich rauche oder meditiere Ich greife zu etwas, das mich von mir wegführt.
00:14:17: Was glaubst du, wo sich noch so high-level coping strategies hinter verbergen können?
00:14:23: Jetzt haben wir schon ein paar genannt...
00:14:24: Also ich glaube in dieser Bubble ist es typischer halt Yoga und Breathwork so.
00:14:29: Alles was auch so einmalige Erlebnisse sind gerade Breathwork, glaube ich.
00:14:33: Retreats!
00:14:33: Retreatz ayahuasca Das geht ja glaube ich in dieser Branche ganz weit.
00:14:39: Kundalini verschiedene Yogereinheiten Atemübung und so weiter.
00:14:43: Das ist ja auch schon eine Atem-Übung, wenn eine Atemeubung mich irgendwie beruhigen soll, will ich auch schon wieder irgendwo von weg.
00:14:50: Das heißt, ich will ja wieder irgendwo vom Weg und atmen und atme aber verstehe nicht wovon ich halt gerade weg will.
00:14:57: Also deshalb immer, wenn ich von irgendwas weg will, ich bin mich beruhigend dann ist ja irgendetwas da, wovor wir uns beruhigt wollen.
00:15:04: Ich glaube, da gibt es ganz viele Mechanismen.
00:15:06: das kann in den Arbeiten gehen, Workaholic also überall Diese Bewältigungsstrategien oder Vermeidungstrategie erst mal zu erkennen.
00:15:14: Das ist ja ein ganzes Feld, das dann Stück für Stück was du aufrollst und ich glaube... Ich habe die Erfahrung gemacht, um so mehr wir in den Körper kommen und umso mehr wir unseren Körper spüren können wir die auch erstmal so richtig wahrnehmen.
00:15:29: Also nochmal Wir kriegen ja erst Distanz zu und an unsere Gedanken, wo sie mehr wie im Körper sind weil sonst sind wir voll identifiziert.
00:15:38: Und erst wenn ich anhalte und immer mehr, auch die Gefühle, die häufig dahinter liegen.
00:15:43: Und das ist ja viel!
00:15:45: Das ist mal eine Angst.
00:15:47: Dann sehe ich okay, die Angst ist jetzt weg und dann ist da auf einmal Traurigkeit... ...und dann ist es auch einmal Wut und dahinter ist wieder Traurigkeiten, dann ist der wieder Angst.
00:15:56: Also das ist halt die Frage wie tief wollen wir halt gehen?
00:16:00: Ich habe mich irgendwann dazu entschieden, ich will diesen Weg einfach gehen Und ich erforsche mich da, habe auch eine Partnerin die den Weg geht und es ist total schön sich gegenseitig zu erforschen.
00:16:14: Du hast eben so schön gesagt, wenn wir uns reparieren wollen, ist das ja eine Traumareaktion.
00:16:20: Punkt aus!
00:16:22: Was fühlt sich in dem Moment an?
00:16:23: Die Sterben?
00:16:26: Dringlichkeit ist auch eine Trauma-Reaktion Wenn sich etwas nicht dringendes anfühlt.
00:16:35: Wollen wir von irgendwas weg?
00:16:36: Ist im Endeffekt auch wieder eine Traumarbeit.
00:16:37: Sag den Satz normal, das ist ja großartig!
00:16:39: Wenn sich etwas nicht dringendes, dringend anfühlt... Wow!
00:16:44: Den nehme ich mir so voll mit.
00:16:46: Gerne.
00:16:47: Wenn sich etwas nicht dringendes, dringend anfühlt.
00:16:50: Das heißt du willst schnell eine Lösung finden?
00:16:52: Du willst schnell was verändern und wenn das in Symptom googeln ist oder ein Buch kaufen ist weil ich das noch nicht gelesen habe und das brauche ich um mich ja schlussendlich zu heilen ist dass die Traumareaktion und du bedienst mit der alten Reaktion einfach nur neues Muster.
00:17:10: Und das ist dann die Art im Technik wie du jetzt schnell machst um dich ja zu reparieren halten
00:17:16: großartig.
00:17:19: Ja, dieses ich habe mal von meiner Therapeutin im vergangenen Jahr die Empfehlung bekommen auch der eigenen Amygdala, den diesen Prozess ja in unserem Körper und unserem Nervensystem startet.
00:17:32: immer wieder der Amygdalas das filme gerade ein bei dem wenn etwas nicht dringendes plötzlich dringend ist Der Amygdarla die Botschaft zu senden es geht nicht um Leben oder Tod Und ob ich den Teppich jetzt sauge oder in einer Stunde, oder in eine Woche.
00:17:47: Es geht nicht um Leben oder Tod.
00:17:50: Aber wie bringst du das der Mückler bei?
00:17:53: Das ist natürlich der Prozess und es geht nur über den Körper.
00:17:57: Hundert Prozent!
00:17:58: Es geht ja um die Reaktion.
00:17:59: Wenn du jetzt siehst, der Teppich muss gesaugt werden und du siehst es und tust es sofort.
00:18:05: Oder du bleibst halt einfach mal... Die Reaktionen sind entscheidend.
00:18:08: Bleibe ich vielleicht erstmal und schaue was gerade in mir vorgeht, dass heißt wieder das somatische Erleben.
00:18:14: Und meistens wenn wir dann einmal bleiben, dann denken wir hey!
00:18:17: Niemand gestorben.
00:18:18: Obwohl ich nicht gesaugt habe ist das nicht erstaunlich.
00:18:21: Wahnsinn ne?
00:18:22: So kommt ja die Sicherheit in dem Körper mit jedem.
00:18:24: bleiben statt reagieren halt.
00:18:27: Wie Viktor Frankl so schön gesagt hat der Raum zwischen Reiz und Reaktion.
00:18:32: Der zieht sich überall im Leben durch.
00:18:35: Auf jeden Fall.
00:18:36: Ein Gesprächs mit dem Partner, mit der Partnerin ob es irgendwo anders ist... Wenn du immer reagierst fährst du die alten selben Muster und wir wissen ja das Gehirn Neuroplastizität.
00:18:48: Wir bleiben auf diesem Fahrt, ne?
00:18:49: Gerne!
00:18:50: Weil wir mal Stock machen und da gibt es vielleicht noch ein anderer Fahrt und der ist vielleicht voller Dorn oder eine Baustelle oder was auch immer.
00:18:57: aber wir bleiben auf diesen Fahrt um reagieren nicht sofort.
00:19:00: dann wird vielleicht auch die Baustell irgendwann so ein bisschen geräumt und es entsteht ein neuer Fahrt Und dann haben wir Wahlmöglichkeiten und vielleicht ist diese eine Fahrt wird der eine Weg am Anfang noch sehr unsicher.
00:19:13: Total unsicher vielleicht.
00:19:14: Unkomfortabel
00:19:15: auch, ne?
00:19:16: Unbequem ja total.
00:19:18: Aber ihr Lieben wenn euch das mal euch bewusst wird.
00:19:22: also das nur nochmal.
00:19:23: ich würde es so gerne nochmal hervorheben weil dieses Staubsauger Beispiel finde ich tatsächlich ein ganz gutes ist weil es eben an Banalität kaum zu übertreffen ist Wenn wir verstehen dass diese die Dringlichkeit In Wahrheit immer nur ein Lösungsversuch ist irgendwie Sicherheit herzustellen.
00:19:42: Das ist nämlich überhaupt nicht darum geht, ob der Teppich jetzt gesaugt ist oder nicht sondern wenn ich das mache fühle ich mich... Ich erzähl mir dann wohler aber in Wahrheit heißt es ich fühle mich sicherer und das verbirgt sich hinter jedem Muster gerade wenn was gemacht werden muss.
00:19:58: Nein das muss gemacht werden!
00:19:59: Kann so nicht bleiben!
00:20:01: Dann ist es immer ein Versuchsicherheit herzustellend.
00:20:03: Wenn wir das mal echt Begriff, also nicht nur verstanden sondern wirklich begriffen haben Dann kommt man sich doch viel liebevolle auch auf die schliche.
00:20:11: und diese sind so fein die muster manchmal.
00:20:14: Also es geht ja irgendwann immer weiter.
00:20:15: ich habe damals Halt häufig euphorontrische ängste dir auch ein herrchen mit zwangsgedanken oder was das herrs Ne hat mein hart schneller geschlagen und direkt.
00:20:25: Was ist wenn es ja so dieser typische zwangs gedankt oder diese typischen angst Gedanken?
00:20:30: Was wenn das ein herzinfarktes?
00:20:32: Und was tust du dann?
00:20:32: nicht google Oder ich frage jemanden um eine Bestätigung, eine Rückversicherung oder... Ich kaufe mir ein Buch oder irgendwas.
00:20:40: Ist das ja das alte Musster?
00:20:41: Das heißt damit will ich ja kurz halt die Regulation erfahren!
00:20:45: Wie du so schön sagst Sicherheit zu erfahren und mir die Bestätigungen um mich kurz gutzuführen.
00:20:50: Aber spielte es nach einer Stunde.
00:20:52: wenn das jetzt noch mal schneller schlägt brauche ich das hier wieder.
00:20:55: Und das ist ja ne Sucht!
00:20:57: Und dass ist diese...das ist den...das alte Muser!
00:21:01: Ja der Lob wunderschön gesagt und um da auszusteigen Ja, dürfen wir einen ganz anderen Weg gehen.
00:21:06: Der sich anfangs unbequem anführte.
00:21:10: Wann wurde dir bewusst... ...dass du dich vor deinen eigenen Körperempfindungen fürchtest?
00:21:19: Das ist eine gute Frage!
00:21:20: Wann wurden mir das bewusst...?
00:21:21: Kam es durch Symmetric Experiencing?
00:21:23: Ja, durch das Kloster.
00:21:24: Da kamen Ängste viel Angst auch teilweise noch mal so ein bisschen in Panik umgeswitched.
00:21:31: Dann habe ich gemeint hey ich kann doch nicht ganz so cool einfach damit bleiben so ne Dann bin ich auch in diese Muster erst mal wieder rein.
00:21:37: Ich habe es dann schon ziemlich schnell durchleuchten können, also ich bin nicht mehr richtig in irgendwelche Zustände abgerutscht die so sehr beängstig waren sondern ich wusste schon durch die Meditation was zu tun ist, zu bleiben und so... Und dann aber nochmal über Somatic Experiencing.
00:21:53: Also ich brauchte noch einmal so diese Co-Regulationen und diese Anleitung.
00:21:57: immer wieder etwas sind die Füße und für mich war das eine ganz schöne Erfahrung Kati, zu spüren?
00:22:02: Ich habe Angst!
00:22:04: Und ich kann damit sein.
00:22:06: Ja, und ein anderes Körperteil kann sich trotzdem angenehm anführen... ...und das war für mich so krass!
00:22:15: Ich spüre gerade Angst und Traurigkeit aber irgendwie meine Füsse oder meine Beine die fühlen sich währenddessen ich das fühle, fühlen sie sich angenehmer an.. ..und dass war für me so krasser okay?
00:22:27: Das war so für mich okay.
00:22:28: Angst ist ein Teil irgendwie, das kann ich spüren aber Ich kann trotzdem halt hier sitzen und durch diese immer wieder, durch die Erfahrung immer wieder zu machen Und dann mit dieser Angst und der Traurigkeit sitzen zu bleiben Worts halt über die Monate halt immer Messicherheit, ne?
00:22:41: Ja Dieses immer wieder bleiben können, bleiben können ohne in den Schutzmechanismen Die Bewertigung Strategie halt immer wieder reinzugehen.
00:22:51: und dann Bin ich heute der Meinung fallen noch zwangsgelanken einfach in sich zusammen irgendwann.
00:22:56: Das wäre meine Frage gewesen.
00:22:57: Wie hat sich das entwickelt für dich seitdem noch mal?
00:23:01: Vorbei, oder?
00:23:03: Wahnsinn!
00:23:05: Und deshalb bin ich so darauf.
00:23:07: es ist mir so wichtig zu sagen dass die Verhaltenstherapie nicht ausreicht häufig weil das somatische Erleben dahinter und hinter Zwangs Gedanken stecken ja unsere Urängste dir nicht eintreten dürfen Und wir versuchen an unser Gehirn es dann so auf diese Gedanken, die dürfen ja nicht eintreffen und deshalb versuche ich alles damit sie nicht einteffen.
00:23:30: Dann assoziiert unser Geheirn überall diese Ängste im Aus und dann die ganze Projektion
00:23:35: usw.,
00:23:36: was sind der innere Ängse, die da gelegt wurden?
00:23:39: Und Angst ist ja nun eine Reaktion auf etwas und dahinter sind natürlich die ganzen verdrängenden Emotionen.
00:23:45: Weißt du was so abgefahren ist, obwohl ich mich damit dir schon wirklich jetzt lange beschäftige habe ich es erst in den letzten eineinhalb Jahren auch in meiner Arbeit mit Menschen besonders in den Seminalen gemerkt, wie sich da noch mal was verändert hat.
00:24:00: Und unter anderem Ausschlag geben.
00:24:03: dafür war ein Video von Thomas Hübel, den du ja auch sehr schätzt, der ein Video geteilt hat von einem seiner Vorträge wo er die Menschen eingeladen hat auf einer Reise durch den Körper als gar nicht meditativ.
00:24:14: also wir wissen ja mittlerweile aus dem traumasensiblen Ansatz Dann lasst dir die Augen geöffnet, ihr müsst sie ja nicht schließen.
00:24:21: Sondern man guckt so dann in einem forty-fünf Grad Winkel irgendwo auf der Erde.
00:24:24: Jetzt liegt dir der Akinji den Schau ich an.
00:24:26: das ist natürlich eine tolle Ressource auch noch.
00:24:30: Einfach mal mit der Aufmerksamkeit durch den Körper zu wandern und mal wahrzunehmen gibt es Stellen die sich angenehme anfühlen und gibt es stellen die sich nicht so angenehm anfühle.
00:24:39: Und mir war lange nicht bewusst Polyvagaltheorie aufgrund meiner frühkindlichen Erfahrungen und der Tatsache, dass ich nachts schreien gelassen wurde.
00:24:50: Wie viel Todesangst ich von meinem eigenen Herzschlag habe?
00:24:56: Ich hatte einfach Angst vor meinem eigenen Herzen!
00:24:58: Ich konnte das nicht aushalten.
00:25:01: also wenn ich mal auf der Seite lag manchmal wenn man auf der einen Körperseite liegt dann spürt man manchmal so unter der Achse den Herzschlag.
00:25:09: Ja,
00:25:09: das drückt noch was drauf und ist nochmal intensiver?
00:25:11: Genau!
00:25:11: Und es fand ich so krass unangenehm.
00:25:13: Ich musste mich immer anders hinlegen... ...und das hat sich...das hat Jahre gedauert bis ich das erst mal realisiert habe im zweiten Schritt gelernt hab es einzuordnen nun mit der Polyvagaltheorie verstanden habe woher das kommt nämlich weil ich als Kind natürlich nicht Intellektuell einordnen konnte.
00:25:34: Ja, dein Herz rast weil dein Körper im Überlebensmodus ist sondern das war ja die Abspaltung.
00:25:41: und dann sich diesem eigenen Herz schlag.
00:25:43: und es ist ja so schade Weil unser Herz wie wir mittlerweile wissen was ja auch neu wissenschaftlich viel untersucht wird und erforscht wird ja ein elektromagnetisches Feld aufbaut Was angeblich bis zu zwei Metern groß ist Und Es Wissenschaftler gibt Ein Professor aus Saudi-Arabien, der sagt die wahre Intelligenz ist nicht in unserem Gehirn sondern die steckt in unserem Herzen.
00:26:08: Und dann haben wir Angst vor unserem Herz?
00:26:09: Aber
00:26:09: wie sollen wir denn der Intelligenze unseres Herzens vertrauen wenn wir mit unserem Herzem gar nicht verbunden sind?
00:26:16: und das meine ich jetzt nicht auf eine romantische verklärte Art, sondern ich meine es neurophysiologisch!
00:26:22: Das finde ich so abgefahren.
00:26:23: Der fehlten Teil ne oder vielleicht sogar DER Teil ne?
00:26:26: Ganz genau Ganz genau.
00:26:28: Und das dann zu lernen, also zum Beispiel der Dispenser schickt die Leute in den Meditationen.
00:26:35: deswegen ist es ja auch für Trauma oft nicht geeignet.
00:26:38: mit der Aufmerksamkeit ja zum Herzschlag.
00:26:40: aber Menschen mit Trauma kann sein, die dissoziieren dann, die können da nicht hingehen.
00:26:45: Ja
00:26:45: Wie hast du's denn geschafft Stück für Stück zu bleiben?
00:26:48: Mit dem Herzschlag.
00:26:49: und dann Ich hatte
00:26:50: einen ganz wirklich abgefahren Moment in denen ich mich sehr gut erinnern kann fünf, sechs Jahre her würde ich sagen.
00:26:59: Da habe ich tatsächlich auch eine relativ kurze Meditation von Dispenser gemacht so zwanzig Minuten und da ging es um die Hard Coherence also die Herzcoherenz.
00:27:08: Und warum auch immer in dieser Meditation erschien mir mein eigenes Herz plötzlich als Muskel?
00:27:15: Also das heißt ich konnte... Ich hatte kein Gefühl dazu aber vor meinem inneren Auge sah ich diesen Herzmuskel der so dumm dumm und plötzlich realisiere Krass, das ist mein Herz!
00:27:29: Das ist mein Motor.
00:27:31: Das ist der Grund warum ich am Leben bin.
00:27:34: Dann sind mir so die Tränen gelaufen... Da kommen sie mir jetzt schon wieder.
00:27:37: Sie haben mir so diese Träne gelaufen und es war wie ein Moment des Friedensschließens zwischen meinem Herz und mir.
00:27:48: Und da konnte ich es immer noch nicht fühlen.
00:27:50: in dem Moment heute spüre ich meinen Herz schlag die ganze Zeit während wir hier sitzen Immer.
00:27:56: Ich spüre das immer und ich spüre auch die Koherenz zwischen, also ich spürte den Pulsschlag im Herz aber auch im Hirn tatsächlich.
00:28:06: Aber es war das erste Mal, dass ich realisiert habe, ich habe ein Herz!
00:28:09: Und auf meiner Seite und es schlägt für mich damit, ich leben kann.
00:28:14: Und
00:28:14: dieser Perspektivwechsel... Total
00:28:16: krass!
00:28:17: Total krasser!
00:28:18: Und dem machen wir nur über eine Erfahrung?
00:28:20: Ja Du kannst jetzt die ganze Zeit einreden mein Herz schlägft für mich so brauchen die Erfahrung.
00:28:26: Wir brauchen die Erfahrungen, so ist es.
00:28:28: Sonst slappen wir uns irgendwas drüber was der Körper ja gar nicht fühlt.
00:28:32: und wenn ich das unsicher anfühlt und du sagst hier mein Herz ist sicher oder mein Herzschlag ist sicher?
00:28:37: Oder meine Herz ist mein Motor doch gar nicht an.
00:28:43: Das ist richtig schön!
00:28:43: Es braucht wieder die Erfahrung.
00:28:47: Ja.
00:28:48: Und also wenn ich nochmal zu deinen Zu den Zwangsgedanken, die dich ja so viele Jahre dir das Leben wirklich sehr schwer gemacht haben Würdest du sagen, dass du im Grunde genommen versucht hast... Es ist ja auch so interessant weil die Ebene ja die gleiche war.
00:29:03: Die Zwangsgedanken eigentlich auf einer gedanklichen Ebene.
00:29:08: So ein bisschen wieder... Also ihnen auch gedanklich begegnet bist?
00:29:12: Ja ich glaube ich bin den schon körperlich begegnet auch.
00:29:15: also ich habe geschaut was macht der Gedanke was löst er in mir aus
00:29:19: aber nicht umgekehrt genau
00:29:20: und woher kommt überhaupt?
00:29:23: Ich habe mir den Gedanken schon angeschaut und auf somatischer Ebene mich dem Gedanken gestellt.
00:29:30: Aber da war Feierabend!
00:29:32: Das heißt, ich habe gar nicht die Quelle adressiert aus warum die Gedanken, die mir so Angst machen, warum sie entstanden sind... Ich hab die Reaktion nur teilweise behandelt, aber ich bin ja gar nicht die Ängste auch mal weiter ausgemeilt.
00:29:46: Ich habe ja gar nie geschaut.
00:29:47: was liegt da noch dahinter?
00:29:49: Was sind dann noch für Emotionen?
00:29:51: also... Ich hab schon einen Teil gemacht, aber ... ich bin hier gar nicht weitergegangen!
00:29:55: Und die Zwangsgedanken sind ja auch eine gewisse Art von Kontrolle behalten wollen.
00:30:01: und ich hab gar nicht gemerkt dass mein ganzes Leben Kontrolle
00:30:04: war.
00:30:05: und ich dachte ich bin gar kein Grund Kontrolltypen.
00:30:07: Ich mache einfach, ich reise um die Welt wenn es sein muss aber so in verschiedenen Dynamiken Beziehungsdynamik und anderen Dynamiken war überall Kontrolle.
00:30:15: Überall hat sich der Kopf eingeschaltet und wieder alles über den Kopf gemacht.
00:30:21: Und da halt immer wieder sanft in den Körper zu begleiten und wirklich mal sanft.
00:30:27: Man anfangen sanft zu atmen man weich zu atmenden und zu schauen, was es jetzt wie fühlt sich das an?
00:30:33: Und immer wieder.
00:30:34: Also du spürst ja nicht mal dreimal und dann ist das Ding irgendwie vom Tisch sondern immer wieder spüren, spülen, spüren und wir wollen häufig so diesen einen Pieck.
00:30:43: jetzt fühle ich und jetzt liege ich in der Breathwork und ich schrei und ich habe da etwas gefühlt hier aber... Du fühlst es halt einmalig!
00:30:50: Die Integration fehlt dir auch.
00:30:52: die Integration in den Alltag also das Grundfundament der Achtsamkeit Die erfährst du ja nicht über eine Erfahrung, wo du grad mal irgendwie schreiend irgendwo liegst.
00:31:01: Und das ist dieser Weg.
00:31:02: und ich glaube wenn wir den Weg halt immer weitergehen dann kommen ganz andere Felder heimherwerden die sich öffnen kennst du auch und man immer tiefer in verschiedene Thematiken eintaucht.
00:31:13: Ja, während ihr diesen Podcast hört oder anschaut, finde ich kann man das super üben.
00:31:17: Also auch wenn ich es mache immer wieder, auch wenn Ich mit dir spreche, ich kann total bei dir sein Aber ich gehe mit meiner Aufmerksamkeit immer wieder zu meinen Fußsohlen Spür den Boden unter mir Gehe mal kurz mein linker Fuß zum Beispiel kribbelt jetzt gerade ein bisschen Ich geh zur der Sitzfläche unter meinem Stuhl und Das sind so kleine Alltagsübungen die kann jeder in jeder Minute In seinem Leben immer wieder üben.
00:31:42: Wie ist denn da deine Erfahrung?
00:31:44: Weil ich auch zunehmend, hat letzte Woche eine total interessante Begegnung damit mir selber in dieser Ebene.
00:31:53: Stellst du fest das es im Kopf wieder lauter wird wenn der Körper gestresst ist?
00:31:58: Ja.
00:32:00: Total also ich glaube ein sicherer Körper oder ruhiger Körper Das ist ja wie der ventrale Vagus, das Fundament hier ist.
00:32:10: Also das Fundament ist Sicherheit und dann sind die Gedanken halt ruhiger.
00:32:14: Wenn aber das Fundaments Sympathikus oder Dosale Energie ist... Und wir gehen immer in den Sympatikus noch in die Dosale und der Ventrale Vagus ist halt nur so ganz minimal da.
00:32:23: Dann sind die Gedenken natürlich auch laut.
00:32:26: Unser sicherer der Körper umso ruhiger der Geist.
00:32:29: Deshalb reichen ja häufig diese Standardtherapien halt häufig nicht außer, wir uns wieder nur kognitiv bewegen.
00:32:35: Also total!
00:32:36: Aber wenn jetzt eine Rechnung reinkommt da haben wir eben drüber gesprochen dann reagiert der Körper halt erstmal, ne?
00:32:42: Auch in dem Buch gelesen das ist halt ein paar tausend Jahre irgendwie alt wie unser Reptiliengehirn.
00:32:47: dann glaube ich reagiert und es reagiert so.
00:32:51: Und ich hatte mal eine ganz schöne Erfahrung.
00:32:53: Ich war das erste Mal im Kloster vor, ich glaube vor sechs oder sieben Jahren.
00:32:57: Es war ein Sennenmeister und ich musste natürlich in den Sennen.
00:32:59: Und ich musste da natürlich acht Stunden am Tag sitzen, ganz klar mit der Härte die ich hatte.
00:33:05: Das war richtig schön.
00:33:06: Am Ende haben wir dann dem Sennen-Meister eine Bewertung geliehen sowie uns so der Alltag gefallen hat.
00:33:14: Eine hat gesagt es war voll schön und sie findet eher so einen toller Mensch und er wurde richtig rot!
00:33:21: So, sein Körper hat richtig angefangen zu reagieren und er hat sich angefangen umzusetzen und so.
00:33:27: Und du hast gemerkt der Körper reagiert einfach und in verschiedenen Situationen können wir gar nichts machen sondern der Körper reagiert einfach.
00:33:33: Das ist
00:33:33: eine autonome Reaktion!
00:33:35: Genau.
00:33:35: aber wie reagieren wir da drauf?
00:33:36: Genau.
00:33:37: Und das können wir halt beeinflussen.
00:33:38: wenn mir das glaube ich mal verstanden haben dann äh ja dann können wir neue Wege halt gehen.
00:33:44: ne Dann kommen neue Wahlmöglichkeiten.
00:33:47: und dass es ja Bewusstheit Genau.
00:33:50: Das ist ja die Schwelle, Thomas Sübel hatte mal geschrieben, Katy Wenn wir unangenehme Gefühle und Gedanken haben Ist der natürliche Reflex des Menschens Dass wir erstmal sagen Nein will ich nicht Und an dieser Stelle beginnt dann Bewusstheit.
00:34:07: Okay?
00:34:07: Ich habe gemerkt das will ich nich.
00:34:09: Na okay interessant Was ist wenn ich aber doch bleibe?
00:34:13: Es hat die Schmerzvermeidung des Gehirns,
00:34:14: ne Und es passiert dir ganz automatisch.
00:34:18: Ich hoffe, ich erzähle.
00:34:19: es ist kein Quatsch.
00:34:20: Aber ich habe mich ja viel mit Dopamin auch beschäftigt im letzten Jahr, weil ich es einfach für ein großes Problem der Zeithalte in der wir leben.
00:34:27: Vielleicht die härteste Droge, der wir momentan ausgesetzt sind.
00:34:32: Ich meine mich erinnern zu können dass dieses Zentrum im Gehirn wo es um Schmerzvermeidung ist ziemlich direkt neben dem Teil des Gehirns liegt, wo's um das Belohnungsprinzip geht.
00:34:47: Pleasure and pain, also das sind ja die beiden.
00:34:50: Das Gehirn will vergnügen und Schmerzvermeidung so und diese sitzen scheinbar Hand in Hand in unserem Kopf und
00:35:00: voll Sinn nebeneinander.
00:35:01: bedienen sie sich dann?
00:35:02: Ja klar weil bevor ich mich mit was unangenehmen beschäftige mache doch lieber etwas was mir eine ordentliche Portion Dopamin ins Gehirnt pfeffert.
00:35:14: Ganz genau.
00:35:14: Wie gehst du damit um?
00:35:15: so?
00:35:16: Mit dem ganzen Wissen hinter Dupamin jetzt, wie benutzt Du diese Tools gerade – wir sind beide selbstständig – irgendwo wollen wir diese wunderbaren Tools auch benutzen, ich zumindest also selber Fluch und Segen zugleich.
00:35:32: Wie geht's Du mit den Tools um, wie jetzt Instagram
00:35:35: etc.,
00:35:35: hast Du das für Dich rausgefunden?
00:35:37: schon?
00:35:38: Bist Du dabei?
00:35:39: Hast Du einen Weg?
00:35:41: Es ist jeden Tag ein neuer Umgang damit.
00:35:44: Ich bin, glaube ich was Instagram angeht nicht so gefährdet.
00:35:49: Was mir bei Instagram immer wieder passiert.
00:35:51: aber das mache ich dann auch mit vollem Bewusstsein also wirklich so mit Ansage okay jetzt zwanzig Minuten Dopamin give it to me weil ich liebe.
00:36:01: es gibt einfach ein paar Accounts auf Instagram.
00:36:03: die liebe ich und die geben mir Die ziehen mich nicht runter, die machen mich nicht wütend.
00:36:10: Meine Community weiß das.
00:36:11: ich liebe natürlich alles was irgendwie mit Huskies zu tun hat außer man lässt sie komische Sachen machen.
00:36:15: Ich liebe Waschbärvideos.
00:36:18: Also wirklich Dopamin pur und natürlich auch Oxytocin.
00:36:21: also wenn man sowas Süßes sieht und so ist ja klar!
00:36:25: Ich bin eher gefährdet auf YouTube tatsächlich.
00:36:30: Und was ich versuche, da reagiert mein Freundeskreis glaube ich so heimlich haben sie noch nicht gesagt aber ich könnte mir vorstellen die reagieren ein bisschen genervt drüber.
00:36:39: Ich versuche wieder dazu überzugehen Menschen anzurufen wenn ich eine Frage an Sie habe oder wenn ich Ihnen zum Geburtstag gratulieren möchte oder Wenn ich einfach nur wissen will wie es ihnen geht weil ich diese WhatsApp-Perei und dieses sich acht Sprachnachrichten hin und her schicken.
00:36:58: Wir haben da irgendwie was aus den Augen verloren.
00:37:01: Voll
00:37:01: overloaded!
00:37:02: Bitte nehmt mir das nicht übel, wenn ich das jetzt sage aber ich finde es wirklich gestört.
00:37:06: Ja ist so.
00:37:06: Also wenn man sich acht oder neun Sprachnachrichten hin und her schickt dann muss ich sagen what the fuck is going on?
00:37:14: Greif halt zum Hörerhund ruf an... Und ich rufe dann oft an und dann geht irgendjemand nicht ans Telefon, das bin ich auch schreck.
00:37:24: Bitte liebe ihr Süßen, ihr kennt mich.
00:37:26: Ihr wisst ich Ghostin niemanden aber manchmal antworte ich dann auch nicht.
00:37:29: also wenn mir jemand neuen Nachrichten hintereinander schreibt Dann ich weiß ja ob das so eine unbewusste Erziehungsmaßnahmen auf meiner Seite.
00:37:37: Aber und ich oder ich sage auch manchmal du ich kann mir das nicht anhören oder Lass uns doch kurz telefonieren.
00:37:44: Ich bin wirklich ich finde ich habe es in der anderen Podcast folge schon gesagt Ich finde wir sollten wirklich wieder dazu übergehen uns mal kurz anzurufen
00:37:53: Oder?
00:37:53: Ja, und dann halt immer Nachrichten.
00:37:55: Unsere Nervensysteme... Genau!
00:37:57: Es reißt
00:37:58: mich immer wieder raus.
00:37:59: Also ich bin bei irgendwas, da machst du ja Ding oder Zzzzzzzz.
00:38:04: Und das ist so fürs... Das ist ja immer wieder eine Verarbeitung für's Gehirn.
00:38:08: Immer wieder neuer Reiz der raufkommt.
00:38:10: Wenn ich mir aber die Zeit nehme um mich zehn Minuten hinsetzen mit jemandem spreche hat es eine ganz andere Qualität.
00:38:17: also versuche ich das.
00:38:18: um auf deine Frage zurückzukommen Ich versuche dass So gut es geht im Blick zu haben, aber es gelingt mir auch nicht immer.
00:38:27: ganz ehrlich.
00:38:28: Da bin ich auch keine Heilige.
00:38:30: Ja, ich glaube immer wieder so nachjustieren.
00:38:32: Wahrscheinlich ist das.
00:38:33: Also
00:38:34: ich mag das Wort total dieses Nachjustieren, das heißt nicht irgendwie alles über Bord zu werfen sondern okay wie kann ich halt da noch Stellschrauben ziehen?
00:38:41: Wie kann ich nachjustiren?
00:38:43: So versuche ich auch tatsächlich durch mein ganzes Leben irgendwie zu gehen.
00:38:47: Wo sind da Schrauben und ob sie in der Beziehungsdynamik sind anstatt?
00:38:51: Wir denken ja häufig so schwarz-weiß, entweder das ein oder das andere.
00:38:54: Aber dieses Wort nachjustieren bringt irgendwie... So ein bisschen.
00:38:57: hey es ist vielleicht gar nicht so viel zu tun und vielleicht ist das mal eine kleine Stellschraube und vielleicht kann ich da mal ein paar Minuten weniger Und das reicht dann vielleicht häufig halt schon aus.
00:39:06: Ja Nachjustieren finde ich auch richtig schön und Ich finde aber auch immer wieder hinterfragen.
00:39:13: Also gerade wenn man jetzt beruflich sowas macht wie du und ich, wo natürlich Social Media auch eine große Rolle spielt.
00:39:20: Und ich bin sicher viele Menschen die uns auch zuschauen oder zuhören, die betrifft es auch.
00:39:28: Auch so Behauptungen immer wieder kritisch hinterfragen.
00:39:31: wie aber also Du musst Facebook machen oder Du muss TikTok machen oder du muss Thread machen oder LinkedIn?
00:39:39: Nee, muss ich nicht!
00:39:41: Also ich bin bei Instagram, weil ich Instagram wirklich relativ wenig toxisch finde und es macht mir auch Spaß.
00:39:46: Ich mache gerne Content auf Instagram.
00:39:48: Ähm...ich
00:39:49: kann auch mit YouTube gut umgehen, weil das gut vorplanen kann, auch Spotify.
00:39:53: also ich habe einen guten Vorlauf Und ähm...Ich hab ein Facebook-Account wieder nach sechs Jahren aber da hab' ich noch nie irgendwas.. Ich hab' auch eine Facebookseite, ich weiß gar nicht ob mir da irgendjemand folgt.
00:40:04: Ich hab dann noch nie was gepostet und ich denke ich werde's auch wieder löschen weil ich Wir müssen das nicht, wir müssen uns diesem Wahnsinn nicht unterwerfen.
00:40:14: Das ist Blödsinn!
00:40:15: Das darf man echt immer wieder in Frage stellen.
00:40:17: Ja und an KI jetzt ne?
00:40:18: Du hast glaube ich vor ein paar Tagen so was gepostet und hast es glaub' ich gelöscht weil du gesagt hast du bist reingefallen.
00:40:24: Ich bin
00:40:24: drauf eingefallen... Ahhhh!
00:40:26: Das war nicht schrecklich.
00:40:27: Es war nicht Schrecklich!
00:40:28: Ich habe etwas geteilt in der Story mit einem Baby und einem Husky..es war's so gut gemacht.
00:40:36: Und dann schrieb mir eine Followerin das KI, da hab ich sie mir noch mal angeschaut.
00:40:40: Ich so,
00:40:40: fuck!
00:40:40: Das KI!
00:40:42: Wie schrecklich!
00:40:43: Dann habe ich es gelöscht und habe mich sofort öffentlich dazu bekannt.
00:40:49: Ja weil jeder gefühlt da reinfällt?
00:40:51: Es ist wirklich so schwer... Du bist ja auch irgendwann nicht mehr ganz da.
00:40:54: Wenn du das jetzt weihst oder das dritte Reaver, du siehst das gar nicht mehr heutzutage.
00:41:00: Er hat auch da eine Bewusstheit, immer wieder zu schauen und zu reflektieren.
00:41:04: Und halt kritisch zu sein, kritisch zur Hinterfragen.
00:41:06: Ich glaube das ist das Einzige.
00:41:08: Du wir stehen noch da gerade erst am Anfang.
00:41:10: Ja ich
00:41:10: weiß aber umso wichtiger dass wir darüber sprechen.
00:41:13: Und es finde ich passt ganz schön auch zu dem Hauptthema dieses Gespräches nämlich der Körper- und das Nervensystem und die Verbindung zum Körper.
00:41:22: Wie können wir es schaffen in einer Zeit wo wir ja auch Initiert durch das Silicon Valley, das muss man jetzt mal wirklich ganz klar so sagen.
00:41:31: Es hat nichts mit Verschwörungstheorie zu tun, sondern natürlich ist es gewollt.
00:41:35: Also initiert durch Silicon Valley uns ja genau davon zu entfernen.
00:41:39: Das dürfen wir uns echt einmal bewusst machen.
00:41:41: jedes Mal wenn wir da dran hängen, jedes Mal, wenn wir ChatGPT fragen wie soll mein Leben weitergehen?
00:41:47: Kenne ich Menschen die das machen und ich kenne auch die ChatGPP als Therapeuten benutzen.
00:41:53: Jedes Mal wenn wird es tun sind wir nicht bei uns!
00:41:57: Wir sind nicht bei unserer Intuition, wir sind nicht unsere Körperintelligenz.
00:42:02: Wir hören auch nicht darauf was unser Herz uns sagt sondern wir fragen die KI was wir tun sollen.
00:42:08: Ist es nicht wichtiger denn je und ist es nicht vielleicht eines der Hauptthemen dieser Zeit wieder in Verbindung mit dem Körper zu kommen um sich genau davor zu schützen?
00:42:21: Ja wenn das nicht passiert mache ich mir halt noch mehr Sorgen.
00:42:23: ne also wo das halt hin steuert.
00:42:26: Ich glaube deshalb sind auch solche Podcast so gut, so wichtig wie deine Arbeit unserer Arbeit.
00:42:32: Weil das entscheidet mit wo wir halt hinsteuern
00:42:34: sollen.
00:42:35: Absolut!
00:42:35: Hundert Prozent.
00:42:36: und wenn wir in unserem kleinen Kreis anfangen da können wir Veränderung sorgen.
00:42:41: Wenn wir da präsent sind, wenn wir da klar sind, dann inspirieren und du das Feld wird doch immer von unten aufgeräumt oder aufgerollt.
00:42:49: Wir fangen doch immer an.
00:42:51: Wir leben allen im System, aber wir haben ja auch viele kleine Systeme in denen wir leben und wenn wir da schon mal sehen, dann wird doch das System halt immer größer.
00:43:01: Und das ist glaube ich die Herausforderung und zugleich der Schöne wo wir ansetzen können und mit mehr Aufklären vor allem um dem anders zu begegnen.
00:43:10: Ich habe ja das Gefühl glaubt du auch dass das ganze Thema rund um Trauma, um Nervensystem dass du, Katja als es mir damals so dreckig ging, als das alles angefangen hat.
00:43:20: Das ist jetzt bei mir fünfzehn Jahre ungefähr her.
00:43:22: Wie alt warst du da?
00:43:24: Also die ersten Zwangsgedanken Panikattacken, so mit sechzehn bis siebzehn.
00:43:28: Dann waren die wieder ein paar Jahre weg und dann kamen die wieder und dann hing ich immer mal wieder in so depressiven Phasen drin und dann waren die Zwangsedanken lauter.
00:43:36: Also das ging schon viele, viele Jahre.
00:43:38: Aber damals war der Markt ja gar nicht so wieder.
00:43:41: Du hast gar nichts gefunden irgendwie bei Instagram wenn du irgendwie gegoogelt hast Zwangs gelangt.
00:43:46: und dann gab es da typische gehende Verhaltenstherapie oder eine Gesprächstherapie.
00:43:50: aber dieses tiefgreifende Wissen das ist ja...
00:43:53: Oder antidepressiver ne?
00:43:54: Auch oft eingesetzt als Zwangsstörungen und Zwangshandlungen Gedanken.
00:43:57: Ich begleite ganz, ganz viele Menschen gerade da Und die haben Jahrzehnte lange Leidinstruktur hinter sich Erzähnt lang.
00:44:05: Und mit Vollgepumpt, Medikamenten und Antidepressiva... Was meiner Meinung nach für Zwangskranken hat absolut gar nicht sein muss.
00:44:14: Ist vielleicht auch immer ein bisschen individuell zu betrachten aber ich habe halt noch keine Erfahrung gemacht und das sind mehrere hundert Menschen die ich begleitet hab wo es halt gar nicht hätte sein müssen.
00:44:23: Das war auch damals bei mir dass ... Mit ja so Anfang zwanzig bin ich schon zum ersten Mal zur Psychaterin und sie sagt zu mir in meinem Gehirn wäre irgendwie wird was Schief laufen und mit Dopamin, und meine Genetik.
00:44:36: Und ich habe auch sieben Jahre Antidepressiva genommen.
00:44:39: Sieben Jahre!
00:44:43: Ja was ist die Quelle?
00:44:44: halt?
00:44:45: Wird ihr gar nicht behandeln?
00:44:47: Werd ihr gar nachgefragt?
00:44:48: Überhaupt nicht ne?
00:44:50: Das ist auch so ein... Nehmen die und dann bleibst man eine Woche zu Hause und kannst wieder arbeiten halt.
00:44:55: Unsere Welt rasen unser Nervensystem liebt Langsamkeit so.
00:44:59: Ey what the fuck.
00:45:01: das stimmt ja irgendwas nicht.
00:45:03: Und das heißt glaube ich gar nicht, dass wir uns aus der schnellen Welt rausziehen müssen.
00:45:06: Aber dass wir integriert in die schnelle Weltheit kommen können und es immer wieder rausziehen dürfen und immer wieder nachspüren dürfen.
00:45:12: Ich glaube, das ist der einzige Weg um in dieser Welt irgendwie gut klarzukommen.
00:45:17: Das kommt zuerst wenn du dich selbst immer mehr spürst und fühlst...
00:45:21: ...und die Welt immer mehr Spürst!
00:45:24: Also was bei mir je besser ich angefangen habe mich zu spüren und im meinem Körper anzukommen Umso mehr habe ich natürlich auch wahrgenommen, wie verrückt in Wahrheit die Welt ist, in der ich lebe.
00:45:37: Weil du es erst dann siehst?
00:45:38: Weil
00:45:39: ich's erst dann sehe und vor allem spüre den Lärm plötzlich wirklich höre und wahrnehme was das mit meinem Körper macht.
00:45:49: also ich... Es gibt eine Situation, die kennt jeder von uns wenn uns jemand entgegen kommt oder wir begegnen irgendjemandem und wir empfinden ihn als hoch gestresst das vielleicht als Ergänzung unsere Nervensysteme jetzt auch Tims und mein Nerven System, auch Akinji-Data liegt.
00:46:08: Es sind ja nonstop, vierundzwanzig sieben Miteinander in Austausch oder in Kommunikationen.
00:46:13: Und jeder kennt einen Menschen der einem entgegenkommenden denkt sich Alter Schwede ist er gestresst?
00:46:18: Vielleicht sagt man da noch, boah, du bist zu gestressten, ich bin nicht gestresse!
00:46:21: Wieso?!
00:46:21: Wir haben ein bisschen gestresste!
00:46:23: Ich bin total gut drauf, wieso?
00:46:25: Und dann versuche ich meinen Seminarleuten immer zu sagen, die meint es nicht böse.
00:46:30: Die wissen es nicht!
00:46:32: Sie spüren es nicht weil es ihr Normalzustand ist.
00:46:36: Sie kennen den Unterschied gar nicht zwischen
00:46:38: Anspannung
00:46:40: und Entspannungen sondern sie kennen nur Hyperarousal also Hochsympathikoton oder totale Erschöpfung Oder irgendwann Dorsalvagal in einer Depression was wir halt alle lernen müssen und... Was jeder lernen kann, du hast es gelernt.
00:47:01: Ich hab's gelernt!
00:47:02: Es geht nicht über Nacht.
00:47:03: Das ist ein langer Prozess aber wir können das lernen.
00:47:06: Ist den eigenen Körper so würde ich es formulieren?
00:47:09: Würde mich freuen wenn du deine eigenen Worte teilen würdest dass wir Früts, dass wir den Körper so gut kennenlernen und seine Sprache so gut kennengelernt Ganz am Anfang, wenn es im Toleranzfenster anfängt nach oben zu gehen in den roten Bereich.
00:47:27: Dass wir's hier schon merken!
00:47:28: Weil wenn wirs hier erst merken ist echt schwer rauszukommen.
00:47:31: Aber wenn wir sie hier merken und sagen Ah krass ich merke gerade das was du gesagt hast Es löst in mir irgendwas aus.
00:47:38: Ich bin mal kurz damit Interessant, ja merke ich irgendwie.
00:47:42: Ja, da ist so ein Sympathikon.
00:47:44: So eine kleine sympathische Energie und könnte ich gerade mal damit bleiben einfach.
00:47:49: Also diese somatische Achtsamkeit
00:47:52: voll
00:47:52: wichtig.
00:47:53: Und das ist der Schlüssel, das schon zu bemerken.
00:47:57: Wenn ja Leute in so einer Grundanspannung sind was ist dann wieder auf der anderen Seite?
00:48:08: Und wenn wir dann mit den Menschen arbeiten und wir gehen in Ko-Regulationen Da kommen dann vielleicht auch mal die Tränen, ne?
00:48:16: Die Ladungen, die dahinter sitzen.
00:48:18: Die dafür sorgen dass wir ja wieder ständig in der Anspannung sind also auch da wie.
00:48:23: das hat hier wieder ein Grund.
00:48:25: Also wenn wir ständig viel denken, ist.
00:48:27: auf der anderen Seite auch muss sehr viel los sein.
00:48:31: Das heißt die Energie, die wir nicht fühlen, die Emotionen, die Wir Nicht Fühlen... Die Energie geht halt in den Kopf!
00:48:38: D.h.,
00:48:38: da musst du was anderes auf der Anderen Seite sein.
00:48:40: Was glaubst Du es auf der andern
00:48:41: Seite?!
00:48:42: Emotion,
00:48:43: unverarbeitete weggetränkte Emotionen.
00:48:45: Ich habe irgendwann gemerkt, als ich auf dem Weg war und das hat echt ein Jahr oder so gedauert... ...und dann die ganze Traurigkeit kam immer mal wieder in Etappen.
00:48:56: Und dann haben mich kleinste Dinge, die ich dann gesehen hab und so, die haben mich berührt und es ist wieder eine Träne geflossen.
00:49:03: Mit jeder Tränung habe ich angefangen das zu feiern.
00:49:05: Weil mit jeder Training habe ich gemerkt kommt mehr Sicherheit in den Körper.
00:49:12: fühle ich mich irgendwie voller.
00:49:14: Und mit jeder Angst, die ich halten konnte ohne gedanklich drauf einzugehen, kam mir Sicherheit so, ne?
00:49:20: Das war ein schöner Weg wo ich das irgendwann erkannt habe, dass es diese Sicherheit im Körper und ja dazu haben Tränen geholfen, die Angst halt zu halten hat geholft.
00:49:30: und dann kam Frustrationen und Wut und auch mal mit dieser zu sein und zu sehen wie wichtig diese Wut ist oma zu sagen nein das will ich nicht.
00:49:38: und eine Wut brauchen wir auch um als alten Muskeln rauszukommen Um die so zu durchstoßen irgendwo, um die hinter uns sozulassen und dafür sorgen nur Emotion.
00:49:50: Total
00:49:51: schön!
00:49:51: Das habe ich so auch noch nie formuliert gehört.
00:49:53: aber es stimmt wir brauchen die Wut über die alten Denkgefühls- und Verhaltensmuster.
00:50:02: also Post geschrieben, also der ist dann wahrscheinlich im November letzten Jahr aus erschienen.
00:50:10: Wir zeichnen ja auf und die Folge erscheint Anfang zwanzig sechsundzwanzig dass wir lernen nicht allein durch Worte sondern wir lernen nur durch Erfahrung und wir brauchen die Konfrontation mit den Konsequenzen unserer erlernten Muster.
00:50:27: Wir brauchen
00:50:28: die Confrontation und die ist leider in der Regel sehr schmerzvoll.
00:50:34: Immer noch Menschen, die damit hundertfach schmerzvoll konfrontiert werden in ihrem Leben und trotzdem sich nicht bewegen können oder wollen.
00:50:42: Wir wissen es nicht – keine Ahnung!
00:50:44: Aber wir brauchen die Konfrontation, damit wir realisieren diese Überlebensstrategien, die ich als Kind entwickeln musste, die waren damals total wunderbar aber heute dienen sie mir nicht mehr.
00:51:05: Körper dir nur die Emotion zur Verfügung stellt oder dass du nur die emotion irgendwie fühlst zu der Du auch gerade in der Lage bist, die zu halten?
00:51:17: Ich würde es anders ausdrücken.
00:51:19: In meinem Fall.
00:51:20: Also so habe ich es zumindest mir erklärt und irgendjemand hat's mir auch glaube ich mal so erklärt.
00:51:25: Ich weiß nicht mehr wer... Ich würde das für mich so formulieren dass ich die Erfahrung gemacht habe, dass meine... Ich habe mal gehört, die Amygdala erlaubt das oder nicht.
00:51:38: Also wenn der Körper immer noch über Jahrzehnte in diesem Zustand von chronischem oder oxidativen oder traumatischen Stress ist dann ist die Amygdala natürlich High Alert.
00:51:51: Das heißt wir können auch keine Gefühle Prozessieren, das würde die Amygdala nicht erlauben.
00:51:56: Und je ruhiger der Körper wird umso mehr entspannt sich die Amygdala.
00:51:59: und ich stelle mir das dann immer vor dass sie so ein leichtes Deckel öffnet und dann flutscht wieder was durch.
00:52:05: Ich würde da nicht von Emotionen sprechen sondern von Erkenntnissen die ins Bewusstsein kommen.
00:52:11: also wo ich dann plötzlich immer wieder auf meiner Reise über mehrere Jahre hinweg plötzlich so ein Ding aus der Tiefe nach oben stieg wo ich etwas Profundes über mich und meine Biografie verstanden habe, mit dem dazugehörigen Gefühl.
00:52:29: Also Beispiel... Oh mein Gott!
00:52:32: Ich war als Kind so alleine.
00:52:36: Also nicht nur hier sondern und so habe ich mich gefühlt.
00:52:42: Und dann findet zueinander was eigentlich zueinander gehört.
00:52:45: also das heißt
00:52:48: die Geschichte und die Emotionen
00:52:50: genau Und meine Therapeutin hat mir das so erklärt, dass in diesen Momenten wenn wir solche Erkenntnisse haben und bei mir war das nie in Therapie Sitzungen sondern es war immer an irgendwie an total unerwarteten Orten zu unerwarteten Zeitpunkten dann sind in diesem Moment zwei neuronale Netzwerke aktiv.
00:53:09: Nämlich das neuronale Netzwerk der Gegenwart Ich-Kati erwachsene Frau die das neuronale Netzwerk der Vergangenheit, Katy sechs Jahre alt, neunzehnhundertneuneunundsiebzig wahrnimmt.
00:53:26: Und dann findet Integration statt!
00:53:28: Weil du es aus dem jetzigen Perspektivien wahrnehmen kannst?
00:53:31: Ganz genau!
00:53:31: Dann hast Du schon
00:53:32: abstanden?!
00:53:32: Ganz genau und ich komme nochmal in Kontakt mit der Emotion oder mit dem Gefühl und bei mir war's immer so würde mich interessieren wie es bei Dir war.
00:53:42: Ich bin da einmal durch und dann war´s vorbei.
00:53:44: Ich glaube, ganz häufig sind es Dinge die so einmal so kommen.
00:53:48: Aber dann ist häufig das Fundament schon, dass der Körper sicher
00:53:52: ist?
00:53:52: Ja auf jeden Fall!
00:53:54: Wenn er wirklich noch ganz sicher ist und mit vielen Ängsten und Panikattacken, müssen wir ein paar mal durch.
00:54:02: Die Wiederholung macht's damit der Körper nach einmal... Denkt der vielleicht oder, ja okay cool.
00:54:08: Ich hab's so geschafft und dann kommt es aber nochmal und nochmal und noch mal Und da machts glaube ich die Wiederholung.
00:54:13: Aber wenn der Körper schon sicher ist und sowas alt ist und sich sowas jetzt zeigen kann, ist der Körper ja schon bereit dafür?
00:54:19: Genau!
00:54:20: Also ich glaub schon dass der Körper uns das zeigt wozu wir bereit sind und So wie du kenne ich auch, ne Dann ist es integriert auch ziemlich schnell, ne?
00:54:27: Dann ist das integrierte absolut.
00:54:30: und dann ist es...ich habe für mich damals das Bild gefunden.
00:54:36: Für mich ist es, ich sehe dann ein Meeresgrund und ich seh die Sonne, die durch das Meer auf den Meeresgrund scheint.
00:54:44: Auf dem Meeresground sind in so dicken Vermosten veralkten dicke Eisenketten Ölfässer festgebunden.
00:54:57: Und als würde eine Machete durch diese Ketten und die Öl fesser steigen durch das Meer nach oben ans Sonnenlicht, so war es für mich.
00:55:09: Und
00:55:09: das Bit kam so?
00:55:11: Ja, das kam so!
00:55:12: So hat sich auch angefühlt und das hat sich wirklich auf fast jede Emotion in meinen ersten Lebensjahren... Also jede Emotion habe ich ja beim Buch drüber geschrieben, kam zu einem eigenen Zeitpunkt und jeder hat sich so für sich integriert immer mit so ein paar Monaten Abstand Ähm, aber auch als ich dachte jetzt bin ich durch und ich hab sie alle.
00:55:36: Hab mich im Jahr zweitausendfünfundzwanzig eines Besseren belehrt.
00:55:39: Es kam dann tatsächlich doch nochmal zwar richtig fette Dinger nach oben!
00:55:43: Und da bin ich froh weil ich bin froh für alles was und dankbar was am Licht ist.
00:55:47: Aber
00:55:47: das ist ja schon der Unterschied.
00:55:48: Genau.
00:55:49: Das ist es zu sagen okay cool noch eine Runde und das bringt dich ja wieder irgendwo weiter ne?
00:55:54: Das bringt dir wiedermäßige Halt
00:55:55: und
00:55:56: das ist auch das Schöne dass die Reise halt in die Ende.
00:55:58: Auf
00:55:58: jeden Fall.
00:55:59: Also wenn jemand sagt er is irgendwie durch würde ich immer sagen...
00:56:03: Just wait.
00:56:04: Ja, genau.
00:56:08: Ich habe für mich mittlerweile auch so und das möchte ich auch gerne mit euch teilen ihr Lieben!
00:56:13: Wir können einen Traumeheilungsprozess nicht beschleunigen aber wir können die Rahmenbedingungen dafür gestalten also des Fundamenten wir können den Boden bestellen auf dem dann unsere Frucht wächst sozusagen Und das wäre vielleicht ein schöner Abschluss in deinen ganz eigenen Worten, weil ich auch immer wieder von Menschen die Rückmeldung bekomme.
00:56:35: Sie verstehen es nicht was das heißt der Körper muss in Sicherheit sein!
00:56:41: In Dein Worten lieber Tim auf Basis deiner wunderbaren Erfahrung – Was heißt ist für Dich dass der Körper in Sicherheit ist und was braucht es dazu?
00:56:51: Dass der Körper
00:57:00: Das kennst du vielleicht auch, dieses zu spüren einfach.
00:57:04: Diese Selbstwirksamkeit?
00:57:06: Egal was kommt ich kann damit Ich glaube das ist so dieser Prozesse dann irgendwie entsteht dass wir nicht ständig irgendwie in Alarmbereitschaft sind, das ist ja diese Unsicherheit.
00:57:16: Wir versuchen die Unsicherkeit im Körper dann über das Außen durch den Verstand irgendwie zu kompensieren, ne?
00:57:23: Dass wir schauen wie kann ich im Außen dafür sorgen, dass sich sicher bin.
00:57:27: Das heißt ja wieder es ist wieder irgendwas irgendwie unsicher und das ist der Körper eine liebevolle Begleitung.
00:57:34: Korregulation häufig auch... Ich glaube ihr dürft uns davon verabschieden, wir müssen uns irgendwie alleine schaffen Und ich glaube immer wieder ein sanftes in den Körper begleiten und zu verstehen, mit welchen Bewältigungsmechanismen ich die Jahre zuvor dem aus dem Weg gegangen bin.
00:57:55: Diese Bewältigungsm mechanismus muss dann nicht mehr zu bedienen um immer mehr mit dem bleiben zu können was jetzt gerade da ist.
00:58:03: Das ist vielleicht die Angst grade und vielleicht ist es danach die Traurigkeit, die endlich Raum bekommt.
00:58:09: Oder die Wut, die die ganze Zeit unterdrückt ist und ... Die Wut vielleicht, die nachingerichtet ist?
00:58:16: Sehr häufiger bei Frauen so wie bei Männern.
00:58:20: Und wo dann die Autoimmunkrankheit entstanden ist durch die nach ingerichtete Wut.
00:58:24: aber dahinter ist vielleicht gar keine Wut.
00:58:26: Dahinter ist halt der Schmerz.
00:58:28: Und da halt immer wieder weiterzuschauen und ich bin der Meinung, da brauchen wir Begleitung für.
00:58:33: Da sollen wir uns auch wert sein, diese Bekleidung zu nehmen Und dann können wir wieder Lernsicherheit im Körper zu spüren.
00:58:41: Weil ich glaube, das ist so dieses Fundament des Menschseins auch einfach und dann kommt viel Ruhe.
00:58:49: Vielleicht ist da sogar mal was langweilig.
00:58:52: Vielleicht isst dann auch eine Beziehung mal kurz-langweiliger?
00:58:55: Ohne Dopamien.
00:58:56: wie schrecklich!
00:58:57: Wenn es nicht ständig die Bindungsdynamiken passieren.
00:59:05: Es ist einfach mal, ich komme nach Hause und fühle mich einfach gut so.
00:59:09: Das kenne ich auch noch gar nicht so lange.
00:59:11: Einfach Ruhe so.
00:59:14: Und anfangs ist das ja auch diese Ruhe zu spüren.
00:59:18: Ist ja auch erstmal neu!
00:59:20: Und es ist doch vielleicht schon am Anfang erstmal ein bisschen bängstig.
00:59:22: Dann dürfen wir natürlich mit der Angst auch wieder bleiben lernen.
00:59:26: Und dann kommt Sicherheit und dann ist das Fundament.
00:59:29: Da macht Spaß so voll.
00:59:31: Siehst du ähnlich?
00:59:32: Du nix...
00:59:33: Ja, es ist... Also aus persönlichen Erfahrungen nicke ich und schmunzel auch ein bisschen weil ich die Normalität mittlerweile sehr zu schätzen weiß.
00:59:43: Weil das Dopamin nicht mehr brauche.
00:59:46: aber wenn man natürlich nur Drama gewöhnt ist und nur Drama kennt dann ist die Abwesenheit von Drama kann sich sehr bedrohlich anfühlen und entweder wir reinszenieren dann Drama unbewusst um wieder in diese Cortisol-Dopaminachterbahn einzusteigen oder wir sabotieren unsere Beziehungen, oder wir sabotieren unser eigenes Leben.
01:00:08: Das Gehirn ist da schon sehr einfallsreich!
01:00:11: Aber am Ende sind es ja immer Lösungsversuche und auch das darf man sich bewusst machen dass es eigentlich immer Lösung versuche sind auch wenn sie vielleicht nicht mehr so richtig dienlich sind in der Gegenwart.
01:00:22: Aber
01:00:22: irgendwann hatten die halt mal ihren Zweck.
01:00:24: Ganz genau.
01:00:25: Und das zu erkennen, weil jetzt musst du farscher, das heißt wieder auf der anderen Seite muss hier wieder was anderes sein?
01:00:29: ganz
01:00:30: genau Ach, war das schön.
01:00:32: Richtig schön!
01:00:33: Wir sind schon am Ende,
01:00:34: oder?
01:00:36: So
01:00:36: schnell ist ein Stündchen vorbei... Aber ich bin sicher es war nicht unser letztes Gespräch.
01:00:39: Ich denke auch nicht.
01:00:40: Ich hoffe zumindest nicht.
01:00:41: Ja und lass mich als Ergänzer noch sagen zu dem was du gerade gesagt hast Auch hinter dieser Überzeugung, ich muss das hier alleine schaffen.
01:00:48: Ich brauche keine Begleitung steckt häufig eine Traumafolge Und etwas erlerntes.
01:00:53: Also wenn wir früh gelernt haben alles alleine zu können dann... aber es ist Quatsch.
01:00:57: Keiner muss es alleine schaffen
01:00:59: Und Trauma gehört zum Leben dazu.
01:01:00: So ist es, ja!
01:01:03: Ihr Lieben ich danke euch von Herzen oder wir danken euch vom Herzen fürs zuhören und fürs Zuschauen.
01:01:10: alle Links zu dir finden.
01:01:12: wie immer in den Show Notes du arbeitest mit Menschen Du bist eine und bietest eine liebevolle eine sichere Begleitung das sichere gegenüber so essentiell auf dieser Reise.
01:01:22: Bitte folgt Tim Auf Instagram.
01:01:24: folgt sein Podcast.
01:01:25: Take a deep breath, wir bleiben verbunden und ich freue mich schon jetzt auf Runde drei!
01:01:30: Ja, Kathi, danke, dass sie sein darf so schnell wie das jetzt vorbei war.
01:01:35: Wahnsinn.
01:01:36: Danke dir und bis zum nächsten Mal.
01:01:41: Ich freu mich drauf.
01:01:41: Das ist mich auch was Gutes.
01:01:44: Ihr lieben.
01:01:44: Danke, dass ihr diesem Podcast hört.
01:01:46: Dass ihr diesen Podcast teilt.
01:01:47: wenn ihr meine Arbeit unterstützen möchtet dann teilt dem podcast bitte weiter.
01:01:52: lasst ein Audo und lasst mir auch gerne einen freiwilligen kleinen Betrag da die Produktion von Gert Happy Die kostet einiges an Geld pro Folge mittlerweile zwischen fünf, sechshundert Euro.
01:02:03: Und ich bin dankbar für jede finanzielle Unterstützung.
01:02:06: auch meine Werbepartner decken nicht alles an Kosten was entsteht und wenn viele Menschen etwas zusammentun der Städtetropfen hüllt den Stein dann kommt am Ende was ganz Tolles dabei rum und dafür danke ich euch von Herzen!
01:02:20: Bis nächste Woche bleibt bitte bis dahin wie immer zuversichtlich, bleibt gesund und stets neugierig.
01:02:25: Tschüss Zufriedener sein.
01:02:33: Von und mit Kathi Kleff.