Get happy

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Bewusster leben. Zufriedener sein.

Transkript

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00:00:02: Und ich sage hallo ihr Lieben, schön dass ihr auch in dieser Solo-Folge wieder mit dabei seid.

00:00:22: Wie immer hoffe ich das es euch gut geht und dass sie euch in diesem Moment an einem sicheren und ja genau an einem muckeligen Ort seid und euch auf diese kleine Episode freut.

00:00:36: Das ist ein Thema, das kam aus der Community.

00:00:39: Ich hatte euch gefragt und fragt euch auch nach wie vor welche Themen würdet ihr euch wünschen die ich hier aufgrund meiner Erfahrungen in den Solo-Folgen bespreche?

00:00:49: Und ich möchte gleich Eingangs noch mal betonen, ich bin keine Traumotherapeutin Menschen behaupten das immer wieder!

00:01:01: sensibel und ich habe selber eine lange, lange Reise an Trauma-Heilung hinter mir.

00:01:06: Das heißt, ich bringe jede Menge Selbsterfahrungen mit mir und kenne dysregulierte Zustände nach oben und nach unten in jeglichen Farben und Formen und ich möchte hier auch so ein bisschen ein Leuchtturm sein und einfach euch daran erinnern dass das, was ich gelernt habe etwas ist, was jeder Mensch lernen kann.

00:01:28: Nämlich die Fähigkeit zu fühlen – Die Fähigkeiten, die eigenen Emotionen zu halten und die Fälligkeit der Selbstregulationen und der Selbstbeobachtung.

00:01:37: Und ich kann euch aus eigener Erfahrung nur sagen Das Leben fühlt sich auf der anderen Seite anders an.

00:01:44: Das heißt nicht, dass immer alles geil ist und dass ich keine Probleme habe und dass das Leben mir keine Herausforderungen hinspuckt aber Man lernt doch ganz anders damit umzugehen, sodass die Welle einen nicht mehr so komplett wegspült und man eben in diesen schwer dysregulierten Zuständen landet.

00:02:04: Und ich möchte einfach hier auf diesem Kanal und in diesem Podcast meinen Teil dazu beitragen, die Menschen einzuladen sich mehr mit sich... in Verbindung zu bringen.

00:02:14: Also sich selber besser zu verstehen, sich selbst besser zu begreifen und herauszufinden was eigentlich die eigenen Bedürfnisse und Nöte sind damit wir dann Schritt für Schritt über einen langen Zeitraum lernen können diese bedürfnisse zu befriedigen und bessere Beziehungen aufzubauen zu anderen Menschen, aber natürlich auch zu uns.

00:02:36: Denn so wie Verena König so schön sagt Trauma geschieht in Beziehung – Aber Trauma heilt eben auch in Bezierung und Bindung!

00:02:44: Und irgendwie auf eine Art haben ja auch wir du und ich hier auf diesem Podcast-Kanal eine Beziehungs- und eine Bindung zueinander.

00:02:52: Also ich freue mich dass du da bist.

00:02:54: das Thema über das sich in dieser Folge sprechen möchte ist das Thema Heilungsreisen Reunschaften.

00:03:02: Denn das ist etwas, was immer wieder viele Unerwartet trifft und mir hätte es sehr geholfen wenn ich darauf vorbereitet gewesen wäre nämlich auf die Tatsache dass wenn ich anfange alte Überlebensstrategien abzulegen und zwar nach und nach über viele viele Jahre also etwas das wir über Jahrzehnte benutzen und das über Jahrzähnte super erfolgreich war, der Beweis ist dass du und ich hier noch am Leben sind.

00:03:33: Solche Strategien legen wir nicht einfach in sechs Wochen ab.

00:03:37: nochmal auch diesen Satz werde ich nicht müde zu wiederholen Trauma Heilung Trauma Integration Ist auch ein neuronaler Umbau Prozess.

00:03:46: also das heißt Wir hören nach und nach auf alte gelernte neuronale Verknüpfungen in unserem Gehirn zu benutzen und verknüpfen stattdessen neue neuronale Netzwerke, sodass wir nach und nach lernen können anders zu denken, zu fühlen und zu handeln.

00:04:05: Und gerade wenn es um das Anders Fühlen und Anders Handeln und dann anders Denken geht spielen Freundschaften und Beziehungen nach meiner Erfahrung eine große Rolle.

00:04:16: Vielleicht gehen wir noch mal kurz an den Anfang, was ist eigentlich Trauma?

00:04:20: Trauma ist eine Reaktion auf Ereignisse in unserem Leben die uns irgendwann einmal überwältigt haben.

00:04:31: Die einfach zu viel waren als das wir sie hätten verstoffwechseln können.

00:04:35: also unser Gehirn hat uns von etwas getrennt und abgeschwalten Weil der Stress, der durch dieses Ereignis oder diese Eregnisse in unserem Körper ausgelöst wurde einfach zu viel waren.

00:04:50: Also Trauma geschieht in der sogenannten Überlebensreaktion Freeze das heißt wir sind nicht mehr in der Lage uns zu bewegen.

00:04:58: Wir sind auch in der Regel nicht mehr an der Lage zu sprechen.

00:05:01: also wir sind im wahrsten Sinne des Wortes Erstaat oder eingefroren und an diesem Punkt fängt der Körper da fängt das Gehirn an abzuspalten Und unendlich viele Menschen im Jahr.

00:05:14: Ich weiß ja nicht, wann ihr diesen Podcast hört, vielleicht ist ja schon.

00:05:17: Und die Welt ist in einem anderen Zustand aber sehr, sehr viele Menschen Im Jahr.

00:05:22: Und natürlich auch den ganzen Jahrzehnte davor sind komplett abgespalten von ihren Emotionen.

00:05:29: Das betrifft übrigens nicht nur Männer, das ist großer Unfug sondern es gibt natürlich auch viele Frauen die abgespalten sind von ihren emotionen.

00:05:36: warum?

00:05:37: nicht weil sie darauf keinen Bock haben sondern weil es einfach als wir klein waren mal viel zu gefährlich war um zu fühlen.

00:05:45: Wir können als kleine Kinder es intellektuell nicht verstehen, was in uns passiert wenn uns eine starke Emotion packt zum Beispiel eine Angstemotion oder eine Wut oder auch eine Traurigkeit oder das Gefühl allein zu sein.

00:06:01: okay dass nur als kleine Erinnerung und als Einstieg.

00:06:06: Wenn wir also dann auf unserer jahrelangen, geduldigen, wohlwollenden und liebevollen Heilungsreise nach und nach wieder integrieren.

00:06:16: Also wenn wir ganz werden, wenn wir zurückholen was eigentlich schon immer zu uns gehört hat nämlich unsere Emotionen und unsere Gefühle – die Wut, die Angst, die Traurigkeit, die Einsamkeit all das was so unkomfortabel ist aber zum Beispiel auch die Freude Darüber wird viel zu wenig gesprochen.

00:06:36: Viele Menschen sind auch abgeschnitten von ihrer Freude, dann fangen wir an auf einer körperlichen Ebene Dinge wahrzunehmen die uns nicht gut tun.

00:06:49: Vielleicht haben wir auf unserer Reise angefangen neue und korrigierende Erfahrungen zu machen.

00:06:55: also Wir sind plötzlich unter Menschen wie wir auf der Reise sind Und neben.

00:07:02: plötzlich war krass, ich fühle mich hier in diesem Kontext viel sicherer und viel gesehener und verstandener und geborgener als in allem anderen was ich die letzten dreißig Jahre erlebt habe.

00:07:14: Also auch im Freundeskreis oder in meinem Bekanntenkreis – oder sogar mit meiner besten Freundin, die ich schon seit vierzig Jahren kenne!

00:07:23: Und ich kann euch sagen, gerade bei Freundschaften die schon sehr lange bestehen können es sein dass da ordentlich Sand ins Getriebe kommt und das wir zwar lange Zeit verbracht haben mit einem Menschen.

00:07:35: Das kann übrigens auch der Partner oder die Partnerin sein aber das was wir dort erlebt haben in der Beziehung hat sich einfach immer als normal angefühlt Und hat uns vielleicht auf einer tiefen unbewussten Ebene auch an etwas erinnert, dass wir in der Kindheit schon erlebt haben.

00:07:54: Also wenn wir zum Beispiel in der Kindheit gelernt haben, mit einem unberechenbaren Elternteil gut umzugehen und daraus die Strategie laufen auf rohe Eiern entsteht also wenn wir die ganze Zeit nur Mikromimiken lesen am anderen und jede Veränderung des Augenbraue oder der Zug um den Mund die reine Stimmung, die reinen Energie im Raum.

00:08:22: Wenn wir anfangen das zu lesen... um dann dementsprechend nach Strategien zu suchen, wie wir diese Situation gut regulieren können in anderen Worten.

00:08:33: Wie wir hier sicher rauskommen oder wie wir in diesem Umfeld überleben?

00:08:38: Dann ist das etwas was wir später im Erwachsenen leben nicht immer aber häufig auch in erwachsenen Beziehungen oder auch in Partnerschaftsbeziehungen wiederfinden.

00:08:49: zusammengefasst und ganz kurz wenn wir zum Beispiel ein Elternteil hatten der starke nazistische Persönlichkeitszüge mitgebracht hat, sehr aufbrausend war oder sehr cholerisch unberechenbar oder wütend zu diesen nazistischen Wutausbrüchen tendiert hat.

00:09:07: Dann kann es sein dass wir später im Erwachsenenalter an genau solche Partnerinnen oder Partner geraten.

00:09:13: Warum?

00:09:14: Weil unser Organismus dafür eine Lösung hat!

00:09:18: Das ist das Vertraute, dass es das was wir kennen.

00:09:21: Also ist es auf eine bisschen verdrehte und crude Art und Weise unsere Komfortzone auch wenn sie sehr schädigend oder sogar toxisch ist.

00:09:32: Und solange wir in diesen Kontext stecken merken wir das nicht weil das unser Normal.

00:09:38: Das ist das, was wir kennen.

00:09:41: Ich will gar nicht sagen, ich eier schon die ganze Zeit um diesen Satz herum, dass es das in dem wir uns wohlfühlen.

00:09:45: aber auf eine Art ist es das indem wir uns wohl fühlen also ich habe irgendwann mal den Satz gehört unser Unterbewusstsein und unser autonomes Nervensystem das Teil des Unterbewussteins ist und das heißt übrigens nur als kleiner reminder autonomen weil es autonom handelt.

00:10:02: Unser Unterbewusstsein wird immer eher die vertraute und bekannte Hölle wählen als den unbekannten und nicht-vertrauten Himmel.

00:10:16: Das ist leider das, was uns als Menschen irgendwie in die Wiege gelegt wurde – wobei das natürlich auch biologisch gut zu erklären ist.

00:10:24: wie gesagt also das, Zuhause, deswegen auch immer Vorsicht wenn sich jemand anfühlt wie zu Hause.

00:10:33: Zumindest so lange viele Erfahrungen noch nicht ins Bewusstsein gekommen sind und solange Trauma noch nicht integriert ist.

00:10:42: Okay, also wir sind dann auf einer langen persönlichen inneren Reise.

00:10:46: Wir haben Therapie gemacht, wir haben mal wieder drei Jahre Pause gemacht und dann geht es wieder zurück in die Therapie.

00:10:52: und da möchte ich eine kleine Randnotiz reinwerfen weil ich das immer wieder auch von Menschen als Rückmeldung bekomme, die das als Scheitern empfinden wenn sie doch schon mal Therapie gemacht haben und jetzt gehen Sie wieder in die Terapie und das empfinden Sie als Versagen.

00:11:09: Da möchte ich dir wirklich sehr liebevoll mit auf den Weg geben.

00:11:13: Das ist großer Unfug, weil wir ja immer uns selber nur da abholen können... wo wir gerade in unserer Entwicklung stehen.

00:11:23: Das heißt, wenn du mit dreißig vier Jahre Therapie gemacht hast und jetzt bist du fünfundvierzig und hast das Gefühl, du möchtest wieder zurückgehen in die Traumaterapie oder in die Psychotherapie dann ist es das Gegenteil von Scheitern und Versagen.

00:11:39: Es bedeutet lediglich dass du in deiner persönlichen Entwicklung jetzt vielleicht an einem Punkt bist, wo du mit Themen in Kontakt kommen kannst für die gar keine Kapazitäten gehabt hättest.

00:11:51: Aber jetzt hast du diese Kapazität und du hast vielleicht die Stabilität in deinem äußeren Umfeld, du bringst die nötigen Ressourcen mit – und jetzt kannst du dich Themen stellen, die einfach in den Dreißigern noch zu schmerzhaft gewesen wären!

00:12:06: Wenn du in den Vierzigern der Therapie warst und jetzt bist du in deinen Fünfzigern ist es genau das selbe Thema.

00:12:12: Ich persönlich finde es mega immer wieder nach Jahren auch von Pause oder nicht therapeutischen Phasen immer wieder nochmal neu anzusetzen, um einfach herauszufinden.

00:12:25: Okay?

00:12:26: Wo stehe ich denn heute, acht Jahre später?

00:12:29: Welches Thema zeigt sich denn jetzt.

00:12:31: Wo darf ich denn jetzt hinschauen und was habe ich jetzt für eine Chance etwas zu integrieren, was ich vielleicht noch nicht integriert habe?

00:12:41: oder was gibt es jetzt über mich und meine Biografie meinen Körper mein System ein Organismus?

00:12:46: herauszufinden bleibt neugierig.

00:12:50: Okay, also wir haben viel Therapiarbeit vielleicht hinter uns.

00:12:53: Wir haben eine Menge Bücher gelesen und wir haben tausende Stunden von Podcasts gehört und so langsam fällt in unserem Inneren der berühmte Groschen.

00:13:02: Und viele Dinge kommen uns ins Bewusstsein.

00:13:04: Wir verstehen Zusammenhänge aus unserer Kindheit.

00:13:07: Wir können Brücken schlagen zwischen unserer Vergangenheit und unser Gegenwart.

00:13:12: Also wir fangen immer mehr an uns zu verstehen und zu begreifen.

00:13:16: was uns als Kinder wieder erfahren ist Dinge heute in der Gegenwart einfach unendlich schwer sind oder warum wir immer das Gefühl haben, wir bleiben irgendwo stecken.

00:13:26: Oder wir sind irgendwie blockiert und wir landen immer wieder in diesen berühmten sehr schwer dysregulierten Zuständen die Menschen mit Trauma folgen natürlich sehr gut kennen.

00:13:37: Wir denken dabei immer nur an Panikattacken.

00:13:39: Aber disregulierte Zustände können auch im Dorsal vagalen, also praktisch in der Untererregung ein paar Sympathikos stattfinden durch einfach totale Lebensmüdigkeit, auch durch Depressionen, durch Antriebslosigkeit oder wie meinem Fall auch durch Ohnmacht, quasi auf der anderen Seite des Spektrums.

00:14:01: Im Zuge dieser Reise lernen wir unsere Innenwelt kennen und wir lernen unsere abgespaltenen Emotionen kennen.

00:14:11: In anderen Worten, wir fangen an zu fühlen!

00:14:14: Und wenn wir anfangen zu fühlenden heißt es dass wir auch anfangen wahrzunehmen wie ich vorhin schon kurz erwähnt habe welche Dinge im Außen uns gut tun und welche Dinge uns überhaupt nicht gut tun?

00:14:29: Wir merken zum Beispiel plötzlich Das Glas Wein sorgt dafür, dass ich totale Migräne bekomme oder ehrlich gesagt ja.

00:14:37: Ich rauch seit dreißig Jahren aber ich fang an wahrzunehmen körperlich was das Nervengift, das sich in der Zigarette befindet In Wahrheit mit mir macht.

00:14:47: also das heißt ich fange sozusagen an die Nebenwirkungen zu fühlen Die vielleicht nicht wahrgenommen habe weil ich mit meinem Körper nicht gut verbunden war.

00:14:58: Und dann kommt die Komponente Menschen dazu.

00:15:00: Das heißt, es kann sein.

00:15:01: Wir sind mit jemandem befreundet, dem wir schon seit thirty-fünf Jahren kennen.

00:15:05: Vielleicht ist das eine Freundin?

00:15:06: Mit der waren wir schon zigmal im Urlaub und wir haben gedacht, dass war immer total schön.

00:15:11: Und außerdem fahren wir ja mit dieser Person schon immer in den Urlaub.

00:15:14: Und wir fahren auch immer wieder an denselben Ort.

00:15:17: So ist das halt!

00:15:19: Plötzlich fahren wir mit diesen Menschen irgendwo hin und merken das erste Mal irgendwie ... Ich spüre den Stress in diesen Menschen und ehrlich gesagt, ich bin am Abend völlig erschöpft.

00:15:34: Und ich merke wie der Stress auf mich überspringt!

00:15:39: Und nach den Gesprächen fühle ich mich total leer und mir wird auch so klar, eigentlich redet sie die ganze Zeit oder eher.

00:15:46: Ich habe hier überhaupt gar keinen Raum.

00:15:48: Sie oder er fragt mich nicht wirklich wie es mir geht.

00:15:51: Ich hab gar nicht das Gefühl dass da wirklich ein Wohlwollen oder ein Interesse an meiner Person ist oder dass ich hier urteilsfrei einfach nur angehört werde sondern ich hab immer das Gefühl... Die Freundin bietet immer gleich eine Lösung an oder sie scheint zu wissen, was gut ist für mich und wie ich es machen sollte.

00:16:11: Zusammengefasst – Ich merke das mir dieser Mensch überhaupt nicht gut tut!

00:16:15: Und diese Erfahrung kann sehr schmerzvoll sein weil wir natürlich auch an Menschen die wir schon lange kennen auf eine Art Hängen und das müssen ja nicht nur Partner sein sondern wie gesagt es können auch Freunde oder Freundinnen sein und dann macht sich in uns ein Gefühl breit dass erst mal sehr unkomfortabel ist und sich auch nicht gut anfühlt, weil es uns natürlich Angst macht.

00:16:45: Weil wir soziale Wesen sind, weil wir Bindungswesen sind ,weil wir für Bindung bereit sind eine Menge zu tun besonders wenn's um die Foreign Response geht also sprich uns anzupassen an Situationen, uns zu unterwerfen unsere Bedürfnisse zurückzunehmen und lieber für andere da zu sein.

00:17:01: Und wenn wir dann spüren, dass wir das Bedürfnis haben uns von Menschen zu distanzieren oder wir nehmen wahr.

00:17:08: Menschen fangen an sich von uns zu distanzieren Weil wir nämlich im Zuge unserer Heilungsreise anfangen, die Regeln zu verändern.

00:17:17: Das heißt, wir sagen nicht mehr zu allem Ja und Amen sondern wir fangen plötzlich an auch mal zu sagen ne das möchte ich nicht oder dass was du gerade gesagt hast finde ich nicht okay!

00:17:28: Oder wenn Du das machst dann verletzt mich das und ich würde Dich bitten das nicht mehr tun.

00:17:33: also in Wir fangen an Grenzen zu ziehen.

00:17:36: Ich kann Euch aus eigener Erfahrung sagen das gefällt nicht jedem.

00:17:41: Mir wurde unterstellt, ich sei in einer Sekte oder ich würde Drogen nehmen.

00:17:46: Oder ob ich nicht Angst hätte dass sich jetzt alle von mir abwenden.

00:17:51: also es wurde auch wirklich mit allen Mitteln auf emotionale Erpressungsebene gearbeitet um mich in alten Verhaltensmustern gefangen zu halten.

00:18:02: das ging überhaupt nicht darum bei den toxischen Menschen in meinem Leben, ob es mir gut geht was ich möchte.

00:18:09: Was meine Entwicklung für Fortschritte macht sondern ist mir wurde immer nur die Botschaft gesendet ja also du hast dich ja ganz schön verändert und findest du das denn nicht traurig wenn sich dann plötzlich alle von dir abwenden?

00:18:23: Und diesem Sturm stand zu halten ist gar nicht so leicht.

00:18:27: Ich war darauf damals nicht vorbereitet, weil ich war in meinen Dreißigern als das so langsam losging und es gab keine Podcasts... Glaube ich nicht mal YouTube, ehrlich gesagt.

00:18:39: Doch das müsste ungefähr zu der Zeit gewesen sein als das YouTube ... Als die Geburtsstunde von YouTube war.

00:18:44: Ich müsste es googeln aber... Es ist auch nicht wichtig!

00:18:46: Es ist auf jeden Fall richtig, richtig lange her und ich war nicht darauf vorbereitet weil ich es einfach nicht wusste und heute ist es schöner.

00:18:53: Es gibt Kanäle wie diesen hier und es gibt Podcasts und die Informationen und das Wissen ist da.

00:18:59: Das heißt wir können uns darauf vorbereiten denn dieser Aspekt auf einer Heilungsreise betrifft alle Menschen.

00:19:09: Alle Menschen, die ich kenne und zwar egal ob es um Familienkontexte geht oder um Bekanntenkreise geht, um Freundeskreise oder auch zum Beispiel um den eigenen Arbeitsplatz.

00:19:23: Auch da ist natürlich häufig ganz viel Toxizität Und ganz viel, dass sich aus der Kindheit wiederholt was die Dynamiken und die Strukturen angeht.

00:19:33: Wir stellen es einfach zwanzig, fünfzwanzig Jahre manchmal länger überhaupt nicht in Frage weil es unser Normal ist.

00:19:40: Wenn wir anfangen unser normal zu hinterfragen uns nach etwas Neuem zu orientieren und neue positive und korrigierende Erfahrungen zu machen, dann fangen wir an das alte Normal einfach in Frage zu stellen.

00:19:57: Und irgendwann auch vielleicht komplett über den Haufen zu werfen – und das ist auch gut so!

00:20:04: Ich weiß vielleicht bist du jetzt nicht an dem Punkt und kannst es noch nicht so fühlen ich möchte es aber trotzdem aussprechen Die Menschen, die sich von uns mehr und mehr distanzieren oder die Menschen, von denen wir uns distanzien.

00:20:18: Die erste Variante ist meistens gerade für Menschen mit Bindungstrauma die ein bisschen herausforderndere weil es uns einfach wie gesagt große Angst machen kann wenn sich Menschen von uns zurückziehen.

00:20:31: aber mit zunehmendem Erwachsensein mit sich entwickelnder Souveränität kannst du mehr und mehr lernen, eine Haltung einzunehmen.

00:20:42: Und mehr Vertrauen in das Leben zu entwickeln und eine Position dir zu erarbeiten von der aus du liebevoll sagen kannst – Das ist schon okay!

00:20:58: Auch in Partnerschaften ist es ja oft so, dass nur einer die Arbeit macht und der andere nicht.

00:21:03: Und wer versucht den, der die Arbeit nicht macht irgendwie mitzuschleifen und mitzuziehen?

00:21:09: Das sorgt für ganz ungute Verstrickungen auch innerhalb der Beziehungen.

00:21:13: Das findet sich auch in Freundeskreisen wieder natürlich auch in der Familie.

00:21:18: Es kostet eine unglaubliche Energie und es schwächt übrigens auch den anderen.

00:21:22: Das wäre ein eigenes Thema mal für ne Solo-Folge das notiere ich mir vielleicht an dieser Stelle sich dessen bewusst zu werden und mehr Vertrauen in das Leben zu haben, dass ihr euch vielleicht an anderer Stelle wenn auch der andere Mensch einen Entwicklungsprozess durchlaufen hat.

00:21:42: Also wenn er sich auch irgendwann als Raupel in seinen Kokon zurückgezogen hat um eines Tages seine Flügel zu entfalten, um als schöner Schmetterling in die Welt zu flattern dann begegnet man sich vielleicht ein paar Jahren wieder Neun Ebenen, nämlich als erwachsene Menschen auf und das finde ich alles der wichtigsten Worte.

00:22:03: Auf Augenhöhe!

00:22:06: Und nicht zwei innere Kinder oder eine Dominanz in Beziehungsstrukturen auch zwischen Frauen zum Beispiel in Freundschaften wo die eine immer nur die Ansage macht und die andere nickt freundlich und macht alles mit obwohl sie eigentlich überhaupt keine Lust auf irgendwelche Sachen hat oder ihr auch vieles nicht gut tut.

00:22:24: Das heißt, wir begegnen uns als erwachsene Menschen noch mal auf Augenhöhe.

00:22:30: Manchmal gibt es den schönen Song von Johannes Erdingen.

00:22:33: Wenn sich alles in Kreisen bewegt kann ich sehr empfehlen sein.

00:22:37: Es ist ein sehr schöner Song und manchmal kreuzen sich unsere Wege nach vielen Jahren wieder und dann kann man sich an einen Tisch setzen als erwachsener Mensch und sagen hey lass mal sprechen über das was damals war und wo bist du heute?

00:22:49: Wie war deine Reise?

00:22:51: Ich erzähle dir von meiner Und dann entsteht auch eine ganz andere Form von emotionaler Intimität und von wahrhaftiger Begegnung.

00:23:01: Das Gegenteil von Überlebensstrategien, das Gegenteils von Überlebensreaktionen.

00:23:09: Zusammenfassend, dass du Menschen auf deiner Heilungsreise verlierst gehört dazu – und es ist okay!

00:23:19: Es werden andere Menschen kommen, die vielleicht viel besser zu der Person passen, die du geworden bist oder die du immer noch wirst.

00:23:28: Menschen dir gegenüber freundlicher sind, geduldiger, wohlwollender und die sich wirklich für dich interessieren und wissen wollen wer du bist als Mensch was deine Geschichte ist und was Du erlebt hast – Menschen die für Dich sicher sind!

00:23:49: Das kann ein bisschen Angst machen und ich möchte dir nur sagen, versuche mit dieser Angst zu sein.

00:23:56: Also ich setze dem nicht entgegen dass es keinen Grund gibt Angst zu haben weil das Kind in dir... das hat große Angst davor!

00:24:04: Es hat Angst vor Bindungsverlust-und Verbeziehungsabbruch.

00:24:09: Und es geht auch darum Stichwort nach Beeltern Dass wir lernen diesen kind in uns eine Antwort zu geben Also für dieses Kind die Elternteile zu werden, der Vater die Mutter zu werden.

00:24:25: Die wir nicht hatten und nicht dieses Kind wegzudrücken ihm aber auch nicht die Entscheidung zu überlassen wenn es um Beziehungen und Partnerschaften geht.

00:24:34: weil gerade in romantischen Beziehung treffen doch häufig innere Kinder unbewusst die Partnerinnen oder Partnerwahl und das ist häufig gar nicht so gut.

00:24:46: Das kann ganz schön in die Hose gehen, hast du vielleicht auch schon erlebt.

00:24:50: Also wenn sich Menschen von dir zurückziehen versuch dem Kind in dir, dem das so viel Angst einjagt einen guter Partner eine gute Mutter oder ein guter Vater zu sein und Vertraue deinem Prozess.

00:25:07: es gehört dazu und ist okay.

00:25:11: Es ist ganz normal Dringender Aspekt dieses Prozesses, wenn wir Altes hinter uns lassen und Neues in uns etablieren.

00:25:22: Dazu gehören auch Menschen die vielleicht besser in die Vergangenheit passen als in die Gegenwart oder vielleicht sogar in die Zukunft.

00:25:32: Ich danke euch für dieses super, super schöne und super wichtige Thema Und ich hoffe das ist hilfreich war.

00:25:38: Das ist ressourcenreich war für euch Und ich danke euch, dass ihr diesen Podcast hört und teilt.

00:25:45: Und ihn weiterhin in die Welt schickt!

00:25:48: Ihr lieben bitte lasst mir ein Abo da wenn ihr mögt, liked dieses Video oder kommentiert ist.

00:25:55: Ich weiß ja jetzt mittlerweile auch wo ich die Kommentare finde so das YouTube sie nicht einfach löscht nach sechzig Tagen und ich sie noch gar nicht gelesen habe.

00:26:04: So ist es nämlich passiert vor ein paar Wochen und dann muss sich doch sehr schmunzeln.

00:26:09: Ich bin eben noch eine One-Woman-Show und ich lerne jeden Tag dazu.

00:26:12: Also insofern wir sind verbunden auf dieser Reise!

00:26:15: Bis zum nächsten Episode, bleibt bis dahin bitte wie immer zuversichtlich gesund und stets neugierig.

00:26:20: es gibt immer was zu entdecken.

00:26:38: Tschüss.