Bewusster leben. Zufriedener sein.
00:00:00: Das heißt, Sorgen sind keine Feinde die wir bekämpfen müssen.
00:00:03: So nach dem Motto alle Sorgen aus meinem Leben rausdrängen Denn immer wenn wir etwas rausträngen was macht es dann?
00:00:11: Es drängt natürlich mit umso mehr Energie zurück in unser Leben.
00:00:15: Aber wenn ich freundlich mit den Sorgen umgehe Wenn ich ihnen zeige Ich hab dich gehört Ich lebe dich ernst Dann werden die Sorgen zu einem wertvollen Hinweis geben
00:00:38: Und ich sage Hallo ihr Lieben, schön dass ihr auch in dieser Folge wieder mit dabei seid.
00:00:42: Wie immer hoffe ich das es euch gut geht und dass ihr in diesem Moment an einem schönen, an einem sicheren im besten Fall an einem muckeligen Ort seid!
00:00:51: Es geht in dieser Episode mal wieder um den Irrsinn zwischen unseren Ohren, denen unser Verstand Tag aus, Tag ein und auch bevorzugt nachts so produziert und uns damit das Leben im wahrsten Sinne des Wortes zu Hölle machen kann.
00:01:07: Ekatolle hat mal gesagt, wenn man die Menschen auf die Stimmen in ihrem Kopf anspricht dann sagen die meisten noch immer hell welche Stimmen?
00:01:15: Was meint der Kartolle damit?
00:01:17: Naja, dass wir dem was wir denken völlig unkritisch Glauben schenken und es als gesetzt real-und normal ansehen.
00:01:26: Vielen von uns ist überhaupt nicht klar das es Wege raus aus diesem Wahnsinn gibt und dass es ein Leben jenseits des sogenannten Overthinking gibt und das wir alle lernen können uns nicht mehr vierundzwanzig sieben Sorgen über alles und jeden zu machen.
00:01:43: Mein Gast war nach eigener Aussage selbst Weltmeister im Over-Thinking und er hat es durch viel Training, Beharrlichkeit und Wiederholung in die Kreisliga geschafft.
00:01:55: Er ist Journalist & Karrierecoach – er hat über vierzig Bücher geschrieben!
00:02:00: Gehört zu den bekanntesten Experten für Karriergahalt und Unternehmenskultur im deutschsprachigen Raum und ganz nebenbei ist sein YouTube-Kanal mit über siebenhundertfünfzigtausend Abonnenten der mit Abstand erfolgreichste Coaching-Kanal in ganz Europa.
00:02:16: In seinem neuen Buch stellt er die wichtige und simple Frage wer wärst du ohne deine Sorgen?
00:02:23: Und ich persönlich schätze sehr an ihm, dass er uns Menschen unermüdlich daran erinnert den Kopf einzuschalten und selber zu denken anstatt gedacht oder gar manipuliert zu werden!
00:02:35: Es ist eine große Ehre.
00:02:36: herzlich willkommen lieber Martin Werle.
00:02:39: Hallo liebe Frau Kleff, das war eine ganz tolle Anmoderation und ich denke in diesem Sinne können wir weitermachen.
00:02:45: Denn was wir da haben zwischen den Ohren?
00:02:48: Das ist ja ein wunderbares Organ!
00:02:50: Und ich sage immer Menschen die besonders gut darin sich Sorgen zu machen sind auch besonders gut Darin zu denken.
00:02:58: wenn man gutes zu Denken kann man seine Gedanken auch lenken in eine andere Richtung.
00:03:03: Und stellen Sie sich mal vor, wir würden die Energie nutzen, die wir ins Grübeln stecken in die Sorgen stecken um uns gute Gedanken zu machen.
00:03:12: Dann würde es ganz anders aussehen.
00:03:13: und genau wie das geht, das beschreibe ich in meinem Buch Wer wärst du ohne deine Sorgen?
00:03:19: Ich behaupte sogar die Welt wäre eine andere wenn uns das allen bewusst wäre dass wir A dem nicht hilflos ausgeliefert sind und B darauf Einfluss haben.
00:03:28: dann haben sie sich denn das letzte Mal Sorgen gemacht?
00:03:31: Oh, ich mache mir täglich Sorgen.
00:03:33: Es ist nicht so dass ich mir überhaupt keine Sorgen mehr mache.
00:03:36: nur die Frage ist wie gehe ich damit um?
00:03:39: Da meldet sich also eine Stimme zu Wort.
00:03:41: das geht mit Kleinigkeiten los.
00:03:43: wird das gleich mit der Technik klappen bei diesem Podcast?
00:03:46: Wahrscheinlich klappt es nicht.
00:03:47: und dann Dann ist die gute Karte die Kleffe am anderen Ende Und du bist nicht erreichbar.
00:03:53: Stimme der Sorgen.
00:03:54: aber jetzt antworte ich sag ich moment mal Freund.
00:03:57: Ich habe mir die technik angeschaut.
00:03:59: Das wird klappen Wenn es irgendwo haken sollte, ich habe die Kontaktdaten.
00:04:04: Ich melde mich dann kriegen wir das hin.
00:04:06: Das heißt, die Sorge kommt auf in meinem Kopf Die macht einen Zuruf und ich bin aber dann die Instanz, die entscheidet.
00:04:13: Glaub' ich dass?
00:04:15: Ist das eine Realität?
00:04:16: Es geht schief!
00:04:17: Es geht den Bach runter.
00:04:18: Du kannst nichts ändern du stehst durft da.
00:04:21: Oder sage ich Danke für den Hinweis Und ich mach jetzt etwas Konstruktives draus und überlege mir zum Beispiel einen Plan B. Das heißt, Sorgen sind keine Feinde die wir bekämpfen müssen.
00:04:32: So nach dem Motto alle Sorgen aus meinem Leben rausdrängen.
00:04:37: Denn immer wenn wir etwas rausträngen was macht es dann?
00:04:40: Es drängt natürlich mit umso mehr Energie zurück in unser Leben.
00:04:44: Aber wenn ich freundlich mit den Sorgen umgehe Wenn ich ihnen zeige Ich hab dich gehört, ich lebe dich ernst Dann werden die Sorgen zu einem wertvollen Hinweis geber.
00:04:54: Das gelingt mir sehr oft in sehr vielen Situationen.
00:04:58: Sie haben das so nett gesagt, dass ich mal der Weltmeister im Sorgen machen war nach eigener Aussage.
00:05:04: Ich habe an mir selber gesehen es geht seine Sorgen in den Griff zu bekommen und seine Sorger als konstruktiven Antrieb zu nutzen.
00:05:12: Und das habe ich jeden Tag die Gelegenheit dazu weil sie melden sich natürlich immer noch zu wort.
00:05:20: Da war ja jetzt eigentlich schon die Kernessenz ihres Buches drin, ihres wunderbaren neuen und natürlich auch die Essenz des Gesprächs das wir beide hier führen.
00:05:30: Nämlich dass es überhaupt nicht darum geht Ängste oder Sorgen loszuwerden sondern und da zitiere ich mal meine liebe Therapeutin zu lernen damit zu leben.
00:05:41: aber jetzt unterstelle ich ihnen mal das ging bei Ihnen auch nicht über Nacht.
00:05:44: Nein überhaupt nicht.
00:05:45: Das geht nicht über Nacht und das ist auch kein Prozess, der abgeschlossen ist so man sagt jetzt bin ich am sicheren Ufer sondern das ist ein täglicher Prozess.
00:05:55: und bei mir war es so dass ich eben immer wieder abends mehr aufgeschrieben habe welche Sorgen habe ich mir heute gemacht?
00:06:03: Und was ist wirklich eingetreten?
00:06:06: Das heißt ich habe verglichen Was habe ich mir ausgemalt?
00:06:09: Also, ich hab einen wichtigen Termin geschäftlich und ich mahle mir aus.
00:06:13: Au weia!
00:06:14: Das Verhandlungsergebnis wird schlecht für dich ausfallen.
00:06:18: Die sind gar nicht verhandlungsbereit die nehmen dich vielleicht gar nicht ernst.
00:06:22: Und dann schaue ich abends was ist wirklich passiert.
00:06:26: Tschö Verhandlung relativ gut gelaufen Von dem was ich dachte sogut wir nichts eingetreten.
00:06:32: Wenn man das öfter mal macht das miteinander abzugleichen Dann merkt man Die Sorge, das ist eigentlich ein Produkt unseres Kopfes.
00:06:40: Also ich mache mir Sorgen... Ich bin der Hersteller meiner Sorgen und wenn ich etwas herstelle ob das jetzt Tassen sind, Computer sind oder Sorgen sind dann kann ich auch sagen Moment mal!
00:06:54: Ich fahre die Produktion etwas runter.
00:06:56: aber Sorgen sont ja auch wichtig sie sind Hinweisgeber.
00:07:01: also ich mach so einem Beispiel deutlich.
00:07:05: Jetzt sagten mir meine Sorgen, hey das wird nichts.
00:07:08: Die Beziehung geht im Bach runter ihr trennt euch bald?
00:07:11: Das mag jetzt übertrieben sein aber ich kann ja sagen lieber Freund der du dir da Sorgen machst lieber Sorge!
00:07:18: Ich gebe meinen Namen lieber Sorgi.
00:07:21: Du bist also in Sorge dass meine Beziehungen die Brüche geht und du willst mir sagen ich soll mich mehr um diese Beziehungsbeziehung kümmern.
00:07:29: Wenn ich das so konstruktiv übersetze dann komme ich vielleicht zu dem Ergebnis.
00:07:34: Verdammt nochmal, das stimmt.
00:07:35: Ich verbringe jetzt zu wenig Zeit mit meiner Partnerin ich bin zu sehr mit der Arbeit beschäftigt und jetzt nutze ich mal wieder die Gelegenheit dass wir schön zusammen ausgehen ein Buch zusammenlesen was zusammen machen.
00:07:48: also so können die Sorgen auch immer wieder gute Impulse geben wenn wir sie einfach als ein Teammitglied sehen.
00:07:55: einen kritischen man stelle sich vor man leitet eine Sitzung um den Tisch herum.
00:07:59: da sitzen unterschiedliche Personen.
00:08:03: Das kennen jetzt viele unserer Zuhörerinnen.
00:08:06: Einer ist der Bedenkenträger, der immer sagt das Projekt schaffen wir nie in dieser Zeit und man kann dem natürlich sagen halt die Klappe das klappt schon.
00:08:15: es ist aber viel klüger dass man seine Anstöße aufnimmt, dass man sie prüft und dass man etwas Konstruktives daraus ableidet.
00:08:21: und das ist glaube ich der Umgang mit Sorgen der uns wachsen lässt.
00:08:27: Sie haben sowieso ganz viele wunderbare Anteile in ihrem Buch, die ich auch noch nicht kannte.
00:08:32: Ich mag den Krübel Gustav sehr oder auch den negativen Fantasten.
00:08:38: aber da mag ich gleich ein bisschen tiefer einsteigen weil diesen Prozess den sie gerade beschrieben haben nämlich wenn unser also machen wir es mal ganz neurophysiologisch Wenn unser Gehirn an dieser Stelle eine Antwort von uns bekommt, also sprich wir nicht versuchen unsere Sorgen zu verdrängen oder vor unseren Sorgen davonzulaufen.
00:08:56: Oder sie mit einer Polarotwein irgendwie zum Schweigen zu bringen.
00:09:00: Sondern wenn im Grunde genommen unsere Sorgenträger oder unsere inneren Bedenkenträger eine antwort von uns erhalten dann passiert etwas absolut Phänomenales.
00:09:11: könnten Sie diesen Prozess mal beschreiben?
00:09:13: Was dann passiert?
00:09:15: Also, als ich das kapiert hatte war es für mich auch so ein Game-Changer.
00:09:19: Ja da passiert etwas Phänomenales denn dass was wir bislang als eine destruktive Kraft wahrnehmen.
00:09:25: Das was uns Angst macht und in den Zustand der Schlaflosigkeit versetzen kann wird auf einmal etwas Kostbares, etwas Hilfreiches, etwas womit wir umgehen können.
00:09:39: Und die Sorge an sich ist ja nur dann gefährlich Wenn ich das Gefühl habe, mit der Herausforderung vor der Ich stehe kann ich nicht umgehen.
00:09:48: Da werde ich untergehen und da scheitere ich.
00:09:50: Und wenn ich dann auf einmal merke... ...ich hab hier noch einen Spieler, der in meinem Team spielt!
00:09:56: Der ist unbequem.
00:09:57: aber der Sorgenplayer oder der Gustav Grübel Das ist ein Mitglied meines Teams.
00:10:03: Der will mir helfen dass ich alles gut bewältige.
00:10:07: Dass mir nichts Schlimmes passiert sondern dass ich die Ziele, die ich mir setze auch wirklich schaffe.
00:10:13: Und das ist natürlich eine unglaubliche kopernikanische Wände im Kopf, ob ich einerseits denke – Ich habe da einen Gegner, einen Feind im eigenen Land oder ob ich sage hier ist jemand am Werk der mich unterstützt, der mir hilft und für dessen Hinweise ich auch manchmal dankbar bin auch wenn sie unbequem sind.
00:10:35: Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn ich denen auch so wie Sie das auch schön formulieren jetzt gerade im Gespräch aber auch im Buch den so ein kurzes vielen Dank.
00:10:44: Ich habe dich gehört.
00:10:46: Dann herrscht im Kopf plötzlich Stille und das finde ich wirklich bemerkswert.
00:10:54: Das stimmt!
00:10:54: Das ist ein toller Zustand und da hab' ich in meinem Buch auch einen Tipp dazu nämlich Wenn die Sorge sich meldet.
00:11:01: man ist eine Situation beispielsweise in einer Besprechung.
00:11:04: Jetzt meldet sich die Sorge zu Wort und sagt, hey!
00:11:07: Die zieht nicht über den Tisch.
00:11:08: Das ist ganz kompliziert.
00:11:10: Du machst Fehler.
00:11:11: Du musst eine bessere Rhetorik haben usw.. Das ist ja so.
00:11:14: wenn Sorgen erst anfangen dann beschleunigen sie sich Dann kommt immer mehr hinzu.
00:11:19: Da wird es ein richtiges Bündel Und in so einer Situation ist das auch ganz prima dass man sagt okay Ich habe dich jetzt gehört Gustav Grübel und wir verabreden uns miteinander.
00:11:31: Wir treffen uns heute Abend Uhr in meinem Zimmer, ich nehme eine halbe Stunde Zeit für dich und das verplüffende ist dann wenn man den trifft um neunzehn Uhr.
00:11:40: Dann hat sich der Gegenstand der Sorge oft erledigt und vor allen Dingen erst gehört worden.
00:11:46: Er wird stiller und diese Stille die in uns herrscht Das is ja auch der ursprüngliche Zustand.
00:11:52: also Wenn wir an Kinder denken Man muss nur mal so ein kleines Kind beobachten Und es macht mal ein etwas traurigeres Gesicht.
00:12:00: Wie schnell ist da wieder ein Lächeln, wie schnell ist der wieder?
00:12:04: Unbeschwertheit Fröhlichkeit?
00:12:06: Also ich bin sehr zuversichtlich dass in jedem von uns diese Unbeschwertheit angelegt ist und die wird dann wie so einen Himmel der Blau ist.
00:12:14: Manchmal von so einer Wolke die sich vor die Sonne schiebt eingetrübt.
00:12:19: aber es ist halt nur eine Wolke Und das sagen ja die Buddhisten Alles vergeht Die Wolke zieht weiter und dieses Bewusstsein zu haben dass alles vergeht, nicht nur das Wenigerschöne sondern auch das Schöne.
00:12:35: Das kann auch sehr, sehr entspannt sein.
00:12:40: Ja genau!
00:12:42: Das ist ein sehr schönes Bild mit dem Kind.
00:12:44: da habe ich auch noch so nicht drüber nachgedacht im wahrsten Sinne des Wortes weil ich hab' auch noch keinen dreijährigen oder vierjährigen gesehen der sofort sich hingrübelt und sich Sorgen darüber macht was wohl in einer Woche in einem Monat, in einem Jahr, in fünfundzwanzig Jahren ist.
00:13:01: Das ist doch erstaunlich!
00:13:03: Was glauben Sie, wann sich das entwickelt?
00:13:06: Ich glaube es passiert so langsam wenn ein Kind jetzt aus der Kleinkindphase, in die etwas größere Kindphase reinkommt und es hört die ganzen Anforderungen von außen.
00:13:17: Denn wir als Kinder konnten ja den Erwachsenen meist den Eltern nie gerecht werden.
00:13:23: Wir sollten nicht in die Hose machen, wir haben es dann immer noch gemacht.
00:13:27: Wir sollten still sitzen und wir waren halt sehr hippelig!
00:13:30: Wir sollten Hausaufgaben machen aber wir wollten lieber rausgehen zum Spielen.
00:13:35: Wir sollte brave Kinder sein, dann waren wir halt doch irgendwann frech und da entstand das Gefühl so wie ich bin ist es nicht in Ordnung.
00:13:46: Ich muss mich anstrengen, ich muss anders sein.
00:13:49: Ich muss anderen Menschen gerecht werden.
00:13:52: Und wenn wir diese Stimme von außen lange gehört haben, jahrelang prägende Jahre unserer Kindheit.
00:13:59: Dann ist dieses Tonband gespeichert in unserem Kopf und das ist ja die Ursorge schlechthin dass ich den Anforderungen die die Welt an mich stellt oder die andere Menschen an mich stellen oder die Ich selber an mich stelle auch ganz wichtig Stichwort Perfektionismus Dass sich diesen Anforderung nicht gerecht werde Und wenn man sich dessen bewusst ist, wie Sie es gerade so schön gesagt haben.
00:14:22: Dass man eigentlich im Kern seines Wesens in der Quelle des Wassers.
00:14:28: da ist das Wasser rein und wir müssen eigentlich gar nichts lernen um sorgenloser zu werden.
00:14:33: nicht sorgloser Sorglos sollten wir gar nicht sein.
00:14:36: Das wäre ein Zustand der gefährlich ist.
00:14:38: dann könnten wir unter Autos laufen.
00:14:40: aber sorgenlosern zu werden das ist sehr wichtig und da müssen wir uns einfach nur auf das besinnen Was schon da ist, wir müssen nichts Neues kreieren.
00:14:50: Wir können das alle aktivieren indem wir in diesem Modus wechseln, bewusst wechselen.
00:14:57: Gab es einen Moment in Ihrem Leben, in dem Ihnen klar geworden ist dass das ganze Zeug im Kopf gar nicht Realität ist und Sie Einfluss drauf haben?
00:15:08: Ja den Moment gab es, es gab einige Momente.
00:15:11: aber ich habe eines Tages als ich nach Hamburg kam Da war ich relativ jung.
00:15:17: Ich wurde Journalist, komme eigentlich aus dem Schwarzwald und ich kam dann nach Hamburg.
00:15:21: Und ich habe mir im Vorfeld Riesensorgen gemacht, kleines Voluntärsgehalt.
00:15:26: Ich würde Journalist.
00:15:28: wie soll ich in Hamburg eine Wohnung bezahlen?
00:15:31: Dann hatte ich das Glück dass sich im Gartenhäuschen unseres Verlegers wohnen durfte relativ günstig also.
00:15:37: erstes Problem war gelöst aber dieses Häuschen befand sich auf einer der lautesten Kreuzungen Hamburgs Grenze direkt daran Wenn LKWs vorbeifuhren, dann klapperten in meinem Schrank die Tasten und die Gläser.
00:15:49: Also nächste Sorge war Menschen's Kinder.
00:15:52: diese Kreuzung macht dich krank.
00:15:54: Dann habe ich eine neue Wohnung gefunden etwas abseits von Hamburg.
00:15:58: musste dir beeinrichten sehr teuer.
00:16:00: Ich hatte relativ wenig gehalten natürlich.
00:16:03: also nächste sorge war wie finanzierst du das?
00:16:06: Da wurde mir dann irgendwann bewusst wenn eine Sorge gelöst ist tritt eine andere Sorge an ihre Stelle und so ging das immer weiter.
00:16:17: Und wenn man das einmal realisiert hat, ich produziere diese Sorgen selbst und es ist für meinen Geist auch ein gewisses Spiel, Sorgen lösen zu wollen dann kann man das natürlich mit einem gewissen Schmunzeln aus der Ferne betrachten.
00:16:32: und man muss sich ja mal bewusst machen fast alle Spiele die wir Menschen lieben, die bestehen nur aus einem einzigen Kern Kann sich jetzt auch mal jeder fragen, der zuhört.
00:16:43: Nämlich aus dem Kern dass wir Probleme lösen.
00:16:46: Also ich war früher Fußballspieler und habe auch eine Mannschaft trainiert später.
00:16:50: Fußball besteht darin das man das Problem löst Dass eine andere Mannschaft das Tor verteidigt Und man kann den Ball nicht einfach reinschießen Wenn das Tor leer wäre dann wär Fußball ein Spiel Das keinen Menschen interessieren würde.
00:17:04: Und das ist der Grund, dass unser Geist also immer wieder Herausforderungen produziert die wir als Sorgen wahrnehmen.
00:17:12: Wir können jedes Mal entscheiden erstens wie nämlich den Hinweis meines Geistes war und zweitens möchte ich das Spiel mitspielen!
00:17:21: Da habe ich halt öfter jetzt in dem letzten Jahrzehnten es geschafft zu sagen vielen Dank für die Einladung.
00:17:28: aber an diesem Spiel bin nicht interessiert denn da haben sie gerade sehr schön herausgearbeitet.
00:17:34: Wenn wir in der Gegenwart sind, in dieser Sekunde jetzt wie sollte ich Sorgen haben?
00:17:40: Wir führen ein Gespräch.
00:17:42: Ich bin vertieft in dieses Gespräch, vertiefte meine Gedanken und alles was nach diesem Gespräch sein wird ist noch nicht da.
00:17:50: Und alles was vor diesem Gesprächen war das ist schon vergangen.
00:17:54: also sobald wir in die Gegenwart reingehen sind die Sorgen zwangsläufig nicht mehr da.
00:18:02: Das ist der Grund warum auch die großen spirituellen Lehrer.
00:18:06: Also ich meine, dass was sie bewegt, was mich bewegt und was viele Menschen bewegen, die diesen Podcast hören, das quält die Menschheit ja nicht erst seit zehn Jahren oder seit der Pandemie sondern große Meister beschäftigen sich seit Tausenden von Jahren damit.
00:18:22: Sie sind ja auch ein großer Fan der Stoiker.
00:18:26: Das darf man sich finde ich immer wieder in Erinnerung rufen, dass das kein Phänomen der Zeit ist, in der wir leben, dass sich darum das Mensch sein dreht.
00:18:37: Und ich habe mir oft die Frage gestellt, also wenn Sie Lust haben darüber ein bisschen zu philosophieren ob diese viel zitierte Hölle nicht im Kopf beginnt?
00:18:46: Also ob es nicht einen Zustand ist in dem wir landen könnten wenn wir voller Sünde gelebt haben.
00:18:51: und dann landen wir am Ende in der Hölle.
00:18:53: sondern ich denke schon manchmal Hölle kann schon auch im Kopf entstehen.
00:18:58: Jean-Paul Sartre hat ja geschrieben Die Hölle das sind immer die anderen Aber in den anderen, da sehen wir uns ja gespiegelt.
00:19:06: Es ist eine Projektion!
00:19:08: Also das meiste was wir in der Welt sehen... Das sind wir selber und ich spitze das zu.
00:19:14: Ich glaube auch in diesem Buch aber generell wenn ich mit Klienten spreche, ich sage sehr oft Wir sind natürlich nicht in der welt Quatsch, keiner von uns ist in derwelt.
00:19:25: Die Welt die es in uns Wir machen diese Welt und alles was es gibt, der Himmel die Hölle das Gute das Böse das ewige das Vergängliche.
00:19:36: Das ist einzig und allein in unserem Geist.
00:19:40: aber diese Aussage die ich jetzt mal so lapida mache dieser Aussage bedeutet natürlich auch wir sind verantwortlich nicht nur für das gute in unserem Leben für das Leichte für das Gelingende sondern wir tragen halt auch die Verantwortung für die Gedanken mit denen wir uns selber quälen, denn wir entscheiden uns dafür.
00:20:02: In meinem Buch da habe ich den Vergleich drin Wir hätten die Chance zwei Radiosender zu hören.
00:20:08: Also kann sich jeder vorstellen der zuhört.
00:20:11: man ist also vorn im Radiogerät oder am Handy.
00:20:14: Man kann jetzt entweder einen Sender auswählen Der sehr gute Unterhaltung bringt etwas sehr spannendes Oder man drückt einen Sänger der den ganzen Tag nur nölt und jammert, die Welt als ganz schwarzes tiefes Loch darstellt.
00:20:31: Es würde keiner von uns – vermute ich jetzt einfach mal – es würde keiner diesen sehr, sehr düsteren Sender wählen?
00:20:39: Jetzt ist natürlich die Frage, warum tun wir das oft in unserem eigenen Kopf?
00:20:45: Und meine Antwort darauf… Ganz klar!
00:20:48: Wir sind uns dessen nicht bewusst.
00:20:51: Keiner sagt doch, ich möchte heute mal drüber nachdenken dass ich schwer krank werde und elendig verende.
00:20:57: Und im Alter kein Geld mehr habe.
00:20:59: Das machen wir nicht bewusst Sondern diese Gedanken.
00:21:02: die schleichen sich einfach in unseren Kopf rein.
00:21:05: Wir bemerken sie nicht Aber was wir bemerkens ist Ich hab jetzt auf einmal richtig schlechte Laune.
00:21:12: Mir geht's nicht gut Ich bin gereizt Ich fahre an andern an Und immer wenn wir so etwas beobachten Es ist wichtig festzustellen Welcher Gedanke geht dem vorweg?
00:21:23: Bevor das Gefühl kommt, ist so gut wie immer ein Gedanken da und dieser Gedankel ist alles was uns besorgt.
00:21:31: Und wenn wir diesen Gedanken verändern können wir natürlich auch die Sorge verändern und oft aus dem Schatten der Sorge raustreten.
00:21:41: Jetzt haben sie nicht nur über vierzig Bücher geschrieben und diesen gigantischen YouTube-Kanal, das ist ja auch nicht ihr Einziger.
00:21:47: Sie haben ja mehrere YouTube Kanäle aber sie arbeiten und haben irre viel in den letzten Jahren eins zu eins mit Menschen gearbeitet.
00:21:55: Was ist Ihre Beobachtung?
00:21:57: Wovor fürchten sich die meisten Menschen am allermeisten?
00:22:02: Also letztlich ist es eine Sorge vor Verlust!
00:22:05: Der Verluster kann sein der Verluste des Arbeitsplatzes.
00:22:08: Das kann sein, der Verluß der Beziehungen der man gerade.
00:22:12: Das kann sein der Verlust des Wohlstandes, den man gerade hat.
00:22:16: Das ist natürlich auch der Verluß der Gesundheit.
00:22:18: und letztlich am Ende geht es um den Verluste des Lebens.
00:22:22: Also ich glaube diese kleine Angst vor dem Verluster Arbeitsplatz ist ja nur ein Symbol für das dass wir aus dieser Welt gehen müssen ohne dass man uns vorher fragt ob wir das wollen Und insofern ist das eine Vorbereitung darauf Dass wir endlich sind.
00:22:40: Aber die Stoiker, die sagen etwas ganz Interessantes.
00:22:44: Die sagen den Tod, dem brauchst du überhaupt nicht zu fürchten Denn solange du da bist ist der Tod nicht da und wenn der Tod eines Tages da ist dann bist du nicht mehr da.
00:22:56: Und das zu verstehen und zu leben und somit auch furchtlos zu werden in gewisser Weise Das ist eine riesen Herausforderung vor der wir alle stehen.
00:23:07: Aber ich glaube man wächst sehr, wenn man jetzt auch ihren Podcast, den ich übrigens auch sehr mag.
00:23:12: Wenn man diesen Podcast hört ja sehr gut gemacht finde ich und wenn man Podcasts hört... Ich mache hier auch einen.
00:23:18: Sie sagten gerade dass sich vieles mache.
00:23:20: ich mach auf dem Podcast frag Martin.
00:23:22: da können wir Menschen drei Fragen stellen.
00:23:25: also jeder stellt eine Frage nicht behandle dann drei Fälle.
00:23:28: Und da merke ich halt auch das.
00:23:30: Sorgen ein wesentliches Thema sind von Menschen An der Oberfläche vielleicht auch, wie denken andere über mich.
00:23:36: Aber letztlich es geht darum wir sind sterblich Wir werden diese Erde verlassen.
00:23:41: aber jetzt im Moment da einige diesen Podcast hören und wir sprechen miteinander Jetzt im moment gehts uns gut wenn wir uns auf dieses Gegenwort konzentrieren uns in dieser gegenworte verankern was man ja auch durch das atmen bewusstes Atmen tun kann.
00:23:58: Das beruhigt den Körper, das fährt runter.
00:24:01: Dann haben diese Sorgen einen sehr geringen Einfluss und dann können wir auf das was kommt beherzugehen – auf das kleine genauso wie auf das größere.
00:24:12: Es gibt einen ganz süßen Comic mit Snoopy und Charlie Brown die nebeneinander auf dem Bootssteg sitzen.
00:24:19: an Charlie Brown der ja auch ein Overthinker ist tatsächlich angelehnt an seinen kreativen Vater Charles M. Schulz, Charlie Brown sagt zu Snoopy eines Tages werden wir es sterben und Snoopy antwortet ihm aber in allen anderen Tagen nicht.
00:24:38: Ja das ist genial und genauso ist es ja auch mit den Sorgen.
00:24:42: also sie haben mich gerade angesprochen auf Beratungen und meine Standardfrage.
00:24:47: wenn mir jemand sagt was in seinem Leben nicht gut läuft ist einfach die Jetzt haben Sie Ihre Taschenlampe.
00:24:54: Stellen Sie sich das vor, es ist ein großer Raum in dem sie sind.
00:24:57: Es ist dunkel!
00:24:58: Sie haben ihre Taschenlampen auf einen Punkt gelenkt wo jetzt gerade diese Sorge ist.
00:25:04: was gibt es denn zur gleichen Zeit im gleichen Raum?
00:25:07: Was schön ist, was beglückend ist...was gut läuft und das ist immer so.
00:25:12: wenn man dann mal hinschaut dann findet man so viele Dinge die in Ordnung sind.
00:25:18: klar ich breche mir jetzt ein Bein.
00:25:20: Das besorgt mich, ich habe ein gebrochenes Bein.
00:25:22: Ich bin behindert und kann nicht mehr richtig gehen.
00:25:25: Aber sobald ich mir dann meinen Körper anschaue... ...ich kann noch wunderbar atmen!
00:25:30: Mein Herz, das schlägt prima die Verdauung funktioniert.
00:25:34: Ich kann mit den Händen was greifen, ich kann ganz viele Dinge machen.
00:25:37: und jetzt ist die Frage will ich mich wirklich auf diesen Mangel konzentrieren?
00:25:42: Und mir damit eben auch mein Gefühl, mein Leben verderben?
00:25:47: Oder schaue ich halt auf das, was noch gut ist.
00:25:50: Und das Interessante ist... Das, was ich anschaue im Leben,... ...das Positive, dass ich anschaube im Leben, das verstärke ich damit ja!
00:25:59: Ich mache es deutlich an der Beziehung.
00:26:01: Es gibt Punkte über die ich mich streite mit meinem Partner oder meiner Partnerin und wenn ich mich auf diese Punkte fixiere, wenn ich die Taschenlampe da drauf richte, dann ist es so, dass diese Punkte immer mehr Bedeutung erlangen und so eine Beziehungen auch wirklich in den Abgrund ziehen können.
00:26:17: Oder ich schaue halt, was ist denn gut?
00:26:20: Was ist harmonisch.
00:26:21: Was läuft prima und wenn ich mich darauf konzentriere dann verstärke ich das Gute.
00:26:27: Man kann sich das so vorstellen.
00:26:28: also wenn sich etwas in einem Raum ausdehnt Wenn sich das für mich gute ausdehnend hat das andere immer weniger Platz Und insofern habe ich jedes mal die Entscheidung worauf Ich meine Konzentration richte.
00:26:42: Und ich finde, wenn ich das ergänzen darf Herr Werle ein ganz wichtigen Aspekt.
00:26:46: Das hat nicht nur Auswirkungen auf uns jetzt an diesen Beziehungs Beispiel sondern es hat auch Auswirkung auf den anderen.
00:26:53: Ich werde da gleich ganz traurig wenn sie das erzählen weil ich mich daran erinnere dass sich so mit Ende zwanzig in einer Beziehung war und da auch noch immer den Fokus auf das in der Beziehungen gerichtet habe was nach meiner Meinung nicht so lief wie ich mir das vorgestellt habe und ich weiß dass mein damaliger Freund irgendwann wirklich am Boden zerstört vor mir steht und die Welt nicht mehr versteht und sagt, du schaust immer nur auf das Schlechte.
00:27:20: Du siehst überhaupt nicht die schönen
00:27:22: Dinge.".
00:27:23: Und es macht mich bis heute betroffen wenn ich an diese Situation denke weil ich weiß dass er recht hatte Was ich erst im Laufe der letzten Jahre verstanden habe, dass wenn wir unsere Aufmerksamkeit jetzt zum Beispiel innerhalb eines Beziehungskontextes immer auf das legen auch in Partnerin oder in der Beziehungen als Projekt was nicht funktioniert schwächen wir auch den anderen.
00:27:49: Also das macht nicht nur etwas mit uns und unserem Bild der Bezierung sondern wir signalisieren dem anderen ja eigentlich vierundzwanzig sieben das so wie er ist ist er nicht in Ordnung Und das ist ja schrecklich.
00:28:00: Ganz, ganz wichtiger Punkt und finde ich auch toll dass Sie dieses persönliche Beispiel einbringen denn viele Menschen die suchen immer die Schuld beim anderen und sagen auch nachträglich Ich habe alles richtig gemacht aber du, die Hölle sind immer die Anderen kann man noch mal Saat recitieren.
00:28:16: Das ist genau so wie sie es beschreiben.
00:28:19: So erlebe ich das auch.
00:28:20: Also in jedem Menschen da sind positive Anteile Da ist etwas was faszinierend und einmalig Also ich mache mir das oft bewusst, jeder Mensch der vor mir steht.
00:28:31: Der ist ein Unikat!
00:28:33: Den hat es so in der Geschichte der Menschheit noch nie gegeben.
00:28:36: Noch keiner hat ausgesehen wie er, noch keiner hat gedacht wie er.
00:28:40: Keiner war so wie er und Ich kann mich jetzt natürlich Aspekte aussuchen seiner Persönlichkeit die ich nicht mag.
00:28:47: Und wenn ich auf diese Aspechte eingehe und wenn ich darauf rumhacke hacken bedeutet ich mach den immer kleiner.
00:28:54: Wenn ich auf das positive eingehe was mir gefällt Dann mache ich diesen Menschen größer und dann lasse ich ihn wachsen.
00:29:01: Und das gilt in jeder Art von Beziehung, ob man jetzt ein Kind erzieht oder ob man Menschen führt oder ob es in einer Paarbeziehung ist.
00:29:10: Es liegt immer an mir welche Anteile des anderen Raum einnehmen.
00:29:16: Das bedeutet aber auch wenn man es zu Ende denkt dass dieses Muster der andere böse und ich bin gut Der andere macht das falsch und ich mache es richtig.
00:29:26: Dieses Muster ist sehr einfach, da sehen wir wie Staaten miteinander umgehen, da sind wir in Beziehungen aber letztlich es sind systemische Wechselwirkungen und ich habe immer ein Anteil welche Seite mir der Andere zeigt.
00:29:40: und wenn ich mit jemandem eine Beziehung eingehe dann muss ja grundsätzlich eine hohe Bindung da sein, dann muss sich den Grundsätzlich mögen dann ist es ein Mensch, der mit mir korrespondiert und wenn dann in dieser Beziehung etwas schief geht.
00:29:56: Dann kann ich mich immer nur fragen was ist mein eigener Anteil daran?
00:30:01: Und das ist ja auch etwas, was die Stoiker sagen, was ich auch in meinem Buch mehrfach betone oder auch Beispiele dafür gebe Wir sollten uns immer auf das konzentrieren Was wir selber verändern können.
00:30:15: Ich kann niemals einen anderen Menschen verändern indem ich sage Du bist nicht so, wie ich dich gerne hätte.
00:30:22: Sei so und so!
00:30:24: Aber ich kann immer... Und das ist das Stärkste was wir haben.
00:30:28: Ich kann immer ein eigenes Vorbild sein.
00:30:31: Also konkretes Beispiel Meine Partnerin die hört mir wenn ich von der Arbeit komme nie richtig zu Ist beschäftigt mit anderen Dingen und ich sage dann hör mir doch mal zu Verdammt nochmal jetzt komm' ich von ... Das kann ich machen?
00:30:44: Ich treib sie immer mehr in die Defensive und wir streiten uns dann.
00:30:48: Oder ich selber, wenn sie nach Hause kommt... Ich selbst interessiere mich.
00:30:53: Ich höre zu!
00:30:54: Ich öffne mich bin ganz da und die Wahrscheinlichkeit dass ich sie durch dieses positive Beispiel ohne das sich die Absicht hätte dazu bringe Dass sie besser zuhört, dass sie mir entgegenkommt ist unglaublich groß.
00:31:08: Also immer wenn uns am anderen etwas nicht gefällt Ist die Frage fällig Wie verhalte ich mich in diesem Punkt?
00:31:14: Und sollten auch mal alle dran denken, die Kinder haben.
00:31:17: Die viel am Handy sind, höre ich oft von Eltern und Kind den ganzen Tag am Handy.
00:31:21: aber wenn ich halt solche Menschen in der Beratung habe ist das erste was sie nach der beratung fünf Sekunden nachdem Sie mir auf Wiedersehen gesagt haben in der Hand nehmen ist das Handy und dann weiß sich halt woher es kommt.
00:31:33: und das ist Selbstreflektion.
00:31:35: die bringt uns weiter und so können wir auch andere Menschen wachsen lassen indem wir Vorbilder sind.
00:31:41: Halleluja Ich habe schon erwähnt, dass ich durch Ihr Buch viele tolle neue Persönlichkeitsanteile kennengelernt habe.
00:31:49: Den negativen Fantasten finde ich wirklich großartig weil den kenne ich natürlich auch!
00:31:54: Bitte erläutern Sie die Charakteristik unseres negativer Fantassten.
00:31:58: Ja der negative Fantast das ist derjenige der sich immer das schlimmste ausmalt der immer davon ausgeht Dass der Katastrophenfall eintritt dass wir zum Beispiel schwer krank werden nicht mehr auf die Beine kommen dann natürlich wirtschaftlich den Bach runtergehen und von unserem Partner verlassen werden.
00:32:17: Also das ist sozusagen, dass der negative Anteil im Kopf, der sich selbstständig macht, der weit über's Ziel hinaus schießt und der die ganze Welt rabenschwarz anpinselt... Und ich glaube jeder von uns kennt das!
00:32:31: Man muss zum Flughafen, man hat eine wichtige Reise und dann meldet sich im Kopf eine Stimme, die sagt Heute garantiert es so dichter Verkehr.
00:32:40: Du wirst nicht pünktlich sein, der Flieger ist weg und dann verpasst du ein Teil deines Urlaubs musst noch mal einen Fliegabuch in der ... Total überflüssige Sorgen die nichts bringen!
00:32:52: Und in dem Moment ist es halt wichtig mit diesem negativen Fantasten ins Gespräch zu kommen und zu sagen hey ich habe jetzt gehört du bist in Sorge dass wir unser Flugzeug verpassen Und weißt du was?
00:33:05: Ich werde die Bahn nehmen und nicht das Auto, und ich fahre eine Dreiviertelstunde vorher einverstanden.
00:33:11: Na dann hat man ihn sozusagen ins Boot geholt.
00:33:14: Vielleicht ist es ja ein wichtiger Hinweis weil wirklich einen Stau gewesen wäre und man hätte den Flughafen nicht erreicht.
00:33:21: also insofern auch dieser negative Fantast hat eine wichtige Aufgabe.
00:33:27: Ich mag dem Begriff Fantast so.
00:33:29: wollen Sie ein Beispiel aus meinem Leben haben?
00:33:31: Sehr gerne erzählen sie!
00:33:32: Das finde Wirklich exemplarisch für diesen negativen Fantasten.
00:33:38: Ich mag das Wort Phantasie daran, weil uns eben oft nicht klar ist was wir vor uns hin fantasieren und es für die Realität halten.
00:33:47: und das extreemste Beispiel ich glaube ich habe das im Podcast schon mal erzählt dass noch gar nicht so lange her.
00:33:51: Ich hab ein Hund und lebe auf dem Land Und geh mit dem Hund spazieren und habt den Hund an der Leine und rechts von mir im Feld ist so einen Jäger Hochstand Und mein negativer Fantastif, wie sie ihn nennen, sagt.
00:34:08: Da sitzt bestimmt ein Schafschütze auf dem Hochstand und der knallt jetzt den Hund ab während du den an der Leine
00:34:15: hast.".
00:34:18: Und durch jahrelanges Training genauso wie Sie – also bei mir ist das auch nicht über Nacht gekommen – muss ich in solchen Momenten wirklich kurz auflachen?
00:34:28: Und sage dann laut, dass es ja ein interessanter Gedanke
00:34:32: ist!
00:34:32: Sehr schön
00:34:35: Das hätte so eine Fahrt aufgenommen und hätte sich so real angefühlt, dass ich da wahrscheinlich nicht mehr spazieren gegangen wäre.
00:34:43: Ja das ist ja bei vielen Menschen so, dass die aufgrund von negativen Fantasien wichtige Schritte auch in ihrem Leben nicht gehen... Also ich habe immer wieder Klienten zum Beispiel, die würden sich liebend gern auf eine Führungsposition bewerben Frauen noch mehr als Männer in diesem Beispiel.
00:35:02: Und die sagen dann, wenn ich mich da bewerbe, die werden mich auslachen!
00:35:07: Die werden sofort merken, ich bin keine Führungspersönlichkeit und dann gehe ich daraus und kriege einen richtigen Knick und darum tue ich es nicht.
00:35:15: Das heißt wie Sie jetzt Ihre Spazierroute niemehr gegangen wären, wenn sie dem Gedanken geglaubt hätten?
00:35:21: So gibt es Menschen zum Beispiel, die machen einen wichtigen Schritt im Beruf.
00:35:27: Es gibt Menschen, die gehen nicht in Beziehungen rein.
00:35:29: Entweder weil sie wirklich mal eine negative Erfahrung gemacht haben oder weil sie sich das einfach nur ausmalen was alles passieren könnte dass der Partner den Sie noch gar nicht haben sie fürchterlich betrügen wird ihr Herz in Stücke reisen wird.
00:35:44: danach sind sie frags und aufgrund dieser Fantasie die nur eine Phantasie ist nutzen sie dann die Option ein glückliches Leben zu führen, zu leben.
00:35:55: sie nutzen diese Option nicht.
00:35:58: Und das ist halt auch der Grund warum ich dieses Buch Wer wärst du ohne deine Sorgen?
00:36:02: geschrieben habe?
00:36:03: Weil ich gemerkt habe wie sehr wir uns selber im Weg stehen.
00:36:09: und wenn es gelingt was Sie gerade so schön beschrieben haben Wenn es gelinkt Distanz zu den eigenen Gedanken einzunehmen Da kann man ja wirklich oft über sich selber lachen und sagen, sag mal das denkst du jetzt wirklich?
00:36:22: Also ich habe ein Beispiel in meinem Buch.
00:36:24: Das ist mir passiert.
00:36:27: Ja zwar letztes Jahr Anfang letzten Jahres da war ich auf der A-Aufwache mit meinem Auto unterwegs Richtung Wecklenburg Und auf einmal dampft es aus meinem Aus meinem Motorraum raus schwarzer Rauch und zufällig ist gerade auf der rechten Seite einen Parkplatz.
00:36:43: mein auto nimmt doch kein Gas mehr.
00:36:45: Ich rolle also auf diesen Parkplatz, springe aus diesem Auto raus und merke dieses Fahrzeug das beginnt zu brennen.
00:36:51: Ich schnappe also noch meine Laptop-Tasche die mir das wichtigste ist, rette die und stehe dann vor meinem immer mehr qualmenden Auto Und dann springt ein LKW-Fahrer der die Szene beobachtet hat und er dort parkt aus seinem Lkw mit dem Feuerlöscher kommt.
00:37:06: er sagt ich soll den Motor aufmachen?
00:37:08: Ich sag mal da gehe ich nicht mehr rein!
00:37:10: Da ist ja schon Qualmen drin.
00:37:11: Er totes Mutig, öffnet die Tür.
00:37:14: Macht den Motor und macht die Motorhaube hoch, löscht das Ganze.
00:37:18: Dann brennt es nochmal, dann löszt das noch mal.
00:37:20: also Auto niedergebrannt auf der A-Vierundzwanzig.
00:37:24: Ich bin Vollkasko versichert.
00:37:26: ich reiche also diesen Fall bei meiner Versicherung ein.
00:37:29: Auto wird abgeschleppt.
00:37:31: Ja mein sich hätte mein Geld bekommen!
00:37:33: Ich erreichte bei der Versicherung kaum jemanden Wenn ich jemanden dran hatte, ja der Fall wird geprüft.
00:37:38: Der Gutachter ist unterwegs.
00:37:40: Das zog sich hin über drei vier Monate und ich fing dann an zu überlegen und sage sag einmal denken die vielleicht du hast das Fahrzeug selbst in Brand gesteckt dass du ein Versicherungsbetruger bist.
00:37:55: sind die dir vielleicht schon auf den schlichen oder meinen dir auf den Schlichen zu sein?
00:38:00: Hast Du da nicht neulich jemandem gesehen hinter Dir im Rückspiegel?
00:38:03: Also da fing ich auch an, mir so richtig absurde Gedanken zu machen.
00:38:08: Und dann habe ich mich ertappt und gesagt Martin du hast ja alle Tasten im Schrank!
00:38:13: Du hast das wunderbar gemacht, du hast es bei deiner Versicherung eingereicht, du hasst es mit einem Bericht beschrieben und alles was hier passiert, passiert in deinem Kopf.
00:38:23: aber die halten dich im Moment zum Nachen weil sie solange warten und jetzt wirst du eine Maßnahme ergreifen?
00:38:30: Dann hab' ich an die Bar finden die Bundesanstalt für Banken und Versicherungen geschrieben, habe diesen Fall geschildert.
00:38:39: Dann dauerte es noch ein bis zwei Wochen und sie haben den Schaden beglichen.
00:38:43: Also insofern war diese übersteigerte Fantasie, das war auch ein wichtiger Hinweisgeber, dass ich jetzt wirklich einen anderen Schritt gehen muss.
00:38:52: Dadurch hat es dann geklappt und ich hatte diesen Fall von meinem belasteten Kopf befreit Und
00:39:01: das ist ja auch nochmal ein richtig guter Nebentipp, den Sie da gerade platziert haben.
00:39:05: Weil mit Versicherungen... Also ich habe mich jetzt auch echt lange rumgeärgert wegen der Reise-Rücktrittskostenversicherung.
00:39:12: Mit Versicherung hat man hier und da mal noch ein bisschen Probleme ne?
00:39:16: Die haben ja eine Engelsgeduld wenn es nicht um das Eintreiben der Beiträge angeht aber auch um das Auszahlen.
00:39:22: Ja, das ist ein... also was ich da erlebt habe.
00:39:25: Ich hab dann ja auch angefangen bisschen zu recherchieren weil ich dachte, ich werde meine Versicherung sobald der Schaden reguliert ist wechseln sich sie.
00:39:32: und dann fing ich an zu recherchen welche Versicherung denn besser ist als meine Und ich hab festgestellt Das passiert ganz systematisch dass Zahlungen verzögert werden Kunden hingehalten werden und das is natürlich wirklich einen Einfalltour für Sorgen wenn man einen Versicherungsfall hat aber Sobald man sich besinnt, welche Macht man hat über die BAFIN, über diese Aufsichtsbehörde.
00:39:56: Sobalt dieser Gedanke kommt kann man diesen Versicherungen richtig Druck machen und das ist dann halt auch oft etwas wozu unsere Sorgen beitragen dass wir solche Schritte gehen und vielleicht auch ein Schritt weitergehen als wir es ohne die Sorge getan hätten denn ohne die sorge würde ich wahrscheinlich heute noch auf die Zahlung warten.
00:40:17: Das ist der Unterschied zwischen Hingabe und Aufgabe.
00:40:20: Ja, schön gesagt.
00:40:23: Was mir an Ihrem Buch total gut gefällt ist es wirklich voller sehr alltagsnah und sehr hilfreicher kleiner Übungen zum Reflektieren, zum Aufschreiben sich selber wie Sie gerade gesagt haben ertappen also sich selbst besser kennenlernen, sich selber auf die Schläche kommen was eigentlich los zwischen meinen Öhrchen Und was ich wirklich großartig finde, das zitiere ich jetzt mal.
00:40:47: In welcher Tonlage sprechen Ihre Sorgen zu Ihnen?
00:40:51: Was verändert sich wenn Sie sich vorstellen dass ihre Sorgen fröhlich singen?
00:40:57: Das finde ich phänomenal denn das verändert alles!
00:41:00: Ja natürlich der Ton den wir da hören macht im wahrsten Sinne die Musik und wenn nicht mir einfach nur submodialitäten nennt man das in der Beratung.
00:41:09: Wenn ich diese Submodalitäten verändere Wenn der Ton also nicht mehr der ernste ist, sondern ein fröhlicher, ein leichter völlig anderes Bild oder auch einen sehr guter Tipp.
00:41:20: Wenn man Glaubenssätze hat – negative Glauben-Sätze zum Beispiel ich kann nicht verhandeln oder meine Haare sind hässlich oder sowas in der Art dann muss man einfach nur diesen Satz nehmen, diesen negativen Glaubensaatz und man sage ihn dann dreißig Sekunden mit einer total verfremdeten Stimme Und dann nochmal dreißig Sekunden mit einer anderen und noch mal drei Sekunden.
00:41:44: Also, meine Haare sind hässlich!
00:41:48: Meine Haare ist hässlig!
00:41:53: Man kann sich ja das Stimme aussuchen aber es passiert etwas Wunderbares.
00:41:58: man bringt Distanz zwischen sich und diesen Satz und immer wenn der jetzt einmal im Alltag vielleicht dem Kopf auftauchen sollte Dann nimmt man die nicht mehr ernst, weil mal diese lustige Stimme dazu hört damit verknüpft hat.
00:42:12: Und insofern kann man wirklich schon durch Kleinigkeiten viel erreichen.
00:42:16: und das ist der Grund warum ich in dieses Buch, dass ja relativ umfangreiches knapp vierhundert Seiten habe.
00:42:22: Da hab' ich dann ganz viele kleine Zwischenimpulse reingeschrieben Damit jemand, der sagt Ich möchte einfach nur ein Impuls für den heutigen Tag Das Buch durchblättern kann und dann stößt er halt auf diese kurzen, aus ein oder zwei Sätzen bestehenden Zwischenimpulse.
00:42:38: Und kann sich da was raussuchen, was für ihn gerade passt und was ihn dann halt sofort in der Sekunde in derer es liest und anwendet sofort ein Stück weiterbringt.
00:42:47: Das war so meine Balance beim Schreiben einerseits wissenschaftlich fundiert sein die positive Psychologie zur Geltung kommen lassen interessante Studien aufzeigen Aber andererseits eben auch sehr praxisnah sein und am Ende nochmal ein großes Trainingslager bieten mit Übungen.
00:43:05: Wie kann man mit Sorgen umgehen, mit Gröbeln, mit Ängsten?
00:43:09: Und ich freue mich jetzt sehr aufgrund ihrer Rückmeldung auch dass das offenbar gelungen ist.
00:43:13: denn beim Schreiben.
00:43:15: Das darf ich auch verraten da habe ich mir immer wieder Sorgen gemacht wirst du dem Thema gerecht aber habt dann meine eigenen Techniken beim schreiben anwenden können und bin jetzt auch mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
00:43:27: Ja, also wie gesagt.
00:43:29: Es ist ein Vergnügen es zu lesen und ich finde das wirklich sehr hilfreich.
00:43:34: eben mir fehlt es manchmal ein bisschen in der spirituellen Sicht.
00:43:40: Sie sind ja auch ein total spiritueller Mensch.
00:43:41: Also ich finde dieser Begriff Karriere Coach wird ihnen gar nicht gerecht weil sie so einen so einen Multitalent sind und die auch so unendlich viele Interessensgebiete selber haben, also sie scheinen ja einfach ein per se unglaublichen neugieriger Mensch zu sein.
00:43:57: Und was mir manchmal in der spirituellen... man ist gar nicht die psychospituelle Szene sondern in der spiritualen Arbeit, also egal lauzee oder die buddhisten oder eka tolle... Manchmal fehlt mir so ein bisschen diese Alltagstauglichkeit oder die richtige Sprache die uns vermittelt, wie das gemeint ist.
00:44:16: Du bist nicht deine Gedanken oder du musst nicht alles glauben was du denkst und ich finde dass haben sie einfach wunderbar abgezeichnet.
00:44:26: also da fühlt man sich sehr verstanden und das ist ein komplexes Thema zu dem er auch erst mal einen Zugang finden muss.
00:44:33: es ist ja gar nicht so leicht.
00:44:35: Das freut mich sehr Frau Kleffern.
00:44:37: mir geht es genauso spirituelle Lehrerschreiben.
00:44:42: Ich finde das von dem Grundgedanken her immer sehr, sehr richtig.
00:44:46: aber die Frage ist natürlich wie übertrage ich das in mein eigenes Leben?
00:44:52: und für mich war es jetzt ganz entscheidend in diesem Buch dass sich bei jeder Technik Beispiele gebe.
00:44:57: Dass also jemand der es liest nachvollziehen kann.
00:45:01: wenn ich das anwende dann kann ich das tun indem ich dies und dies Wirklich konkrete Hilfestellung, die ist sehr wichtig.
00:45:12: Aber das kommt auch daher, dass ich ja Menschen berate – das mache jetzt seit twenty-fünf Jahren und ich weiß halt genau was in der Beratung Menschen weiterbringt.
00:45:23: Die kommen dann zum nächsten Termin und ich frage nach wie es gelaufen?
00:45:27: Und dann merke ich okay da ist jemand jetzt einen wesentlichen Schritt weiter gekommen, da hat sich jemand entwickelt oder ich habe auch gemerkt den Anfangsjahren meiner Beratertätigkeit Wenn man nicht konkret genug ist, dann führt es auch dazu dass es keine konkreten Ergebnisse gibt.
00:45:43: Und darum war mir das wichtig, dass ich da auch viele Beispiele von Klienten reingebracht habe wo man genau sehen kann... Da war jemand in einer ähnlichen Situation und er ist dann die Schritte gegangen mit diesem Ergebnis!
00:45:57: Und das ist dann immer das schönste Kompliment für mich, wenn jemand eben ein Buch nicht nur liest und sagt ja hat sich prima gelesen.
00:46:14: Ja!
00:46:15: Das ist schon schön dass ein Buch lebendig geschrieben ist.
00:46:17: auch mein Beruf ich bin ja gelernter Journalist habe auch früher mal einen Reportagepreis gewonnen also ich kann schreiben.
00:46:23: aber das wirklich entscheidende für mich ist die Anwendbarkeit dass Menschen unmittelbar in ihrem Leben meinen Nutzen haben.
00:46:30: und das ist ja auch das Schöne jetzt auch an unserem Gespräch das wir führen dass die zuhören eben nicht nur einem theoretischen Dialog folgen, sondern dass wir beide auch erzählen anhand von Beispielen wie man sich aus den Sorgen lösen kann.
00:46:45: Ja ich würde so gerne eine Geschichte noch weil Sie gerade gesagt haben, sie teilen ja auch viel Persönliches in Ihrem Buch und eine Geschichte finde ich großartig wenn es um das Thema Self-Filling Prophecy angeht.
00:46:58: Joe de Spencer sagt in seiner Arbeit immer, your personality creates your personal reality.
00:47:03: Also deine Persönlichkeit kreiert eine persönliche Realität.
00:47:07: Würden Sie mit uns die Geschichte mit dem Ausweis, mit den verlorenen Teilen noch in diesem Podcast und gleichzeitig Ihre Einschätzung geben was da passiert ist?
00:47:15: Sehr sehr gerne!
00:47:17: Das war Anfang der zweitausender Jahre Da hat ein Freund von mir im Ausland seinen Personalausweis verloren und das war dann alles relativ schwierig.
00:47:25: Er musste zur Botschaft gehen, er musste nachweisen dass er überhaupt derjenige ist, der behauptete zu sein.
00:47:32: Ich habe das gehört Und dann fühl mir mein Onkel Paul ein Der Primus der Familie werle, der war kaufmännischer Geschäftsführer bei einem großen Energiehersteller und der hatte immer wenn er auf Auslandsreise ging eine Kopie seines Personalausweises separat aufbewahrt dabei.
00:47:49: Und ich dachte mir, was für eine wunderbare Idee.
00:47:53: du wirst verhindern dass du deinen Ausweis verlierst oder das es negative Konsequenzen hat indem du dir eine Kopien machst?
00:48:00: Ich also gefahren zum nächsten Supermarkt in York.
00:48:03: im alten Land habe ich damals gelebt.
00:48:05: da stand der Kopierer ein Mark oder ein Euro eingeworfen glaube es gab schon einen Euro eingegworfen kopiert.
00:48:13: nach Hause gefahren mit dieser Kopie und ich war sowas von erleichtert und dachte jetzt hast du dein Problem gelöst.
00:48:19: Und dann am nächsten Tag noch so ein Reflex, denn ich hatte immer wieder als ich diese Sorge hatte den Ausweis zu verlieren geschaut, hast du ihn auch?
00:48:26: Am nächsten Tag schaue ich... Ausweis weg!
00:48:29: Ausweis Weg!
00:48:30: Das gibt's doch nicht!
00:48:30: Wo hab' ich
00:48:31: meinen?!
00:48:31: Ich war in dem Abend noch in der Kneipe und das dacht ich.
00:48:34: wie ist es möglich dass dir jemand den Ausweiß geklaut hat?
00:48:37: Wie ist der Ausweis weggekommen?
00:48:38: Ausweis Weggekommend?
00:48:40: Irgendwann fiel mir ein Martin, du hast hier eine Kopie.
00:48:46: Ich fahr zurück in diesen Supermarkt und tatsächlich habe den Ausweis unterm Kopierer liegen lassen.
00:48:53: Der Filial-Leiter hat ihn mir wieder ausgehandigt.
00:48:56: Was ist passiert?
00:48:58: Meine Erklärung ist folgende ich habe gedacht Du darfst deinen Ausweis nicht verlieren.
00:49:06: Das war mein Leitgedanke.
00:49:07: Darum habe ich ja die Kopie gemacht.
00:49:11: das nimmt keine Verneinungen auf.
00:49:14: Ich habe mich unbewusst, ohne dass mir dessen klar war.
00:49:17: ich hab mich unbewußt darauf programmiert Ausweis verlieren, ausweiß verlieren und in dem ich es vermeiden wollte in eine schwierige Situation oder Ausweis zu kommen, habe ich das erste und einzige Mal in meinem Leben einen Ausweis verloren.
00:49:37: Klassische Geschichte, das können Sie sich schon in der Sage von Oedipus nachlesen.
00:49:42: Der ja versucht hat seinen Vater nicht umzubringen und ihn dann doch umgebracht hat.
00:49:47: Das was wir verhindern wollen mit aller Energie, das führen wir herbei.
00:49:52: Und wenn man das jetzt in positive Gedanken umwandeln kann Also ich möchte nicht dass meine Ehe auseinander bricht dann sieht mein Gehirn, dass keine Verneinungen hört.
00:50:03: Eine Ehe die schön auseinander kracht sondern ich möchte das meine Ehe harmonisch wird.
00:50:08: in dem und dann beschreibe ich was ich möchte ganz konkret und klar.
00:50:13: da lenke ich mich in eine positive Richtung.
00:50:15: aber jeder Gedanke der an unserem Kopf ist erzeugt eine Wirklichkeit der zieht sie nach sich also Unser Körper, unser Handeln das Volk den Gedanken wie so ein Schlitten dem schlitten Hund und wir müssen halt sehr genau ach geben in welche Richtung das Denken läuft.
00:50:35: Und idealerweise dass es eine positive Richtung ist
00:50:40: Ich kann es nur zu hundert Prozent unterschreiben.
00:50:42: Ich erlebe das immer wieder auch in meinem Leben und ich habe mittlerweile gelernt, und das ist mir auch wichtig, dass an dieser Stelle hier an euch meine liebe Community kurz zu ergänzen.
00:50:52: Das bedeutet nicht, dass wenn uns blöde oder sehr schmerzvolle Sachen passieren, dass das immer unsere Schuld ist.
00:50:59: Also es passiert auch einfach manchmal Dinge im Leben und die sind echt nicht cool und scheiße so aber Gleichzeitig sich der Verantwortung bewusst zu werden, dass es nämlich sehr wohl einen Unterschied macht wie wir über die Dinge denken oder an was wir glauben.
00:51:17: Für mich ist das mittlerweile der klassische Aberglaube.
00:51:20: tatsächlich also wenn ich fest davon überzeugt bin, dass etwas Schreckliches passiert Wenn eine Katze von links nach rechts eine schwarze über die Straße läuft dann bin ich ziemlich sicher, dass danach irgendwas passiert was echt überhaupt nicht cool ist
00:51:34: Glaub ich auch sofort, denn die Gedanken leiten ja das Handeln und schwarze Katze läuft über den Weg.
00:51:41: Ich denke verdammt heute passiert was Blödes.
00:51:43: vielleicht werde ich überfallen?
00:51:44: Vielleicht werde ich überall fallen.
00:51:45: wo ist jemand der mir die Handtasche wegziehen könnte?
00:51:48: Schau nach links sich schon nach rechts.
00:51:50: Was passiert?
00:51:51: Ich habe eine total unsichere Ausstrahlung Und jemand der wirklich eine Handtage klauen will Der nimmt dass wahr.
00:51:59: hier kommt ein unsicherer Mensch und genau deshalb wird mir die handtaschen entrissen.
00:52:04: Das heißt natürlich nicht und die Anmerkung, die fand ich gerade ganz wichtig.
00:52:09: Das heisst natürlich nicht dass wir an allem selber Schuld sind.
00:52:13: Schuld ist ein großer Begriff aber es heißt... Es gibt einen Zusammenhang zwischen unserem Denken, unserem Handeln und dem was uns in der Welt passiert.
00:52:23: Wenn ich etwas Positives erwarte und da beschreibe ja auch eine Technik die ganz wichtig ist wenn ich jetzt sage Der heutige Tag das können alle die zuhören vielleicht mal mitmachen Der heutige Tag, der wird mir ein paar richtig schöne positive Überraschungen bieten.
00:52:39: Das sind so Oster-Eier der Freude irgendwo versteckt in diesem Tag und meine Aufgabe ist es jetzt diese Oster Eier zu finden.
00:52:49: das kann ein Vogel auf dem Baum sein ein schöner der singt und ich sehe ihn und ich sage schon mal dass ist das erste Oster Ei dieser Vogel der sink nur für mich.
00:52:57: wie schön ist das denn?
00:52:59: Oder jemand hilft mir, wenn ich in die S-Bahn reingehe und schweres Gepäck habe.
00:53:03: Und ich sage ach schau das war das zweite Osterei.
00:53:06: da hat mich jetzt jemand geholfen.
00:53:08: Wenn ich diesen Blick auf die Welt habe dann sehe ich nicht nur mehr positive Ereignisse sondern ich ziehe sie auch durch meine Ausstrahlung durch meine Haltung an.
00:53:20: Das ist der Grund wenn Sie mich fragen würden was unterscheidet diese Menschen große Dinge im Leben erreicht haben, als Künstler zum Beispiel auf große Bühnen gekommen sind.
00:53:34: Was unterscheidet diese Menschen von anderen mit ähnlichem Talent die es nicht geschafft haben?
00:53:41: Es ist einzig und allein der Glaube!
00:53:45: Wer auf diese große Büne will, der muss sie sich zutrauen, der muß sie visionieren... Der muß sich schon sehen wie er da sinkt und das verleiht ihm natürlich eine Ausstrahlung Eine Kraft, eine Überzeugung.
00:53:59: Mit derer es schafft.
00:54:00: Denn das vergessen wir viel zu häufig!
00:54:04: Wenn wir andere Menschen überzeugen wollen – und das müssen wir ja fast immer wenn wir was im Leben erreichen wollen, nur weniges schaffen wir am Alleingang – dann müssen wir erst einen anderen Menschen überzeugt.
00:54:16: Und dieser Mensch, der sind wir selber?
00:54:19: Das würde ich mich immer fragen auch wenn ich in den Vorstellungsgespräch gehe Nicht die Frage, kann ich die anderen überzeugen?
00:54:26: Finden sie mich gut?
00:54:27: Nein!
00:54:28: Bin ich überzeugt dass sich das kann und finde ich mich selber gut.
00:54:34: Und wenn ich so im Reinen bin mit mir selber dann springt es automatisch auf die anderen Menschen über.
00:54:41: da muss ich mir gar keine Gedanken mehr machen.
00:54:44: finden die mich gut oder finden die nicht gut?
00:54:46: denn Wenn Sie sehen wer ich wirklich bin Dann ist es Ihre Wahl ob sie mich Gut finden oder nicht.
00:54:52: Wenn nicht, passen sie nicht zu mir.
00:54:55: Wend' doch wunderbar!
00:54:57: Ich
00:54:59: hab mein erstes Buch im November-Zw.A.
00:55:02: veröffentlicht und damals haben ganz viele Menschen zu mir gesagt ja mit deiner Reichweite und deiner Bekanntheit das wird ja auf jeden Fall... da kommst du auf die Spiegelbesser der Liste.
00:55:13: Und ich war so überzeugt davon dass das absolut unvorstellbar ist und habe gesagt ne im Leben nicht.
00:55:21: Und so war es auch.
00:55:23: Und jetzt erscheint das Buch im Frühjahr siebenundzwanzig, weil's ein großer Verlag gekauft hat, erscheinendes Buch zwanzig-siebenswanzig nochmal und diesmal werde ich an die Sache anders rangehen, weil ich bin davon überzeugt dass das Buch ganz viele tausend Menschen erreichen kann und sollte, weil viele Frauen gerade aus meiner Generation davon sehr betroffen sind, grade als Kinder der Nachkriegskinder.
00:55:43: viel Kollektivtrauma, Transgenerationen Trauma usw.. Und wenn ich darauf zurückblicke, bin ich auch überhaupt nicht verwundert und auch nicht verärgert oder enttäuscht.
00:55:53: Sondern ich denke ja... Ich war davon überzeugt dass das kein Erfolg wird und so wars dann auch.
00:55:59: Also erstens meine Daumen sind festgedrückt.
00:56:01: Ja vielen
00:56:02: Dank!
00:56:02: Find' ich ganz, ganz toll und ähm.. Ich glaube schon dass dieses Denken eine Wirkung nach außen hat.
00:56:09: Ich glaub aber auch dass die Dinge manchmal Zeit brauchen.
00:56:13: Ja.
00:56:13: Dass man manchmal so einen Zwischenschritt im Leben gehen muss.
00:56:17: Ich musste das auch bei verschiedenen Stationen, habe mich erst im Berufsleben verlaufen war notwendig um den richtigen Schritt zu machen.
00:56:25: und ich kann mir vorstellen jetzt auch bei ihnen dass dieser Zwischenschritt seinen Sinn hat.
00:56:31: und als jemand der schon viele Bücher geschrieben hat kann ich Ihnen auch sagen ein großer Verlag ist natürlich für einen Buch sehr sehr wichtig denn ob es ein Bestseller wird das hängt natürlich auch davon ab wie liegt das im Buchhandel aus?
00:56:45: Und da haben die großen Verlage eine viel größere Vertriebspower.
00:56:49: Insofern war dieser Zwischenschritt vielleicht nötig.
00:56:51: und jetzt auch mit dem richtigen Denken, jetzt bin ich ganz guter Dinge, dass das klappt.
00:56:57: Wie wird die Titelzeile des Buches sein?
00:56:59: Bleibt die gleich oder wird sie frei?
00:57:01: Die bleibt nicht gleich weil ich auch danach erst ... Da hatte mich ne freie Lektoren drauf angesprochen, wofür ich total dankbar war.
00:57:09: also das Buch hieß als es auf den Markt kam.
00:57:15: Und dann hatte ich letztes Jahr eine Begegnung mit einer Lektorin und die sagte zu mir, ich möchte dir wirklich nicht so nah treten.
00:57:22: Aber schon der Titel ist einfach überhaupt nicht gut gewählt weil sei mir nicht böse du bist nicht margaritisch reine Markus.
00:57:29: Also interessiert die Menschen.
00:57:31: Du bist einfach nicht bekannt genug dafür damit dass die Menschen sich dafür interessieren würden, wie Kathik Lefzi wurde.
00:57:37: Deswegen wird es einen neuen Titel geben.
00:57:39: Man darf das auch.
00:57:40: Ich wusste nicht, dass man das darf, aber man muss eben nur ein Vermerk machen, dass das Buch schon mal erschienen ist unter einem anderen Titel.
00:57:47: ich schreibe es gerade um und stelle auf oder wir überarbeiten Es geht noch mal ins Lektorat.
00:57:53: Und es ist wirklich erstaunlich genau was Sie sagen Auch das ist etwas, das kommt natürlich auch mit dem Alter immer mehr Vertrauen auch in das Leben In die Zeit, also in das Timing des Lebens zu setzen und zu wissen Nein.
00:58:08: Das ist schon alles gut so wie es ist Und dass es nicht falsch gewesen sondern Wie sie das so formuliert haben?
00:58:13: Es braucht manchmal diese Zwischenschritte und ich merke jetzt schon beim überarbeiten Dass Ich überhaupt Nicht mehr der Mensch Bin der Echt?
00:58:23: Das
00:58:25: ist eine gute Erkenntnis.
00:58:26: Es gibt ja von Brecht, der sein alter Ego Herr Keuner bei den er viele Geschichten geschrieben hat.
00:58:32: und da gibt es diese wunderbare Geschichte das Herr Keuna einen alten Bekannten trifft.
00:58:37: Und dieser alte Bekannte sagt, ah Herr Keuno schön Sie zu sehen!
00:58:41: Sie haben sich gar nicht verändert und Brecht schreibt so ganz knapp und Herr Keunal ableichte.
00:58:49: Das heißt wenn man sich nicht verändern würde... wäre das ein ganz schlechtes Zeichen.
00:58:53: und bei mir ist es auch so, wenn ich jetzt Bücherschreibe zum gleichen Thema war dass ich schon mal geschrieben habe.
00:59:00: Es werden natürlich komplett andere Bücher weil ich mich ständig weiterentwickle, verändere Dinge aus einer anderen Perspektive sehe.
00:59:08: und vielleicht, wenn Ich jetzt an Ihr Buch denke, vielleicht ist es richtig gut, auf dem Stand der jetzt ihrer jetzigen Reife entspricht, dass es auf diesem Stand dann noch mehr Menschen erreichen wird.
00:59:22: Vielleicht sollte das genauso sein?
00:59:25: Ich könnte mir das sogar vorstellen!
00:59:28: Es fühlt sich ein bisschen an wie ein Segen.
00:59:29: dafür danke ich Ihnen von Herzen.
00:59:31: Es war ein großes Vergnügen sich mit Ihnen auszutauschen.
00:59:34: Ich hoffe es war nicht das letzte Mal und wenn Sie erlauben...
00:59:38: Sehr gerne wir können uns auch mal wieder verabreden.
00:59:41: Da freu ich mich drauf.
00:59:43: Und wenn Sie erlauben, möchte ich Ihnen zum Schluss ein persönliches Dankeschön aussprechen weil sie mir in der verrückten Zeit, zwanzig bis vor allem zweitausendzwanzig und da spreche ich sicherlich repräsentativ für viele Menschen wirklich sehr sehr geholfen haben mit ihren Videos und mehr viel Kraft und Stabilität in der sogenannten pandemischen Zeit geschenkt haben.
01:00:04: mit ihrem Mit ihrer Klarheit ist etwas das sich an Ihrer Arbeit einfach sehr schätze.
01:00:08: Ihre Klarheit und ihre Ruhe, die sie verbreiten.
01:00:11: Und diese Fähigkeit auf die Meta-Ebene zu gehen und das Ganze zu betrachten.
01:00:16: Nicht die Dinge sind schwarz oder weiß – so ist es nicht!
01:00:20: Sondern wirklich sich ein bisschen rauszuziehen.
01:00:23: Da kann man ganz viel von ihnen lernen und dafür auch ein persönliches Danke.
01:00:27: Oh, das ist ein großes Kompliment.
01:00:29: da sage ich danke zurück.
01:00:30: Das ist immer mein Motto auch wenn ich jetzt gesellschaftliche Themen... kommentiere.
01:00:35: Ich möchte nicht ein Trikot einer Mannschaft tragen, sondern ich möchte auf der Tribüne sitzen von oben was runter sagen und das war ein tolles Gespräch.
01:00:43: Das hat mir Riesenfreude gemacht und wenn die Zuhörer Interesse haben auch mich im Podcast zu hören.
01:00:49: Ich habe hier einen der heißt frag Martin da könnt ihr mir auch Fragen stellen aus eurem eigenen Leben macht mir große Freude.
01:00:56: Ich hab immer schon gerne Radio gemacht und deshalb liebe ich auch podcast und das Gespräch.
01:01:02: dass wir jetzt beide geführt haben, das hatte auch eine Tiefe die mich berührt.
01:01:07: Denn öfter mal driften solche Gespräche an der Oberfläche und hier haben wir es glaube ich wirklich den Kern berührt.
01:01:13: und also vielen vielen Dank zurück!
01:01:16: Von Herzen gerne.
01:01:17: Martin Wehrle, alle Links natürlich auch zu ihren diversen YouTube-Kanälen und zu ihrem Podcasts, zu ihren Büchern.
01:01:23: Die findet ihr wie immer in den Shownotes und in der Beschreibung unter dieser Folge.
01:01:28: Wir danken euch sehr fürs Zuhören!
01:01:31: Und teilt dieses Gespräch gerne mit Menschen die euch am Herzen liegen und ich freue mich wenn wir uns in der nächsten Episode wiedersehen und wieder hören.
01:01:39: Bitte bleibt bis dahin die immer zuversichtlich gesund und stets neugierig.
01:01:43: Tschüss
01:01:49: Bewusster leben, zufriedener sein.
01:01:54: Von und mit Kathi Kleff.