Bewusster leben. Zufriedener sein.
00:00:00: Aber ich habe mich von meiner Mutter verabschiedet mit dem Satz, Ich bedanke mich für das Geschenk meines Lebens indem ich mich verwirkliche.
00:00:28: Und
00:00:35: ich sage hallo ihr Lieben, schön dass ihr auch in dieser Folge wieder mit dabei seid.
00:00:38: Wie immer hoffe ich das es euch gut geht und dass ihr in diesem Moment an einem Wohling, an einem sicheren und an einem Muckelegen Ort seid!
00:00:46: Eine klitzekleine Bitte zu Beginn dieser
00:00:49: Folge.
00:00:50: Spotify und YouTube haben Abonnenten entfernt von Get Happy – davon bin nicht nur ich betroffen sondern viele andere Kolleginnen und Kollegen.
00:01:00: Deswegen, meine persönliche Bitte schaut doch mal kurz nach ob euer Abo noch aktuell ist und wenn ihr dem Podcast noch nicht abonniert habt dann klickt doch bitte kurz einmal auf den Button.
00:01:11: Ihr tut mir damit wirklich einen großen Gefallen und helft uns Podcastern mehr in die Sichtbarkeit.
00:01:17: ich sage von Herzen Dankeschön!
00:01:19: In dieser Folge sprechen wir wieder über mein Herzensthema.
00:01:23: Ich weiß es klingt immer so ein bisschen seltsam, weil viele Menschen bei dem Begriff immer noch zusammenzucken oder ihr Blick geht irgendwo ins Leere und die können sich gar nicht vorstellen.
00:01:36: dass man gerne über das Thema Trauma spricht.
00:01:39: Aber bei mir ist es so, weil ich an das unglaubliche Potenzial und eine große Intelligenz glaube die sich im Trauma verbirgt besonders dann wenn wir Trauma integriert haben Und Ich liebe es einfach mich mit Menschen darüber auszutauschen Die selbst in ihrer Biografie Trauma Überwunden Haben So wie mein heutiger Gast.
00:02:03: Viele von euch werden sie kennen.
00:02:05: Sie hat viele erfolgreiche Bücher zum Thema Trauma geschrieben, einige kennen sie aus der ZDF-Serie Die Hundeflüsterin – sie ist auch Traumatherapeuten und Der Hund als Spiegel des Menschen ist eines meiner Lieblingsbücher.
00:02:20: Wania und die Wildenhunde oder ohne Schuld.
00:02:24: und nun ist vor einigen Tagen ihr neuestes Werk erschienen dass ich euch von ganzem Herzen empfehlen möchte.
00:02:32: Es trägt den schönen Titel Heilung aus der Tiefe und es ist mir eine große Freude und eine Ehre, mich jetzt mit ihr auszutauschen!
00:02:41: Und schon mal eine kleine Bemerkung zu Beginn – wir werden zum Ende dieser Folge eine mini-kleine Übung Atemübungen und dann mit so einer kleinen Imaginationsreise solltet ihr den Podcast im Auto hören, würde ich euch bitten diese Übung auf später zu verlegen.
00:03:03: Und nicht auf die Idee zu kommen – im Auto während der Fahrt!
00:03:06: Die Augen zu schließen?
00:03:08: Vielen Dank.
00:03:09: Herzlich willkommen liebe Maike Meier-Nowak.
00:03:14: Danke schön.
00:03:15: Hallo!
00:03:17: Liebe Maya, wir haben jetzt ein bisschen Ritt hinter uns dass wir beide uns hier begegnen.
00:03:21: das Universum hat es uns heute schwer gemacht.
00:03:26: Schön, dass es trotzdem geklappt hat.
00:03:28: Liebe Maya!
00:03:29: Ich freue mich so auf den Austausch mit dir weil ich mir viele Gedanken mache über das Thema wie können wir Trauma ein bisschen entpatologisieren ohne es zu verharmlosen?
00:03:41: Wie können wir Menschen die Scheu nehmen sich mehr mit Trauma zu beschäftigen, sich vielleicht auch mit der eigenen traumatischen Geschichte mehr auseinanderzusetzen?
00:03:51: und ich stelle mir oft die Frage sind wir vielleicht viel unversehrter als wir glauben.
00:03:57: Was sagst du?
00:04:00: Ja beides also.
00:04:02: zum einen verstehen die Menschen unter Trauma etwas ganz anderes als inzwischen erforscht wurde was es noch an Traumata gibt.
00:04:15: Die meisten Menschen denken, es geht um ein Schocktrauma und sie denken ich müsste das ja wissen.
00:04:22: Wenn ich einen Trauma habe, müsste ich's wissen!
00:04:24: Das ist der erste Irrtum weil Trauma ja über das Unterbewusstsein stattfindet und in dem Moment wo eine überwältigende Situation stattfindets reagiert unser Stammhören Und nicht unser Verstand, der hat da keinerlei Zugriff.
00:04:43: Das wird jeder Mensch daran merken wenn er so ein Trigger erlebt im Alltag und dann überrollt es uns?
00:04:52: Dann machen wir irgendwas und im Anschluss denken wir oh Gott hätte ichs doch nur so gemacht.
00:04:59: das nächste mal mache ich's so und so Man macht es aber das nächste Mal wieder nicht so.
00:05:05: Dann kommt noch die Scham dazu und das hat damit zu tun, dass es eben Trauma nicht über den Verstand geht und der Trigger erreicht nicht den Verstand sondern Gefühle – die Gefühlen, die in dem Moment stattgefunden haben als die Überwältigung stattgefundene hat.
00:05:25: Und in dem Falle von Trauma was bis heute immer noch nicht alle kennen Aber jeden von uns betrifft, nämlich dem Bindungs- und Entwicklungstrauma ist es halt so.
00:05:38: Das meint dieses Trauma wenn wir aufwachsen und immer wieder überwältigende Situationen erleben.
00:05:48: Wächst das nach und nach?
00:05:49: Es ist nicht für ein Schocktrauma Pang sondern es ist eben mit der Zeit.
00:05:56: ein Kind kann noch ganz lange hin und her pendeln zwischen dem, was es in sich hat.
00:06:02: Und zwischen dem wo es sich anpassen muss.
00:06:08: So entwickelt sich ein Entwicklungstrauma.
00:06:13: Ein Kind kann... Wir kommen auf die Welt mit zwei Gehirnhälften nur dass die eine schon belegt ist Das sind die, wo unsere Gefühle und Instinkte sind auch unsere Intuition und die andere Gehirnhälfte, wo die Logik ist.
00:06:34: Das räumliche Denken
00:06:35: usw.,
00:06:37: da gibt es noch nichts.
00:06:39: Nichts!
00:06:40: Und das ist halt wie ein Aufnahmegerät und nimmt halt all das auf was uns erzählt wird.
00:06:48: so entwickelt sich unser Verstand Und in diesem frühen Alter, das geht so bis wir einundzwanzig sind.
00:06:55: Das ist also eine lange Zeit, bis diese Gehirnhälfte fertig ist.
00:06:59: Kann man sich vorstellen?
00:07:02: Bis sechs Jahre ungefähr.
00:07:04: alles was da passiert an Überwältigungen wandert nur in die rechte Gehirnhälfte, nämlich dort wo das Gefühl ist, die Emotionen und bleibt dort Und wird auch später, egal wie alt wir sind genau dort abgerufen.
00:07:26: Das kommt auch noch hinzu und ein Kind kann in keiner Weise reflektieren.
00:07:32: Oh meine Eltern haben jetzt Stress weil sie selber eine schwere Biografie hatten oder oder?
00:07:39: Meine Mutter hat mir meine ganze Kindheit lang von ihrer schlimmen Kindheit erzählt und trotzdem kann ich mich erinnern konnte Ich das nie zuordnen.
00:07:51: Ich fand es immer nur schrecklich, dass sie mir das erzählt hat.
00:07:54: Weil ich nicht wusste was ich da machen soll aber zuordnen konnte ich nicht ihr Verhalten im Alltag mehr gegenüber.
00:08:03: wenn das hochschwingende Nervensystem durchknallte und die entsprechenden Reaktionen kamen habe ich natürlich nicht reflektiert.
00:08:12: nun ja Das kommt von da an da Und deswegen denken alle Kinder, weil sie es nicht in Bezug setzen können.
00:08:24: Ich bin schuld!
00:08:27: Mit mir stimmt was nicht – ich bin falsch.
00:08:30: Ich hatte jetzt gerade die letzten drei Tage eine Veranstaltung.
00:08:34: Jeder dieser Menschen hat als Allererstes gesagt, äh...ich fühle mich nicht mehr, ich hab das Gefühl mit mir stimmt alles nicht, ich spüre nichts mehr.
00:08:50: Das waren alles Menschen, die gut im Alltag funktionieren.
00:08:54: Die in ihrer
00:08:55: Arbeit sind ...
00:08:56: Genau!
00:08:58: Weil die meisten stellen sich einen traumatisierten Menschen irgendwie sichtbar vor und als ich in diesem Beruf begonnen habe, hab' ich immer wieder erlebt wenn ich das gesagt habe dass dann andere zum Beispiel meiner Tennisgruppe sagten ach so Traumotherapeutin, ich hab keinen Trauma.
00:09:22: Aber wenn ich den Ball nicht kriege, dann versetzte mir eins
00:09:26: ...
00:09:27: Dann wird das so humorvoll abgewinkt und ich habe mir dann abgewöhnt es zu erklären, sondern ich sag heute immer Ich bin Therapeuten für Bindungs- und Entwicklungstrauma also für das was wir alle haben.
00:09:46: Wenn wir traumatisierte Eltern oder Großeltern hatten, dann hat man das einfach.
00:09:54: Traumatisierte Eltern müssen funktionieren um zu überleben und keine Generation vor uns hatte die Möglichkeit zur Heilung.
00:10:06: sie konnten alle nur überleben.
00:10:08: es sind jetzt die erste Generationen und deshalb ist dieses Thema nach meinem Verständnis auch noch so neu.
00:10:20: Es gab kein Raum früher, sich damit zu beschäftigen.
00:10:23: Aber es ist für jeden existent und jeder merkt irgendwann dass er nur noch funktioniert das die Lebensfreude fehlt Dass es irgendwie ganz sinnlos wirken kann wofür man sich anstrengt die ganze Zeit.
00:10:43: Und wenn wir Menschen besser begreifen warum das alles Sinn macht Und auch heilbar ist, dann... Dann isst das nicht mehr so schrecklich.
00:10:56: Da kämpfen wir an derselben Front du und ich.
00:10:59: Deswegen freue ich mich auch über den Austausch.
00:11:02: Das meine ich auch damit als ich eingangs gesagt habe wie wir es schaffen Trauma ein bisschen zu entpatologisieren weil's ja eigentlich eine ganz normale Reaktion ist auf ehemals eigentlich unnormale Umstände in denen wir vielleicht aufgewachsen sind die wir aber so lange Zeit für normal halten, weil uns ja das Korrektiv fehlt oder der Vergleich.
00:11:25: Also ich kann mich erinnern dass ich schon als Kind und vor allem dann auch als Jugendliche immer wenn ich mal in andere Familien kamen, die sicherlich auch ihr Familientrauma hatten, aber das hat mir nicht betroffen in der Entwicklung dass ich häufig schon wahrgenommen habe, irgendwas ist hier anders.
00:11:43: Die Art und Weise wie die miteinander umgehen, wie sie miteinander Abendessen, wie miteinander geredet und kommuniziert wird... Also da gab es schon Momente wo ich Stirn runzelt, Daseis und dachte also irgendwas ist bei mir anders!
00:11:58: Ich wusste relativ früh, irgendwas war nicht normal aber bis das in mein Bewusstsein gesickert war bis ich es verkörpern konnte.
00:12:08: Das hat lange, lange gedauert und das ist wahrscheinlich auch deine Beobachtung, dass wir so lange für normal halten was gar nicht normal war?
00:12:17: Natürlich!
00:12:18: Wir müssen unsere eigene Wahrnehmung als Kind infrage stellen.
00:12:23: Wir können nicht die Eltern infrage Stellen dann haben wir keine mehr und wir brauchen sie als Kapitän im Leben und das sonst ist einfach ein Kind verloren.
00:12:34: Und meine Beobachtung ist sowohl an mir selber als auch an anderen, je tiefer das Trauma ist umso verklebter und umso mehr idealisiert man diesen Elternteil oder die Elterntile.
00:12:52: meistens ist es einer aber um so schlimmer dass er ist um so mehr idealisiert man das damit man es nicht wahrnehmen kann.
00:13:04: Das ist halt ein Trick der Psyche, damit man das schafft.
00:13:11: und
00:13:12: wir haben so viele Wunderwerke in uns die immer wieder erstaunlich sind dass wir auf diese Weise schaffen zu überleben dieses Entwicklungstrauma oder überhaupt Trauma ja über so viele Jahrhunderte nie geheilt werden konnte und immer weiter gereicht wurde.
00:13:37: Ich saß halt ein Batzen, nicht nur von unserer eigenen Kindheit sondern eben auch ich habe mit Menschen gearbeitet einen sechzehnjährige Junge der jede Nacht vom Krieg geträumt hat.
00:13:50: Obwohl er gar nicht betroffen war persönlich?
00:13:52: Nein!
00:13:53: Aber eben sein Großvater.
00:13:55: Und er hat dieses Trauma in sich aufgenommen, das Unterbewusstsein oder also jedes Familiengeheimnis.
00:14:05: was verschwiegen wird weiß ein Kind nicht im Verstand aber es ist sowieso ein Gespenst was sich dann als Trauma äußert denn alles was nicht ausgedrückt werden kann verstärkt sich in uns, ich war.
00:14:26: Ich sage mal Trauma ist das was also dass unter den Teppich gekehrt.
00:14:30: Also besonders dann das intergenerationale oder auch das kollektive.
00:14:34: Ja ja das nicht aufgesprochen.
00:14:37: Das ist die Hoffnung.
00:14:38: also ich verstehe das auch.
00:14:39: die früheren Generation hatten mit dem Überleben zu tun und die hatten auch noch gar keine Unterstützung und jeder Mensch versucht einfach.
00:14:50: Also die meisten Menschen denken, wenn ich es verdränge dann vergesse ich's irgendwann.
00:14:57: Obwohls nie klappt!
00:14:59: Aber jeder hofft das halt, dass es doch vielleicht klappt.
00:15:03: und dann kommt hinzu, dass die Heirreise unsere Psyche wirklich in drei Etappen läuft.
00:15:11: Zuerst müssen wir verdrängen um weiter zu funktionieren Dann stabilisieren wir uns wieder im Leben.
00:15:22: Und erst, wenn wir stabil genug sind können wir integrieren also hinschauen.
00:15:28: und ganz seltsam ist dass oft Menschen die eine sehr schwere Krankheit bekommen oder irgendwas auf einmal bereit sind hinzuschauen das genau das ihnen genügend Stabilität gibt.
00:15:44: darauf kommt man ja auch nicht gleich.
00:15:47: Aber es passiert immer wieder, dass solche existenziellen Einschnitte im Leben auf einmal zum Hinschauen bewegen und zu bemerken was man eigentlich wo man steht in dem Leben.
00:16:02: Und warum man davon eigentlich gar nichts genießen kann.
00:16:08: Naja über Leben und Lebendigkeit sind halt zwei ganz unterschiedliche Parfuhr ne?
00:16:13: Ja.
00:16:14: aber viele Menschen die in den Kopf umgezogen sind, um den Schmerz nicht mehr zu spüren.
00:16:21: Wissen es wirklich nicht?
00:16:22: Sie wissen nicht wie Leben ist!
00:16:25: Sie denken dass sie fühlen.
00:16:30: Ich nenne das Fühlgedanken und man spürt das.
00:16:35: Man sieht auf dem Gesicht und in den Augen ein Gefühl Und viele Menschen reden so ganz stark.
00:16:45: Das ist Schade.
00:16:47: Schön!
00:16:49: So, da ist keinerlei Gefühl.
00:16:53: Es ist einfach nur im Kopf... Man hat gelernt das muss jetzt schön sein und das ist vielleicht traurig.
00:17:01: Aber da ist nichts mehr.
00:17:03: Obwohl natürlich noch alles da ist.
00:17:06: Aber wir haben keinen Zugriff darauf?
00:17:08: Ja und es ist auch nicht so einfach.
00:17:10: zu mir kommen so viele Menschen die haben schon so viel gemacht.
00:17:15: Die sind meistens die Traumerspezialisten schlechthin von der Theorie.
00:17:21: Aber... ...die haben noch nögenswohnende Möglichkeit gefunden, wie man ihnen einen Boden bereitet, dass sie ins Fühlen wieder kommen.
00:17:31: und das ist wirklich die wichtigste Kunst, die man dann beherrschen darf, dass man jemandem aus dem Kopf ins Füllen führt.
00:17:40: Sonst kann er seine diesen Punkt in sich, der nie verletzt wurde und den haben wir alle.
00:17:48: Den kann er dann nicht spüren wenn man ihm das nur sagt, dass nützend keinem war es.
00:17:53: Er muss diese Ressourcen die noch da sind sinnlich spülen.
00:18:01: Und auch die Veränderung.
00:18:02: ich mache dann immer eine A- und B-Variante von was?
00:18:06: Dann merkt man das sehr deutlich.
00:18:10: Du gibst in deinem neuen Buch vor zwei Tagen ist es erschienen.
00:18:14: Es trägt den schönen Titel Heilung aus der Tiefe, du gibst so wertvolle Impulse und teilst so berührende Geschichten in diesem Buch.
00:18:25: auf dem Titel prankt ein Tiger und das Buch ist sehr ressourcenausgerichtet und über Ressourcen würde ich irre gerne mit dir austauschen weil ich weiß dass es ein Thema das viele Menschen unter Druck setzt Weil sie der Meinung sind, Sie haben keine.
00:18:41: Und dann versuche ich Ihnen immer zu sagen du wärst gar nicht mehr hier hättest du keine Ressourcen und auch als Kind nicht gehabt.
00:18:47: aber jetzt würde mich erst mal interessieren wieso der Tiger?
00:18:52: Der ist für mich so diese geballte Lebenskraft die in uns allen noch is.
00:18:59: Wir sind ja einfach belebte beseelte Körper sonst wie Du sagst wären wir nicht am Leben ginge nicht.
00:19:09: Und ich erkläre auch immer Gefühle so, dass die Gefühlen sind ja auch nur Energie und wir haben dieser Energie Namen gegeben.
00:19:21: wenn sich unsere Lebensenergie in eine andere verwandelt, die sich so und so anfühlt nennen wie sie Trauer oder Freude oder oder.
00:19:32: aber es ist nur Energie.
00:19:35: Und wenn diese Energie nicht mehr fließen kann, weil wir stecken bleiben in den Gefühlen.
00:19:41: Äh... Ja?
00:19:43: Jetzt habe ich deine Frage nicht mehr parat.
00:19:47: Wieso der Tiger?
00:19:48: Der Tiger!
00:19:49: Diese geballte Energie.
00:19:51: Der ist halt da ... das ist wie wenn du einen verstopften Abfluss einmal freilegst dann ist er wieder da.
00:20:01: Weil er eben noch da is'.
00:20:04: In uns allen.
00:20:06: Bei allen Menschen, mit denen ich gearbeitet habe und sei es nur eine Sekunde der Tiger kurz kommt also dieses wirkliche Gefühl von das bin ich ja dann.
00:20:22: danach kommt immer eben ein Part in den Menschen der dann sagt aber behalte ich das oder war das jetzt nur kurz da?
00:20:33: Es war da!
00:20:34: Also ist es da?
00:20:36: Es ist immer noch da.
00:20:37: Kannst du das nicht verlieren?
00:20:39: Ist ... ist da!
00:20:41: Sonst kann man nicht in Minuten darauf zurückgreifen, wenn ich war.
00:20:47: Also diese unbändige ... dieser unbendige Wille zu leben, ist das der Tiger oder sich auszudrücken?
00:20:56: Also... Ich beschreib dir mal wie ich das empfinde.
00:21:00: Ich war mal mit siebzehn in einem kleinen Bungalow im Wald.
00:21:07: Und durfte dort eine Woche bei ... ist egal, also ganz alleine sein.
00:21:14: und ja ich hab mit keinem gesprochen und saß da so, mmh.
00:21:23: Ich war damals schon Liedermacherin und hatte aber noch nicht viele Lieder geschrieben.
00:21:28: Also ne neue, nee der weiß schon älter fällt mir jetzt auf Okay, das macht nichts.
00:21:35: Das ist bedeutungslos!
00:21:37: Also ich saß da und nach drei Tagen oder so kam auf einmal eine Freude in mir hoch.
00:21:46: Du musst dir vorstellen Ich saß vor diesem kleinen Bungalow hatte ein Parker an Und die Kapuze ganz zusammengezogen vor dem Gesicht vor den Mücken die da waren, also jetzt keine so lustige Situation.
00:22:00: Und auf einmal kommt eine Freude hoch und ich musste mich bewegen und springen.
00:22:06: Ich hatte keine Ahnung was mit mir auf einmal los ist.
00:22:10: Und in dieser Zeit, als ich dort war mein erstes wirklich gutes Programm geschrieben.
00:22:16: Das sprudelte nur so aus mir raus!
00:22:19: Und ich erzähl es deshalb weil es nicht der Wille ist sondern das Loslassen dieses.
00:22:27: Ich war ganz sicher, hier kommt niemand vorbei.
00:22:33: Meine Alarmanlage die die ganze Zeit in der Anwesenheit von Menschen automatisch anbahe durfte mal ausgehen.
00:22:44: Fühlt es dich sicher?
00:22:45: Ja und das war es einfach und dann da kam das wieder.
00:22:51: also man kann es nicht willentlich erreichen Man kann Impulse nutzen und so weiter, aber man kann das nicht erzwingen.
00:23:01: Man kann auch nicht erzwingen die Stimme der eigenen Seele zu hören oder sowas kann man alles nicht.
00:23:08: Die ist auch immer da diese Stimme.
00:23:10: Aber wenn in uns alles zu eng ist vor Angst und vor Traurigkeit Und so weiter dann ist kein Raum dafür da.
00:23:21: und sobald man der Raumschaft kommt was?
00:23:25: Und das geht zum Beispiel durch Übungen, aber nicht durch Willen.
00:23:32: Ja ich weiß genau was du meinst.
00:23:35: Ich glaube da habe mich missverständlich ausgedrückt weil dann wäre es ja wieder ein Überlebenskampf.
00:23:41: also
00:23:42: wenn ich
00:23:42: sage der Wille zu überleben sondern eher dieses dass es in uns etwas gibt und ich glaube auch dass es Ich habe irgendwann, das habe ich mal an der Stelle in einer Folge erzählt.
00:24:00: Irgendwann in meinen frühen Zwanzigern habe ich und da hab' ich noch gar nicht meditiert.
00:24:04: Ich hatte noch keinen Zugang zu spirituellen Praktiken oder so... Und irgendwie habe ich von meinem inneren Auge unterhalb meines Herzraums wie eine verkrustete verstaubte weiße leuchtende Kugel gesehen.
00:24:18: Also unter dem Staub und unter den Rissen sah ich es leuchten Und ich hatte damals den Impuls, ich glaube, ich muss das frei legen.
00:24:28: Ich glaube, diese Kugel muss irgendwie bolieren oder säubern und ich weiß aber nicht wie es geht.
00:24:35: Das Traumeheilungsprozesse sind unglaublich langwierige Prozesse, brauche ich dir nicht sagen für die es in der Regel auch keine Abkürzung gibt Und das meine ich mit dem, ja vielleicht Göttlichen in uns auch.
00:24:47: Dass sich ausdrücken will und dass wir eben nicht nur überleben sondern leben weil... Absolut!
00:24:54: ...und dieser Zustand den du gerade beschrieben hast als dich diese tiefe Freude durchströmt hat.
00:24:58: Ich glaube das ist unser normalen Zustand.
00:25:01: Ja, ja.
00:25:03: Und den gab es ja auch früher als es noch keinen Entwicklungstrauma gab.
00:25:08: Als es nur Schocktrauma gab wenn wir mal ganz weit zurückgehen zu den Stämmen, als wir noch in Stämen lebten und irgendein schockartiges Ereignis passierte.
00:25:21: Der Stamm wurde von einem Tier angegriffen oder von einem anderen Stamm dann hat im Anschluss die Medizinfrau oder der Schamane ein Schüttel-Tanz initiiert, dass bei jedem das Trauma wie beim Tier wieder rausgehen kann und danach war die Welt wieder in Ordnung.
00:25:41: Weil das einfach in Ordung ist – man schneidet sich und es heilt wieder!
00:25:47: Bei Trauma kann sich das immer keiner vorstellen weil es mit Entwicklungstrauma nicht geht.
00:25:52: Mit Schocktrauma geht es.
00:25:54: Jeder der nach einer OP zum Beispiel sehr stark gezittert hat, kann sich freuen weil während der Narkose das Stammhören in keiner Weise weiß, was hier passiert.
00:26:10: Sondern nur wir werden angegriffen und aufgeschnitten.
00:26:15: Und es kann ein starkes Trauma werden.
00:26:18: Wenn man's abzittet ist auch wieder weg.
00:26:21: So ist Trauma eigentlich von der Natur für uns bereitgestellt.
00:26:27: Bei einem Bindungstrauma was dasselbe ist wie Entwicklungstrauma.
00:26:32: Es hat halt immer mit einer unzureichenden Bindung zu tun, eine Bindung die für das Kind nicht ausreichend war und wir bewegen uns unser ganzes Leben in Beziehungen.
00:26:50: selbst wenn wir beschlossen haben nichts mehr mit Menschen zu tun zu haben müssen wir dann irgendwann mal einkaufen oder zur Arbeit gehen, oder aufs Arbeitsamt.
00:27:01: Und die ganze Zeit wirkt dann in uns dieser Gedanke... Jetzt muss ich dort und treffe ich wieder Menschen!
00:27:09: Wir sind trotzdem gefühlt mit diesem Gift.
00:27:13: Wir waren immer wieder herausgefordert und getriggert.
00:27:19: Das ist eben das Schwierige bei einem Bindungs- und Beziehungstrauma dass wir da nie rauskommen, wie bei so einer Essstörung.
00:27:28: Ich kann aufhören zu rauchen, ich kann aufhören zu trinken aber ich kann nicht aufhörn zu essen!
00:27:33: Ich muss mit der Essstörung leben lernen und auch das geht ist ein schwieriger Part aber auch
00:27:41: das
00:27:41: Geht.
00:27:44: Kannst du in deinen Worten noch mal sagen wenn wir über die Überlebensreaktion sprechen also Fight Flight Freeze und jetzt vorneu dazugekommen.
00:27:56: Aber Trauma geschieht ja vor allem in diesen Freezezuständen, also wo unser Gehirn im Grunde genommen keine Lösung findet für die Bedrohung.
00:28:03: Magst du es in deinen Worten nochmal erklären?
00:28:06: Weil ich habe dich darüber mal sprechen hören und das fand ich lieber einfach deine Sprache.
00:28:10: Und ich finde ist so sehr fühlbar und sehr nachvollziehbar.
00:28:15: Okay!
00:28:16: Ich kann mich nicht dran erinnern was ich da erzählt habe wenn du nur mehr Stichwort gibst.
00:28:21: Im Grunde wie wir uns als Kinder häufig in freies Zuständen wiederfinden.
00:28:30: Und warum wir da nicht rauskommen und warum die meisten von uns da heute noch drin stecken?
00:28:36: Ja, ja ... Als Kind kommt man dann nicht raus!
00:28:38: Man kann nicht kämpfen gegen die Eltern oder fliehen.
00:28:43: Das ist ähnlich... das klingt jetzt sehr hart aber vom Nervensystem her reagiert ein Kind eigentlich genau so wie eine Geisel und genau dasselbe Symptom entsteht, nicht wahr?
00:28:58: Man muss sich mit den Menschen die für den Schutz verantwortlich sind oder auch die Gefahr bedeuten denen man aber ausgeliefert ist gutstellen.
00:29:11: Das geht einfach nicht anders und das machen Kinder instinktiv weil das funktioniert bei ihnen.
00:29:16: wir sind wie kleine Tierchen und schaffen das Und das ist halt das Schwierige und Sie können da nur erstarren.
00:29:26: Das Einzige, was dann so ein klein Kind zur Verfügung steht, ist die Muskeln anzuspannen und einen Körperpanzer aufzubauen um etwas abzuwehren entweder emotional oder auch körperliche Gewalt.
00:29:45: So verstärkt sich immer mehr diesem Automatismus In denen und den Situation erstare ich.
00:29:55: Und später kann dann dieser Muskelpanzer zu diesen berühmten, wandernenden Schmerzen führen.
00:30:03: Wenn die Schmerze da weg sind, kommen sie wieder da.
00:30:07: Es gibt immer irgendwie Beschwerden oder auch an einer Körperstelle meistens der Rücken aber es können auch Bauchschmerzen sein.
00:30:19: wenn wir normalerweise machen die Muskeln, wenn wir mal beide uns anspannen so.
00:30:23: Die Arme entspannen ganz doll und jetzt entspennen wir es.
00:30:28: so ist das ja eigentlich geplant.
00:30:31: und diese Mikroanspannungen, die merken wir gar nicht mehr, die wir unser Ganzleben haben weil wir ein Radarschirm in uns haben der hier die ganze Zeit dafür sorgen will dass wir nicht getriggert werden.
00:30:48: Wir halten Ausschau nach bestimmten Themen und man merkt es zum Beispiel auch daran, wenn man mit jemandem spricht.
00:30:57: Und der guckt immer weg!
00:30:59: Der geht nicht weg, er tut auch so als Hörter nach hinten aber er guckt ja immer zur Seite und man denkt dann so Ja ich erzähle ihm jetzt was Wichtiges von mir vielleicht ein Problem, mir geht's nicht gut oder guckt er immer weg?
00:31:12: Oder da wechselt immer das Thema und das ist zum Beispiel auch ein Versuch der Dissozion.
00:31:20: Da berührt man in einem anderen Menschen einen Thema, was ihn triggert und sollte einfach aufhören und sich jemand andern suchen dafür.
00:31:30: Ja...
00:31:32: Ist interessant habe ich so noch nie gesehen.
00:31:34: aber klar es ist auch den Ausdruck von Dissoziation.
00:31:38: tauchen, auch so einen Zwinkeln.
00:31:40: Wenn einer ganz nervös zwingt hat nur wenn man ein bestimmtes Thema angefangen hat.
00:31:47: Auch die sozialen.
00:31:48: Es ist ein kurzes Wegtauchen und höflich bleiben wollen.
00:31:54: ansonsten wenn man sagen würde du darfst wegrennen würde der Mensch das sofort machen beziehungsweise er würde sich trauen zu sagen können wir es Thema wechseln?
00:32:04: Erinnerst du dich an die Zeit oder an den Moment, wenn es überhaupt einen gab?
00:32:08: Wo du das erste Mal mit dem Begriff Trauma in Kontakt gekommen bist und bei dir so langsam der Groschen fiel.
00:32:15: Ich bin davon betroffen und alles worunter ich leide – die Symptome oder die Überlebensstrategien, die mein Nervensystem gewählt hat haben alle einen guten Grund und werfen einfach ihre Langenschatten aus der Vergangenheit immer noch in meine Gegenwart.
00:32:30: Gab es da einen Moment oder war das bei dir auch eher ein Prozess, der sich ein bisschen hingezogen hat?
00:32:37: Also das war Anfang zweitausend.
00:32:42: Da war ich bei einer Lesung von einer Psychotherapeutin die ein Buch geschrieben hat und zu der habe ich dann Kontakt gefunden der so ohne jegliche Emotionen ein paar Dinge erzählt, aus meinem Leben und habe auch nichts gemerkt dabei.
00:33:05: Das ging ganz easy und so.
00:33:07: Und dann hat die was gemacht, was mein Auslöser war das überhaupt wahrnehmen zu können dass da irgendwas schlimm ist?
00:33:17: Die fing nämlich an zu weinen!
00:33:19: Also ihr habt hier gespiegelt was du ihr eigentlich erzählt.
00:33:22: ja Mir geht es heute auch mit unter so, dass wenn was bei einem anderen feststeckt.
00:33:30: Also zum Beispiel alles ganz eng wird im Hals, wird's in meinem Hals auch eng?
00:33:35: Dann frage ich immer wie ist das gerade jetzt in deinem Hals?
00:33:39: oder wenn jemand so ganz tapfer immer noch die Tränen runterschluckt merke ich wie sie mir kommen.
00:33:44: und das ist nicht nur Mitgefühl sondern tatsächlich durch die Spiegelneuron Passiert da halt etwas, die hat quasi für mich geweint.
00:33:55: Und ich saß da und hab die angeguckt wie ein kleines Kind und konnte es gar nicht glauben dass man darüber weinen kann weil ich nach wie vor durch die Aussagen meiner Mutter war immer das komplizierte kind und anstrengend und so weiter.
00:34:11: und jetzt auf einmal hat mir da jemand gezeigt, nein, du hast ganz schön schlimme Dinge erlebt.
00:34:20: Und die musste ich mir das dann auch wirklich ein halbes Jahr lang immer wieder erzählen.
00:34:25: Kenne ich.
00:34:27: Das ist ... und dann hatte es ... Dann habe ich erst mal eine Pause einlegen können zu meinem Elternhaus ne zweijährige.
00:34:36: Das war schon viel weil man als Kind egal wie alt man ist tatsächlich denkt irgendjemand stirbt Man bringt die Eltern um oder man stirbt selber, oder beide.
00:34:49: Das ist ein ganz kindlicher Part in uns der genau so fühlt.
00:34:54: und dann war es noch einen langen Weg bis zu dem... Die nächste Etappe war dann dass ich mich quasi abgrenzen konnte das sich deutlich sagen konnte.
00:35:08: bis hierhin und nicht weiter und so.
00:35:12: aber Ich habe gemerkt, bei jedem Anruf und jedem Gespräch immer wieder diese toxische Energie.
00:35:20: Und du kannst mit dem Gegenüber nicht darüber reden weil das muss man auch recht respektieren wenn Eltern das einfach nicht wollen.
00:35:30: Sie haben ihre Traumalast und haben Panik dass noch eintropfen drauf und dann knallt es.
00:35:38: Das respektiere ich.
00:35:39: inzwischen musste aber auch den Kontakt dann aufgeben, trotzdem ich mich abgrenzen kann.
00:35:49: Und das war noch einmal so heftig und schmerzhaft.
00:35:53: Es kann sich gar kein Kind eigentlich vorstellen, dass man sowas macht.
00:35:57: also es macht keiner gerne oder so.
00:36:01: Ich habe es gemacht weil ich verstanden hab Dass ich nicht teilen kann!
00:36:07: Ich kann nicht in einem toxischen Umfeld teilen.
00:36:11: Es kommt immer wieder als Energie in ein Rhein und immer wieder diese Verletzung.
00:36:18: Dagegen kann man sich nicht abgrenzen.
00:36:21: Lass mich da kurz einhaken, bitte!
00:36:23: Weil ich glaube das ist ein Thema dass viele Menschen umtreibt und auch viele Menschen die diesen Podcast hören weil ich ja unzählige Folgen mittlerweile über Trauma gemacht habe und meine Geschichte meiner Community bekannt ist.
00:36:36: dieses Thema Kontaktabbruch zu den Eltern.
00:36:39: Meine Mutter lebt mittlerweile nicht mehr, ich habe aber im Jahr two-tausend achtzehn auch zweieinhalb Jahre zu ihr den Kontakt abgebrochen nachdem sie es mir wirklich sehr leicht gemacht hat.
00:36:48: also da war einfach so ein Punkt erreicht wo klar war hier ist jetzt Schluss.
00:36:52: das war relativ leicht für mich
00:36:54: Aber
00:36:57: die acht Wochen danach waren wie ein Trauerprozess.
00:37:00: Also für mich ist meine Mutter an diesem Tag auf eine Art gestorben zumindest als meine mutter Und ich weiß einfach auch von Klienten und aus Seminaren, und von sehr vielen Menschen.
00:37:11: Dass viele wissen.
00:37:12: eigentlich müssten sie mal eine Zeit lang aus dem Kontakt gehen überhaupt um den eigenen Nervensystem die Chance zu geben zu heilen.
00:37:21: Gleichzeitig ist es eben für uns weil wir ja noch so identifiziert sind mit den traumatragenden Kindanteilen in uns – so schwierig!
00:37:30: Was kannst du Menschen empfehlen mit auf den Weggeben wie's damit umzugehen?
00:37:36: Es kommt auch noch hinzu, zu dem was du sagst die gesellschaftliche Vorstellung.
00:37:41: Ja
00:37:42: dass sich das einfach nicht gehört.
00:37:46: und Mir hat da bei eine sehr alte frau geholfen die er hat zu mir gesagt ja es gibt dieses Gebot Du sollst Vater und Mutter ehren und man sollte es abändern Indem es heißt du sollst vater und mutter ehren in dem wo sie dir Vater und Mutter waren.
00:38:08: Boah, das hat mich so entlastet weil ich dachte, dass habe ich eine Million mal abgegolten auch wenn meine Millionen Versuche um meine Mama zu erfreuen immer ins Leere liefen weil einfach das nur vom Kopf her aufgenommen werden konnte und im Herz nie was stattgefunden hat.
00:38:28: aber mehr als versuchen kann man es halt nicht als Kind Und das hat mir geholfen.
00:38:38: Dann hat man natürlich als Kind große Schuldgefühle, dass man irgendwas ... Besonders wenn die Eltern älter werden möchte man ja sie unterstützen.
00:38:49: und Wenn meine Mutter jetzt schwer krank werden würde dann wäre das noch mal eine neue Situation in der ich mich sicher auch nochmal anders entscheiden würde aber mich von meiner Mutter verabschiedet, mit dem Satz Ich bedanke mich für das Geschenk meines Lebens indem ich mich verwirkliche.
00:39:20: Und diesem Leben einen Sinn gebe.
00:39:23: und dann habe ich in unglaublich vielen Aufstellungen weil du hast recht es ist das zentrale Thema Es würde so vielen Menschen besser gehen, wenn sie zumindest mal eine Pause einlegen um das zu merken wie viel besser es ihnen geht und dass dann oft von jetzt auf gleich, wenn man erstmal nur ne Pause einlegt, kein Stück mehr an die Motor oder den Vater denkt.
00:39:52: Sondern das erste Mal des Gefühl hat Man ist frei Und in den Aufstellungen, die ich bisher gemacht habe war immer dasselbe.
00:40:02: Je mehr Klarheit ein Kind da zum Ausdruck bringt umso erleichterter sind auch die Eltern.
00:40:10: Die Eltern können sich dumm stellen noch... Also es ist ganz egal wie sie das machen und schaffen.
00:40:17: Die Eltern, die bisher gestellt wurden
00:40:20: hatten
00:40:20: alle einen Gefühl von Scham.
00:40:23: Das haben sie nur versteckt.
00:40:24: Sie haben gewusst, dass es zu wenig war!
00:40:27: Sie haben sich dafür geschämt was gar nicht angebracht ist Weil Kinder wollen keine perfekten Eltern.
00:40:34: Nur ehrliche
00:40:36: Verlässliche und berechenbare
00:40:38: Ja.
00:40:38: aber wenn das Nervensystem so hochgefahren ist durch Trauma Können Eltern halt nicht verlässlich Und Berechnend und ungefährlich sein Nicht wahr?
00:40:52: für ein Kind.
00:40:54: Aber dann sie könnten ehrlich sein, wenn solche Gespräche möglich gewesen wären.
00:40:59: also ich kann das nur allen Eltern zurufen die jetzt ein Kind haben und uns hören.
00:41:05: Seid ehrlich sagt einfach eurem Kind mit was ihr auf dem Weg seid und wünscht euch Unterstützung.
00:41:13: fragt das Kind was es braucht Was ihr besser machen könnt?
00:41:20: Die Kinder wissen das Und ich habe das schon so oft empfohlen und die Menschen, die dann mir Rückmeldung gegeben haben von wirklichen Veränderungen gesprochen.
00:41:31: Wenn sie das mit ihren Kindern gemacht haben auch eine Entschuldigung ist nie falsch.
00:41:40: Aber diese ganzen Argumente ja mir ging selber schlecht und Ich kann es halt nicht besser dass kein ein Kind nicht hören und am meisten
00:41:51: Trüsten.
00:41:51: Ist bagatellisiert ja auch das Trauma des Kindes?
00:41:54: Ja, absolut!
00:41:55: Aber die meisten Menschen machen das mit ihrem eigenen Trauma und haben ... Das ist der dritte Kund warum sie sich nicht trauen zurückzuziehen.
00:42:07: weil ein Part in ihnen, der reflektieren kann, inzwischen der Erwachsen ist.
00:42:12: Der sagt eben, ja die hatten selber schlecht Die konnten nur was Sie konnten Und da haben sie recht.
00:42:18: aber Und das ist der wichtigste Punkt.
00:42:21: Das Kind in Ihnen interessiert das überhaupt
00:42:25: nicht!
00:42:26: Das hat noch nie seine Trauer ausdrücken dürfen, seine Wut, seine ganzen Überwältigung – die sind alle noch da und wir können das nicht heilen mit so einem reflektierten Part.
00:42:39: Ich empfehle auch nie den Eltern einen Wutbrief zu schreiben, das bringt überhaupt nichts nichts.
00:42:46: Aber man kann einen Brief schreiben, in dem man mal alles aufschreibt ganz ehrlich was furchtbar war.
00:42:53: ich mache das immer eine Aufstellung dann eben immer mit einem Stellvertreter und dann merkst du wie diese Kinder so zu einer Ermächtigung finden dass sie das Mal gesagt haben und haben es überlebt.
00:43:06: und Man kann das zum Beispiel einem Zeugen vorlesen eine Freundin ein Freund Und da eine Zeremonie machen und das vergraben oder anzünden, ein Schiffchen auf den Fluss setzen.
00:43:19: Das kann man sich ausdenken aber so muss mal gesagt werden, dass ist man seinem eigenen inneren Kind schuldig.
00:43:28: So schön!
00:43:30: Ja weil wir inzwischen oft genau dasselbe machen mit dem Kind in uns was die Eltern gemacht haben?
00:43:39: So schlimm war es doch gar nicht.
00:43:41: ja Und auch Abwehr, also wirklich unsere Schutzstrategien.
00:43:48: Ich nenne die ja Beschützeranteile ... sind halt immer im Krieg mit dem Bedürftigen Verletzten in uns was sich meldet.
00:43:59: Das meldet sich ununterbrochen.
00:44:02: Es macht Druck!
00:44:03: Dann brauchen wir unsere Beteubungen.
00:44:06: Am Tag sind wir meistens noch abgelenkt, abends ... braucht es dann die Betäubung, Essen, Netflix, Alkohol oder Exzessivsport.
00:44:18: Irgendwas, jeder findet da sein Mittel und so ist das eine Spirale, die überhaupt nie aufhört.
00:44:27: Und beide haben Recht, die Beschütze haben recht, die haben ihr Bestes gegeben um zu überleben.
00:44:34: Und die müssen auch nicht weg, davor haben sie nämlich am meisten Angst.
00:44:37: und auch nur die denken interessanterweise es gibt keine Ressourcen.
00:44:43: Jetzt hast du eine schöne Brücke geschlagen denn die Unterzeile in deinem Buch lautet entdecke deine ureigenen ressourcen zur Überwindung von Trauma.
00:44:52: das hat mir schon total gut gefallen weil ich hadere momentan auch ein bisschen mit dem Begriff Heilung.
00:44:57: Mir gefällt Trauma-Integration sowieso schon lange viel, viel besser.
00:45:01: Weil es ja am Grunde genommen darum geht das Abgespalten in uns wieder zu integrieren um ganz zu werden.
00:45:08: also nicht und das habe ich erst mal ein paar Wochen realisiert wenn ich mir immer wieder... Also ich hab's auch im meinem Fall immer Heilungsreise genannt aber ich denke heute naja aber wenn diese Heilungsweise nie ändert dann heißt es ja dass sich irgendwie immer bisschen kaputt Bin so.
00:45:26: Vielleicht geht das gar nicht, fährt es Heilung nur eine Phase in diesem Prozess.
00:45:32: und was ich total mag ist der Begriff den Duverwendest nämlich Trauma zu überwinden weil das ist für mich so... Ich komme in einen Zustand von Selbstermächtigung und überwinde quasi die Fesseln meiner Vergangenheit um aus der Gegenwart heraus, die ja häufig oder in der Regel schon längst sicher um aus der Gegenwart heraus Zukunft zu kreieren.
00:45:56: Also überwinden fand ich einfach einen total schönen Begriff
00:46:00: und
00:46:01: diesen Fokus auf die Ressourcen zu legen, das ist glaube ich auch bei ganz vielen Menschen noch nicht so richtig im Bewusstsein.
00:46:09: Machst du auch die Erfahrung dass viele glauben, ich haue oder fangen wir mal bei ganz klein an in deinen Worten.
00:46:14: was sind ressourcen?
00:46:16: Das Heile in uns.
00:46:18: Das
00:46:18: ist
00:46:18: das was nicht verletzt wurde.
00:46:22: also Viele Menschen flüchten ja auch in, zum Beispiel die Meditation.
00:46:30: Meditation ist was ganz Heilsames muss ich da schon sagen aber man kann auch das als Betäubung nehmen.
00:46:37: Ja, hundert Prozent!
00:46:40: Weil es verändert jetzt erstmal nichts im Alltag.
00:46:44: Es braucht dieses beides zusammen.
00:46:47: Das ist das, was für Überbindung sorgt.
00:46:51: Also wir können nicht fliehen in so einem kurzen Urlaub machen mit unserem spirituellen Selbst, was wir auch alle haben, auch wenn wir davon abgeschnitten sein sollten.
00:47:05: und im Alltag ist dann alles wie immer.
00:47:07: es braucht diese Verbindung von beiden.
00:47:12: und wenn wir jetzt auf die Welt kommen Unsere Seele sucht sich halt einen Körper und beseelt ihn, nicht wahr?
00:47:23: Und jetzt brauchen wir eine Persönlichkeit die sich anpassen kann.
00:47:27: An diese Welt der Materie dass man eine Tür öffnen kann Schnürsenkelbinden lernt Eine Sprache konditioniert lernt und in vielen Programmen wird halt propagiert.
00:47:40: Das ist das Ego und das muss weg.
00:47:42: Alles Konditionierte muss weg Und das ist sehr, sehr schädlich.
00:47:48: Weil wir brauchen etwas Konditionierbares in uns, sonst könnten wir nicht überleben und Erfahrungen machen mit unserem Körper.
00:47:59: Und erst wenn Trauma passiert und stecken bleibt dann erst dass es das was verletzt is und wir bilden Schutzstrategien um zu funktionieren weiter was wahrscheinlich mit Ego gemeint ist.
00:48:19: Aber das Schlimme daran, dass darf auf gar keinen Fall weg!
00:48:24: Dann befinden wir uns die ganze Zeit im inneren Krieg und die meisten Menschen, die ich kennengelernt habe, einschließlich mir selber ... Ich hab auch mal eine Zeit lang versucht mein Trauma auf diese Weise auszulöschen
00:48:38: usw.,
00:48:39: ja man versucht halt alles nicht wahr?
00:48:42: Ja, und der Krieg wurde immer größer.
00:48:45: Gegen dich selber?
00:48:47: Und die Flucht wurde immer länger in die spirituelle Welt.
00:48:53: Beides zusammen ... Es braucht ... Worauf ich hinaus möchte ist... Die Traumanteile und die Beschützeanteile sind nie so stark wie ... Ich nenne das die verbundene Persönlichkeit und dass es die, die noch mit der Seele verbunden ist.
00:49:15: Diese Persönlichkeit, die aus dem was wir mitbringen entsteht und nicht verletzt ist, nicht überwältigt ist sondern Konditionierung hat, die uns etwas nützen Und die ist wie so ein Dolmetscher quasi zwischen der SeeLE und unsere Persönlichkeit, also die kann... das ist die Stimme, die wir oft hören denke ich.
00:49:40: Und die hört auch auf einem guten Instinkt, auf eine Intuition
00:49:45: usw.,
00:49:46: Die hat keine Schutzstrategien, die is echt!
00:49:51: Wenn ich so ne Ressource bei jemandem gefunden habe und habe sie zusammengebracht mit nem Traumanteil oder nem Beschützeranteil Das hat sich In null kommt man nichts aufgelöst, weil das ist so stark.
00:50:09: Dieses Ureigene was wir in uns haben ist stärker als jedes Trauma.
00:50:15: Das kann man sich aber erst vorstellen wenn man es mal erlebt hat.
00:50:20: Das ist so ein wichtiger Punkt und um den manövriere und schiffe ich auch schon seit Jahren drum herum, weil jetzt finde dass du auch großartige Worte findest und diese komplexe Materie, Trauma-Integrationen, Traumodynamiken, Traume folgen so wunderbar vermittelt.
00:50:37: Auch auf eine
00:50:38: bildstarke
00:50:39: Art und Weise.
00:50:40: Und dennoch kann man dem gegenüber die Erfahrung nicht abnehmen!
00:50:44: Wenn du willst, könnten wir mal eine kleine Übung machen für alle.
00:50:49: Total gerne!
00:50:49: Ja, etwas
00:50:50: ausprobieren ist... ich improvisiere jetzt mal um das für die Sendung hier zu machen auch für die uns nicht sehen dass wir zuerst einmal gemeinsam atmen.
00:51:05: Das können wir bis vier ungefähr einatmen und bis sieben aus, und das so lange, bis sich das Nervensystem ganz ruhig anfühlt.
00:51:19: Und wir atmen ganz natürlich dabei!
00:51:49: Und jetzt kannst du deinen Unterbewusstsein mal bitten, deinen Atem als Blume zu zeigen?
00:52:01: Das Unterbewusstein liefert immer sofort ein Bild also die erste Blume, die erscheint Und die schau dir genau an.
00:52:38: Und dann frag sie mal, was sie dir ausdrücken möchte?
00:52:44: Was ist ihre Botschaft?
00:52:48: Warum ist es diese Blume und nicht eine andere?
00:52:56: Und auch da wieder das Erste, was kommt!
00:53:19: Ich habe an deinem kleinen Lacher gehört dass die Botschaft angekommen ist.
00:53:27: Magst du Sie uns verraten?
00:53:28: Ja sehr gerne.
00:53:30: Von meinem inneren Auge hat sich tatsächlich eine Seerose gezeigt.
00:53:34: Ja?
00:53:36: Und die Botschaft ... Ich musste deswegen schmunzeln, weil das Element Wasser ja für Verbundenheit steht und die Botschafter Seerose war Verbundenkeit.
00:53:47: Also ich hab dann auch in dem Unterwasser quasi diese verschlungenen Wurzeln gesehen also alles was wir nicht mit den bloßen Auge an der Oberfläche sehen können.
00:54:01: die Parallele zwischen dem Element Wasser und der Verbundenheit.
00:54:05: darüber muss dich schmunzeln.
00:54:06: Es ist schon toll, was
00:54:08: wichtiger noch wichtiger als wie sich dein Verstand jetzt über die Reflexion freut ist wenn du und alle anderen auch wenn wir nochmal in dieses Gefühl zurückgehen okay?
00:54:24: Dieses Gefühl wie das war Du hast sehr ruhig und entspannend ausgesehen.
00:54:31: Und dass jeder und jede dieses Gefühl von dieser Blume, was sie vermittelt zusammen mit dem ruhigen Atem das wir es in jede Zelle wandern lassen.
00:55:06: Und wenn das richtig gut gefühlt wird dann kann man sich einmal eine kleine Situation vorstellen, die ein Konflikt bedeutet im Alltag oder einen kleineren Trigger nicht so ein Großen.
00:55:28: Vielleicht wenn ein Mensch einen so ganz komisch anguckt und man nicht weiß was das bedeutet?
00:55:36: Oder man hat eine Sprachnachricht geschrieben und kriegt zwei Tage keine Antwort.
00:55:43: So etwas!
00:55:49: Und mit diesem Gefühl und der Blume vor Augen, die selbe Situation noch mal wahrnimmt.
00:56:03: Wie ist sie dann?
00:56:29: Wie fühlt es sich an, Katy?
00:56:36: Sehr ermächtigt!
00:56:38: Die Seerose ist ja keine Rose, die an einem... Ich will gar nicht verkopfen, sondern ich möchte wirklich das Gefühl teilen.
00:56:45: Die Seerose ist ja eine Blume, die auf einem Stängel wächst, verbunden ist und getragen wird auch von der Wasseroberfläche, eine sehr breite Grundfläche hat.
00:57:00: Das heißt sie vom Gefühl her breitet sich nicht nur auf dem Wasser aus sondern sie breitete sich bis in meine Fingerspitzen in mir aus.
00:57:10: also ich konnte das richtig wahrnehmen.
00:57:18: Stabilität auch der Seerose und dieser Verbundenheit ist dann so ein kleiner Konflikt, der mich zum Beispiel heute Morgen als ich einen Telefonat führen musste, wo ich so ein bisschen Bauchschmerzen vorhatte.
00:57:33: Da fühle ich mich dann gleich ganz stark und selbst ermächtigt und getragen auch tatsächlich
00:57:41: schön.
00:57:42: Dann dolmetsche ich jetzt mal was wir gemacht haben.
00:57:47: Der Atem ist ja unsere Lebensenergie.
00:57:52: Und unser Unterbewusstsein war ja von der ersten Sekunde an dabei, immer die ganze Zeit und hat Trionen-Eindrücke, die man bei jeder Hypnose auch abrufen kann.
00:58:08: Wie spät war es vor siebzehn Jahren?
00:58:11: An dem und dem Tag.
00:58:12: falls man dabei eine Uhr gesehen hat weiß das unter Bewusstsein.
00:58:17: Also die Heilung von Trauma geht jedenfalls in meiner Arbeit vorwiegend über das Unterbewusstsein.
00:58:24: Und das Untergewusstsein ist so gnädig und schickt uns immer Bilder, die wir verstehen.
00:58:32: Und dir hat es genau ein Bild geschickt was für dich greift.
00:58:38: Jemand anders hat einen Gänseblümchen Und wenn der Verstand nicht dazwischen kam und gesagt hat, was soll ich mit so einem jämmerlichen Gänseblümchen?
00:58:48: Hätte ich auch schon.
00:58:50: Und das Gänselblümchern nicht gefragt hat nach der Botschaft die wertvoll war... Dann ist es schade!
00:58:59: Also das ist unsere Ausdruck unserer Lebensenergie in einem Bild, mit dem wir etwas anfangen können.
00:59:07: Und dann habe ich halt das Bild mit dem Gefühl verbunden.
00:59:13: Und jetzt ist es so, wenn du dann gefüllt mit diesem Gefühl, das ist eine Ressource, dich zur selben Zeit einem kleinen Konflikt näherst – nicht gleich den größten Trauma, das müsste ich live begleiten jeden -, dann löste sich das einfach auf!
00:59:36: Es geht nicht anders weil man gerade in seiner wenn seine Unverletztheit ist.
00:59:43: Und das ist stärker und es braucht so ein Erleben davon, um sich das vorstellen zu können dass man da tatsächlich Macht hat eine ganz große und jeder Mensch hat die in sich und zugleich In der Übung.
00:59:59: jetzt zum Beispiel ist auch noch Wenn du jetzt jeden Tag vor dem aufstehen oder beim Schlafen gehen, kurz in diese Blume hineingehst.
01:00:11: Also so kurz zum Blick nach innen und nochmal dieses Gefühl schaffst du dir ein Anker?
01:00:17: Und dann kannst Du in derselben Konfliktsituationen oder in anderen.
01:00:22: einfach kurz dieses Bild und das erzeugt dann in Dir dieses Gefühl also für alle die Zuschauerinnen zu hören Ein Anker ist halt in der Hypnose etwas, was sich verbindet mit einem Moment wo das Nervensystem, das Unterbewusstsein aufgenommen hat.
01:00:43: Völlige Entspannung, Frieden und so weiter.
01:00:48: Dann braucht es nur noch diesen Anker.
01:00:54: Das mich total fasziniert.
01:00:56: Wunderschöne Übung!
01:00:57: Vielen vielen Dank.
01:00:59: was mich fasziniert ist, und da könnt ihr ja auch mal drüber reflektieren.
01:01:04: Ich hatte bis eben überhaupt gar keine Verbindung zu Seerosen.
01:01:09: Sondern meine Lieblingsblume sind eigentlich die Ranunkel beziehungsweise die Pfingstrose aber ich habe überhaupt gar eine Beziehung zu Seerosen.
01:01:17: Und dann staune ich einfach wie du sagst über diese Symbole uns in manchen Momenten schickt und auf die wir auch von außen nicht so viel.
01:01:28: du hast ja während des Gesprächs mal gesagt, dass man einfach auch gewisse Dinge nicht erzwingen kann.
01:01:34: Das kann man beim Unterbewusstsein ist es anders?
01:01:38: Ich empfehle jedem Menschen immer einmal einen Selbsthypnose Kurs zu besuchen.
01:01:44: Der dauert in der Regel drei Tage und da kann man das zum Beispiel super lernen zumindest schon anfangen, macht, was man ihm sagt.
01:01:55: Das merkt man ja daran, wenn man Angst vor etwas hat, das gerade gar nicht stattfindet.
01:02:01: Du hast sehr gut gesagt vorher und ich hatte ein bisschen Bammel vor einem Gespräch, was ich führen musste Und dem Nervensystem ist schnurzpieper ob das tatsächlich jetzt so stattfindete oder ob wir es uns nur vorstellen.
01:02:15: Wir nutzen das aber eben nur unbewusst im negativen und nicht für die Heilung.
01:02:22: Und man kann tatsächlich, und zwar jeder Kursteilnehmer der damals in meinem Kurs war hat geschafft dem Unterbewusstsein eben so eine kurzen Trance wie wir gerade gemacht haben zu sagen ich gebe dir den Auftrag.
01:02:38: Ich kann meinen Kopf nur nach links bewegen und nicht nach rechts.
01:02:42: mein Verstand hat gesagt da warte mal Ob das nicht doch geht, ging nicht.
01:02:50: Hier war eine Zementwand und ich konnte meinen Kopf nicht mehr nach rechts bewegen.
01:02:55: Also das Unterbewusstsein braucht nur Anweisungen – dann liefert's!
01:03:01: Und das hört ja auch irgendwie die ganze Zeit mit?
01:03:04: Das merkt man wenn man einen Namen vergessen hat und es macht einen Wahnsinn, weil er einem nicht wieder einfällt.
01:03:10: Dann sucht der Verstand nach dem Namen kann man dann lassen, Und in dem Moment, wo der Verstand dann endlich aufgibt, liefert das Unterbewusstsein.
01:03:22: Dann holt man den anderen an so und so heißt er!
01:03:28: Das was du gerade gesagt hast, das möchte ich noch mal unterstreichen, das könnt ihr gleich nochmal zurückspulen und nochmal anhören dass Unterbewusstein tut, was wir ihm sagen und darüber schreibst Du ja auch.
01:03:40: und das ist natürlich besonders was diesen negativen Diese negativen Selbstgespräche und die negative Überzeugungen, die wir mit anderen über uns teilen.
01:03:50: Dafür bin ich einfach zu dumm oder dafür bin ich zu dick?
01:03:55: Oder dann das Unterbewusstsein tut was wir ihm sagen.
01:03:59: und Ich finde Traumeheilung oder Trauma Integration beginnt auch in der Sprache und zwar in der alltäglichen Sprache Und in einem Bewusstsein für die eigene Sprache
01:04:10: absolut
01:04:12: Und sei es nur der kleine Satz, dafür bin ich zu dumm.
01:04:15: Ja man programmiert sich ununterbrochen.
01:04:19: Ich habe auch irgendwann vor vielen Jahren angefangen mich da wirklich zurechtzuweisen.
01:04:26: Ich hab dann gesagt stopp und habe mich korrigiert!
01:04:29: Ich würde über den anderen nie so sprechen über meine beste Freundin oder meinen besten Freund, der...
01:04:37: Oder auch dein ärgsten Feind.
01:04:38: Also man spricht ja aber sich selber oft wie man nicht mal über sein Erkst und Feind lehnen würde.
01:04:43: Aber man sollte mit sich so reden, wie man mit seinem besten Freund spricht.
01:04:47: Auf jeden Fall!
01:04:49: Und es soll da einem zu denken geben wenn man da, dass das einfach ein inneres Kind ist was noch immer so denkt und die man beibringen darf.
01:04:59: Das ist nicht so, du bist natürlich nicht dumm.
01:05:02: Das hast du irgendwann mal so aufgefasst durch eine Reaktion.
01:05:07: Da reicht eine Reakktion!
01:05:09: Was hat mir denn jetzt gerade in der Veranstaltung?
01:05:13: Hat eine Frau... Ja die hat getanzt als Kind.
01:05:19: und dann hat der Vater auf einem Video diese Tanzaufführung gesehen.
01:05:25: oder müssen wohl zur selben Zeit alle irgendwie gesprungen sein in der Gruppe.
01:05:31: Und dann hat er Vater gesagt, na die daneben dir dies aber viel höher gesprungen.
01:05:37: Das hat gereicht damit diese Frau bis heute ich schätze sie mal so auf Ende vierzig geglaubt hat Sie ist dumm und sie hat erst keine Einzelarbeit gewollt vor der Grupe aus Angst sie macht das nicht richtig weil sie nie was richtig macht.
01:05:57: das waren ihre Worte.
01:05:59: Also, man kann sich gar nicht vorstellen wie wenig reicht damit solche Glaubenssätze in einem Kind stattfinden und dann der innere Kritiker die einem diese Glauben Sätze runterbetet.
01:06:16: Damit man eher gewarnt ist als wenn dann doch wieder von außen jemand sowas sagen könnte weil das tut da noch mehr weh und deshalb ist er immer ein bisschen schneller und macht uns fertig damit wir auf ihn hören.
01:06:31: Und dann hat sie sich doch noch eingetragen in die Liste für eine Einzelarbeit und hat sie überlebt, nicht wahr?
01:06:38: Korrigierende Erfahrungen sind das A und
01:06:41: O. Die sind so... Das ist das Allerwichtigste!
01:06:44: Wenn man den verletzten Parts in sich nicht zeigt dass Sie das und das Überleben wird es nie was Ja.
01:06:53: Es wird nichts, weil die Beschützer in uns warten immer auf ein Moment wo es sich nicht mehr gefährlich anfühlt diesen einen Brief zu schreiben oder das eine Gespräch zu führen vor dem man Angst hat.
01:07:07: dieser Moment wird niemals kommen Weil da ganz offenbar ein Trigger steckt im Unterbewusstsein und der Beschütze immer kommen wird immer bedrohlich anfühlen.
01:07:20: Dann verschiebt das erst mal Schutzstrategie und es beginnt im Untergrund, immer mehr zu wirken.
01:07:27: Ja scheiße!
01:07:29: Man denkt immer wieder dran und so weiter.
01:07:32: die Wolke wird immer düster.
01:07:34: wenn man einmal durchgeht dann merkt man dass war ein Gespenst?
01:07:42: Und oft braucht es da eben erstmal Unterstützung und Begleitung egal in welcher Form
01:07:49: Das über Zeugenschaft auch gesprochen, wie wichtig das ist.
01:07:52: Ja?
01:07:53: Genau!
01:07:54: Dass wir Zeugen haben...
01:07:55: Ja und wenn ein Freundin irgendwo hin mitkommt, wie ich beschreib's ja im ersten Kapitel im Buch, wie Ich vor was unfassbarer Angst hatte und dann eine Freundin mitgekommen ist und da hat es geklappt.
01:08:10: Also aber auch dass muss man sich trauen weil Die meisten traumatisierten Kinder versuchen so schnell, es geht autonom zu werden und alles alleine zu können.
01:08:22: Und ich habe auch viele Jahre gebraucht um Hilfe zu bitten.
01:08:30: Da hab' ich übrigens auch noch einen Tipp wie man das mal beginnen kann.
01:08:34: Den habe ich damals von der Doktor Irmgard Hülsemann, der Therapeuten.
01:08:38: Die hat gesagt mach jetzt mal eine Liste und schreib mal auf was du dir wünschst und dann dahinter wer könnte dir den Wunsch erfüllen?
01:08:47: Und dann hab' ich unglaublich getriggert nach dem Telefonheure gegriffen und hab diese Menschen angerufen und das vorgetragen immer in dem Glauben Ich krieg da ne Abfuhr Und alle haben zugesagt.
01:09:05: Nur einer hat gesagt, ich kann nur jetzt grad nicht.
01:09:08: Aber nächste Woche kann ich das mit ihr machen und da bin ich richtig süchtig geworden.
01:09:13: Da hab' ich gedacht, das probier ich jetzt hier aus!
01:09:16: Das mach' ich noch mal... Also, da kann ich ergänzt nicht stecke in diesem Moment in einem irrsinnig komplexen Umzug und es ist der erste Umzug den ich nicht alleine gemacht habe.
01:09:28: Ich habe mir zweiundfünfzig das erste Mal proaktiv um Hilfe gebeten Und es sind Menschen gekommen und die haben mir geholfen, Kisten zu packen.
01:09:37: Das erste Mal habe ich keine Kiste alleine gepackt sondern es war jemand da!
01:09:41: Und das war auch eine total schöne Erfahrung weil ich so stolz auf mich dachte ja guck mal jetzt hab' ich das mal gemacht jetzt mache ich das wieder!
01:09:50: Ich gratuliere dir!
01:09:51: Ja vielen Dank!
01:09:54: Liebe Maia, ich könnte ewig mit dir reden.
01:09:56: Ich wünsche mir so sehr ... Das wollte ich nur jetzt nicht anschneiden das Thema weil es geht ja ums aktuelle Buch Heilung aus der Tiefe!
01:10:02: Ich packe euch natürlich alle Links zu Maia in die Show Notes und in die Beschreibung unter dieser Folge.
01:10:07: aber ich würde mir so wünschen dass wir noch eine Folge eines Tages machen vielleicht irgendwann nächstes Jahr.
01:10:12: du bist ja glaube ich auch eigentlich noch im Sabateche schon lange nicht mehr zum Thema Mensch und Hund.
01:10:22: Das würde
01:10:22: ich
01:10:22: mir sehr wünschen.
01:10:23: Ja,
01:10:24: sehr gerne!
01:10:24: Da freue ich mich auch drauf.
01:10:26: Wir haben deinen grad schon im Hintergrund gehört.
01:10:28: Meiner ist Jan Haski die Bellen ja nicht?
01:10:31: Der brummt hier nur vor sich hin.
01:10:33: Die heulen aber meistens.
01:10:35: Erzählt Geschichten.
01:10:36: Genau.
01:10:38: Ich danke dir so sehr für den wunderbaren Austausch und für einen Einblick in deine Arbeit.
01:10:46: eine große Bewunderin deiner Arbeit, deine literarischen Fähigkeiten.
01:10:50: Und du hast einfach ein wunderschönes Buch geschrieben, das ich euch sehr ans Herz legen möchte.
01:10:55: Danke schön!
01:10:57: Maike Maja Nowak Alles Gute.
01:10:59: wir sehen und hören uns.
01:11:05: Mein großer Dank zum Schluss gilt natürlich wie immer euch.
01:11:08: Danke dafür, dass ihr euch diesen Themen stellt, das ihr diesem Podcast hört, anschaut und vor allem, dass Ihr ihn teilt!
01:11:16: Wenn ihr möchtet bitte lasst mir ein Abo da wenn ihr meine Arbeit unterstützen möchtest.
01:11:21: auch das geht per PayPal oder per Überweisung.
01:11:24: ich freue mich über jeden Euro auf YouTube.
01:11:27: könnt ihr mir auch einen Superthanks darlassen wenn ihr mich symbolisch auf ein Kaffee einladen möchtet.
01:11:32: Ich sage von Herzen danke, wir hören uns nächste Woche wieder!
01:11:36: Bitte bleibt bis dahin wie immer zuversichtlich gesund und stets neugierig.
01:11:53: Tschüss!