Get happy

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Bewusster leben. Zufriedener sein.

Transkript

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00:00:00: Ja, ich bin mir falsch vorgekommen mit meiner Trauer.

00:00:02: Weil auch weil ich diesen Kritiker ja auch in meinem Kopf habe der sagt man so trauert man nicht.

00:00:10: als Mutter musst du da jetzt eigentlich zu Kunde gehen.

00:00:31: Und ich sage hallo ihr Lieben, schön es ihr auch in dieser Folge wieder mit dabei seid.

00:00:35: Wie immer hoffe ich dass es euch gut geht und das ihr in diesem Moment an einem wohligen, an einem sicheren und an einem muckeligen Ort seid.

00:00:44: Diese Folge geht tief!

00:00:48: Und ich lade euch vorher schon ganz herzlich ein, gut auf euch zu achten.

00:00:52: Euch berührbar zu machen und auch zu beobachten was unser Gespräch in der nächsten Stunde in euch so auslöst.

00:01:02: Besonders wenn ihr in eurem Leben schon mal einen Menschen oder auch ein Lebewesen, ein Haus, die eine Katze, ein Hund verloren habt Und mit der Trauer, die das in euch ausgelöst hat und der vielschichtigen Palette an Emotionen gar nicht so richtig gut umgehen konntet.

00:01:20: Trauer- und Abschied sind Themen, die in unserer Gesellschaft wenig besprochen sind.

00:01:25: dabei – und das steht wirklich so fest wie das Armen in der Kirche kommt keiner von uns früher oder später an dem Thema Trauer oder Abschied vorbei!

00:01:36: Wir sprechen in dieser Episode auch über den sogenannten Freitod, über Suizid oder Selbstmord wie man umgangssprachlich es formuliert.

00:01:46: Denn ein junger Mensch sich dafür entscheidet dass seine Reise in diesem Leben, in dieser Inkarnation früher endet als seine Familie sich das gewünscht hatte.

00:01:57: Niki Raminger ist Yoga-Lehrerin, sie ist Kommunikationstrainerin.

00:02:02: Sie ist Moderatorin und Tanzlehrerin.

00:02:04: Und sie hat im Sommer in den letzten Jahren ihren erst sechzehnjährigen Sohn Felix verloren.

00:02:11: Darüber hat sie ein Buch geschrieben das mich so zu Herzen gerührt hat dass ich sie unbedingt im Podcast haben wollte und ich freue mich sehr auf den Austausch mit Niki Ramminga über ihr Buch dass ich gerne kurz in die Kamera halte, übers Leben.

00:02:27: Liebe Niki!

00:02:28: So schön, dass du da bist.

00:02:29: Danke für deine Einladung.

00:02:31: Ich freue mich auf unseren Austausch und auf unser Gespräch mittlerweile.

00:02:35: das Buch ist jetzt im Sommer sechsundzwanzig erschienen.

00:02:39: Hast Du auch ein bisschen Erfahrungen gemacht wie es ist sich mit Menschen darüber auszutauschen?

00:02:43: Du hast Rückmeldungen bekommen von Leuten, die bei Lesungen von dir waren.

00:02:47: Wie geht's Dir damit jetzt mit dem Thema in die Öffentlichkeit zu gehen?

00:02:51: Ja, mein Thema ist ja natürlich ein Thema, wo sie sofort einen Kritiker in unsere Köpfe setzt.

00:03:00: So die erste Reihe und sagt Ja das Thema Suizid da muss doch was im Agen gelegen haben oder wir hätte man das nicht verhindern können.

00:03:12: Das war mit einem Grund warum ich das Buch auch schreiben wollte weil Wir dann oft versuchen dort etwas zu drehen oder versuchen vielleicht das rückgängig zum Machen im Kopf.

00:03:25: Aber eigentlich beginnt es ja bei uns selbst, dass wir uns beleuchten und das Buch soll ein bisschen eine... eine Reise zu sich selbst auch sein, eine Selbstbegegnung.

00:03:37: Wie gehe ich mit mir um?

00:03:38: Wie gehe Ich mit anderen Menschen um?

00:03:40: und die Rückmeldungen waren sehr schön.

00:03:44: Liebe Lesesele so sprichst du deine deine Leserin und Lese an in diesem Buch nimmst uns wirklich mit auf eine reise.

00:03:52: Puh also manchmal habe ich ja einfach dann Ich kann nicht jedes Buch lesen, das Gäste mitbringen.

00:03:59: Aber Deins habe ich komplett gelesen und musste aber auch immer wieder zwischendurch durchschnaufen weil es mich so tief berührt hat.

00:04:07: also nicht, weil es sich getriggert hat und ich konnte es nicht aushalten sondern weil es mir so tief Berührt hat.

00:04:12: Und ich kann nur erahnen was ist für dich auch für eine Heilungsreise war auch dieses buch zu papier zu bringen und alles zu Papier zu bringen dich als Mutter bewegt hat, aber auch natürlich was euch als Familie bewegt.

00:04:31: Nach diesem Vorfall wann kam die Idee in dein Herz?

00:04:36: In deinen Kopf will ich gar nicht sagen, aber in deinem Herz dem Ausdruck zu verleihen

00:04:40: Ich habe zuerst gezeichnet Und das Zeichnen hat mir ja Felix beigebracht eigentlich in der Coronazeit.

00:04:48: Da haben wir uns gemeinsam hingesetzt und er hat gesagt, Mama zeichne einmal was!

00:04:52: Ich habe damals eine ganz gezeichnet.

00:04:56: die war sehr unproportional und er hatte mir dann geholfen.

00:05:00: Er war ein sehr guter Künstler vor allem Gezeichner und deshalb... Also er hat mir sozusagen das Werkzeug für die Heilung mitgegeben.

00:05:12: Zunächst entstand nur Bilder.

00:05:14: Die hatten noch keine Worte und irgendwann, das war glaube ich auch der Grund weil die Menschen mich immer wieder gefragt haben wie geht's dir?

00:05:24: Und ich habe gesagt ja mir geht es gut!

00:05:28: Dann habe ich diese Fragezeichen auf den Köpfen gesehen und irgendwie war es da so... Wenn ich ein Buch hätte, wo ich alles... In kurzer Zeit kann ich das jetzt nicht beschreiben.

00:05:39: Warum es mir gut geht?

00:05:41: Es ist die Dankbarkeit aber es hat sich natürlich auch meine Definition von sehr gut geändert.

00:05:47: also meine Messlatte für einen sehr guten Tag ist deutlich bodenständiger geworden Hat aber schon mit meiner Aufarbeitung begonnen Die vor Felix Tod schon.

00:06:00: Also meine Reise hat schon vor Felix Tot begonnen.

00:06:03: so ist es bei mir einfach entstanden, dass diese Bilder auch Worte brauchten und um zu erklären warum's mir so geht wie's mir geht.

00:06:13: Dass ich das... Dass ich zufrieden und gerne in diesem Leben bin.

00:06:19: Ich bin gerne eine Überlebende

00:06:23: So schön!

00:06:24: Ich hab mich gerade gefragt ob er wohl hier ist

00:06:26: Ja?

00:06:26: Ich spüre ihn immer.

00:06:28: Also bei solchen Dingen.. Ich verbinde mich auch Auch jetzt vor unserem Podcast bin ich in die Meditation gegangen und da sehe ich ihn immer.

00:06:38: Und mein älteres Ich, ich weiß auch nicht warum das so ist... Interessant!

00:06:41: ... aber mein älteres Ich ist immer verbunden mit dem Felix.

00:06:45: Ich sehe auch meinen Hund, den Sam der einen goldenen Retriever hatten wird.

00:06:52: Ja, dann frage ich im Innern Wie findest du das, dass ich heute bei Kathik Leff bin?

00:07:00: Und dann ist er hier voll cool.

00:07:03: Das hilft mir!

00:07:04: Es tut mir einfach gut.

00:07:06: Du schreibst darüber auch relativ am Anfang des Buches eine große Affinität genau wie ich zur Quantenmechanik.

00:07:13: und magst du damals in deinen ganz eigenen Worten sagen warum dir die Quanten-Mechanik oder die Quantenfysik auch im Todesfall deines Sohnes Felix so geholfen hat was unsere Verbindung angeht und unsere Teilchen aus denen wir bestehen

00:07:26: Ja, dass die Energie eben nicht endet.

00:07:30: Das habe ich gespürt irgendwie von Anfang an.

00:07:33: Es war so... Manche beschreiben das ja den Tod eines lieben Menschen, es ist ja etwas aus dem Herzen herausgerissen worden, eine Lehre und die habe ich nicht gespürt vielleicht weil ich auch daran glaube und weil ich alles gesehen hab was gut war in diesem Moment also diese Diese Hilfsbereitschaft, dieses Mitgefühl.

00:07:58: Die Natur hat mir sehr geholfen und es war als würde diese Energie in anderen jetzt mitschwingern.

00:08:08: Das heißt nicht... damit will ich nicht Felix Abschied kleinreden Es hat nur die Welt um mich herum wieder größer gemacht.

00:08:16: Diese Gedanke, die Dankbarkeit und dieses tiefe Wissen Diese tiefe Glaube, von dem ich gar nicht weiß woher kommt.

00:08:28: Ist einfach da!

00:08:29: Ich habe für mich irgendwann mal den Satz gefunden... ...ich hab ja auch Menschen verloren auf meinem Weg schon sehr plötzlich auch viel zu junge Menschen und ich habe die Erklärung für mich gefunden ist ja nicht weg er ist nur woanders.

00:08:44: Ja ich sag auch umgezogen so aber trotzdem da.

00:08:49: Und wenn wir davon ausgehen und es gibt sehr renommierte Quantenphysiker und Astrophysiker, die sind sich dessen sicher.

00:08:55: Dass es unendliche Realitäten gibt und dass es in der Quanten Physik auch keine lineare Zeit gibt sondern das alles immer jetzt ist haben diese Menschen oder diese Lebewesen Hunde kanzen mir auch immer Pferde.

00:09:08: Sind ja nur eine anderen Realität jetzt aber eben nicht verloren.

00:09:13: für mich hat das auch was sehr tröstlich ist da habe ich mich sehr wiedergefunden in deinem Buch

00:09:17: Schön.

00:09:18: Kennst du das mit dem Loslassen-Thema, loslassen im Szene?

00:09:24: Hast du einen Coolschreiber oder irgendetwas mit dir?

00:09:26: vielleicht?

00:09:27: Irgendetwas was nicht handy oder so.

00:09:30: etwas leichteres vielleicht?

00:09:32: Was leichteres... Moment!

00:09:33: Deine

00:09:33: Kette vielleicht?

00:09:35: Sekunde?

00:09:36: Dürfte

00:09:36: ich den Ring auch hier mit dem Ring?

00:09:38: Ja,

00:09:39: dass du vielleicht kennst du es auch aber dass wir Dieses Loslassen-Thema sehen wir oft, wenn du das jetzt festhalten.

00:09:48: Halte mal fest für dich genau.

00:09:51: und wenn du jetzt an das Wort loslassen denkst oder du müsstest das jetzt loslassen wie würdest du das machen?

00:09:58: Ich würde die Hand öffnen natürlich und weicher werden.

00:10:02: Und die meisten Lassens fallen und das ist der Unterschied.

00:10:06: da merkt man dass du schon Ah, interessant!

00:10:10: Also fallen lassen

00:10:11: ist nicht loslassen.

00:10:13: Okay...

00:10:13: So wenn du das jetzt nach unten die meisten lassens fallen.

00:10:17: Interessant.

00:10:17: Dann sag ich mal, dass sie es fallen lassen und nicht loslassen.

00:10:20: Loslassen ist eben öffnen in die Hand.

00:10:22: Das ist sehr schön, dass du das auch genau so praktizierst im Innern oder Außen.

00:10:27: Was findet ihr?

00:10:28: Das könnt ihr gleich zu Hause machen, das ist ja wunderschön.

00:10:30: Ich wäre nie auf die Idee gekommen den Ring fallen zu lassen.

00:10:34: Ja,

00:10:35: das machen wirklich die meisten.

00:10:38: den Kindern bei dem Hip-Hop immer wieder, da ist es anders.

00:10:42: Da sind viele ... Sie überlegen ganz lange... Da hat das noch diesen Nachahmungseffekt, wenn dann die Rechts von mir das losgelassen hat und dann lacht mal ein bisschen, dann sind die anderen auch dabei.

00:10:54: Aber grundsätzlich haben sie nicht das Bedürfnis, das jetzt loszulassen sondern eher in die Hände zu legen.

00:11:00: Interessant!

00:11:01: Aber Erwachsene machen's meistens so, sie glauben, dass sie müssen das weghaben dieses Gefühl oder gleich das Thema Trauer.

00:11:10: Ich muss das jetzt weg

00:11:11: haben.".

00:11:13: Ich sage immer, ich habe meine Arbersteine aus meinen Rucksack nehmen müssen und tauschen gegen leichte Und-Wölkchen weil diese Arber Steine – das waren dann so Sätze wie «Ich bin total stolz, dass sich dieses Buch schreiben konnte, oh ich bin bei Cathy Clash.

00:11:34: Das ist so toll!

00:11:35: Die habe ich schon seit vielen Jahren folge.

00:11:39: also danke dafür für das Wissen dass du in die Welt bringst.

00:11:44: aber Felix ist tot und das klingt so als wäre es alles der Preis für Felix tot.

00:11:59: Das hat alles der Vorgesagte wieder gelöscht.

00:12:03: Und meine Untwölkchen, da klingt das dann so... Ich bin total stolz dieses Buch geschrieben zu haben!

00:12:11: Ich bin stolz dass ich dich kennenlernen darf und Felix fehlt mir.

00:12:16: Das wird immer so sein.

00:12:18: aber die Freude nimmt jetzt der Trauer nicht den Wert und die Trauer nimmt der Freude nicht ihr Recht.

00:12:27: Beide dürfen bestehen.

00:12:30: Sowohl als auch, ganz oft Thema in diesem Podcast und auch nach meiner Erfahrung eine der wichtigsten Lektionen die wir auch in Psychotherapien lernen.

00:12:41: Die Gleichzeitigkeit der Dinge Ambiguitäts-Toleranz oder Ambivalenzkompetenz das auszuhalten dass alles gleichzeitig da ist.

00:12:54: Ganz behutsam Und du gibst das Tempo vor, genauso wie du deine Leser einlädst.

00:13:00: Ihr eigenes Tempo zu gehen wenn sie sich auf die Reise mit deinem Buch begeben und auf die reise mit dir.

00:13:08: Dieser Tag im Juni, zwei tausend vierundzwanzig also jetzt über zwei Jahre her dass sich Felix entschieden hat hier nicht mehr zu sein und alles zurückzulassen Wie Wart ihr als Familie, wie warst du aufgefangen danach?

00:13:26: Wie wart ihr gehalten?

00:13:29: Wie ging es dir in den Tagen danach?

00:13:31: Ja.

00:13:31: In den Tagen dann nach war's ... Es würde die Zeit viel langsamer vergehen.

00:13:39: also das war so gedehnt und surreal.

00:13:46: natürlich wir hatten zum Glück viel Unterstützung was organisatorisches betraf Und wir haben versucht, uns nicht zu verlieren und dennoch jeder auch seinen eigenen Raum für die Trauer zu finden.

00:14:07: Ich musste viel in der Natur sein.

00:14:11: Zum Glück haben wir ja noch Niklas unseren Sohn, der ist jetzt zwanzig und studiert in Graz.

00:14:19: Aber mein Mann und Niklas brauchten das eher ... in den Räumen die Stille und ich brauchte viel Natur.

00:14:27: Und dann haben wir uns wieder zusammengetan.

00:14:31: Wichtig war für uns, den anderen zu lassen aber doch nicht nur in die Distanz zu gehen.

00:14:40: Ich musste wirklich in der Natur – da fühlte ich mich verbunden auch näher am Felix.

00:14:51: In den Räumen fühlt es sich immer so an, als würde die Trauer gegen die Wand schlagen und doppelt und dreifach zurückkommen.

00:14:58: Da sieht man auch wie individuell der Weg der Zuversicht ist.

00:15:07: Und da gibt's keinen Norm.

00:15:10: Also darf wirklich jeder seinen Weg gehen.

00:15:15: Wir haben uns Unterstützung geholt natürlich.

00:15:17: Jeder hatte Psychotherapie Und auch gemeinsam waren wir bei Trauerbewältigung.

00:15:26: Es ist interessant, weil die Barbara Uhl – ich weiß nicht ob du die Folge gehört hattest?

00:15:29: Die Natur, die Bergwanderführerin... Habe ich

00:15:31: begonnen?

00:15:32: ja!

00:15:32: ...die hat hier einen kleinen Jungen verloren der ist an Krebs verstorben.

00:15:37: Ich glaube er war fünf also sehr klein noch und ich hatte mit ihr in der Folge eben auch darüber gesprochen weil sie die Heilung wirklich in der Natur erlebt hat.

00:15:48: Also es ist eigentlich der einzige Ort war, ähnlich wie du hat sich's drin fast nicht ausgehalten.

00:15:53: Aber immer wenn sie sich mit der Natur verbunden hat hatte sie das Gefühl mit der Trauer nicht mehr alleine zu sein.

00:15:59: Genau ja, das ist eine gute Beschreibung.

00:16:01: genau so würde ich auch sagen.

00:16:04: Du hast vorhin in einem Eingangs im Nebensatz gesagt dass Menschen ganz irritiert reagiert haben wenn Sie dich gefragt haben Wie gehts dir?

00:16:11: und du hast geantwortet dass es dir gut geht.

00:16:14: Und dann läuft in Menschen natürlich sofort der Filmnuss, wie kann das sein?

00:16:17: Das ist eine Mutter, die hat gerade ihren sechzehnjährigen Sohn verloren.

00:16:20: Wie kannst du dir gut

00:16:20: gehen?".

00:16:22: Wie hast du das erlebt diese Erwartungen, die irgendwie gesellschaftlich unausgesprochen an dich gestellt wurden oder wie Menschen glauben, wie man reagieren muss?

00:16:31: Wie war das für dich?

00:16:32: Wie hast Du das empfunden?

00:16:34: Ja ich bin mir falsch vorgekommen mit meiner Trauer weil auch... Weil ich diesen Kritiker ja auch in meinem Kopf hab, da sagst du mir so Trauert man nicht.

00:16:45: Als Mutter musst du da jetzt eigentlich zu Kunde gehen und es ist jetzt nicht so, dass du dich um die selbst kümmern darfst oder schauen darfst, dass Du wieder Kraft sammelst sondern eigentlich ist die Erwartung von uns allen so das wir jetzt unser Leben eigentlich auch beenden.

00:17:06: und deshalb habe ich immer wieder gehört niemand sollte sein eigenes Kind überleben müssen.

00:17:13: Und daraus ist auch dieser Buchtitel entstanden, weil ich mir dann dachte wie überlebt man denn sein eigenes Kind?

00:17:21: Ja in dem ich wieder lebe also übers Leben, den wir wieder alles sehe was da ist und dankbar bin für das was da isst.

00:17:32: Ich habe mir wirklich gesagt wenn du dir ständig gebetsmüllenartig vor sagst, dass Felix tot ist.

00:17:43: Dann darfst du dir aber auch sagen wer es nicht ist und dann habe ich aufgezählt und das waren doch sehr viele Menschen und er ist ja für mich auch nicht weg.

00:17:54: Das ist ja... Und damit habe ich natürlich immer wieder meinen Muskel der Positivität geschult ... bin auch mehr in diese Zuversicht gekommen, in meine Kraft.

00:18:08: Und ich habe meine Routinen auch nie aufgegeben und so konnte ich... ... mein Energie-Level gut halten damit ich auch nicht in so eine Depressionsspirale falle.

00:18:24: aber das war ein tägliches Üben.

00:18:26: es ist kein Selbstläufer

00:18:29: Das glaube ich.

00:18:31: Du schreibst an dein Buchendel mit einem Brief an Felix Und dann bekommt man, finde ich schon mal so ein kleines Gefühl mit, chillt mal alle eure Basis.

00:18:40: Wie halt so fünfzehn oder sechzehnjährige Jungs so sind und da bekommt man schon so ein Kleines Gefühl für ihn, für seinen Humor.

00:18:47: was war Felix für den Typ?

00:18:49: Ja er war sehr humorvoll und sehr künstlerisch, sehr feinfühlig.

00:19:01: Dann hat er mal gesagt, der Felix war wie ein Schmetterling auf der Welt.

00:19:06: Der ist so von Blumen zu Blumen geflogen aber wenn da stärkere Wind kommen ist dann war es schwer für ihn.

00:19:14: und ja das Felix war was ganz Besonderes und ich frage mich oft welche Aufgabe diese besonderen Menschen da bei uns haben.

00:19:29: Was steckt da jetzt wirklich dahinter?

00:19:31: Gibt es wirklich einen Seelenvertrag, ich kann das ja alles nicht wissen und dennoch möchte ich das nicht so stehen lassen dass dass man einen vorgefertigten Vertrag hat und mit sechzehn beendet, man sein Leben.

00:19:48: Sondern lieber wäre es mir wenn wir uns alle bewusst machen wie viel Einfluss wir auch haben auf unser Leben.

00:19:57: Also das wir mit Achtsamkeit uns gegenüber und anderen unsere Kraft erkennen können und ein schönes Leben führen können.

00:20:06: Es ist lebenswert da zu sein.

00:20:10: Danke, dass du das so sagst.

00:20:12: Weil das habe ich hier im Podcast auch an der einen oder anderen Stelle schon gesagt.

00:20:15: Ich werde richtig wütend bei dem Satz, dass unsere Seele sich das hier ausgesucht hat.

00:20:20: Ich fühl das überhaupt nicht und ich finde es auch gerade wenn wir über Trauma sprechen oder über das was eure Familie erfahren hat, was mit Felix war, find' ich's einfach so unschlagbar zynisch und wirklich sehr unangebracht und unangemessen weil Wir hatten vorhin das sowohl als auch, das Aber und das Und.

00:20:47: Das ist ja keine Erklärung was ich meine!

00:20:51: Es ist ja eine Erklärungen die das dann logisch macht.

00:20:54: so es bleibt ja einfach traurig.

00:20:57: Genau und natürlich hätte ich mir gewünscht dass er hier ein zufriedenes Leben führen kann und deshalb bin ich ja auch auf diesen Weg der Prävention der Mitteilung wie sonst gut gehen kann oder des Teilens, wie ich meinen Weg gehe damit ich trotzdem zuversichtlich in diese Welt schauen kann.

00:21:23: Damit auch die Jugend – das ist ja jetzt viel schwerer hat.

00:21:25: meiner Meinung nach was sagst du?

00:21:28: Du kommst auch aus der analogen Welt!

00:21:30: Ich habe mir das oft so überlegt.

00:21:32: es war schon einfacher weil wir nicht zu viel Zugang hatten oder zu Katastrophen.

00:21:39: Ich kann mich noch ein Stern-Norbild erinnern, das war nur okay.

00:21:42: du nimmst jetzt kein Gemüse aus dem Garten.

00:21:46: Nicht dass ich nicht finde, dass Aufklärung wichtig ist aber für mich hat es dadurch nicht geschockt als zehnjährige und das ist jetzt schon schwieriger denke ich.

00:21:59: Zwei oder drei Wochen hier mit Daniel Wolf gesprochen.

00:22:01: Er ist ein Digitaltrainer, der seit neun Jahren an Schulen geht und mit Kindern und mit über hundertsechzigtausend Schülern mittlerweile gearbeitet.

00:22:11: Und den quasi da aufklärt und auch Eltern aufklährt was die Kinder auf ihren Handys zu sehen bekommen in was für eine Welt die hineingeboren werden.

00:22:19: und ich glaube dass unsere Generation sich gar nicht vorstellen kann was das wirklich bedeutet für die Kids und welchem Stress Welchen Bildern sie da ausgesetzt sind.

00:22:31: Ich glaube auch, dass es für die Generation sehr schwierig ist und geradehin Hinblick auf diese pandemische Zeit, wo die dann noch isoliert waren komplett und viel alleine waren.

00:22:46: Es ist nicht leicht!

00:22:48: Und was glaubst du?

00:22:49: Wie könnte man dagegen wirken?

00:22:54: Ich glaube, es ist ganz wichtig.

00:22:56: Das hat der Daniel Wolf auch gesagt, dass Eltern in die Kommunikation gehen mit den Kindern weil er – ich weiß nicht ob das oft Topic ist aber ich teils mal mit dir – er hat gesagt, bei Kindern im Grundschulalter zum Beispiel sehen sie einfach ganz richtig harte Sachen auf ihren Händen, z.B.

00:23:15: über YouTube Und die haben dann aber Angst, wenn sie sich an die Eltern wenden und den Eltern das erzählen wollen.

00:23:23: Dass man ihnen dann das Handy wegnimmt und deswegen erzählen Sie es nicht.

00:23:28: Und er sagt Es ist super wichtig, dass Eltern und Kinder gemeinsam quasi anfangen darüber zu sprechen und dass die Kinder das Gefühl haben, dass sie mit allen zu dem Eltern kommen können ohne dass das eine Bestrafung mit sich bringt weil Klar, dann gehen die natürlich nicht hin weil sie haben Angst das Handy zu verlieren.

00:23:48: Er sagt aber auch dass jetzt die Generation die quasi als erste mit Smartphone aufgewachsen ist also die jetzt so in den zwischen achtzehn und vierundzwanzig sind Die würden sich fast alle aussprechen dafür Dass es eine Altersgrenze bei Social Media gibt Und die haben Sie natürlich auch sehr betroffen von Depressionen und von Angststörungen.

00:24:11: und der Unterschied ist die Reden drüber Also auch untereinander.

00:24:15: Und du schreibst ja auch in deinem Buch, dass du dir angefangen hast um Felix mehr und mehr Gedanken zu machen.

00:24:21: Weil du das Gefühl hast er zieht sich irgendwie aus der Welt zurück und verschwindet immer mehr in sich.

00:24:27: Ich glaube also diese sozialen Netzwerke sind in Wahrheit antisoziale Netzwerken und sie treiben uns in die Isolation und ins Gefühl von allein sein.

00:24:37: Es ist so viel einfacher mal das Handy anzumachen und irgendein Spiel zu spielen.

00:24:43: Das ist glaube ich auch das Problem.

00:24:44: Dr.

00:24:45: Volker Busch war bei uns in Weitsich, habe ihn auch kennengelernt und mein Buch geschickt.

00:24:51: Und der hat auch etwas gesagt was wo ich mir gedacht hab genau dass hätte wäre gut gewesen zu machen im Vorfeld schon im Grundschuldalter einen Händevertrag.

00:25:06: Hatte Daniel auch darüber gesprochen?

00:25:07: Ja, hat er auch.

00:25:09: Weil er gesagt hat eben dann in der Pubertät brauchst du nichts mehr machen bis du als Elternteil jetzt wo man gegenwirken musst und das ist etwas was sich so rückblickend machen wird.

00:25:24: also ich denke mir nicht ständig was hättest du jetzt anders machen sollen sondern mir ist trotzdem wichtig diesen Weg zu beleuchten.

00:25:33: Und wenn ich etwas finde, das sich anders machen würde, dann möchte ich es ja auch teilen.

00:25:40: Weil es gibt ja auch viele Freundinnen die ich habe, die Kinder in diesem Alter haben und da kann ich das sehr weitergeben.

00:25:47: Aber es ist nicht so dass es mich belastet, dass ich sage oh das hätte ich das nur gemacht dann wäre alles anders gekommen.

00:25:54: Nein, ich beleuchte auch mich und weiß hätte ich mein... Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, dann würde ich ja schon sagen oder meinem Jungen ich sagen du arbeitest einem Trauma und alle deine Muster- und Prägungen pränatal auf und von deinem Mann natürlich der Mannmuster mitziehen Dann wird man wesentlich weniger übertragen an auf die Kinder.

00:26:22: Das ist aber ja bei uns allen so.

00:26:25: Auf

00:26:25: jeden Fall!

00:26:26: Das ist mir bewusst, aber wenn ich es nicht beleuchten würde dann würde ich mich auch nicht dahingehend weiterentwickeln.

00:26:35: Also das ist keine Frage von Schuld sondern das Anerkennen meiner Anteile am Beziehung und nicht nur Beziehungen zu Felix Beziehung zu allen.

00:26:49: Und zu dir selber, ne?

00:26:50: Zu

00:26:50: mir selbst genau.

00:26:52: Nehm ich als Thema, als Beispiel gerne Konfliktscheuheit.

00:26:56: Ich kann nicht als Mama meinem Kind meinen Kindern immer sagen, krängst du euch ab und sagst eure Meinung und stehe jetzt für euch ein wenn ich es anders vorlebe.

00:27:08: das Vorleben zählt halt trotzdem mehr.

00:27:11: und ich konnte es aber gar nicht anders weil Woher kommt das?

00:27:19: Du hast einmal in einem Podcast gesagt, man fühlt sich dann wie ein Alien mit seinen Anteilen.

00:27:25: und genau so fühlte ich mich auch bevor ich Wissen.

00:27:28: Das Wissen hatte also mit meinen Erfahrungen, mit meinem Wissen dass ich damals war der Mensch der es sein konnte und ich habe nie was Schuldes etwas meiner Meinung nach Böswillig, also ich weiß das.

00:27:42: Ich weiß dass ich dir jetzt schade und tue es aber trotzdem!

00:27:46: Ich gehe jetzt nicht zum Psychologen.

00:27:50: Dann würde ich jetzt sagen... Das ist dann schon... Aber in dem Fall war's nicht so und deswegen bin ich so dankbar für Podcasts wie deinen denn damit hat bei mir eigentlich angefangen, weil da war der Zugang einfach zu büchern.

00:28:06: Verena König war auch ein ganz wichtiger Begleiter auf meinem Weg Und das ist so hilfreich, aber das gab es eben... Das gibt's noch nicht zu lange und das gab's auch bei meinen Eltern nicht.

00:28:21: Die mir das übergestülpt haben denen hat wieder die vorige Generation.

00:28:25: also wo sollen wir anfangen?

00:28:28: Wir hatten den ersten Stein geworfen, wir wissen es nicht.

00:28:32: Dennoch finde ich wenn man es erkennt darf man schon anschauen und versuchen zu integrieren für sich selbst auch

00:28:40: und

00:28:41: für die Generation, die nachkommt.

00:28:42: Und für das ganze Umfeld?

00:28:44: Hundert Prozent!

00:28:45: Also das wäre der Umgang mit Transgenerationen-Trauma auch denn alles was weiterhin verdrängt wird in die Dunkelheit und alles dessen wir uns nicht stellen oder nicht gewahr werden wollen wirkt in irgendeiner Form weiter.

00:28:59: also Wir sind ja schon die Cyclebreaker wie ich hier häufig auch sage.

00:29:04: Punkt der mich wahnsinnig berührt hat in deinem Buch war dass du Lernen musste es auch Felix die Verantwortung zurückzugeben.

00:29:13: Magst du dazu ein paar Sätze sagen, weil das hat so viel Tiefgang und ist so wichtig für alle Menschen, die von Verlust und von Abschied und von Trauer oder Trennung betroffen sind?

00:29:28: Ja, Felix war sechzehn.

00:29:31: Und da kommt immer dieses Wort Fürsorge dazwischen aber du hast den nicht... Du hättest doch was tun müssen, du hattest ihn halten müssen.

00:29:40: Und meine Freundin Barbara hat mir diesen Satz geschenkt, dieses afrikanische Sprichwort für um ein Kind großzuziehen braucht es ein ganzes Dorf und das hat mir so die Augen geöffnet.

00:29:55: einmal dass ich nicht allein verantwortlich sein kann für das Lebensglück eines anderen.

00:30:00: Das wäre ja auch wirklich arrogant zu glauben.

00:30:06: Zusätzlich ist es auch die Erkenntnis, dass wir Auswirkungen haben aufeinander.

00:30:12: Dass ich mir auch jeden Tag überlege.

00:30:15: wie gehe ich auf andere Menschen zu?

00:30:17: Wie begegne ich denen?

00:30:20: und trotzdem glaube ich kommen wir irgendwann einmal in diesen Zustand das wir auch Verantwortung für unser Leben übernehmen müssen.

00:30:32: Also ich sage immer, das Dorf kann dich stützen oder dich an der Hand nehmen.

00:30:38: Aber aufrecht gehen müssen wir selbst lernen und da möchte ich ... Ich würde dann auch Felix Mensch sein kleinreden wenn nicht sagen wird ein Teil der Verantwortung trägt er einfach selber vor allem für seinen Gehen.

00:30:57: Das hat er entschieden

00:31:01: War das ein Prozess, den du alleine erkannt hast?

00:31:06: oder hast du da Unterstützung?

00:31:08: Hat dich jemand eingeladen, die Perspektive darauf zu verändern.

00:31:12: Ich glaube allein habe ich gar keine Aufarbeitung hinbekommen denn man hat ja so viele Bücher, der Austausch mit Menschen aufschreiben und teilen In allem ist irgendwo ein Mensch involviert, selbst wenn ich jetzt am Computer was schreibe.

00:31:36: Ist ja der, der den Computer.

00:31:38: oder wenn ich etwas mit meinem Füllväder schreibt dann hat jemand diese Füllräder zusammen gebaut.

00:31:44: Hoffentlich kein Kind aber du weißt was ich meine?

00:31:46: Ich fühle mich nie alleine in dem...ich würde nie sagen dass ich irgendwas alleine geschafft habe.

00:31:53: Aber nicht aus ... fehlendem Selbstrespekt oder weil ich jetzt bescheiden sein will, sondern weil ich einfach mich immer verbunden fühle.

00:32:03: Aber wenn du darauf hinaus willst ob ich das mit Psychologen aufgehe, aber da habe... Das nicht!

00:32:08: Da gab es andere Themen vor allem zu dem Thema.

00:32:13: Ich fühl mich eigenartig in meiner Form zu trauern also dass sich so schnell in die Akzeptanz auch kam.

00:32:23: Da musste ich zu meiner Traumapsychologin und die hat dann ein schönes Bild gezeichnet, der hat gesagt das ist so als wärst du da auf einem Berg.

00:32:36: Du bist schon in dieser Akzeptanz.

00:32:39: unter unten sind aber noch viele Menschen können einfach nicht drauf und die putzen halt immer runter Und dann schaut man nach unten und sieht, da sind so viele Leute.

00:32:51: Man will wieder runter weil man will ja bei denen sein.

00:32:54: Und oben steht man vielleicht momentan gerade alleine.

00:32:58: und dann hat sie gesagt aber schaute ich einmal um die Sicht ist viel klarer.

00:33:05: Wow!

00:33:05: So ein Bild?

00:33:06: Ja das hat mir sehr geholfen.

00:33:08: Also lass den Leuten Zeit Deinen Weg eben weiter.

00:33:17: Schau dich um, dort wo du bist ist doch gut oder?

00:33:20: Du fühlst dich ja gut und musst nicht wieder zurück nur damit du bei ihnen sein

00:33:24: kannst.".

00:33:25: Es war nämlich so dass dieses Buch eigentlich die Version drei Punkt Null ist.

00:33:31: Es gab ... Version eins Punkt NULL hatte auch alles eine andere Titelbild Und die Version Eins Punkt NUL war eher kryptisch geschrieben kurz gehalten, nicht angreifbar und in der Version zwei Punkt Null.

00:33:50: das war ganz spannend.

00:33:51: Da fand ich Sätze die nicht stimmig waren, die auch nicht aufrichtig waren wie zum Beispiel der Gedanke... Der Gedankel aufzugeben hört sich verlockend an so in der Art.

00:34:08: Und dann habe ich ... Ich hab das sicher fünf mal drüber gelesen bis ich verstanden hab Das stimmt ja gar nicht.

00:34:14: Interessant!

00:34:16: Es gab für mich nie einen Punkt, zu sagen ich möchte auch gehen oder das Leben hat jetzt keinen Sinn mehr.

00:34:28: Das habe ich geschrieben...

00:34:29: Das würde Felix ja auch nicht wollen?

00:34:31: Nein genau ganz und gar nicht erst recht.

00:34:35: aber das habe ich geschrieben damit man mich besser verstehen kann.

00:34:39: also mehr die Außenwirkung.

00:34:40: Ich möchte dass ihr mich akzeptiert.

00:34:44: Und dann habe ich mir gedacht, da brauchst du gar kein Buch schreiben!

00:34:48: Wenn du nicht verhaftig bist, dann lass es.

00:34:52: vielleicht ist das auch besser so.

00:34:54: und dann kam dieses Buch.

00:34:57: und dass ist jetzt wirklich im Innern und Außen für mich die Meck.

00:35:02: Die Illustration hast Du dir gemacht?

00:35:04: Ja,

00:35:04: das sind alles meine Illustrationen.

00:35:07: So süß.

00:35:07: Wie gesagt hat mir Felix hat mich Felix inspiriert zu zeichnen.

00:35:13: Wäre ohne Corona zum Beispiel nicht entstanden, also trotz dieser... auch wieder so eine Ungeschichte?

00:35:20: Das halte ich jetzt mal kurz in die Kamera für alle, die auf YouTube zuschauen und für alle wie nur zu hören den lese ich es vor.

00:35:27: Eine wunderschöne Illustration mit einer Mücke

00:35:32: Ist eine Gels, habt ihr sagt sie ja Gelsen?

00:35:35: Ich weiß nicht.

00:35:35: Oder sagt ihr Mücken Stechmücken?

00:35:37: Stech-Mücken

00:35:38: würden wir sagen.

00:35:39: Also in Bayern weiss ich es nicht aber... Ja Es ist eine Stechmecke?

00:35:42: Ja

00:35:44: Heilung ist nicht linear.

00:35:46: Jeder Etappensieg verdient großen Jubel.

00:35:51: Und wenn ihr jetzt nur zuhört und nicht zuschaut Ihr findet genau diese Illustration auch auf dem Instagram Account von der Nikki.

00:35:58: Da hat sich's nämlich als Foto Und das ist etwas, wenn ich das früher verstanden hätte wäre vieles leichter gewesen.

00:36:06: Dass ich so dachte Heilung geht so kontinuierlich bergauf und irgendwann stehe ich nur noch im Sonnenschein und dann ist alles fluffig.

00:36:15: Aber so is es nicht.

00:36:16: Sondern die Rückschritte Die vermeintlichen...die Abstürze gehören dazu.

00:36:22: aber was so wichtig ist und das sieht man ja auch auf deiner Illustration Die Richtung stimmt

00:36:27: Das stimmt Wir fallen nie ganz zurück.

00:36:30: Nee!

00:36:30: Die Richtung Stimmt.

00:36:32: Du beginnst das Buch, da würde ich gerne noch mit dir ein bisschen tiefer einsteigen.

00:36:37: Du beginnnst dieses Buch im Grunde genommen mit dem Tag an dem es geschah – mit der Krisenintervention die Frauen, die euch geholfen haben auch mit sehr einfühlsamen Gott sei Dank Polizeibeamten.

00:36:47: ist ja auch nicht selbstverständlich wie du einen Anker gefunden hast in deiner eigenen Atmung und wie du dich klammern konntest an die Gegenwart.

00:36:59: Und an den jetzigen Moment mit einer ganz speziellen Atemübung auch, ne?

00:37:04: Ja, die Selbstregulationsübungen habe ich natürlich auch in meinen Yoga-Kursen und praktiziere schon so lange und sind mir ganz automatisch eingefallen... eigentlich nicht eingefahren, die hab' ich automatisch praktiziert!

00:37:17: So hat mein Körper ohne mich zu fragen abgerufen.

00:37:21: Und das war eine Atemübung.

00:37:24: länger ausatmen als ein und um den parasympathischen, um das parasympathische Nervensystem zu erwischen dass für die Entspannung zuständig ist Das Erden und das Umsehen auch hören also die Sinne benutzen.

00:37:41: Das war das einzige was ich mir gedacht habe.

00:37:43: es kann nicht jetzt noch.

00:37:45: Es hilft jetzt nicht.

00:37:49: Natürlich weinen ist ja trotzdem der Fall gewesen.

00:37:55: Ich habe dort geweint, aber du weinst ja gar nicht... Es ist so überfordert dass die Tränen dann zwischendurch hier gar nicht kommen.

00:38:05: Wenn wir im Freeze sind, das vergessen ganz viele Menschen, im Freeze fließt da gar nichts mehr?

00:38:09: Genau!

00:38:09: Dann kommt die Stare und also die Starre ist dann das wo du dich hilflos fühlst onmächtig.

00:38:20: Und das waren so Anker, um mich wieder...um etwas zu tun und mich irgendwo festzuhalten damit mich dieses schwere Schicksal nicht wegspülen konnte.

00:38:37: Das sind genau die...und ich finde es schön, dass du sagst, dass der Körper das fast automatisch einfach angeboten hat weil Ich auch versuche den Menschen immer wieder, wenn ich in Seminaren bin oder auch in Einzelcoachings die Menschen immer zu ermuntern und auch einzuladen sie daran zu erinnern.

00:38:54: Wir machen eine Selbstregulationsübung nicht einmal und wenn die da nicht funktioniert dann lassen wir es sondern wir müssen das im besten Fall ja in regulierten Zuständen üben damit wir sie abrufen können wenn wir dysreguliert sind.

00:39:08: und mir geht's da mittlerweile wie dir weil ich das auch viel übe.

00:39:11: also ihr lieben Übungen macht den selbst Regulationsmeister Dass wenn ich in einem Hyperarousal bin oder auch ich merke, boah mein Nervensystem ist voll drüber.

00:39:22: Das eigentlich besonders diese klassische Intervention noch in der Traumotherapie ist nämlich länger auszuatmen als einzuatmen.

00:39:32: vielleicht mal für den Anfang vier sechs also vier Sekunden einatmen sechsaus und vielleicht dann irgendwann ausdehnen auf sechs acht das kommt ganz automatisch.

00:39:42: Und das ist für mich so entlastend, weil es uns ein Gefühl von Selbstwirksamkeit gibt.

00:39:49: Eine Selbstermächtigung würde ich fast sagen in so einem Fall.

00:39:53: Weil es ja eine Om macht und das ist dann das Gegenteil davon.

00:39:57: Du hast wieder Macht zumindest über deinen Atem.

00:40:04: Das hat mir wirklich sehr geholfen klarer werden lassen.

00:40:09: Ich wusste, was es nicht so zu tun ist.

00:40:11: aber genau das, was du sagst erfahre ich auch immer wieder dass Menschen glauben in der Extremsituation mache ich das dann und das hilft.

00:40:22: Aber das ist nicht so.

00:40:23: Es ist aber schön finde ich wenn man ein Tool hat Dass man für Wartezeiten nutzen kann.

00:40:30: also ich mache diese Regulationsübungen Wenn ich an der Kasse an der Schlange stehe oder wir sind im Stau auch gestanden bei mir erfahren, dann mache ich meine Regulationsübungen und ich denke mir schaue es ist keine verlorene Zeit.

00:40:45: Ich mach auch Beckenbohnen-Übungen immer wieder.

00:40:48: das ist ja im Yoga unser Energieverschluss auch des Molodara Chakra und dann praktiziere ich das Gibt's kein, brauche ich nicht ins Handy schauen.

00:41:03: Sondern mach was Sinnvolles damit dich in extremen Situationen gewappnet bin einen kleinen, klaren Kopf zu

00:41:09: bewahren.".

00:41:10: Ich mache das teilweise auch während des Podcasts.

00:41:11: also wenn ich bin nervös weil ich nicht sicher bin laufen die Kameras oder wird es so warm schalten sie sich ab was auch immer.

00:41:17: Oder hört man die Waschmaschine wenn sie schleudert dann auch immer wieder Während ich zuhöre, je öfter man das übt und je mehr man das uebt umso mehr kann man die Dinge auch gleichzeitig machen.

00:41:27: Also ich kann mit dir in Verbindung bleiben und mich gleichzeitig auf meinen Atem konzentrieren.

00:41:32: Also ihr Lieben, üben, Üben!

00:41:35: Habe ich übrigens auch gerade vorhin gemacht?

00:41:36: Ich stelle dann immer meine Füße auf du auch?

00:41:39: Ja dass das die Geherde sind.

00:41:41: Ja ja

00:41:41: genau, zumal die Verbindung mit Mutter Erde und der Schwerkraft.

00:41:46: Ich finde das eine unserer stärksten und vielleicht viel zu wenig besprochenen Ressourcen.

00:41:53: der Humor ist.

00:41:54: Und es war euer Sohn Niklas der bei der Trauerfeier und ich könnte mir vorstellen einer der schwierigsten Tage in dieser ganzen Zeit.

00:42:04: Es war dein Sohn Niklas, der ein erleichtertes und ein erleichterndes Lachen in die Familie brachte – in eine Sekunde wahrscheinlich, in der ihr überhaupt nicht damit gerechnet hättet oder du nicht damit berechnet hattest?

00:42:17: Und das ist auch so berührend im Buch.

00:42:19: Magst du von dem Moment noch mal erzählen?

00:42:21: Ja gerne!

00:42:23: Ich habe übrigens lange gebraucht bis diesen Moment reingeschrieben habe oder gelassen hab.

00:42:30: für mich, weil ich nicht wusste ist das jetzt biedetlos.

00:42:36: Heute stehe ich dazu und freue mich über dass sich auch das teilen darf.

00:42:41: es geht in diesem Kapitel ums lachen.

00:42:45: is lachen erlaubt?

00:42:47: in einer zeit der traurigkeit und da standen wir wirklich um den geschlossenen sag Ich habe viel geweint, also wir alle haben geweint.

00:42:58: Es waren nur der Niklas mein Mann und ich anwesend Felix ja nicht mehr wie mir dann bewusst wurde auch.

00:43:07: Also irgendwann musste ich da auch raus und hab gesagt es ist nur eine Hülle, ich muss raus!

00:43:11: Da bin ich verbunden mit ihm.

00:43:13: aber in diesem Moment habe ich eben geweint und diesen geschlossenen Sarg umarmt Und habe gemerkt dass da ganz viele dränen Rott auf diesen Sack raufkommt und habt dann wie Blöde gewischt, damit das Jahr schön wieder ist wenn neue Leute kommen.

00:43:31: Und dann hat Niklas mich angeschaut ganz lieb und hat gesagt du Mama du wischst ja das ganze Weihwasser weg!

00:43:39: Und daraufhin mussten wir alle kurz lachen weil es war so skurril und das hat uns so gut getan.

00:43:48: Ja, das war ein positiv Trojanisches Pferd.

00:43:51: Dass diese Traurigkeit unterbrochen hat und uns es vorkommen als hätte uns Felix das geschickt Und dann musste ich da raus und bin... Das steht nicht im Buch.

00:44:03: Ich bin rausgegangen und habe mir gedacht, na da drinnen ist nur eine Hülle Und hab so in den Himmel geschaut, hab meine Augen geschlossen und dann kam so einen Windhauch hat so durchgescheint, durch die Wolken.

00:44:23: Und ich habe mir gedacht ja da bist du und das ist ein Gruß von Felix.

00:44:30: Das hat es so gut getan.

00:44:31: also das war wie Streicheln.

00:44:34: Vielen Dank fürs Teilen!

00:44:36: Es berührt mich sehr weil ich, wie gesagt, ich habe jetzt im Jahr twenty-fünfzehn sehr lieben Menschen in einer Lawine verloren auch von einer Sekunde auf die andere Und das habe ich hier in der anderen Folge schon mal erzählt.

00:44:47: Zwei Tage später war ich hier, in der Wohnung und gehe meine Treppe hoch und habe ein Geruch von einem Männerpapier in der Nase.

00:44:57: Ich weiß, dass der Gerhard hier ist.

00:45:00: Am selben Tag nachmittags nochmal... ...und ich glaube da so fest dran.

00:45:09: Er war einfach da in diesem Moment.

00:45:11: Das was du gerade beschreibst, das finde ich Trauerprozessen auch so enorm wichtig, auch wenn wir nochmal über diese Und-Wölkchen sprechen.

00:45:21: Dadurch dass Trauer so wenig besprochen ist gesellschaftlich und auch so ein Tabuthema, auch Suizidsohn-Tabuthema ist aber die ganze Palette von Emotionen, die einfach komplett da sein darf.

00:45:35: bei mir war es zum Beispiel auch Wut.

00:45:37: Also, wie ich war auch, hab gesagt du bist so ein Arschgärtel.

00:45:40: Du kanntest alle Risiken.

00:45:42: wir müssen jetzt damit klarkommen dass du nicht mehr da bist du Pfeife!

00:45:47: Ja also auch diese Wut zuzulassen neben der Traurigkeit und dann auch wieder lachen weil er einfach so, weil der Abgang auch so zu ihm gepasst hat So Und das finde ich so wertvoll darüber zu sprechen und ohne Scham darüber zu sprechen uns immer mehr zu befreien von dem Wie muss Trauer denn sein?

00:46:07: Und wie lange darf sie denn dauern?

00:46:09: Du schreibst ja auch drüber.

00:46:10: Früher war das so, man muss dann ein Jahr lang Schwarz tragen und ein Jahr darf man nicht mehr lachen.

00:46:16: Das ist total verrückt, was so individuell ist!

00:46:19: Ja, es ist so schön dass du das ansprichst, dass du alle Emotionen zulassen konntest... Ich hatte auch

00:46:26: Wut.

00:46:27: Ich habe

00:46:27: gesagt Felix warum hast du mir gestern noch gesagt ich hab dich lieb und heute bist du nicht mal da.

00:46:32: Du hast kein Brief geschrieben, hättest wenigstens einen schönen Brief geschrieben.

00:46:36: Also, die Wut war schon da.

00:46:38: Ich hab das dann in einem Brief verarbeitet.

00:46:40: Also ich habe ihn dann ... Dieser Abschiedsbrief war eben nicht da und ich hab lange gedacht so was bräuchte ich bis mir dann ein Film schreib eben ich dir einer.

00:46:54: Dass du einen von ihm gebraucht hättest?

00:46:56: Ich

00:46:56: hätte einen von dem gebrauchen dachte ich.

00:46:59: Und dann habe ich ihm einen geschrieben und das hat gut getan.

00:47:02: Ich habe den dann auch wirklich verbrannt Und da stand auch, da standen Wüttendinge drinnen.

00:47:10: Da waren alle Emotionen verpackt in Worten.

00:47:14: Ich glaube das hat auch viel mit Trauma zu tun.

00:47:17: also Menschen mit Traumfolgen neigen ja dazu zu intellectualisieren Also quasi nach Erklärungen zu suchen inklusive mir übrigens.

00:47:25: ich mache das bis heute und wir gehen davon aus dass es im Grunde genommen auch immer ein Versuch ist irgendwie den Schmerz besser handeln zu können.

00:47:34: Also wenn ich es intellektuell verstehe, dann kann es heilen.

00:47:39: Aber meine Erfahrung ist das es einfach so lange braucht wie es braucht dass der Schmerz halt.

00:47:43: und Ich würde sehr infrage stellen wollen ob es nicht auch in einer art von schmerz gibt die für immer bleibt.

00:47:52: Ja

00:47:52: weil wie soll man denn darüber hinweg kommen?

00:47:55: ja muss man ja auch muss man glaube dass sich genau dieses loslassen thema also fallen lassen.

00:48:01: ich muss Das ist eigentlich dieses Weg haben wollen.

00:48:05: Ich lasse fallen, also habe ich es weg... Aber das darf ja da sein!

00:48:11: Das ist mein Begleiter bis ans Lebensende, das weiß ich und dennoch weiß auch dass ich auf eine gewisse Art verbunden bin.

00:48:22: Das löst aber nicht diese Traurigkeit, dass ich ihn jetzt gerne physisch umarmen möchte weil ich jetzt einfach will hier so Und da, das werde ich immer haben.

00:48:35: Das ist aber okay für mich!

00:48:37: Ich habe es akzeptiert, dass das so sein darf und ich hab aber ... ich weiß schon wie viel Zeit ich meiner Traurigkeit geben darf.

00:48:48: Oh, wichtiger Punkt!

00:48:50: Da habe ich ein eigenes Ritual, das sich wirklich Er weiß, ich gebe der Traurigkeit.

00:48:57: Wenn ich spüre das da und es ist gerade jetzt nicht passend dann am Abend nehme ich mir die Zeit.

00:49:05: entweder schaue ich alte Fotoalben an oder ich höre ein trauriges Lied oder schauen wir einen Film an wo ich wirklich mich mit der Trauer verbinden kann.

00:49:14: auch Meditation.

00:49:16: Da spüre ich rein was gut passt.

00:49:19: Aber ich habe da wirklich einen Wecker, der mich wieder rausholt.

00:49:22: Denn ich weiß wenn ich da drinnen bleibe so gut dann zieht es mich nach unten und ich hab da meistens so eine halbe Stunde reicht mir.

00:49:31: Das empfindet jeder anders.

00:49:33: aber ich weiß auch wenn ich über diese halbe stunde drüber kommt dann ist ja ganze tag unter nächstem Tag mit einer poch Schwere behaftet weiß und da muss dieser Wecker klingeln, nach einer halben Stunde.

00:49:49: Da habe ich auch sofort eine Übung die ich machen muss nach dem Klingeln um mich zurückzuholen.

00:49:58: Muss sich ein gewisses Lied hören das hilft mir immer wieder zurückzufinden bin ich wieder da und ich weiß, ich habe mich der Traurigkeit intensiv gewidmet.

00:50:11: Sag Danke noch einmal dafür dass das jetzt alles rauskommen durfte und bedanke mich bei allen Mächten die uns noch unterstützen!

00:50:22: Und dann darf ich mich der Freude wieder zuwenden.

00:50:27: Leute that's the way so geht es So geht's, also kann ich auch was Aktuelles teilen.

00:50:35: Ich war vor ein paar Wochen auf einem Geburtstag und ohne jetzt die Details zu gehen sind nicht interessant aber ich merkte während der Präsentationen der Freunde für dieses Geburtstagskind dass sich in mir eine unglaubliche Traurigkeit ausbreitete weil mir nochmal so bewusst wurde was mein Trauma und meine Biografie mir genommen hat Und wie du?

00:50:56: Und dafür lohnt es dich diese Arbeit.

00:50:58: einfach so macht die Arbeit.

00:51:00: Leute Wie du, habe ich sofort gemerkt.

00:51:03: Boah, da kommt was?

00:51:05: Aber nicht jetzt!

00:51:07: Das ist nicht der richtige Zeitpunkt.

00:51:09: hier wird das Leben gefeiert und hier wird Geburtstag gefeuert.

00:51:12: Das andere ist die Vergangenheit.

00:51:13: aber wir treffen uns später Und dann bin ich.

00:51:17: irgendwann um halb eins bin ich schlafen gegangen und bin auf meinem Balkon gegangen und es war am Tatzelwurm und der Himmel war.

00:51:23: Es gab keine Lichtverschmutzung Der Himmel über voller Sterne.

00:51:26: Dann hab' ich mich auf den Balkon gestellt und hat mich damit noch mal verbunden.

00:51:29: Hab gesagt okay Jetzt.

00:51:31: Und dann habe ich geweint und hab das richtig betraut und gesagt, ja es ist einfach scheiße.

00:51:41: Dieser Satz ist nie zu spät.

00:51:42: eine glückliche Kindheit gehabt haben ist natürlich großer Unfug weil natürlich ist es dafür zu späht deswegen darf die Traurigkeit sein.

00:51:50: Dann habe ich geweint und dann schaue ich zum Himmel und sehe in diesem Moment die erste Sternschnuppe meines Lebens.

00:51:57: Und dann musste ich im gleiche Moment so lachen, weil ich dachte ja schau mal das Universum der liebe Gott wäre auch immer.

00:52:03: Kommt von oben und sagt ist alles okay?

00:52:06: Ja es ist alles ok wie's ist.

00:52:08: So und...und dann war's vorbei!

00:52:11: Wenn wir das üben können und ich finde es mega mit dem Wecker, ich empfehle das auch Klienten wenns um Wut geht also wenn du spürst da is ne Wut Dann gibt, finde eine Art dieser Wut Raum zu geben.

00:52:23: Entweder schimpfst du wie ein Rohrspaz oder du knufst mal in den Kissen oder was auch immer da ziehst an einem Handtuch.

00:52:30: aber stell dir einen Wecker weil wenn wir den Ausstieg auch aus der Wut nicht rausfinden dann kocht die sich hoch und kann wirklich in blinder Raserei enden und das ist überhaupt nicht hilfreich.

00:52:43: Und bei der Trauer ist es natürlich genauso Weil dann geht's ja irgendwann nur noch bergab Und dann ist gar kein Raum mehr für die anderen Emotionen, nämlich die Freude, die auch noch da ist gleichzeitig.

00:52:53: Die ja eine schwere Arbeit hat als die Trauer.

00:52:57: Also die Traur geht direkt durch dich hindurch, durch den Körper und die Freuden muss viel bewusster wahrgenommen werden.

00:53:08: Für einen traurigen Gedanken fünf positive zu haben das finde ich in meinem Fall hat es immer so ziemlich gestimmt.

00:53:16: also das war war immer natürlich eine intensivere Arbeit auch.

00:53:23: Und es darf auch eine Arbeit sein, weil das kommt nicht von selbst.

00:53:26: Das möchte ich auch

00:53:27: dazu

00:53:28: sagen.

00:53:28: Es

00:53:28: ist Arbeit hundert Prozent.

00:53:30: Aber es ist eine schöne Arbeit, weil sehr gut tut und man das auch

00:53:36: spürt.

00:53:36: Auf jeden Fall!

00:53:38: Du hast mit so vielen schönen Anteilen gearbeitet in deinem Buch.

00:53:41: Innere Anscheile und äußere Helfe, auch Anteile die du in dir etabliert hast?

00:53:47: Wer ist Johnny aus Zeit?

00:53:50: Johnny Auszeit ist der Tod für mich, die Endlichkeit Und ich habe mir irgendwann gedacht Ich muss mit diesem Thema anfreunden Weil es werden wieder Menschen gehen Ja Und Tiere gehen.

00:54:08: wenn ich den nicht mehr in meinem Bewusstsein lasst, dann wird das ein schwieriges Leben.

00:54:15: Wenn ich den verdränge und deshalb habe ich einen Bild gezeichnet Johnny Auszeit hat ist so ein bisschen auch an Dirty Dancing weil es mein Lieblingsfilm da hat eine Lederjagd hören wie Johnny Castle.

00:54:30: genau was der Melone halte Ich.

00:54:33: dazu haben wir ein Poltvislam geschrieben.

00:54:38: Ja, Humort, Tanzen und das zulassende Endlichkeit.

00:54:43: Das ist eigentlich das was mich auf meinem Zuversichtspfiff hält.

00:54:48: Und deshalb habe ich denke ich mir täglich... Kennst du noch von Früher hat von dieser, war das Techno-Zeit in den Neunzigern.

00:54:59: heute ist ein guter Tag zu sterben?

00:55:02: Da gab es nur einen Lied!

00:55:03: Ich glaube das war der Text immer.

00:55:07: ist ein guter Tag zu sterben und ich habe das so noch im Kopf.

00:55:10: nicht, dass ich das Lied empfehle.

00:55:12: Sondern frage ich mich das aber wer heute ein gutter Tag zu Sterben?

00:55:17: Nicht, dass sich suizidale Gedanken haben sondern bin ich gut mit mir, hab' ich gut auf mich geschaut, möchte ich noch irgendetwas machen?

00:55:29: und dann fange ich aber nicht an eine lange Tutuliste zu schreiben was ich noch alles machen möchte.

00:55:36: Zwei Dinge, die mir einfallen, erledige ich dann.

00:55:41: Zum Beispiel meiner Mama noch sagen, dass ich sie lieb habe.

00:55:45: oder das zweite ein Bild von der Familie, von früheren Zeiten mit irgendjemandem zu teilen.

00:55:52: So zwei Dinge – die ersten zwei Dingen, die mehr in den Kopf kommen.

00:55:56: und dann kommt wieder diese Dankbarkeit und Demut für diesen Bonustag, den wir ja jeden Tag den wir aufwachen erleben dürfen.

00:56:09: Ich glaube, dass diese Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit oder auch der Endlichkeit mit lieben... also ich beschäftige mich viel damit weil jetzt einfach der Arkinji auch schon zwölf ist mein Husky.

00:56:18: es ist ein Wunder weil er ist in einer super super Verfassung.

00:56:21: und gleichzeitig weiß ich unsere Zeit hier ist begrenzt und wenn ich Glück habe sind's noch vier gute Jahre vielleicht sind aber nur noch zwei oder eins.

00:56:29: unsere Zeit ist begranzt und auch auf mein eigenes Leben.

00:56:34: Hilf mir die Auseinandersetzung mit der Endlichkeit, mich auch wirklich öfter mal zu fragen.

00:56:40: Will ich damit jetzt noch meine restlichen Tage hier verbringen?

00:56:44: So.

00:56:45: Möchte ich diesen Menschen wirklich noch sehen oder möchte ich mit diesem Menschen noch viel mehr Zeit verbringen?

00:56:49: weil wir haben vielleicht nur noch nach dem letzten Sommer wie mein Freund Stefan Schäfer so schön sagt und es hilft uns... Also mir hilft es auch, da noch mal bewusst da immer wieder rein zu spüren.

00:57:04: Möchte ich das oder möchte ich das nicht?

00:57:07: Das ist gut dass du das sagst.

00:57:08: Nicht nur was möcht ich noch sondern was möchte ich auch loslassen.

00:57:11: Genau!

00:57:11: Was möchte ich nicht mehr.

00:57:13: Das ist auch wichtig ja.

00:57:16: Will ich mich so noch fühlen wenn ich gewisse Menschen gesehen habe oder ist mir dafür meine Lebenszeit tatsächlich zu kostbar?

00:57:24: Ganz wichtig ja...

00:57:26: Was ich auch richtig, richtig schön fand und das würde mich interessieren wie wenn du das teilen magst.

00:57:32: Wie sich da die Familie weiterentwickelt hat als Projekt, als Familie, als Tribe.

00:57:38: Dass du natürlich nicht jetzt Mutter nur noch eines Kindes bist sondern du hast nach wie vor zwei Kinder.

00:57:44: Das eine ist nur woanders.

00:57:45: Das andere ist noch da.

00:57:46: der Niklas schon gesagt er ist jetzt zwanzig studiert.

00:57:50: Wie seid ihr als Familie heute?

00:57:52: Wie könnt ihr miteinander interagieren, wie hat es euch verändert auch als Familie.

00:57:59: Ja definitiv achtsamer sind wir im Umgang miteinander.

00:58:03: Wir sprechen alles an und aus Und mein Mann und ich leben ja jetzt nur mit dem Haus.

00:58:11: Niklas hat eine WG in Graz Und wenn wir alleine sind.

00:58:18: also unsere Beziehung hat sich gewandelt und zwar zum Positiven.

00:58:25: Wir achten gut auf uns, wir machen jeden Tag ein Kartenspiel oder einen Gesellschaftsspiel, spielen wir jeden Tag.

00:58:36: Wir haben zwei Reflexionsfragen die wir unterstellen damit wir bessere Kommunikation lernen und das ist schön weil Vor allem diese Reflexionsfragen haben wir jetzt beim letzten, in letzter Zeit waren da Themen die ich ansprechen wollte und das waren so Einstiegshilfen für mich.

00:58:58: Also ich hätte das nicht einfach so beim Vorbeigehen du setzt mal uns zusammen, ich möchte das besprechen sondern es war dann dort vor Ort und er hat mein Mann einmal sowas lustig ist.

00:59:10: Aber du kommst ja ab vom Thema und dann habe ich gesagt Ja aber das ist was was ich noch besprechen will haben wir das auch besprochen, aber es ist genau dass ... Wir haben ja nicht gelernt so zu kommunizieren.

00:59:25: Keiner

00:59:25: von uns?

00:59:25: Keiner.

00:59:26: und deshalb darf man sich solche Hilfsmittel auch nehmen.

00:59:29: und gibt's ganz schöne Karten für Zweit oder auch Reflexionsfragen für einen alleine.

00:59:38: Und so lerne ich meine Mann immer besser kennen und er mich Und dadurch hat sich so wahnsinnig viel verändert.

00:59:46: Also Kommunikation ändert ja immer irgendetwas, das bringt etwas in Bewegung.

00:59:54: und beim Niklas machen wir es auch so dass wenn wir unsere Anteile beleuchten was wir ihnen mitgegeben haben und jetzt anders machen würden dann kommunizieren wir und sagen du das hätten wir würden wir jetzt anders mache oder wir entschuldigen uns.

01:00:13: Das ist auch wieder nicht Schuldeingeständnis, sondern damals zu der Zeit haben wir das so gemacht.

01:00:19: Das haben wir jetzt erkannt...

01:00:21: Das machen

01:00:22: wir nicht mehr!

01:00:24: Auch wie hat es auf dich gewirkt?

01:00:27: Damit auch Niklas lernt ein bisschen zu reflektieren und wenn er dann seine Traumaaufarbeitung macht, dass er dann vielleicht auch eine Hilfestellung hat, wenn er das schon nochmal gehört hat

01:00:42: Was möchtest du oder würdest du Eltern teilen, sagen die mit einem ähnlichen Schicksal klarkommen müssen?

01:00:48: Klar kommen mussten.

01:00:51: Was

01:00:51: gibt es wertvolles?

01:00:52: Hilfreich ist dass Du ihn mit an die Hand geben möchtes nach Deinen Erfahrungen aus den letzten zwei Jahren

01:01:00: sich Die eigene Biografie anschauen das ist eigentlich der Schlüssel zu einem Zuversichtig, zuversichtlich im Leben.

01:01:10: Nicht versuchen jetzt zu analysieren was in dem Kopf dieses Menschen vorgegangen ist denn das werden wir nicht mehr rausfinden.

01:01:18: also ich kann ja auch nicht in deinen Kopf rein.

01:01:20: schon tun ich die meinen aber wir können bei uns beginnen und dass würde ich jedem raten schauen wo sind meine blinden Flecken?

01:01:33: Wo kann ich besser für mich selbst sorgen, auch da dieses Bewusstsein?

01:01:39: Das ist keine Arroganz.

01:01:41: Sondern das ist eine Verantwortung, dass ich auf mich schaue damit nicht meinen Seelmüll an andere ablade und das hilft dann auch im Trauerumgang Und die Dankbarkeit mehr zulassen.

01:02:01: Ich stelle mir ja mittlerweile in der Frühnummer drei Fragen.

01:02:05: Wenn ich die erleichtern, mit Nein beantworten kann dann leitet das einen sehr guten Tag ein.

01:02:13: Ich habe ja gesagt es ist schon bodenständiger geworden.

01:02:18: Die erste Frage ist Hast du körperliche Schmerzen?

01:02:23: Und dann skenne ich meinen Körper ab von Kopf bis Fuß und schick so Dankbarkeit in jedes Körperteil.

01:02:35: Dann mache ich mir bewusst, wann war das letzte Mal, dass ich Schmerzen hatte.

01:02:38: Zum Beispiel Kopfschmerzen.

01:02:40: Da ist man auch schon ein paar Stunden ausgenockt.

01:02:43: Bin froh, dass sich das nicht habe.

01:02:45: Nehm diese Dankbarkeit mit!

01:02:47: Zweite Frage ist dann Herrstraußen Krieg vor meiner Haustür?

01:02:53: Man kann mich das auch mit Nein beantworten und mir wird bewusst wie privilegiert Ich bin in einem friedlichen Land zu leben.

01:03:00: Denkt dann auch voller Mitgefühl an die, die das nicht haben.

01:03:03: Das ist das Privileg.

01:03:06: und die dritte Frage ist ein bisschen eigen.

01:03:09: Muss ich heute Hunger leiden?

01:03:11: Es hat da etwas mit meinem emotionalen Essensthema zu tun.

01:03:15: Und da geht es auch darum dass ich mir dieses Thema essen wird mich auch immer begleiten.

01:03:25: Ja,

01:03:26: du hast da das gleich.

01:03:28: Da würde ... die ich auch gern fragen dann, wie du heute damit umgehst.

01:03:34: Bei mir ist es ja dieses bewusste Essen.

01:03:36: Gesund ernähren.

01:03:38: Gesunde Ernährung ist schon lange auf meinem Tagesplan.

01:03:42: aber nebenbei essen und da nicht wissen wann... Wann ist eigentlich schon das Sättigungsgefühl da gewesen?

01:03:51: Weil ich's gar nicht mehr spür.

01:03:53: Deshalb gibt's bei mir Essen nur mehr ohne Ablenkung kein Lesen, kein Podcast, keinen

01:04:02: Fernsehen.

01:04:04: Das ist die einzige Regel für mich und es ist arg wie mein Körper mich immer wieder überlisten will.

01:04:13: so entstehen dann irgendwas rein zu stopfen.

01:04:15: ah Nuss geht und dann muss ich mich aber mit dieser Nuss wieder bewusst sein.

01:04:20: das Bewusstsein ist ja unsere Superkraft.

01:04:22: hinsetzen und dann essen.

01:04:25: Und ich habe aber auch für mich als Wohlwolleneine zusätzliche, ja eine gute Ausrede weil ich glaube dass ich das auch in den Genen hab bei meiner DNA.

01:04:37: Meine Urgroßmutter ist beinahm Arbeitslager und ist dort verhungert.

01:04:44: Sie hat sich verhungen lassen denn sie hat ihre Ration mit schwangeren oder jüngeren Frauen geteilt was ich weiß.

01:04:55: Wenn ich dann wieder mal vor dem Kühlschrank stehe und wie ein mutiertes Eichhörnchen die Erzbeeren versteckt in der zweiten Lade, damit sie meine Männer nicht finden.

01:05:05: Dann denke ich mir immer ganz liebevoll... Ja das ist noch die Oma, da muss sich jetzt einfach auf uns schauen!

01:05:14: Ich mein damit wieder den Humor reinbringen wenn es einmal nicht so gut klappt.

01:05:20: auch nachsichtig sein weiß ich aber, dass es mir nicht gut tut wenn ich unbewusst esse.

01:05:30: und dieses Bewusstsein du darfst auch zu viel essen.

01:05:35: Aber zumindest muss es bewusst sein glaubt mir das mache ich dann gar nicht so viel zu essen und dass ich bete davor.

01:05:43: Nicht religiös sondern ich beter.

01:05:49: Ich bin dankbar, dass ich regionale, saisonale Produkte essen darf die nicht gespritzt sind.

01:05:56: Man denkt mir jetzt an Amerika.

01:05:58: ganz kurz wie es denen geht und wir sind ja so gesegnet mit guten Lebensmitteln.

01:06:05: Die haben auch wieder Menschen zu uns gebracht.

01:06:09: Und diese Dankbarkeit vorher ist auch eine Pause Bevor ich schon reinschaufle.

01:06:14: Der

01:06:15: Raum zwischen Reiz und Reaktion?

01:06:16: Ja, genau den den ich damit aus.

01:06:20: Vielen Dank fürs Teilen.

01:06:21: da lebe ich mir ganz viel mit.

01:06:23: Wie machst du das?

01:06:25: Ich hatte jetzt letztes Wochenende mal wieder nach sehr sehr langer Zeitenabend wo ich komplett drüber gegessen habe.

01:06:33: aber weil ich tagsüber viel zu wenig gegessen hatte Und da gehen alle Synapsen immer noch irgendwie aus oder alle Schalter und dann habe ich erst danach gemerkt, ich stelle mir manchmal vor wie mein Magen eigentlich ist wenn er leer ist nämlich so groß wie eine Faust.

01:06:50: Dann gehe ich in Gedanken durch was ich gerade an Essen hineingeschaufelt habe also alleine einen riesigen Tomatensalat vorher das ja schon viel Füllmasse ist.

01:07:02: Wenn ich dann irgendwie im Bett liege, vier Stunden später und ich merke Gott mein armer Körper der kaum hinterher mit verdauen.

01:07:07: Und es tut mir einfach so leid und ich hätte einfach eine Viertelstunde eher aufhören müssen Was ein anderer Umgang mittlerweile damit ist dass ich dann mir selber sehr liebevoll sein kann Mit mir selber freundlich sein kann und nicht auch noch die Keule gegen mich rausholen.

01:07:27: Aber also ich nehme das auf jeden Fall mit dem Essen und nicht was nebenbei machen.

01:07:32: Und mir wurde während ich die Zuhörte so bewusst, warum ich gerne im Auto esse?

01:07:37: Ich liebe es im Auto zu essen!

01:07:39: Weil...

01:07:42: Ich glaube das Auto war früher für mich ein sicherer Ort also für mich war auch den Führerschein zu machen weil das war ja meine Fluchtmöglichkeit von Zuhause.

01:07:50: Also ein Auto zu haben war einfach so krass wichtig für mich weil ich damit geflohen bin und im Grunde genommen bist du dann auf der Flucht auch mit Essen versorgt.

01:08:00: Ja Das stimmt, das ist eine gute Kombination.

01:08:03: Ich glaube und das mache ich bis heute gerne aber... ...das bringt dann auch wieder Probleme mit sich weil wenn man unterwegs ist, man ist nicht vorbereitet, dann kommt man sich an Autobahnraste irgendeinen Scheiß, dann geht es mir wieder schlecht, weil zu viel Loutain drin war oder weil Menschen Mayonnaise auf Käsebrote machen oder?

01:08:21: Ich glaube das Thema Essen für die meisten Frauen ist es mit der größten Baustelle die wir mit durch unser Leben tragen.

01:08:32: Und das hat sicherlich nicht nur biografische Gründe, sondern es hat auch transgenerationale Gründe und kollektiv auch.

01:08:41: Es gibt immer noch was zu lernen und zu erkennen und in die Heilung zu bringen.

01:08:46: Ist

01:08:46: es bei dir so, dass du hast eine Emotion?

01:08:52: Das war

01:08:53: lange so, das ist nicht mehr so.

01:08:55: Also es ist nicht so.

01:08:56: ich bin traurig und muss was essen.

01:08:58: dann geht's mir besser wenn du mich so fragst dass überhaupt nicht mehr Eher noch ein bisschen, aber da kann ich den Raum zwischen Reiz und Reaktion mittlerweile ganz gut betreten.

01:09:08: So ein Belohnungsding das habe ich manchmal auch.

01:09:11: Jetzt warst du so brav den ganzen Tag?

01:09:14: Du hast jetzt so hart gearbeitet!

01:09:16: Jetzt hast du dir aber auch eine Pizza verdient.

01:09:20: Aber das passiert mir eigentlich... Also eigentlich finde ich jetzt so mit dir drüber spreche.

01:09:23: Ich reflektiere ja auch selten darüber.

01:09:24: Merke ich eigentlich dass sich da echt auch um ganz gute Sachen bewegt haben.

01:09:29: Sehr schön

01:09:31: Ich muss schon auch, dass ich so einen gewissen Blutzucker halte.

01:09:34: Also, dass sich nicht ganz tief falle weil dann gehen die Lampen aus also... Ich glaube mein Körper verdaut das ist die Pizza von Samstag immer noch.

01:09:44: Ja vor allem es ändert sich ja im Alter.

01:09:48: Ich merke jetzt mehrere Mahlzeiten und kleine Mahlzeit brauchen.

01:09:51: Das fahre ich auch besser mit als bei großen tatsächlich?

01:09:56: Schau mal wer da jetzt kommt.

01:09:57: Den könnt ihr nicht sehen, aber der Akinji hat sich nach über einer Stunde noch gar nicht begrüßt

01:10:02: und ist noch müde.

01:10:06: Liebe Niki!

01:10:07: Ich danke dir so sehr für deine Offenheit, für dein Mut, für deinen Teilen, für Dein Sichtbarsein und ich bin mir sicher... Hallo?

01:10:15: Ja mein Schätzchen.

01:10:20: Dass dieses Buch ganz vielen Menschen, es ist so wahnsinnig mutgebend und zuversichtspenden.

01:10:26: Und einfach so tief berührend!

01:10:29: Ich hoffe das es ganz viele Leserinnen und Leser findet.

01:10:33: Ich packe den Link hier in die Show Notes, in die Beschreibung unter der Folge.

01:10:38: Und ich danke dir für deinen Berührbarsein und dich zeigen und dass du deine Geschichte geteilt hast.

01:10:47: Und Felix fänds ziemlich cool...

01:10:50: Ganz bestimmt.

01:10:50: Ich bedanke mich von Herzen für die Einladung und es ist wunderschön hier zu sein, du hast so eine gute Energie, so eine schöne Ausstrahlung und du machst so vielen Menschen Mut.

01:11:03: Also vielen Dank für deinen Wirken in unserem Welt, in unserer Welt in unserem Dasein.

01:11:10: Schön dass du da bleibst!

01:11:12: Ja ich bleibe noch ein bisschen.

01:11:14: Ich danke dir vom Herzen.

01:11:16: Ihr lieben mich.

01:11:17: Danke euch das ihr diesen Podcast hört, dass sie ihn in die Welt schickt und ich hoffe das er euch ja auch viel wertvolles mit auf den Weg gibt.

01:11:27: Wenn ihr möchtet dann lasst mir bitte gerne ein Abo da oder einen Like oder einen im besten Fall natürlich netten Kommentar.

01:11:37: Und danke, dass wir verbunden sind.

01:11:39: Wenn ihr das als Anliegen verspürt und ihr möchtet mich symbolisch auf einen Kaffee einladen, auf ein Stück Kuchen oder auf eine Pizza geht.

01:11:47: Ihr könnt auch bei YouTube einen Superthanks da lassen!

01:11:50: Auch darüber freue ich mich sehr wenn ihr meine Arbeit weiterhin auch monetär mit einem kleinen Betrag unterstützt.

01:11:56: Danke von Herzen.

01:11:57: bis zur nächsten Folge.

01:11:58: bitte bleibt wie immer gesund zuversichtlich und stets neugierig.

01:12:02: Tschüss

01:12:10: Zufriedener sein.

01:12:13: Von und mit Kathi Kleff.