Bewusster leben. Zufriedener sein.
00:00:00: Denn es gibt in dieser ganzen Selbstoptimierungs-Szene und Manifestations-Tralala, das muss alles gut sein.
00:00:11: Nein!
00:00:12: Das
00:00:13: ist eben der größte Fake,
00:00:16: den es gibt.
00:00:17: Hundert Prozent.
00:00:34: Und ich sage hallo ihr Lieben.
00:00:35: Schön, dass ihr auch in dieser Folge wieder mit dabei seid.
00:00:38: wie immer hoffe ich das es euch gut geht und dass ihr in diesem Moment an einem sicheren, an einem wohligen und an einem muckeligen Ort seid.
00:00:45: Kleiner liebevoller Reminder gleich zu Beginn dieser Folge.
00:00:49: Wenn ihr es noch nicht getan habt bitte lasst mir doch kurz ein Abo da!
00:00:54: Ein Like sowohl bei YouTube als auch auf den Podcast Plattformen.
00:00:58: und für alle die get happy über Spotify hören Noch mal die persönliche Bitte, checkt mal kurz ob ihr den Podcast noch abonniert habt.
00:01:07: Denn Spotify hat den Großteil meiner Abonnenten einfach entfernt!
00:01:11: Warum?
00:01:11: Ich kann es euch nicht sagen... Es hat scheinbar mit dem neuen Algorithmen zu tun.
00:01:15: also vielen, vielen Dank an dieser Stelle für eure Unterstützung.
00:01:20: und wenn ihr noch mehr tun wollt, wenn ihr an meine Arbeit partizipiert dann freue ich mich auch über einen winzig kleinen Betrag.
00:01:27: Wenn ihr mich symbolisch einladen möchtet auf eine Pizza oder auf ein Kaffee Ihr könnt mir bei YouTube ein sogenanntes Superthanks da lassen oder einfach per PayPal was rüber schicken.
00:01:37: Ich freue mich wirklich über jeden Cent, alle Informationen findet ihr wie immer unter dieser Folge!
00:01:45: Ich freu' mich am meisten – oder das stimmt gar nicht aber ich freu mich sehr – über Gespräche die über den Tellerrand hinausgehen.
00:01:53: also am liebsten ist es mir wenn ich mit jemandem sprechen kann der aus der Wissenschaft kommt Aber das, was wir nicht mit Fakten, Daten und Zahlen belegen können als Komponente mit dazu nimmt.
00:02:06: Weil wie ihr wisst glaube ich fest daran Wir sind eben Körpergeist und Seele!
00:02:11: Und nicht nur Körper oder nur Geist aber auch eben nicht nur Seele.
00:02:16: Und
00:02:17: mein Herz macht einen Sprung vor Freude, wenn ich das Vergnügen habe mit Medizinerinnen oder Medizinern zu sprechen die die Linse ein bisschen größer machen und auch Dinge mit in ihre Arbeit einfließen lassen.
00:02:29: Die wir vielleicht heute vielleicht niemals eben mit harten Fakten beweisen können.
00:02:35: Eine von ihnen ist Dr.
00:02:37: Ilona Schönwald.
00:02:39: Sie kommt aus der Schulmedizin, sie isst Hautärztin aber wer ihren Instagram-Account kennen, der weiß, Ilona beschäftigt sich noch mit viel mehr großartigen Themen ein.
00:02:49: Eines davon ist das sogenannte transgenerationale Trauma auch ein Thema über das wir bei Get Happy schon häufig gesprochen haben und ich bin so gespannt herauszufinden Wo sich die Medizin und das transgenerationale Trauma begegnet?
00:03:04: Und was Sie aus Ihrem Erfahrungsschatz heute mit uns teilen, kann ich sagen.
00:03:09: Herzlich Willkommen!
00:03:10: Liebe Dr.
00:03:11: Ilona Schönwald!
00:03:13: Liebe Karati – Ich freue mich sehr hier zu sein und auf das, was ich hier im Gespräch entfalten mag.
00:03:18: Danke!
00:03:19: Ich freu' mich auch.
00:03:20: Also wie ich Eingang schon gesagt habe, das sind mir ehrlich gesagt die liebsten Gespräche.
00:03:25: wenn Wissenschaft auf Spiritualität trifft Dann wird es richtig spannend, oder?
00:03:30: Ja,
00:03:30: finde ich auch.
00:03:31: Finde ich absolut auch!
00:03:33: Gab es eine Zeit in der du einfach... Ich setze das in Anführungsstriche nur Medizinerin warst?
00:03:38: Nein.
00:03:39: Das hat's nie gegeben denn dieser Weg in mir hat schon total früh angefangen.
00:03:44: Schon bevor ich Medizin studiert habe und es war immer Wegbegleiter.
00:03:48: Und die Medizin war so ne Zusatzausbildung sozusagen.
00:03:53: Also umgekehrt eigentlich.
00:03:54: Ja fast umgekehrt genau.
00:03:55: Warum
00:03:56: wurde?
00:03:56: ist die Haut?
00:03:57: Weil es für mich mit das größte psychosomatischste Fach ist, haut als Abgrenzungsorgan.
00:04:04: Haut als grösstes Sinnesorgan.
00:04:06: Haut als Ausscheidungsorgan und ... Es drückt sich viel darüber aus.
00:04:13: Und das kann man den Menschen ablesen.
00:04:16: Das geht nie um das eine Symptome.
00:04:19: Also wir sprechen zum Beispiel über Neurodermitis, Acne-Ausschläge.
00:04:25: Welche Symptomen?
00:04:26: Ja, Entzündung.
00:04:27: Vor allem grundsätzliche Erzündungskrankheiten aber auch autoimmunologische Erkrankungen wie Vitidligo also Weißfleckenkrankheit oder auf verschiedene Blasenbildendenerkrankungen.
00:04:38: was bedeutet eigentlich Autoimmunerkrankung?
00:04:40: Wie kommen das zustande?
00:04:42: Das ist auch immer eine große Frage gewesen und ich habe da bestimmt fünfundzwanzig Jahre in dem Metier verbracht und tausende von Menschen begleitet.
00:04:52: die einen wollen rein körperlich abgeholt werden.
00:04:55: Je öfter Patienten ja zur Ärztin kommen oder zum Arzt, desto größer wird das Vertrauensverhältnis.
00:05:01: Das braucht in der Regel auch mehrere Termine bis du.
00:05:03: die Mauern fallen langsam nach und nach Und ich habe dann Ende einundzwanzig mich letztendlich entschieden auch nicht mehr als der Matheologin zu arbeiten
00:05:15: Weil die Möglichkeiten so begrenzt waren?
00:05:18: Ja, und ich war gelangweilt.
00:05:20: Ich hab gemerkt, ich bin gelangwalt.
00:05:23: Der Hauptjob der Dermatologin ist ja Hautkrebscreening.
00:05:27: Die Patienten kommen wohl ihre Muttermale untersucht haben.
00:05:31: Und das war dann so zwanzigmal am Tag.
00:05:33: Jedes Mal ziehen sie sich bitte bis auf die Unterhose aus und ich guck mir die Haut an und habe gedacht ... Das im Zehn-Minuten-Takt kann man noch bedenken?
00:05:42: Und wenn ich einen Menschen ganzheitlich abholen wollte, braucht er eine viel längere Anamnese.
00:05:48: Um auch den Patienten mit rein zu holen.
00:05:52: in andere Sichtweisen und das gibt einfach normaler Praxisaultag nicht her.
00:05:57: Es gibt es nicht her.
00:05:58: oder habe ich gedacht, nee, das geht so nicht mehr.
00:06:01: Vor allen Dingen weil ... Das hab' ich jetzt selber erlebt, weil die regelmäßig auch tatsächlich zur Muttermarscreening, weil ich sehr viele habe Und da gibt's ja mittlerweile auch KI, die dich einmal komplett abscannt von oben bis unten.
00:06:13: Ich hoffe nicht, dass es jemals die Kolleginnen und Kollegen ersetzt aber das kann ich schon gut nachvollziehen.
00:06:17: also wenn man das zwanzig mal am Tag macht dann kann man ja auch nicht für das losgehen, für das man eigentlich brennt ne?
00:06:23: Ja
00:06:23: genau!
00:06:24: Es gibt jetzt nochmal durch den neuen Gesundheitskatalog auch Einstreichungen und unter sich denken die KI wird da noch mehr übernehmen und ist erstmal so grob scannen nicht regulär aus und da muss dann vielleicht noch mal ein Arzt drauf gucken, aber das wird sich alles ändern.
00:06:42: Das gerade in einem kurzen Nebensatz gesagt.
00:06:44: die Haut als größtes Sinnesorgan und als das Organ in unserem Körper hat dass besonders betroffen ist wenn es um Probleme geht sich abzugrenzen.
00:06:56: was zeigt uns die Haut noch über das was in uns im Innenleben vorgeht?
00:07:02: Entzündliche Veränderungen an der Haut haben oft auch mit Wut zu tun.
00:07:07: Wut hat oft drückt sich irgendwie aus und ich hatte mal eine ganz interessante Begegnung mit einer Patientin, die kamen und hatte Ausschlag am Hals und an den Händen.
00:07:19: Und sie sprach so wie es ihr da gerade geht und dass ihr das weh tut und so.
00:07:24: Ich hab sie auf der Meta-Ebene betrachtet und gesagt um was geht's da eigentlich?
00:07:30: Sagen Sie mal ... Sie hat gerade irgendwie wütend und versorgen sie irgendjemanden.
00:07:36: Das war im Raum, dann machte sie so ein Feld auch von ... Ja, sie hat grad einen Mega-Konflikt mit ihrer Schwester, weil es um die Versorgung der pflegebedürftigen Mutter geht oder so.
00:07:45: Und gefühlt war das so als würde sie eigentlich der Schwester eine klatschen wollen und würde ihr ganz viele Dinge sagen wollen aber das alles stecken geblieben.
00:07:53: und mit was hier in die Praxis kam war bei den Zündeter ausschlag am Hals und an den Händen.
00:07:59: Also das nicht ausgesprochene eigentlich, das fünfte Chakra und die Hände, die auf den Tisch schauen wollen.
00:08:05: Genau!
00:08:07: Da immer zu schauen natürlich müssen wir auch ganz medizinisch gucken gibt es da eine starke Übersäuerung im Körper.
00:08:14: aber dann ist ja mal die Frage wo kommt ihr her?
00:08:18: Wenn ich einen Patienten hatte, der eine starke Rosatia hat im Gesicht.
00:08:22: Und er kommt rein und ich denke ... Das
00:08:24: ist Rosatias?
00:08:25: Ist in der entzündlichen Veränderung im Gesicht die sich mit leichter Schwellungen im Gesicht zeigt wie akneförmige Pickelchen.
00:08:32: Die Nase wird so ein bisschen dicker und viele Edelchen zeigen sich.
00:08:35: Und die Menschen sind ganz unglücklich weil es natürlich im Gesicht ist.
00:08:40: Er kommt zu rein und denkt, oh, der ist ja total übersäuert!
00:08:43: Und ich sag zu ihm, sagen Sie mal.
00:08:45: Wie viel Alkohol trinken sie?
00:08:47: Wieviel rauchen sie wieviel Fleisch essen sie?
00:08:49: und er dachte so was will die denn von mir?
00:08:51: Ich habe ihr gesagt eben gesagt ich kann Ihnen jetzt eine Creme geben.
00:08:55: Anti entzündlich.
00:08:56: aber wir können auch ne Ausleitung machen.
00:08:59: Entsäuerung, basische Tabletten da müssen sie aber das selbst kaufen.
00:09:03: sechs wochenlang trinken Tröpfchen machen und der war so ein stiller ließ sich aber darauf ein und dann kam der echt nach acht Wochen wieder, sah völlig verändert aus.
00:09:14: Die Entzündung war weg hatte drei Kilo abgenommen und ich habe so gesagt
00:09:18: wow
00:09:19: das ist ja toll!
00:09:20: Das ist ja toll.
00:09:21: und er meinte so ja meine Familie sagt mir auch dass es irgendwie toll ist und guckt da so nach unten und sagt danke.
00:09:30: Ich dachte das sei ja Hokus Pokus.
00:09:32: Das ist sehr berührend.
00:09:33: Ganz süß.
00:09:34: und hab gedacht war so zwei Jahre bevor ich aufgehört habe, hab' ich noch gedacht.
00:09:38: Dafür sitz ich hier!
00:09:40: Wenn einer von zwanzig so reagiert und irgendwann war klar, ich möchte nicht hier mehr für einen von zwantzig sitzen.
00:09:50: Ich erinnere mich gerade an ganz viele Fälle auch aus meinem beruflichen oder privaten Umfeld weil wir ja wenn es irgendwie die du sagst die Haut ist halt sehr präsent besonders natürlich wenn das Gesicht betroffen ist Und gerade wie Frauen, finde ich mit der Haut im Gesicht irgendwas ist haben.
00:10:06: Aber immer noch die Tendenz dann einfach andere Produkte auszuprobieren und das kann natürlich auch sein oder dass die Haut auch allergisch reagiert auf irgendwelche Zusätze, die drin sind oder so.
00:10:18: Aber es kommen immer noch weniger auf die Idee mal nach innen zu schauen und sich zu fragen aber was will mir das denn eigentlich sagen?
00:10:25: Ist deine Erfahrung, dass es ja wahrscheinlich weil das mit den Händen Also das auch die Stellen am Körper, wo sich Hautiritationen zeigende Geschichte erzählen?
00:10:39: Ja da müssen wir immer mit drauf gucken.
00:10:41: Ist
00:10:41: es am Rücken bildet sich ein Abzess also ein entzündliches Pickelchen oder ein Atorom so Ansammlung von Talg Am Rücken dann darf ich einfach mal gucken um was geht es denn dar aus der Vergangenheit?
00:10:53: und auf welcher Körpers Seite zeigt sich das?
00:10:56: auf der linken oder auf der rechten?
00:10:57: ist es eher ein weibliches oder männliches, ein mütterliches oder ein federliches Thema.
00:11:03: Was da sich ansammelt oder sich entzündet und es geht immer... Wir sind diese Einheit und wir bewohnen den Körper Und ich habe das immer wieder zu den Patienten gesagt.
00:11:16: dann haben die manchmal gesagt Das sagt aber jetzt nicht die Ärztin und hab gesagt wer soll's denn sonst sagen?
00:11:21: Ich sitze hier noch gegenüber.
00:11:23: ja Da den Menschen mit hinzunehmen, habe ich am Anfang so mit als meine Aufgabe gesehen.
00:11:30: Aber es ist müßig und es dauert und zehn Minuten reichen nicht.
00:11:35: Und ich hab schon in der Praxis gearbeitet, in der wir mit Dematologie-Naturheilverfahren gearbeitet haben.
00:11:40: Das heißt, das Patientenklientel war schon selektiert allein durch das Angebot weil wie viele Dinge?
00:11:47: starke Antibiotika, Therapien oder Es gibt ja jetzt in der Neurodermitis und auch Schopenflechte-Therapie, die sogenannten Biologicals.
00:11:56: Das sind immunsuppressive Dinge, die gespritzt werden.
00:11:59: Das haben wir gar nicht angeboten.
00:12:01: D.h.,
00:12:01: bestimmte Patienten sind schon weggefallen?
00:12:05: Also man muss dann offen auch dafür sein!
00:12:09: Auch manchmal Homöopathie spielte eine Rolle.
00:12:11: Oder auch Hydrolate, gerade bei entzündlichen Veränderungen im Gesicht.
00:12:15: Da hab ich gesagt, probieren Sie doch mal einen Immortellhydrolat oder einen Rosenhydrolaten.
00:12:20: Was ist ein Hydrolat?
00:12:21: Das sind so ganz feine Destillate aus Pflanzenextrakten.
00:12:25: Gibt's von verschiedenen Naturfirmen auch in den normalen Drogeriemärkten und die wirken ja.
00:12:31: aber die Menschen denken immer sie müssen da irgendwie so ne Bombe drauf klatschen.
00:12:35: Cortisone, Medizonen oder
00:12:37: Hautantibiotika damit... irgendwie weggeht.
00:12:41: Also auch die Frage bei Herpes Zoster zum Beispiel, ja Gürtelrose klassisch zu fragen was ist denn los im Leben?
00:12:48: Ja und wenn mir derjenige ... ne alles gut!
00:12:51: Es ist auf gar keinen Fall alles gut weil er kann nur ausstreuen.
00:12:55: Die Stresserkrankung
00:12:56: oder?
00:12:56: Und es kann nur austreuen, wenn das Immunsystem runtergefahren ist, es nicht mehr halten kann und dann halt die Viren, die wir damals durch die Windpocken eingefangen haben einfach sich ihren Weg bahnen.
00:13:08: Aber es gibt Menschen, die sagen, wieso alles gut?
00:13:11: Wir haben dazu keinen Kontakt.
00:13:14: Das ist ja das Problem.
00:13:16: Wenn wir über Trauma sprechen ... Es ist nicht nur Verleugnung.
00:13:21: Vielleicht ist auch eine Form von Verleuchtung und Verleuchnung kann eine Dyssoziation sein.
00:13:26: Irgendwo will ich nicht hinschauen.
00:13:28: Aber viele merken den Stress nicht, weil es ihr Normalzustand ist.
00:13:34: Genau!
00:13:35: Ich hab ja immer diesen großen Satz, das was normal für uns ist.
00:13:39: Hinterfragen wir nicht
00:13:41: und
00:13:41: wenn wir uns das so wirklich reinlassen den Satz dann wird er halt immer größer.
00:13:46: Was ist mein normal?
00:13:48: Und da sich zu trauen so langsam hinter den Vorhang zu gucken und Dann kann es schon mal einen großen wind machen Und auch instabil an manchen ställen muss man natürlich aufpassen wie weit man den vorhang aufmacht.
00:14:03: aber gerade im Traumakontext, wovon wir irgendwie allem mehr oder weniger betroffen sind.
00:14:12: Und ich glaube das ist diese große Challenge darin also es nicht zu popularisieren und nicht so wie alle haben jetzt ein Trauma aber auch nicht wegzuschieben und sagen Trauma haben nur die anderen.
00:14:29: damit habe ich nichts zu tun
00:14:30: weil
00:14:31: allein aufgrund unserer Geschichte ganz schnell im Traumarkontext.
00:14:37: Da hast du schon eine schöne Brücke geschlagen, aber bevor wir über die drüber gehen habe ich noch eine Frage und zwar zur Weißfleckenkrankheit.
00:14:43: Was sind deine Gedanken dazu?
00:14:46: Sich nicht beheimaten können!
00:14:47: Der Verlust der Heimat... Ich hab' die Leute immer gefragt ob es irgendwie Flucht oder Heimatlosigkeit in der Ahnenlinie gibt und seventy bis achtzig Prozent haben dann so ihr stimmt.
00:15:01: Das ist ja auch was autoimmunologisches.
00:15:04: D.h.,
00:15:04: die Melaninzellen können nicht gut pigmentieren und das bedeutet auch Schutz, wenn wir also ja nicht braun werden können und uns verbrennen dann quasi.
00:15:16: Sie müssen ja ganz Hochschutzfaktor benutzen im Sommer damit diese weißen Stellen nicht verbrennt.
00:15:23: Und es hat etwas mit Schutzlosigkeit zu tun.
00:15:28: Oh wow!
00:15:29: Gänsehaut Wahnsinn.
00:15:33: Komm, wir gehen mal über die Brücke.
00:15:35: Mhm.
00:15:36: Wann bist du das erste Mal in Kontakt gekommen mit Transgenerationen-Trauma?
00:15:41: So vor gut zehn Jahren brückte das so langsam in mein Feld vom Bewusstsein her.
00:15:45: Grundsätzlich machte sich das Feld Trauma da so langsam auf.
00:15:51: Ich habe eine intensive eins zu eins Session Arbeit gemacht im München mit einer Therapeuten.
00:15:57: Ich war die Klientin und ... Wir haben ganz viel so Katatümesbilderleben, innere Kindarbeit und Bodywork.
00:16:04: Und ich sprach immer wieder von Trauma.
00:16:06: Ich hatte ja schon zwanzig Jahre mehr oder weniger Bewusstseinsarbeit gemacht.
00:16:11: Ich hab jetzt sehr früh angefangen aber Trauma war trotzdem noch so wie bei mir.
00:16:18: Dann fuhr ich nach Hause aus München und ich weiß noch, ich sitze am Steuer und denk so wieso denn?
00:16:23: Trauma!
00:16:26: Da bewegte sich das dann langsam.
00:16:28: Ich hab ein kleines Büchlein gekauft, der wiegt zurück zum ich.
00:16:31: Und da ist ein schönes Buch.
00:16:33: So als niederschwelliges Einsteigerbuch ist das super.
00:16:40: Dann kam ich mehr und mehr zum transgenerationalen Trauma.
00:16:45: Natürlich auch die Bücher von Frau Bode dann Kriegsenkel-Kriegskinder und auch von Sabine Lück.
00:16:51: Und dann merkte ich so ... ach du Schreck!
00:16:55: Meine Mutter ist jahrelang auch in der Jahre und dann wurde mir klar, was da eigentlich passiert ist.
00:17:05: Und warum ich so innere Lehre und schwere Kenne und Einsamkeitsgefühle und nicht dazugehörigkeits Gefühle auf der Suche bin und schon exzessive Phasen in meinem Leben hatte mit allem, was ich gemacht habe.
00:17:21: Egal ob es Sport oder Feiern war ja, das war immer irgendwie so on the edge
00:17:26: Und
00:17:27: Grenzerfahrung.
00:17:31: Ja, und dann hab ich mich da auf den Weg gemacht.
00:17:36: Ich kenne kaum jemanden der ... Also wenn ein das Thema einen saugt, dann saug es einen richtig ein ist zumindest meine Erfahrung.
00:17:47: Es gibt aber immer noch so ganz viele Menschen die sich damit überhaupt nicht beschäftigen wollen und auch glauben davon nicht betroffen zu sein obwohl sie in diesem Land hier geboren sind.
00:17:58: Und was mir gut gefällt, ist das eben auch die Wissenschaftler mittlerweile anfangen da zu forschen und dass ja auch epigenetisch Transgenerationen Trauma nicht mehr groß infrage gestellt wird.
00:18:11: Das ist ja sehr viel mehr als ein spirituelles Konzept.
00:18:14: Und das macht es einfacher?
00:18:15: Ja!
00:18:16: Das macht's einfacher für alle sagen Nö, nö, das is ja nur so Spiree-Esoblabla sondern... Für viele ist es ein Ahaerlebnis wenn sie erhören an der DNA die Methylierung sich verändern durch Trauma, dass das Auswirkungen hat auf die Eiweißbiosynthese-Aufstresssysteme.
00:18:35: Auf An und Abschalten von bestimmten Genabschnitten und dass das vererbt wird.
00:18:41: Und dass das in unseren Zellen ist als Information.
00:18:44: Das erklärt auch warum manche Menschen immer wieder intensiv von Kriegträumen oder warum sie innere Anspannung kriegen und Herzrasen wenn der Feuerwehralarm angeht weil etwas in Resonanz geht, weil es in uns ist.
00:19:01: Und das macht für viele den Zugang.
00:19:04: erst mal so, aha!
00:19:06: Es ist legitim.
00:19:07: Es gibt auch wissenschaftlich jetzt was darüber und die beiden Komponenten spielen jetzt in diese Zeit rein, in der wir uns das immer mehr bewusst machen können dass es immer noch wirkt.
00:19:22: Und ich habe mich mal mit der Altersverteilung in Deutschland beschäftigt.
00:19:26: Wir sind ca.
00:19:27: Zweiundzwanzig Millionen Menschen in Deutschland, die zwischen neunzehntfünfzig und fünfsebzig geboren sind.
00:19:32: Davon haben natürlich nicht alle Eltern, die Krieg erlebt haben oder Großeltern vielleicht auch andere dramatische Dinge auch wenn aus dem Flüchtlingskontext kommt aber es ist omnipräsent!
00:19:46: zusätzlich diese Decke von Scham und Schuld noch über Deutschland, die auch aufrechterhalten wird.
00:19:53: Und auch darunter laufen die Menschen ohne es zu wissen.
00:19:58: Und ich bin letztens in der ... oder hatte das Geschenk in die neunte Klasse meiner Tochter zu gehen im Geschichtsunterricht und durfte darüber sprechen.
00:20:08: Und hab denen meine Geschichte erzählt und was es macht alles niederschwellig runtergebrochen, so aus der Information her.
00:20:16: Und die waren alle total aufmerksam und
00:20:20: hatten
00:20:21: auch ... Der Lehrer hat danach gesagt, auch die, die immer schwätzen, waren still.
00:20:26: Danach hab ich Zettel verteilt.
00:20:27: So was nimmst du für dich mit?
00:20:29: Welche Frage bleibt für dich
00:20:30: offen?".
00:20:31: Die haben ganz berührend geschrieben!
00:20:33: Ich frag mich ob meine Oma das auch erlebt hat, was schlimm
00:20:36: ist.".
00:20:36: Ganz süße Antworten.
00:20:39: Dann habe ich zu denen gesagt Findet ihr, das sollte jede neunte oder zehnte Klasse wissen?
00:20:44: Dann haben die alle gesagt.
00:20:45: Auf jeden Fall!
00:20:49: Und ich sag mittlerweile vererbtes Kriegstrauma muss so normal sein im Bewusstsein wie die Fotosynthese.
00:20:56: Das gehört in die Schulen und in den Unis.
00:20:58: Hundert Prozent ja.
00:21:00: Danke fürs Teilen.
00:21:01: Das ist eine ganz süße Geschichte weil... Ich beobachte es häufig wenn ich über Traumaspreche besonders auch Transgenerationen-Trauma Das plötzlich im Gegenüber was erwacht.
00:21:12: Also als würde ihm gegenüber etwas in Resonanz gehen, dass diese tiefe Wahrheit dahinter erkennt?
00:21:18: Also das plötzlich so Menschen die ansonsten vielleicht nicht jetzt übermäßig präsent sind und mit ihren Gedanken immer ein bisschen überall rumflirren, dass sie plötzlich da sind
00:21:31: oder denen fangen an die Tränen zu laufen.
00:21:35: Magst du was teilen aus deiner Geschichte, aus deine Ahnenreihe?
00:21:39: Was du erfahren gelernt Begriffen erkannt integriert hast.
00:21:46: Also die große Geschichte beginnt mit meiner Mutter für mich weil sie ist als Kind im Leverkusener Raum groß geworden und war dann wiederholt zu den Bombenangriffen in Bunker.
00:22:02: Und es gab diesen einen Tag im März, der gab's gerade eine bombenfreie Phase und sie ist aus dem Bunker raus.
00:22:11: Hatte vorher ihre Großmutter angebettelt dass sie raus darf.
00:22:13: die Sonne schien und dann ist sie raus in ein Kreis von Kindern, die da spielten an der Ostseite des Bunkers weil an der Westseite gegenüber am Rhein saßt er Amerikaner und da haben Sie ihm auf der anderen Seite als Bunkern gespielt um geschützt zu sein.
00:22:31: Und dann ist das folgende passiert, eine Granate.
00:22:34: Ein Fehlläufer der Deutschen ist in diesen Kreis der Kinder eingeschlagen und die Hälfte der Kinder ist gestorben und sie hatte ein Mädchen an der Hand, er hat es den Schädel weggerissen und sie ist dahin und hat ihr ihn wieder aufgesetzt und hat gesagt wird alles wieder gut.
00:22:52: Der drei Tage lang nur geschrien und geweint so von den Erzählungen her hat wahrscheinlich die ganzen drei Tage immer nur gehört nicht weinen, weil das ist ein Satz den sie immer zu mir gesagt hat wenn ich geweint habe und später erst begriffen hab woher der kommt.
00:23:08: Und an dieser Stelle ist sie so dissoziiert da ist ja nichts mehr von ihr übrig geblieben dass es mir als Kind unbüglich war sie emotional zu erreichen.
00:23:21: bis heute Es ist zu!
00:23:24: Das ist mein normal gewesen.
00:23:27: Und mein Vater, Jahrgang der Dreiundreißigsten ist Allgäu geflüchtet als kleiner Junge.
00:23:32: Den hat es nicht so stark getroffen aber er ist auch durchs brennende Köln gelaufen am Handsein an der Hand seines Vaters.
00:23:39: und also bin ich aufgewachsen mit einer Mutter die emotional nicht zur Verfügung stand alles gemacht hat.
00:23:46: und diese Erfahrungen haben Millionen von Menschen gemacht.
00:23:49: ja physisch präsente Eltern aber emotional nicht erreichbar.
00:23:53: und das ist unser normal gewesen.
00:23:55: und daraus passiert natürlich was, denn durch meine eigenen auch tiefen spirituellen oder schamanischere Seelenerfahrungen ist mir so zugänglich geworden.
00:24:06: Wie fühlt sich das denn an für ein Baby wenn es nicht andocken kann?
00:24:11: Weder emotional noch gestillt wird, noch getragen sondern versorgt dass es lebensbedrohlich
00:24:19: ist.
00:24:19: Das
00:24:19: ist der absolut lebens bedrohliche Zustand und in mir gab es mein ganzes Leben bis vor vielleicht erst Drei Jahren oder so.
00:24:29: Ein Teil in mir, und das hab ich auch zu Freunden kommuniziert, habe ich immer gesagt, ein Teil von mir möchte nicht auf der Welt sein.
00:24:37: Da gab's ne Todeszenensucht.
00:24:40: Zwar nie mit konkreten suizidalen Gedanken aber eine Todeszehensucht...
00:24:44: Also was du beobachten konntest?
00:24:45: Ich konnte dich beobachen
00:24:46: und sagen wann kann ich wieder nach Hause war so der Satz in
00:24:53: mir.
00:24:54: Die Sehnsucht Wie lange muss ich noch auf der Erde sein?
00:25:00: Als junge Frau.
00:25:01: Gerade irgendwie das Physikum gemacht, lauf nach Hause und denkt wie lang muss ich nur auf der Erde sein?
00:25:05: also ganz schön verrückt an der Stelle Und Das wurde mir klar.
00:25:14: als es mal einen Moment gab wo Ich So tief in mich abgesunken bin und gedacht habe jetzt hänge ich mich auf diesen moment gab's einmal und ich hab gedacht Es war ein ganz klarer Gedanke.
00:25:32: Und im nächsten Moment war, in dem Moment mal ich habe zwei Kinder den versau ich das ganze Leben.
00:25:39: Das kann ich nicht machen und habe mich auf die Couch gesetzt und gedacht.
00:25:44: und jetzt es kam ein ganz tiefes weinen ein unglaublich tiefes Wein und ich klingte in mir Ich sage ja zum leben und das war mein erstes wirkliches Jahr zum Leben, nach dieser existenziellen Erfahrung als Baby.
00:26:08: Wahnsinn!
00:26:09: Ja und da war ich auch schon Mitte Ende vierzig
00:26:13: so...und
00:26:14: seitdem gibt es das nicht mehr.
00:26:16: Es gibt eine Melancholie aber es gibt nicht mehr.
00:26:19: Ich will weg sondern es gibt sowas wie.
00:26:22: Es ist schon schön Mensch zu sein Und es hat so lange gebraucht und hängt mit diesem nicht andocken können als Kind.
00:26:33: Als ich in diese Ursprungswunde kam, damals durch die innere Arbeit und sagen konnte das fühlt sich an wie im luftleeren Raum als Baby zu sein liefen mir nur die Tränen.
00:26:45: Die ersten Monate liefen wir nur die trän.
00:26:47: Das ist dieses irgendwie dieser Saugreflex.
00:26:51: Andocken wollen da is nichts.
00:26:54: Und dann wird man auch nicht getragen oder getröstet oder gehalten
00:26:59: Weil die Mutter das gar nicht konnte.
00:27:01: Uns nicht fühlt?
00:27:02: Ja!
00:27:02: Weil es sie jedes Mal mit ihren eigenen Gefühlen konfrontiert würde, mit ihrem eigenen Schmerz und das können die nur abwehren.
00:27:11: Und dann über... Besonders bei gleichgeschlechtlichen Kindern ne?
00:27:13: Ja
00:27:14: besonders bei Gleichgeschlechten.
00:27:15: Ich denke auch ich habe einen fünf Jahre älteren Bruder.
00:27:19: da hatte ich immer das Gefühl, die liebt den mehr als mich.
00:27:22: Krass wie viele Parallelen wir haben, das war mir nicht bewusst.
00:27:25: Ja, schön dass wir sprechen.
00:27:27: Ähm ... Also, ich find mich da sehr drin wieder tatsächlich.
00:27:32: Ich hab auch einen fünf Jahre älteren Bruder und bin sehr sicher, dass die beiden, das hab ich erst noch im Tod realisiert, hatten eine ganz andere Beziehung.
00:27:41: Mein Bruder hat meine Mutter von einer Seite kennengelernt.
00:27:44: Er hat mir dann Fotos gezeigt, wenn die unterwegs waren irgendwo.
00:27:47: Und ich guck diese Fotos an, denke, wer ist diese Frau?
00:27:50: Also er hat die von einer Seite erlebt und auch ein Leben mit ihr gehabt.
00:27:55: So hab ich sie gar nicht gekannt.
00:27:58: Genau!
00:27:58: Dann können wir gleich sagen, so wie Gabor Mathe sagt.
00:28:01: Wir haben nie dieselben Eltern?
00:28:02: Genau!
00:28:02: Wir haben nicht dieselben Eltern...
00:28:05: Ja und dann bin ich durch diese ganzen Prozesse durch also immer wieder da nach hinten weiter das Feld auf zu machen was war eigentlich mit der Großmutter?
00:28:16: Was hat die eigentlich erlebt?
00:28:18: Wie ist ihr Bezug zum Männern?
00:28:20: weil Ich Bin in einer sehr Männer schwach besetzten Familie groß geworden.
00:28:26: Meine Mutter ohne Vater Die Urgroßmutter, spannenderweise war sehr christlich und der Urgroßenvater Nazi.
00:28:37: Und sie konnten doch zusammenleben.
00:28:40: Aber dann gab es den patriarchalen Urgroßevater – meine Großmutter kein Mann, meine Mutter ohne Vater – sucht sich selber einen Mann.
00:28:48: also mein Vater, der ganz viel unterwegs ist und dem Ausland immer tätig war?
00:28:54: Also auch abwesend.
00:28:54: Abwesent, was dazu geführt hat ist ich bin ein abwäsenden Mann gesucht habe.
00:28:59: Wir haben Kinder bekommen und irgendwann brach die Ehe dann auseinander.
00:29:02: aber es war auch klar dass ich mir jemanden suche der emotional nicht erreichbar ist.
00:29:07: Ich wusste, I never knew wie sollte es gehen.
00:29:10: ja jemandem zu finden der da ist um das so nach und nach aufzumachen führt ja automatisch dazu, mit den eigenen Schmerzen konfrontiert zu werden.
00:29:22: Mit den ganzen eigenen Unzulänglichkeiten und was wir nicht bekommen haben... Und was bedeutet dann das Leben eigentlich?
00:29:35: Also haben wir einen Anspruch darauf.
00:29:37: oder bedeutet Leben eigentlich?
00:29:39: Wir sind da Das Leben selbst ist das Geschenk und dass Was als Sahnehäubchen drauf kommt kann gut sein Aber es kann halt auch nicht gut sein.
00:29:51: Und wie händeln wir das?
00:29:56: Manche Wunden verschwinden nicht, ja?
00:29:59: Die werden kleiner und wir lernen damit zu leben aber die dürfen da sein!
00:30:05: Das ist wichtig denn es gibt in dieser ganzen Selbstoptimierungs-Szene und Manifestations-Trailala und so gibt's dieses...das muss alles gut sein!
00:30:19: Bullshit.
00:30:19: Und das ist eben der größte Fake, den es gibt?
00:30:23: Hundert Prozent.
00:30:24: Ja.
00:30:25: Ach, das ist herrlich!
00:30:26: Ich glaube mir am liebsten Leute eigentlich in meiner Blase lebe und immer nur bestätigen was ich auch finde.
00:30:32: Und da hast du jetzt gerade mir so sehr aus der Seele gesprochen weil genau dieser Satz ... dass es... Also ich glaube also auch, dass es immer Wunden gibt die Vielleicht leiser werden oder flacher werden, also die Ausschläge werden nicht mehr so massiv.
00:30:49: Wir lernen damit zu leben und über die Jahre habe ich mich doch auch sehr damit angefreundet.
00:30:54: Manchmal wenn ich das Klienten sage dann zucken sie zusammen und es gefällt denen nicht dass ich das sage aber A. Ich gebe keine Heilversprechen B kann ich ja auch nichts behaupten woran ich nicht glaube Und ich hab doch mittlerweile ist auch gelernt gernzuhaben dass das okay ist dass wenn jemand oder eine Situation die richtigen Knöpfe drückt, das sich eine alte Verletzung noch mal rührt.
00:31:25: Weil wir ja zumindest lernen können, die zu versorgen in dem Moment.
00:31:30: Weil es ist ja unsere Geschichte!
00:31:33: Ja und manchmal kommen einfach Menschen in unser Leben, die genau an der Stelle andocken weil sie zeitreif ist, dass etwas auf einer tieferen Ebene in Bewegung geht vielleicht auch in Heilung gehen möchte, noch mal gesehen werden möchte und wieder durchwandern damit es was Neues werden kann.
00:31:52: Und dass ein Platz kriegen kann.
00:31:54: ich sage immer seelische Heilung bedeutet Ordnung und Anerkennung.
00:32:01: die Dinge wollen einen Platz bekommen
00:32:02: ja und
00:32:03: sie wollen anerkannt werden und nicht unterdrückt werden.
00:32:06: und so ist das genauso mit unseren Ahnen.
00:32:10: In meiner Arbeit mache ich immer wieder auf so eine imaginär geführte Reise in Bezug auf den Ahnenkontakt mit den Eltern und Großeltern, so ein bisschen systemisch vom Systemisch näher geleitet.
00:32:21: Und da geht es immer darum, ich achte dein Schicksal!
00:32:24: Ich achte deinen Schicksaal und wenn wir das erstmal wirklich begreifen dass wir auch vielleicht die ersten Frauen sind in dieser ganzen Anlinie, die dieses Feld aufmachen...
00:32:35: Ich bin sicher, dass wir die Ersten Frauen sind Die
00:32:37: selbst bestimmt Ob wir jetzt wirklich selbst bestimmt sind, aber im Moment denken wir das ja.
00:32:42: Aber die ein Leben leben können von dem sie sich immer mehr annähern an dem was aus dem Inneren kommt und
00:32:51: es war
00:32:52: über Generationen nicht möglich.
00:32:54: Unmöglich?
00:32:55: Unmöglich!
00:32:56: Sie haben alle gedient Sie haben alle ihre eigenen Kapazitäten unterdrückt.
00:33:01: Sie haben in Ehekonzepten gelebt, sie haben Krieg überlebt irgendwie versucht Essen ranzukriegen oder finanziell was aufzubauen und das war der Weg!
00:33:09: Und wir stehen jetzt da auf deren Schultern.
00:33:12: Wir haben unser Land aus Trümmern aufgebaut und die sage ich mal... ...wir sind dabei unsere seelischen Trümer zurückzuholen.
00:33:18: und dass es nur auf ihren Schultern möglich ist weil sie das durchgehalten haben Das ist unfassbar, gell?
00:33:25: Wenn einem das bewusst wird, gebe ich dir zu hundertprozentig recht.
00:33:28: Da fällt so ein großes Puzzleteil an seinen Platz und ich möchte sehr empfehlen – ich weiß nicht ob du es kennst aber wenn ihr euch mehr für dieses Thema interessiert mal das Buch Wolfs Zeit zu lesen.
00:33:40: Und zwar handelt es von diesen zehn Jahren zwischen fünfundvierzig und fünffünfzig und was die Frauen geleistet haben in diesem Land um etwas es für eine bestialische Zeit war, für die Frauen in Deutschland.
00:33:53: Weil natürlich die ganzen ... also kriegstraumatisierte Ehemänner, wenn sie denn nach Hause kamen, kamen nach Hause.
00:34:00: Aber gleichzeitig sind zu dieser Zeit auch die Soldaten der Alliierten über die Frauens, die zurückgebliebenen hergefallen wie die Wölfe.
00:34:08: Deswegen nannte man diese Zeit Wolfszeit und das ist tatsächlich, wie du sagst, da werd ich so traurig, aber hier krass!
00:34:20: Kurz wieder in der Gegenwart hier ankommen.
00:34:24: Aber das ist es, ne?
00:34:25: Das ist das Zellgedächtnis.
00:34:28: Poffy-Zwei hier!
00:34:31: Ah, wenn's euch auch packt... Dann ist es wahrscheinlich auch was Kollektives.
00:34:40: Hier und jetzt.
00:34:42: Das sind die Frauen waren, die dieses Land aufgebaut haben.
00:34:47: Puh!
00:34:49: Was ein Schmerz.
00:34:50: Ja, war's ein Schmärz.
00:34:52: Und gleichzeitig merke ich aber und deswegen bin ich so dankbar, dass dieser Podcast da ist.
00:34:57: Und das ich diese Plattform habe um so viele Menschen zu erreichen weil ich glaube wir müssen ein gewisses Alter oder eine gewisse Reife erreicht haben in unserem Leben um in dieses Feld reinzugehen.
00:35:11: und was so ... brauchst du Pause?
00:35:13: Nein!
00:35:17: Was ich so bemerkenswert finde das es ja... Es kommt zu einem
00:35:22: Genau Ja.
00:35:24: Also, wenn es dran ist... Es ist nichts was man mit dem Kopf herbeiführt.
00:35:28: Auf gar keinen Fall!
00:35:29: Jetzt sind wir wieder da, merkst du?
00:35:31: Aber die Ahnenden waren auf jeden Fall hier gerade krass im Feld.
00:35:37: Genau, wenn das dran ist, ist es dran und das hast Du grade gesagt, dass ich glaube, ich habe das hier schon erzählt.
00:35:42: Ich hab nach dem Tod meiner Mutter, habe ich Fotoalben angeschaut und fand unter anderem ein Foto von meiner Großmutter also von ihrer Mutter.
00:35:54: Und ich sehe dieses Hochzeitsfoto und es sieht aus wie eine Beerdigung.
00:36:00: Da sitzen zwei total gebrochene, todtraurige Frauen auf zwei Stühlen.
00:36:06: Ich nehme an, das war meine Großmutter ... Oder was?
00:36:11: Meine Urgroßmutter?
00:36:12: Ich bin durcheinander gerade.
00:36:14: Egal ist nicht so wichtig!
00:36:15: Und ich nehme an ihre Schwester daneben und hinter diesen zwei Frauen, die wirklich so in sich zusammengefallen sind.
00:36:22: So traurig schauen!
00:36:24: Drohnen vier Patriarchen, die da drüber herrschen über diese Frauen... Ich habe wahrscheinlich solche Fotos schon zigmal angeschaut im Leben aber ich hab nie wirklich hingeguckt.
00:36:38: In diesem Moment habe ich hin geguckt was dieses Bild eigentlich bedeutet und welche Geschichte es in Wahrheit erzählt.
00:36:49: Das ist unglaublich!
00:36:52: Und das ist genau das, wir kennen die Geschichten in den Familien, also viele kennen Geschichten.
00:36:57: an vielen Familien wurde auch geschwiegen.
00:37:00: Wir kennen die Fotos und sie laufen so mit.
00:37:03: aber was da wirklich dahinter steckt und der Ausdruck – das sehen wir erst wenn sich dieses Feld aufmacht.
00:37:12: Weil es auf einmal reingeht.
00:37:14: So, und wir sehen... Oh Mann!
00:37:19: Und das eröffnet sich schichtweise auch.
00:37:21: da ist der Öffnungsgestalt wenn man uns mit dem Thema befasst.
00:37:24: Es geht immer noch eine Stufe tieferen wie du sagst dass sucht man sich nicht aus kopfmäßig unmöglich.
00:37:30: ja weil auch mich fragen die menschen sagen wieso denn dieses thema?
00:37:34: Ja dann war sie es aufgemacht hat und es wollte so tief durchdrungen werden
00:37:42: Und ich finde auch immer in gut verdaulichen Portionen.
00:37:45: Also immer so, dass wir da abgeholt werden wo wir gerade stehen und dann geht es auch mal wieder vielleicht ein bisschen nach hinten und dann kommt das wieder nach vorne.
00:37:56: sehr faszinierend.
00:37:58: Ich bin tatsächlich dieses Jahr an Ostermontag mit meiner Mutter zu dem Bunker gefahren.
00:38:06: Nach Einenundachtzig Jahren.
00:38:07: Wahnsinn!
00:38:08: Also wir hatten da zu tun und ich hab gesagt, ich werde zu dem Bunker gehen.
00:38:12: Und es verdichtete sich total!
00:38:14: Ich habe vorher nie gedacht... Sag mal die erzählt immer vor dem BUNKER Gibt's den eigentlich noch?
00:38:19: Steht der dann
00:38:20: noch?!
00:38:21: Und ich fing erst Anfang des Jahres an darüber zu googeln Obwohl ich die letzten drei Jahre ja schon viel damit unterwegs war.
00:38:28: Aber erst da machte sich das auf Und dann hab' ich gesagt, ah, der steht da ja noch.
00:38:35: Und dann war klar, wir sind in der Region und habe gesagt wenn wir da schon sind ich werde dahin gehen.
00:38:40: Und hab vorher mit dem Stadtarchiv telefoniert und da gibt es einen Bunkerführer weil er noch fünf Bunkern stehen.
00:38:46: Der hat mir auch nochmal einiges erzählt und dann sagte er ihre Mutter hat das überlebt dass ist im Stadtarchif dokumentiert?
00:38:55: Das ist ja
00:38:56: der Wahnsinn!
00:38:56: Das war im März fünfundvierzig?
00:38:58: Ja
00:38:58: Weißt du an welchem Tag?
00:39:00: Vierzehn Tage.
00:39:02: Habe ich auch da erst erfahren.
00:39:06: Und dann bin ich dahin und wir saßen im Hotel morgens.
00:39:10: Ich hatte es ja schon zu Hause gesagt, wenn du möchtest, kannst du mitkommen?
00:39:13: Dann hab' ich gesagt, du weißt wo ich jetzt hingehe... ...und dann sind wir da hin an diese Ostseite!
00:39:21: Der Bunkerführer hatte vorerst schon gesagt man sieht die Einschläge von der Granate noch in den Wänden.. ..und dann stand mir an dieser Stelle.
00:39:30: Ich habe das erst mal sehr rational abgeholt in diesem Moment und sie ist da so hin- und hergelaufen und ich habe irgendwann gesagt wollen wir noch ein Foto machen?
00:39:37: Und dann meinte sie, nee jetzt reicht's.
00:39:39: Dann ist sie weggegangen und im Weggehen ... Ich stand noch an der Stelle.
00:39:47: Im Weggehen sehe ich, muss ich aufpassen nicht gleich Rotzenwasserhäule, wie ein kleines Mädchen hinter ihr herläuft.
00:40:00: Und ich hab gedacht, jetzt kommt sie zurück.
00:40:03: Jetzt!
00:40:09: Wenn dieser Loop sich schließt?
00:40:11: Genau.
00:40:12: Und genau das ist dann passiert.
00:40:15: Wir sind nach Hause gefahren, ich habe alles gehalten und bin ja Auto gefahren und unter mich gekümmert.
00:40:20: Einen Tag später erzähle ich das erst einmal mit einem Freund am Telefon.
00:40:25: Ich sitze auf dem Balkon und rauche eine.
00:40:28: Erst mal eine Krammung.
00:40:29: nach dem ganzen...
00:40:31: Verstehe ich.
00:40:32: Zu tiefst!
00:40:34: Und erzählte es beim alten Schulfreund.
00:40:37: Nach dem Telefonat fing mein Körper an zu zittern und es fing erst mal an den Prozess zu gehen, was da eigentlich passiert ist.
00:40:46: Und dann hab ich so derzeit im Kurs gemacht, der hieß Love Body Experience.
00:40:50: das war so Tanzen und Meditation nicht kommen gut über Tanz in Kontakt.
00:40:57: Ich komm rein in diesen Kurs und war die erste.
00:41:00: Normalerweise komme ich immer ein bisschen zu spät.
00:41:02: Und sie so how are you?
00:41:03: Und ich sag ihr, was passiert ist?
00:41:05: Und sie nur ah circle is closing!
00:41:08: So...und dann sind wir in diesem Tanz rein.
00:41:12: Ich bin so tief in das Thema Einsamkeit abgetaucht und mir wurde so klar, es ist meine Einsamheit.
00:41:22: Und im weitesten Sinne hat das gar nichts mit meiner Mutter zu tun sondern sie ist die perfekte Repräsentantin für meine Einsammkeit, für mein Thema in diesem Leben.
00:41:32: Das ist schon sehr tiefselischer Staff so aber ... so war es und somit rundete es sich noch mehr.
00:41:40: Und somit rückte sie noch mehr aus diesem, ich will noch was von dir fällt
00:41:45: raus.".
00:41:47: Und danach habe ich einen Abszess entwickelt.
00:41:49: Danach hab' ich eine Krone verloren im Mund den Fünferlings unten der steht genau für Mutterthemen und bin da so durch und jetzt ist es friedlich.
00:42:02: Sie sitzt mir gegenüber als Frau und ich merke Ich will nichts mehr von dir.
00:42:09: Den Moment kenne ich
00:42:12: auch.
00:42:14: Wenn das Mädchen und das Kind nicht mehr diese Mutter liebe will?
00:42:18: Weil es ganz klar ist, dass es nichts zu holen gibt und da auch nichts kommen wird in der Form wie wir es gebraucht hätten aber tatsächlich aus der Sehnsucht rauszukommen.
00:42:30: So ist das!
00:42:31: Und das ist mein Leben und ich gucke, wie ich damit klarkomme und versuche mir eine gute Mutter zu sein an vielen Stellen.
00:42:42: Und das macht's friedlich, das macht es total friedlich!
00:42:46: Dadurch rücke ich merk' ich selber gerade so ein bisschen wieder aus dem Tiefen vererbten Kriegstraum heraus weil es in mir Frieden gab oder gibt darüber.
00:42:57: aber ich musste diesen tiefen Weg gehen damit ich da überhaupt hinkomme.
00:43:04: Vielen Dank fürs Teil.
00:43:05: Es ist diese Anerkennung, wie du sagst.
00:43:11: Das System braucht Ordnung und das System braucht Anerkennung.
00:43:14: Ich habe letztes Jahr eine Familienaufstellung gemacht, wo auch gerade was die Beziehungen zu meiner Mutter, dass da einfach nichts war.
00:43:21: Sie konnte mir auch nichts geben.
00:43:22: Das ist in der Aufstellung noch mal total deutlich geworden.
00:43:26: Aber
00:43:28: wie wichtig es ist ... trotzdem zu würdigen oder anzuerkennen und damit endet dann auch diese Aufstellung.
00:43:37: Du bist meine Mutter, ich bin deine Tochter und so wird es immer
00:43:41: sein.".
00:43:41: Also die Anerkennung.
00:43:43: du hast mir das Leben geschenkt und mehr ist es nicht also ohne diese kindliche Sehnsucht oder dass was nicht gesagt wurde, was nicht gegeben wurde sondern trotzdem die Rolle im System anzuerkennen.
00:43:59: Weil ich sage immer, Trauma ist das nicht ausgesprochene oder ja das nicht anerkannte.
00:44:05: alles was wir unter den Teppichkehren wirkt halt aus der Vergangenheit weiter.
00:44:11: Wo hast du diese ganzen Informationen?
00:44:14: Weil das werde ich auch oft gefragt, wo Menschen, wenn jetzt zum Beispiel Familienmitglieder nicht mehr leben.
00:44:21: Hast du in Archiven auch recherchiert?
00:44:24: Ich glaube, das Deutsche Rote Kreuz hat tatsächlich ein Archiv.
00:44:27: Der Spiegel hat jetzt im Mai-Karriere-Achiv freigegeben allerdings nur für Parteimitgliede also die damals in NSDAP waren oder in der SS.
00:44:37: Hast du da in Archiven auch recherchiert oder konntest du komplett als alles mit der Mutter klären?
00:44:43: Ich konnte das tatsächlich.
00:44:44: Es gibt schon auch viel Infos und Fotos über die Familie, die ich über meine Eltern mitbekommen habe so Und zumindest bis zum Großeltern.
00:44:56: Urgroßeltern wird dann schon ein bisschen schwieriger.
00:44:58: aber ich hab auch Fotos von Urgroßeltern zu Hause hängen So eine kleine Antafel gemacht Das war schon über die.
00:45:08: Ich habe jetzt nicht in der NSDAP-Akte geguckt, denke ich drüber nach im Bezug auf den Großvater.
00:45:15: Aber wird sich eh nur bestätigen muss man vielleicht gar nicht nachgucken und mir geht gerade so eine Szene durch den Kopf, die mir auch mal in irgendeinem Meditation oder zugänglich geworden ist eine Weihnachtsszene zu Hause und mein Bruder und ich stehen da, und er flötet.
00:45:34: Und ich singe was so wie das früher manchmal war.
00:45:36: Da saßen meine Eltern und die Großmütter und die Tante... und hab' ich so begriffen wir sind tatsächlich die ersten, die keinen Krieg erlebt haben.
00:45:45: Von allen, die da sitzen!
00:45:48: Die haben dadurch eine eigene Energie und verbindet etwas auch wenn nicht drüber gesprochen wird.
00:45:54: Das heißt auch da kann man als Kind nicht andocken weil es Schmerz, der Drama und das Trauma bei denen die verbindet dass.
00:46:04: Und wir können da nicht mit reingehen als Kinder und wollen aber irgendwie dazugehören und es schafft eine totale Irritation und dieses Nicht-Dazugehöhrigkeitsgefühl was wir als kinder dann vielleicht empfinden.
00:46:17: Das wandert weiter und das haben wir später vielleicht im Kindergarten in der Schule Später eben Job oder auf Partys oder so und ich kenne das auch von mir Ich gehöre hier nicht dazu Und das ist halt an einem ganz anderen Stelle entstanden.
00:46:34: Hast du den Eindruck, dass sich deine Arbeit auswirkt auf deine Kinder?
00:46:39: Ja definitiv.
00:46:40: erstens weil die ja wissen was ich mache und auch jetzt gerade meine fünfzehnjährige ja so mich gesehen hat und jetzt gesagt komm doch in unsere Klasse!
00:46:50: Ich weiß nicht wie natürlich nicht auf welcher Ebene die das greifen können aber sie wachsen mit mir auf kriegen das mit.
00:46:59: Ich spreche viel über Emotionen und das ist für mich schon so.
00:47:04: dieser große Wechsel, dass was ich nicht bekommen habe in der Lage bin meinen Kindern zu geben.
00:47:14: Ich finde allein das es schon ein Wunder.
00:47:16: Total!
00:47:17: So.
00:47:18: und dass die sich geliebt fühlen und dass sie wissen, die können zu mir kommen und tun Sie auch und dass Sie gerne kuscheln und dass ihr das erfahren könnt.
00:47:26: Und gleichzeitig merke in diesem Kuscheln und halten, wenn sie aufgeregt sind oder traurig.
00:47:33: Oder einfach nur ihre Emotionen haben.
00:47:36: Und ich halte Sie ... Die können da durchgehen und ich kommuniziere nicht sondern bin einfach nur da und präsent.
00:47:43: Ich merke so wie sich das Nervensystem beruhigt und es fährt alles runter.
00:47:48: Und vielleicht gehen sie dann einfach in ihr Zimmer oder erzählen noch was?
00:47:52: Und ich denke Mann!
00:47:55: Das hatte ich alles nicht Fuck!
00:47:57: So.
00:47:59: Und eigentlich ist es, beugt so wenig?
00:48:01: Genau.
00:48:02: Gehalten werden.
00:48:04: Präsent gehalten werden... Aber da sich tatsächlich dieses Wunder des Lebens, dass es immer wieder nach Heilung, nach Ganzheit, nach Emotionen, nach Herzoffenheit strebt und das es möglich ist auch wenn wir es selber nicht erfahren haben und selbst nicht in dem Krisengebiet großwerden Was wäre denn, wenn wir jetzt hier vor dreißig Jahren wieder Krieg gehabt hätten?
00:48:31: Es wäre alles wieder zugegangen und wir wären in demselben Modus.
00:48:34: Das heißt die Selbstheilungsfreude sag ich immer in unseren Zellen ist so groß dass sie nach Lebendigkeit strebt.
00:48:46: Und was meine Kinder noch tragen weil vom Vater kommt noch eine Geschichte dazu und sonst war es ja.
00:48:56: Sie werden auf keinen Fall, was das angeht so einen komplizierten Weg haben wie ich.
00:49:04: Und diese Stelle ihr Lieben könnt ihr sofort zurückspulen und gleich noch mal hören weil ich weiß natürlich dass alle Mütter also Ich habe keine eigenen Kinder aber ich weiß es natürlich von anderen Frauen ist eine der größten Sorgen Dass sie das weitergegeben haben.
00:49:19: und dann versuche ich immer so ein bisschen Ich sage mal so einen kleinen Faktencheck zu machen und darauf zu schauen, schau mal was deine Kinder ... wie du bist mit denen.
00:49:29: Wie die sich an dich wenden?
00:49:31: Wie die dir Fragen stellen?
00:49:32: Wie sie da sind?
00:49:33: Wie ihr verbunden seid?
00:49:35: Und ich finde das so schön, dass du gerade gesagt hast, sich das bewusstzumachen, was es eigentlich für ein Wunder ist und auch für eine Leistung ohne es als Leistung zu betiten oder weiß wie ich meine... Es nicht so weitergegeben zu haben!
00:49:50: Und das, was in den Zellen bleibt, außer auch epigenetisch.
00:49:54: Das bleibt ein paar Generationen und es gibt auch schon in der Bibel diesen Satz in einem Mosespsalm eure Missitaten die ich da nicht lasse ungesühnt und reichen bis ins dritte und vierte Glied.
00:50:06: Ich habe mich mit nem Psychosomatiker unterhalten und er meinte Herr Schömmald wir sind Generation drei unsere Kindergeneration vier.
00:50:14: Generation eins und zwei ist zutraumatisiert.
00:50:19: Kriegsenkel können das am frühesten aufmachen, aber es machen ja viele nicht.
00:50:24: Das heißt dann geht's halt in Generation Vier übers.
00:50:27: also wir können uns da auch irgendwie entspannen und unsere Arbeit tun dass was wir in diesem Leben machen können und den Rest können noch unsere Kinder tun.
00:50:37: Ist ja irre...das hat Psychosomatiker gesagt.
00:50:41: Ich bin gerade auch ein bisschen stolz, dass du jetzt hier noch die Bibel mit einbringst.
00:50:45: Weil ich glaube tatsächlich auch grade was das Thema Transgenerationentrauma angeht gibt es einige Hinweise in der Bibel aber ich kannte den Moses auszug nicht.
00:50:55: Ja!
00:50:55: Mit dem dritten und vierten geht's.
00:50:56: Ich habe mal nur gehört also man ist sicherlich so ganz einig ob es drei oder vier Generationen sind und ich dachte in einer Bibelstand irgendwo es sind sieben aber ähm...das ist Hörnsagen.
00:51:07: Zumindest in der schamanischen Heilkunst sprechen wir auch von sieben Generationen nach vorne und zurück.
00:51:13: Also die Arbeit, die wir machen, manche sprechen auch von zwölf.
00:51:15: Das ist ja schon sehr weit aber es wirkt transgenerational.
00:51:21: auch die Arbeit ,die wir machen Und auch die Methylierungen, die sich verändert haben durch Trauma verändern sich auch wieder durch Heilarbeit.
00:51:29: Ja
00:51:30: und das wirkt wenn man dann sagt was ist wenn ich jetzt schon Kinder habe
00:51:34: Es wirkt
00:51:36: trotzdem
00:51:37: Ja.
00:51:38: Also ich sage immer, jeder der die Arbeit macht, der verändert nicht nur die Generationen – jetzt sind wir in der Quantenmechanik also nicht nur diese Generationen, die noch kommen sondern auch die Generation, die schon waren weil ja der Zeitstrahl nicht linear ist oder nicht horizontal sondern ja vertikal.
00:51:56: Genau.
00:51:57: Ganz einfach eigentlich.
00:51:59: Eigentlich total logisch und total einfach.
00:52:01: Wer das nicht versteht sorry!
00:52:03: Das war ein Scherz Hammer, ein hammer Gespräch.
00:52:08: Hast du noch ein paar Buchtipps?
00:52:11: Weil ich empfehle immer nur Mark Rowland dieser Schmerz ist nicht meiner.
00:52:14: das finde ich ein großartiges Buch dass Sabine Lück schon erwähnt.
00:52:19: Es gibt noch Hungerwinter, find' ich gut und mal so auch die Atmosphäre nach dem Krieg.
00:52:24: was da los war Das sind ja nochmal Millionen Menschen gestorben aufgrund von Kälte und Hunger.
00:52:29: Und was ich gerne empfehlen diese Filmreihe, unsere Mütter und Väter.
00:52:35: Da gab es mal eine Trilogie auch in den offiziellen Sendern.
00:52:38: Ich hab mir das dann später auf DVD bestellt.
00:52:40: In so einer Mütte, so heißt das.
00:52:43: Und ... Das zu schauen?
00:52:46: Und da noch mal, ah!
00:52:48: Das ist unsern Eltern passiert.
00:52:51: So, das fand ich auch nochmal.
00:52:52: Wer jetzt nicht nur lesen will, kann ich das echt gut empfehlen.
00:52:57: Hast du Symbole gefunden, weil Manche Menschen fragen sich, ich hab das rausgefunden.
00:53:03: Aber was mache ich jetzt damit?
00:53:06: Und was ich zum Beispiel schön finde ist ein ... Symbol irgendwo zu etablieren.
00:53:15: Also keine Ahnung, wenn es jetzt ... Häufig ist es in den Familiengeschichten so, es gab dieses eine Mitglied über das wurde nie gesprochen oder der kam nicht aus dem Krieg, aber da ist nie wieder drüber gesprochen worden.
00:53:25: und das ist ja das, was wirkt.
00:53:27: Das sind quasi die Ahnen, über zum Beispiel Haut oder Psychosomatik ihren Weg in die Gegenwart suchen, um anerkannt zu werden.
00:53:36: Und übrigens das Gleiche auch es gibt mittlerweile auch Gynäkologen, die empfehlen dass ihren Patientinnen wenn sie ein Kind verlieren oder eine Todgeburt haben oder was auch immer für dieses Kind das ja Teil des Systems bereits ist einen Platz zu finden und diesen Platz würdigen und anzuerkennen.
00:53:55: Hast du Rituale, wo deine Ahnenreihe in irgendeiner Form ... Wo du denen einen Platz in der Gegenwart gibst?
00:54:03: Ich hab ein Foto, ich habe eine Ahnentafel.
00:54:05: Ich hab das jahrelang eher um Halloween rumgemacht oder die der Los Muertos oder toden Sonntag wie wir es auch nennen wollen.
00:54:12: Und da hab ich immer so, wie im mexikanischen Style alle Fotos aufgestellt und ein paar Blümchen hingelegt und Kerzen und Bonbons hingelegt bis in die Adventszeit stehen lassen, den Monat über und dann ging es über einen Advent.
00:54:29: Und dann so nach drei Jahren – und das Spannende war ich habe die Fotos auch immer ganz genau angeguckt!
00:54:33: Wer warst du wirklich?
00:54:35: Was hast Du
00:54:35: gefühlt?!
00:54:37: Wie ging's Dir
00:54:37: eigentlich?
00:54:39: Das hat sich verändert über die Jahre und mir wurden weitere Informationen zugänglich also auch tatsächliche Informationen, die ich auf einmal gedacht Wann hast du eigentlich geheiratet?
00:54:53: Also so, ach du warst schon schwanger.
00:54:57: Wer war denn eigentlich der Vater?
00:54:59: also so ganz familiengeheimnisartiges Eindringen und es wurde erst nach zwei drei Jahren möglich das überhaupt zu fragen weil's so langsam in Schwingung gekommen ist.
00:55:11: Und dann so nach drei Jahren habe ich gesagt nee euch stelle ich nicht mehr weg und dann hab' ich die alle einen schönen Rahmen gepackt und jetzt an die Nordseite gehängt, weil der Norden das Bild ... Der Norden steht immer für die Ahnen.
00:55:23: Für die Dunkelheit, für den Winter auch in der shamanischen Heikunst Und dann hängen wir da im Wohnzimmer.
00:55:31: Richtig schön!
00:55:32: Das nehme ich mir mit.
00:55:34: Ich hatte im Mai im Rahmen eines Retreats eine Ahnenmeditation abgefahren, weil also wer schon mal eine Ahnenmeditation gemacht hat.
00:55:48: Da baut sich ja dann tatsächlich ... wenn man Bilder kommen lassen kann, baut es sich hinter einem wie so ne Pyramide auf, dass man quasi einem überhaupt bewusst wird, wie viele Menschen dafür gesorgt haben das ich hier heute sitze und du hier heute sitzt.
00:56:04: Also wer da alles dran beteiligt ist Meine Eltern stand natürlich direkt hinter mir.
00:56:11: Das fand ich sehr unangenehm, also ich fand auch meine Mutter unangenergenehm hinter mir.
00:56:16: und dann sagte die Lady, die die Meditation anleitete, wenn es jemanden in dieser Reihe gibt der deine besondere Aufmerksamkeit zieht, dann erlaube dem nachzugeben so.
00:56:29: Also vielleicht gibt es jemand in der Reihe, der besonders Deine Aufmerksamkeit erfordert?
00:56:35: Und dann steht in vierter Reihe eine Frau, die total heraussticht.
00:56:43: Eine große Frau mit ähnlicher Typ wie du witzigerweise!
00:56:48: Mit dunklen Haaren aber ein Mittelscheitel und so einem Dutt im Nacken Und sie zieht mich so zu sich.
00:56:56: Also ich spüre ihre Präsenz.
00:56:59: Dann fange ich in der Meditation an zu weinen weil ich denke krass So fühlt sich Mutterliebe an Und ich drehe mich, also für alle die jetzt bei YouTube zuschauen.
00:57:14: Alle anderen können es leider nicht sehen... Ich dreh' mich in der Meditation mit geschlossenen Augen einmal komplett!
00:57:20: Ich sitze so auf dem Stuhl, mein Arm zieht sich nach hinten, hängt in der Luft als würde mich jemand aus der Vergangenheit, also das würde diese Frau mich zu sich ziehen.
00:57:33: So sitz' ich da, mit der Dreh-Tumkorb von nach hinten Und irgendwann und hab geweint, weil ich zum ersten Mal diese Mutter-Liebe gefühlt habe zu dieser Frau.
00:57:48: Dann merkte ich aber irgendwann ne, ich bin jetzt... Also ich bin nicht in die Vergangenheit und dann musste ich mein linken Arm mit dem rechten wirklich so richtig nach vorne holen und hab mich dann wieder geradehin gesetzt.
00:58:03: Also ich hab in Meditation schon viele irre Erfahrungen gemacht, aber die war auch wirklich ziemlich crazy.
00:58:09: Und dann habe ich mich mit dem Axel Dubinski, der war vor ein paar Wochen auch mein Gast ist ja auch sehr versiert was Kollektiv und Schuld- und Kirchentrauma und alles angeht weil mich interessiert hat was seine Gedanken dazu sind und wer wohl diese Frau war?
00:58:23: Dann hat er gesagt den Impuls den er so bekommt der wäre vielleicht war das die Generation wo diese Mutter lieber ein Ende fand Also, wo es abgerissen ist quasi.
00:58:36: Und ... oh!
00:58:37: Kommt gleich wieder die Trauigkeit.
00:58:38: Wahnsinn.
00:58:39: Und das würde natürlich zeitlich sich mit den zwei Weltkriegen total ausgehen?
00:58:45: Mhm.
00:58:48: Ja, total.
00:58:55: Das war jetzt auch alles ein bisschen unerwartet für mich.
00:58:59: Es ist auch total schön oder dass man das fühlen kann und...
00:59:07: Und auch das Bild mit den vielen Ahnen nach hinten gibt es auch, arbeite ich immer mal mit.
00:59:15: Wenn wir das Feld dann nach hinten aufmachen, wer sich da alles mit einreit und was für einen Getummel da ist auch teilweise so weil sie hier gar nicht damit gerechnet haben.
00:59:22: Auch guck mal!
00:59:23: Da vorne die ist jetzt da, weil wir da sind oder so ja?
00:59:26: Und in eine Art Strömungsumkehr zu kommen sag' ich gerne Denn viele, die das für sich nicht geklärt haben haben das Gefühl, so zurückgezogen zu werden und weil ja immer noch was gesehen werden möchte.
00:59:41: Und die beschreiben auch ich habe das Gefühl nicht losgehen zu können in meinem eigenen Leben als würde ich eine Sonderschleife drehen als hätte mein eigenes Leben noch gar nicht angefangen Als würde ich auf dem Beifahrer sitzen.
00:59:53: also es sind alles so Sätze die ich auch immer wieder höre.
00:59:56: und wenn es durch diese Arbeit dann funktioniert dass wir uns als Kinder positionieren weil ja häufig in uns diese Vertrehung stattgefunden hat.
01:00:07: Ich muss der Mama helfen, ich muss dem Papa helfen und ich muss das mittragen.
01:00:11: Und dadurch können wir niemals diese Leichtigkeit eines Kindes erfahren.
01:00:14: Aber wenn es dann an die richtige Stelle rückt ... und ich sage, ich gebe es ab... ist oft so ein Brückenmoment, weil zu dieser Trennung kommt und das innere Kind sagt, wenn ich das jetzt loslasse, dann ertrinken meine Eltern.
01:00:30: Es kommt sofort auf einen Schuldgefühl oder so eine innere Zwiegmühle, darf ich das?
01:00:36: Und wenn das überschritten ist und wir uns als Kinder positionieren und dann in diese Ahnenaufstellung kommen.
01:00:43: Dann können wir erst mal sehen wer da schon alles war und wir können ins Empfangen kommen weil es von hinten nach vorne fließen kann, weil wir den Platz einnehmen und dazu ist es wichtig.
01:00:55: ganz kurz noch Thema Vergebung.
01:00:57: ja Es gibt nichts zu vergeben.
01:01:00: Wir sind die Kinder.
01:01:02: Jeder Akt, indem wir uns hinstellen und sagen ich bin da wirklich kritisch.
01:01:07: Sagen Ich vergebe dir weil du hast das und das erlebt.
01:01:11: daraus katapultieren wir uns aus der Kinderrolle raus.
01:01:15: ein Kind kann nicht vergeben so Und in dem Moment dass es eine erwachsene Leistung wenn wir das mal machen wollen aber Ein kind kann das nicht und in dem moment wo wir uns erheben Und uns rauskatapultieren, können wir nicht ins Empfangen kommen.
01:01:32: Weil wir nicht als Kind in der Linie stehen und dann kann es endlich lebendig werden.
01:01:42: Wahnsinn!
01:01:45: Das ist letzter persönlicher Satz dass ich mit dem Tod meiner Mutter das Gefühl habe, dass ich jetzt leben darf.
01:01:53: Das hat sich eingestellt.
01:01:54: Dass ich jetzt Leben darf also diese Verantwortung so endlich nicht mehr tragen muss.
01:02:01: Meine Mutter lebt noch but I know what you mean.
01:02:04: Ja Man kann mit dir arbeiten, du hast ein tolles Angebot.
01:02:10: Du begleitest Menschen.
01:02:13: alle Links zu dir findet ihr in den Show Notes unter dieser Folge.
01:02:16: Du bist in Weimar aber man kann online auch mit dir Arbeiten.
01:02:20: Du bietest ganz viel, magst ein bisschen was erzählen über deine Programme?
01:02:24: Ja wenn die Menschen online arbeiten wollen mache ich dann eine Begleitung individuell drei sechs oder zwölf Monate im individuellen Zeitabstand wie es jemand braucht.
01:02:35: und andere Menschen kommen nach Weimar.
01:02:38: Ich hab dann Behandlungsraum, die nehmen sich da eine Unterkunft und wir arbeiten drei Tage täglich vier Stunden miteinander.
01:02:44: Das ist intensiv aber viele Menschen, die zu mir kommen haben auch schon viel gemacht und sagen einfach so du bist der nächste Schritt Ilona.
01:02:56: Und es gibt auch ne Ausbildung.
01:02:58: Die startet jetzt im September über vier Wochenenden bis ins nächste Jahr rein.
01:03:02: ich gebe immer mal Workshops umso Sensitiv mit sich selbst und der Gruppe, um in Kontakt zu kommen.
01:03:11: Und kann sich gerne jeder mal umschauen.
01:03:14: Ich danke dir so sehr für deinen Besuch!
01:03:17: Es war ... ich weiß gar nicht, was ich erwartet hatte, aber es war auf jeden Fall sehr viel tiefer als das.
01:03:26: Und danke für deine Sichtbarkeit auch und deine Berührbarkeit.
01:03:30: Ja.
01:03:30: Aber du machst den Raum auch auf?
01:03:32: Das geht ja immer nur so...
01:03:33: Ich weiß mittlerweile, wenn diese starken Emotionen kommen, dass ich sie halten kann und es mich nicht wegspült.
01:03:44: Es ist doch schön, wenn wir uns alle verletztlicher zeigen würden, wäre die Welt vielleicht auch in einem anderen Zustand.
01:03:50: Dass die Tränen fließen.
01:03:52: Mir sagte gestern vorgestern erst eine Klientin, Ilona, es tut so gut, dass du in deinen Newslettern teilst, wenn du in Prozessen bist
01:03:59: oder das ist dich
01:04:00: gerade schüttelt.
01:04:02: Das macht dich so menschlich.
01:04:04: Genau!
01:04:05: Und was sind wir denn sonst?
01:04:08: Genauso ist es,
01:04:09: ja.
01:04:10: Danke, dass du da warst.
01:04:11: Ich danke dir.
01:04:13: Ihr Lieben ich hoffe diese Folge hat euch mindestens genauso berührt wie mich und danke das ihr euch diesen Themen stellt.
01:04:21: Ich mache's diesmal kurz.
01:04:22: Danke fürs Zuschauen, bleibt bitte gesund zuversichtlich und stets neugierig und erkennt eure Ahnen an.
01:04:29: Tschüss Bewusster leben, zufriedener sein.
01:04:41: Von und mit Kathi Kleff.