Bewusster leben. Zufriedener sein.
00:00:00: Und wenn ich jemanden in Deutschland frage, wer bist du?
00:00:03: Dann wird vielleicht noch der Name genannt und danach kommt die Berufsbezeichnung.
00:00:08: Das passiert ja bei uns!
00:00:09: Wir identifizieren uns oft mit dem was wir im Außen erreicht haben.
00:00:16: Get happy.
00:00:18: Bewusster leben.
00:00:20: Zufriedener sein von und mit Kathi Kleff.
00:00:38: Ich sage hallo Elim schön dass ihr auch wieder dabei seid.
00:00:42: wie immer hoffe ich dass es euch gut geht, das ihr an einem sicheren, an einem schönen und genau an einem muckeligen Ort seid.
00:00:50: Es geht in dieser Episode um Freiheit!
00:00:53: Es geht um Träume die wir viel zu oft beiseite schieben.
00:00:58: Es gilt um Abenteuer, um Mut und um Reisen, um Ausbrechen aus einem sogenannten normalen Leben.
00:01:07: Es geht um das Sprengen von Konvention und darum, wie man trotzdem überleben kann.
00:01:13: Und zwar in einem Camper zu zweit mit zwei kleinen Kindern und jeder Menge schönen und auch weniger schönen Erfahrungen.
00:01:22: Jasmin und Jonas reisen seit sechs Jahren im Wohnmobil um die Welt mittlerweile als vierköpfige Familie plus Vierbeiner.
00:01:32: Was Sie in dieser Zeit alles erlebt haben und nach wie vor jeden Tag erleben, das teilen sie mit mittlerweile weit über einhunderttausend Menschen in den sozialen Netzwerken.
00:01:44: Und ab morgen auch in Jasmin's Erstlingswerk – Ihrem ersten Buch mit dem schönen Titel Trust and Breathe, indem Sie ganz viel von Ihrer äußeren Reise teilt aber vor allem über die Reise in ihr Innerstes.
00:02:02: Und das ist ganz schön berührend, liebe Yasmin!
00:02:06: Ich freue mich, dass du mein Gast bist.
00:02:07: Herzlich willkommen.
00:02:08: Hallo, ja schön, dass ich da sein darf.
00:02:30: Vor allem sehr viel darüber geschrieben, was dieses Nomaden da sein – wo wir hier eigentlich herkommen.
00:02:37: Wir Menschen, das vergisst man!
00:02:39: Was das vor allem mit dir im Innern gemacht hat und wie es dich hat wachsen lassen um sanft zu landen, momentan bist du in Deutschland.
00:02:48: Erzähl mal, wie's dir geht und wie du die letzten Wochen verbracht hast oder ihr die letzten Woche verbracht habt.
00:02:54: Ja, wir sind jetzt aktuell in Deutschland.
00:02:56: In einer Wohnung nicht im Camper weil die Temperaturen lassen das einfach aktuell auch nicht zu und Wir sind noch gar nicht so lange hier.
00:03:03: Wir sind Anfang Januar aus Schweden gekommen haben den Winter in Schweden verbracht Da muss ich aber auch sagen Auch in einem kleinen Haus.
00:03:10: Das wollten wir für uns nach so viel jahren Im Camper einfach auch mal testen.
00:03:14: Und ja wir Haben Einfach Mal Lust gehabt wirklich Den winter in der Kälte Zu Verbringen.
00:03:19: Die Kinder Wollten mal Schnee erleben.
00:03:21: Wir waren relativ weit im Norden und das war wirklich eine wunderschöne intensive Zeit.
00:03:26: Und jetzt in Deutschland ist es natürlich schön, sehr regnerisch im Moment.
00:03:32: ich komme auch aus Norddeutschland.
00:03:34: aber wir kommen immer wieder zurück um die Familien zu gesuchen und Oma-Opa freuen sich die Kinder mal wiederzusehen.
00:03:41: Jetzt gerade bin ich hier weil mein Buch rauskommt.
00:03:45: Genau, darüber freue ich mich sehr und auf diese Reise die jetzt auch vor mir liegt.
00:03:49: Aber es geht auch wieder weiter.
00:03:50: also wir werden jetzt wahrscheinlich geplant bis Ende März in Deutschland sein und dann im April wieder losfahren.
00:03:57: Also das ist nicht so dass du in Deutschland bist und sagst ach Mensch hier dieses Leben so in vier Wänden und immer an einem Ort und Finanzamt und Parkticket zahlen.
00:04:06: und so darf ich richtig Bock drauf kommen lass uns hier bleiben.
00:04:09: So ist es noch nicht.
00:04:10: Ne also bei uns ist wirklich das reisen immer noch im Vordergrund trotzdem natürlich mit unserem Unternehmen hier gemeldet und wir zahlen Steuern.
00:04:18: Wir haben auch mit dem Finanzamt zu tun, das bleibt nicht aus sondern uns hat einfach das Reisen angetrieben und die Welt so zu sehen und so kennenzulernen selbst wie sie wirklich ist.
00:04:28: und ich kann jetzt noch den jahren sagen dass die welt immer noch ein guter ort ist.
00:04:33: das würde ich sagen nach meiner fahrung Ja, liebe ich auch an dem Reisen und an diesem Nomadenleben.
00:04:40: Und wir haben einfach noch nicht für uns als Familie den Place to be gefunden.
00:04:43: Wir sind nie aus Deutschland geflüchtet.
00:04:44: Wir haben jetzt nie gesagt, wir kommen auch nie wieder zurück.
00:04:47: Aktuell fühlen wir es nicht... ...und vielleicht ändert sich das aber auch in den nächsten Jahren?
00:04:52: Das kann ich gar nicht sagen!
00:04:54: In Europa selbst, wir waren jetzt wirklich fast in jedem Land und auch hier in Schweden wie sagt im paar Monate um einfach mal reinzufühlen, um zu gucken okay könnte das vielleicht der Ort sein wo wir leben möchten oder eine Base haben möchten.
00:05:06: Das war es auch noch nicht.
00:05:08: Es ist einfach noch nicht, es hat noch nicht so
00:05:10: gefunkt.".
00:05:11: Du hast gerade so einen schönen Satz gesagt nämlich du hast festgestellt die Welt ist immer noch ein schöner Ort.
00:05:18: Genau, ja.
00:05:18: Trotz
00:05:19: des ganzen Wahnsinns der Momentan in der Welt passiert und das finde ich so besonders schön weil ich so stark dafür losgehe dass wir mehr in so eine sowohl als auch Haltung kommen.
00:05:31: also auch wenn wir vielleicht beim Medienkonsum das Gefühl haben Wir befinden uns mittendrin eigentlich in den Endzügen der Apokalypse Ist da gleichzeitig noch was ganz anderes Kriegt ihr, wenn Ihr unterwegs seid viel mit von dem was los ist.
00:05:44: momentan?
00:05:46: Ja, das bleibt aktuell nicht aus.
00:05:48: Also ich hab die letzten Jahre eigentlich immer sehr wenig Nachrichten konsumiert.
00:05:53: Teilweise zwischenzeitlich gar nicht.
00:05:56: Mein Mann viel mehr, der ist da immer also viel belesender und weiß viel mehr was los ist.
00:06:00: Aktuell krieg' ich natürlich auch viel mit und es bleibt durch Social Media auch gar nicht aus.
00:06:04: Und dann bin ich eher in der Situation dass sich beginne wieder akt-, also weil's einfach wie du gerade sagst im Moment sehr aktiv im Außen ist tendiere ich eher dazu wieder Nachrichten zu konsumieren, bevor ich auf Social Media halt auch... Man hat es ja gar nicht mehr unter Kontrolle in so eine Bubble.
00:06:21: Ich sag mein Anfangsschrichen Rutsche wo man nicht mal weiß ist das jetzt echt oder nicht?
00:06:25: und um das halt zu umgehen bevor ich dann Falsch-Meldungen konsumiere gucke ich schon lieber welche Quellen ich konsumere.
00:06:34: Ja das auf jeden Fall!
00:06:36: Ich versuche aber trotzdem dass es mich nicht total aus der Bahn wirft nicht bei mir bleiben lässt.
00:06:43: Also der Weltschmerz ist schon da, aber ich weiß trotzdem das es... also ich glaube auch ganz fest daran dass es auch immer die gute Seite gibt und ich glaube je mehr sich zeigt an Chaos und Katastrophen im Außen, je mehr ist auch das Licht dar, dass es irgendwann wieder heilen wird.
00:07:03: Ich kann das gar nicht anders erklären.
00:07:05: Je mehr Chaos wir sehen desto mehr Licht ist auf der anderen Seite dabei auch
00:07:09: da.
00:07:11: Du hast gerade schon gesagt, ihr seid nicht aus Deutschland geflüchtet.
00:07:14: Das finde ich tatsächlich ganz wichtig weil Ihr seid nicht wie viele andere irgendwann zu Beginn oder im ersten Drittel der pandemischen Zeit hier geflohen sondern Ihr seid schon sehr viel länger unterwegs und vielleicht magst du uns... Ich will gar nicht so mit dir durch alle Stationen.
00:07:30: in welchen Ländern wart ihr?
00:07:31: was ist da passiert?
00:07:32: Sondern du als Mensch interessierst mich vor allem weil du so ein feinfühliges und auch hellsichtiges Wesen bist, worüber du schreibst.
00:07:42: Und schon als Kind irgendwie eine gute Anbindung hattest an etwas das außerhalb unserer drei D-Welt liegt.
00:07:51: Trotzdem, damit wir ein bisschen Gefühl dafür bekommen welche Jasminen und welcher Jonas da vor sechs Jahren eigentlich losgestartet sind auf dieses unglaubliche Abenteuer was Führte dazu und wo wart ihr, als ihr gesagt habt, wir brechen hier alle Zelte ab und leben jetzt einfach mal für eine ungewisse Zeit im Camper?
00:08:11: Ja ich darf oder kann da tatsächlich nochmal ein bisschen weiter zurückgehen.
00:08:14: Wir sind... Als wir uns kennengelernt haben das war in den Endzügen von Bachelor damals Wir haben sofort beim ersten Date, wo wir uns mal so richtig unterhaltend gemerkt, dass wir beide die Welt erleben möchten.
00:08:30: Selber erleben möchte und unbedingt gerne Fernreise machen möchten.
00:08:33: Das haben wir dann auch umgesetzt.
00:08:34: Wir sind mit dem Rucksack, mit einem One-Way-Ticket nach Bangkok damals geflogen, im Jahr zwei Tausend Dreizehn war das schon.
00:08:40: Und da haben wir das erste Mal diesen Kontakt gehabt mit dem Begriff digitaler Nomade – das war für mich vorher gar nicht greifbar, dass es das gibt.
00:08:48: Und ich habe tatsächlich Umweltwissenschaften studiert in der Hoffnung auch so ein bisschen, dass sich Reisen und das Arbeit miteinander verbinden kann und etwas Gutes in die Welt hinterlassen kann, also quasi das war damals meine naive Hoffnung, so in die Entwicklungshilfe zu gehen oder sowas zu machen.
00:09:06: Da war ich aber sehr im Außen und das hat sich mittlerweile geändert und das war halt... Also meine Reise fing wirklich im Außenausen an.
00:09:11: wir sind dann nach Thailand gefahren für uns beschlossen, dass wir uns irgendwann ein Leben aufbauen möchten.
00:09:17: Dass unabhängig ist von Ort also Ortsunabhängigkeit aber auch finanziell unabhängig ist das wir halt immer sagen können.
00:09:23: hey ich habe jetzt einfach Lust nach Sri Lanka zu fliegen jetzt fiktiv.
00:09:29: und oder Ich möchte mit dem Camper durch Europa reisen oder ich Möchte dies und die Also die Länder kennenlernen und dass sich das einfach entscheiden kann wenn ich das möchte weil das Reisen für mich immer essentiell ist als ich liebe es einfach Und ich habe einfach so eine Nomadenseele in mir.
00:09:45: Ich hab damals schon gemerkt, in der Ausbildung nach dem Abi aber dann auch im Studium das für mich Freiheit ist.
00:09:52: Das wusste ich immer, aber ich wusste nie wie kann ich das leben?
00:09:56: Wie sieht es aus wenn man das wirklich umsetzt?
00:09:58: und das war halt auch ein Prozess über viele Jahre.
00:10:02: Wir sind nach dem Studium nach Thailand geflogen und dann sind wir wieder zurück.
00:10:09: Ich wurde schwanger, wir haben den Master noch gemacht.
00:10:12: Jonas hat den Master gemacht und ich habe ihn nie beendet.
00:10:13: Ich bin scheinfrei aber die Masterarbeit nicht geschrieben weil ich dann auf Schwanger geworden bin und auch sofort mit dem zweiten Kind relativ zeitig danach.
00:10:21: Und da sind wir aber auch wieder in einem Alltag gelandet.
00:10:25: Jonas war die ganze Zeit arbeiten, ich hatte kleine Kinder.
00:10:28: Anton war total unzufrieden in der Kita mein größerer.
00:10:32: Der fand es richtig schlimm, er hat jeden Tag geweint dass er da nicht hingehen möchte.
00:10:36: Und dann habe ich mich wieder erinnert an diese Idee, damals in Thailand als wir gesagt haben hey lass uns mal so ein ortsunabhängiges Leben aufbauen.
00:10:42: und da kam immer dieser Stimme.
00:10:45: Also es war nie weg.
00:10:47: Der Alter hat das zwar so erdrückt aber immer wieder kam das hoch.
00:10:49: und dann hab' ich zu Jonas gesagt Hey!
00:10:51: Das geht nicht.
00:10:52: Was ist denn mit dem Traum damals den wir mal hatten?
00:10:54: Lass uns doch wieder ansetzen.
00:10:57: Eigentlich schien alles so unmöglich, weil wir wollten sogar ein Haus bauen.
00:11:01: Darüber haben wir geredet und ich wusste wenn wir das machen dann haben wir gar keine Chance mehr überhaupt loszukommen.
00:11:06: Aber wir hatten schon ein Wohnmobil.
00:11:07: Das muss man dazu sagen, das Wohnmobil war schon da.
00:11:08: Wir haben das einen Jahr vorher gekauft Und hatten so'n bisschen auch die Hoffnung dass wir uns so Inseln damit erschaffen können So am Wochenende mal rauszufahren und so.
00:11:18: Dann habe ich einfach gedacht okay wie können wir das finanziell überhaupt auf die Reihe kriegen?
00:11:21: Wie können wir denn das jetzt finanzieell wuppen?
00:11:23: Dass wir es schaffen irgendwie aus diesem Alltag wieder rauszukommen, dem leeren nie wollten.
00:11:29: Und dann hatte ich die Idee eines Ames ganz relativ spontan.
00:11:32: Es war also wie so eine Eingebung dass wir ins Wohnmobil ziehen könnten und ich war noch nicht auf Instagram Ich wusste noch nicht ob das andere Familien schon machen und es war im Anfang twohneinzehn Und da waren auch noch gar nicht viele los.
00:11:43: mittlerweile sind wirklich viele familien Also die die Community wächst.
00:11:47: Wir sind es gibt tolle Familientreffen es gibt Tolle Orte wo man sich auch Connected mit anderen Familie Mit Kindern.
00:11:55: Wahnsinn, was sich in den letzten Jahren entwickelt hat.
00:11:57: Da hat aber wohl allerdings die Pandemie auch ein bisschen zu beigetragen glaube ich, dass es so viele geworden sind.
00:12:02: Allerdings genau als wir losgefahren sind war's noch nicht so populär.
00:12:06: und ja das haben wir dann gemacht und Jonas hat dann tatsächlich aus sein Job gekündigt, den er damals hatte und das war alles so ein bisschen genau.
00:12:13: da hab' ich wirklich... Da fing es an, dass ich auf meine Intuition gehört habe Dass ich einfach gewusst habe.
00:12:18: Das ist der richtige Weg für uns.
00:12:19: Es war nur ein Gefühl, das war so meine Herzenstimme Die ganz leise gesagt habt Geh los mach das.
00:12:25: Aber am Außen war es eigentlich total Wahnsinn.
00:12:27: Also total verrückt auch so ein bisschen, weil wir hatten nicht so die Sicherheit.
00:12:32: Es gab noch nicht den Job, dem wir hätten unterwegs ausüben können.
00:12:36: Wir hatten zwar einen kleinen Puffer der konnte uns über die ersten Monate bringen aber jetzt auch nicht dass wir in Haus verkauft haben und erstmal unglaublich viel Geld auf der Hohenkante hatten um davon zu leben.
00:12:47: Und das war wirklich so'n Sprung ins kalte Wasser einfach nur mit dem Glauben daran, dass ist der richtige Weg für uns.
00:12:54: Wie hat das Umfeld reagiert?
00:12:56: Unglaublich kritisch, sehr laut.
00:13:00: Alle haben uns gesagt dass wir das auf gar keinen Fall machen können schon gar nicht mit Kindern wie unverantwortlich wir sind und... Eins
00:13:07: und drei waren die damals, ne?
00:13:09: Damals genau, genau!
00:13:10: Und ja eins und drei.
00:13:13: Wir haben den vierten Geburtstag und den zweiten Geburtstag dann von den Jungs im Wohnmobil gefeiert.
00:13:18: Ja sie waren sehr laut die Stimmen Also uns versucht einzureden, dass es absoluter Wahnsinn ist und gar keinen Sinn macht.
00:13:24: Und was auch gerade in meiner Familie zu spüren war also beim im Elternhaus auch das ich ja sozusagen auch die erste weil sie studiert hat tatsächlich aus meiner Familie für meinen Vater das was ganz besonderes war.
00:13:38: Das könnte jetzt nicht machen.
00:13:40: Ich habe alles weggeschmissen und er hat mich halt ich weiß nicht woanders halt gesehen und ich war da schon an so einem Punkt wo ich auch schon in Deutschland noch eigentlich Immer wusste, dass ... Deswegen habe ich die Massarbeit nicht geschrieben.
00:13:53: Ich werde in diesem zweiten arbeiten.
00:13:56: Es wird mir nichts bringen auf wenn ich das jetzt mache.
00:13:59: Ich könnte sie heute noch schreiben.
00:14:01: Das ist ja nicht so, dass sowas weg ist und es haben Sie nicht verstanden.
00:14:04: auch als wir losgefahren sind war für uns nicht klar, dass ich heute immer noch unterwegs bin.
00:14:08: Im Jahr twohundneinzehn haben wir erst mal gesagt Wir machen das jetzt mal und wir gucken was passiert Und ganz oft wurde mir von außen gespiegelt, verstehen, dass man ja auch immer wieder aufhören kann.
00:14:21: Wenn man merkt das es ein Fehler war oder dass man einfach eine Entscheidung trifft und dann festst du okay wart doch nicht die richtige Dann gehen wir halt wieder zurück.
00:14:29: also wieder zurück ins System.
00:14:31: zu gehen sich eine Wohnung zu suchen einen Job zu finden Das geht ja immer das ist ja immer wieder möglich Und das haben den ich verstanden.
00:14:38: Leute haben wirklich gedacht das ist jetzt Die endgültigste Entscheidung.
00:14:41: auch heute noch kriegen wird zu hören aber was ist denn mit euren Kindern wenn die in der Pubertät sind Wo ich nur denke, ja aber Leute.
00:14:47: Ich werde natürlich nicht auf fünf Quadratmetern mit zwei pupatierenden Jungs leben wenn die fünfzehn und siebzehn sind oder so.
00:14:55: Ja das ist eigentlich auch klar.
00:14:58: Natürlich kann man trotzdem eine Reise machen Aber nicht mehr vielleicht so intensiv wie in den letzten sechs Jahren.
00:15:05: Was hat dir geholfen?
00:15:06: Weil die Zweifler von außen sind ja ganz häufig diejenigen Und ja nicht aus böse Absicht Das muss man ja ganz genau sagen.
00:15:15: Aber es sind ja häufig diejenigen, die auch Träume mit verhindern.
00:15:20: Was ja auch häufig eher mit deren Geschichte zusammenhängt.
00:15:22: also da projizieren ja auch Menschen auf uns Ängste weil sie sich für sich vielleicht nicht vorstellen können.
00:15:29: Jetzt sind da zwei junge Menschen Mit zwei kleinen Kindern und die treffen auf eine totale Front von Widerstand in der Familie wahrscheinlich auch im Freundeskreis.
00:15:38: was hat dir geholfen zu sagen danke ich habe euch alle gehört Und ich mache es trotzdem
00:15:46: meine innere Stimme, also meine Intuition und einfach der Glaube daran dass was ich auch als Kind schon immer wahrgenommen habe das da mehr ist.
00:15:57: Auch ein anderer Weg auf mich wartet vielleicht den Ich Gehen darf in diesem Leben Als Ja zu wissen okay wenn wir jetzt in Deutschland geblieben.
00:16:07: ich hätte mir auch einen Job gesucht wahrscheinlich weil es auch um finanziell auch tragen zu können.
00:16:12: Keno war schon an dem Punkt wo er hätte dann auch in die Kita, also mein kleinerer Sohn.
00:16:17: Auch in die Kita gehen müssen das Jahr... Also die Elternzeit neigte sich so dem Ende und es war klar wir sind aus Kiel weggezogen.
00:16:25: ich hätte mir einen neuen Job suchen müssen und wir wären einfach an diesem in einem Lebensmodell gelandet in dem ich nie sein wollte, seitdem ich Kind war nicht.
00:16:34: Ich wollte als Kind immer zum Zirkus.
00:16:36: Da schon mir vorgestellt, wie wahnsinnig aufregend das sein muss, immer so von Stadt zu Stadt zu reisen und ich habe damals Leistungstouren gemacht und da schon von so einem Artistenleben geträumt.
00:16:46: Deswegen dann auch diese Zirkussidee.
00:16:48: Und ich wollte es immer!
00:16:50: Es gab auch Situationen nach dem Abi wo ich gewusst hab okay, ich werde das nie so machen.
00:16:55: Ich möchte nicht in ein Job landen, in dem morgens wo ich hingehe und dann abends nach Hause komme, meine dreißig Tage Urlaub habe.
00:17:03: Das bedeutet ja nicht dass es falsch ist das zu leben oder zu tun aber für mich kam das einfach nie in Frage.
00:17:08: und die innere Stimme die mir wirklich gesagt hab geh jetzt los für deine Träume mach das jetzt so quasi diese Abzeugung!
00:17:14: Ich wusste dir an dieser Kreuzung wenn dich jetzt nicht abbiege und mich traue zu springen obwohl ich keine Ahnung habe wie die Landung aussieht werde ich den sicheren vermeintlich sicheren Weg wählen.
00:17:25: Und wahrscheinlich, also ich hatte immer für mich im Gefühl, da werde ich weder glücklich werden können noch vielleicht sogar irgendwie auch krank werden.
00:17:33: und ja.
00:17:34: Ich wusste einfach... Ich muss springen.
00:17:36: Klar, ich hatte Schiss und wusste nicht ob es gut ist.
00:17:39: Und ich frag mich manchmal bis heute warum Jonas auch einfach mitgemacht hat.
00:17:42: Weil er selber ist eigentlich für uns der Kritiker, der immer vorsichtiger ist realistisch das alles betrachtet.
00:17:47: Das ist ja nicht der schlechteste, ne?
00:17:48: Wenn man so ein bisschen den Ausgleichen des Gegenüber hat oder dass auch eine andere Perspektive gerade wenn man so angebunden ist wie du – ich kenne das von mir auch – dann tut mir das ganz gut, wenn ich einen Erdendes-Element auf der anderen Seite habe.
00:18:01: Ja, auf jeden Fall!
00:18:02: immer mal wieder gut gewesen bei anderen Entscheidungen, die wir getroffen haben.
00:18:06: Ich glaube ich habe dann immer gleich so ein Lass uns losfahren das wird da toll und bin sehr euphorisch und erst zum Glück dann auch immer sehr bodenständig und holt mich dann auch manchmal wieder runter sodass wir uns da wirklich ausgleichen.
00:18:18: ja aber was also?
00:18:19: mich hat wirklich meine innere Stimme da sehr motiviert und diese Intuition dich hatte die wurde immer lauter die war wirklich so laut ich hätte sie nicht überhören können trotzdem unseren eigenen Weg zu gehen.
00:18:31: Mhm.
00:18:33: Dein Buch ist, wie gesagt vor allem ... Also es ist beides.
00:18:37: Es ist eine Reise durch die Abenteuer, die ihr erlebt habt aber es ist ganz viel eine Innenanschau und auch deine persönliche Geschichte.
00:18:45: du hast dich mit deinen Ahnen beschäftigt.
00:18:48: Du hast schon als Kind gewusst.
00:18:50: irgendwie hab ich hier einen anderen Zugang zu etwas was vielleicht andere Menschen gar nicht sehen oder von dem andere Menschen getrennt sind Was eigentlich nicht unserem naturell entsprichst.
00:19:01: Du schreibst an einer Stelle, wir haben verlernt die Sprache oder die Stimme unseres Herzens zu hören.
00:19:08: Woran liegt
00:19:09: das?
00:19:10: Ich glaube also was ich für mich beobachten durfte an mir selbst erkannt habe aber auch einfach so im Gefühl trage dass Wir sehr konditioniert sind und unser leben sich immer in der Außenwelt ja abspielt und wir versuchen immer Anerkennung, also sehr viele Menschen nicht alle natürlich.
00:19:29: Aber wir versuchen Anerkennung im Außen zu.
00:19:31: Fitness geht schon fängt ja schon dem Kindergarten an es beginnt Ja schon in der Grundschule und dann auch weiter dann später im Beruf einer Universität dass wir halt Versuchen anderen menschengerecht zu werden mit Noten oder Mitleistung Und Wir identifizieren uns ja auch gerade unsere Gesellschaft Immer mit Zeugnissen oder mit Abschlüssen und wenn ich jemanden in deutscher Frage Wer bist du, dann wird vielleicht noch der Name genannt und danach kommt die Berufsbezeichnung.
00:19:59: Das passiert ja bei uns.
00:20:01: Wir identifizieren uns oft mit dem was wir im Außen erreicht haben.
00:20:05: Und ich glaube das hat dazu geführt dass wir ganz wenig in Schau betreiben schon seitdem wir klein sind und das wird uns auch ein bisschen abtrainiert aber wie Du schon vorhin einmal sagtest gar nicht bewusst oder mit Absicht.
00:20:17: also unsere Eltern oder meine Eltern ja auch in dem Fall wollten ja auch nur das Beste für mich.
00:20:22: Ihnen wurde ja beigebracht, Sie müssen mal was werden im Außen.
00:20:26: Wenn wir einen sicheren Beruf haben, wenn wir eine Beamtenlaufbahn einschlagen dann haben wir Sicherheit und unsere Sicherheitseinkommen.
00:20:35: Wir haben etwas erreicht!
00:20:37: Und das hat einfach dazu geführt dass wir nicht mehr darauf hören was unser Inneres uns sagt und es ist auch nur ein Flüstern.
00:20:44: die Intuition ist wirklich so ein Gefühl in uns Wenn wir konditioniert sind und immer wieder auch unsere Ängste haben, dann wird es so vollgepackt, dass wir das nicht mehr hören können.
00:20:56: Weil die Außenwelt oder der Konditionierte Verstand ist super laut!
00:21:00: Die sind sehr, sehr laut Und ich schreibe da auch ein Buch drüber und bin mir sicher, dass unser Verstand kondicionierbar ist.
00:21:08: Da sind doch die ganzen Glaubenssätze, die uns durchs Leben führen, die wir manchmal unbewusst gar nicht wahrnehmen Aber die viel mehr Entscheidung für uns treffen, als wir bewusst wissen.
00:21:18: Und es sind ja oft leider auch negative Glaubenssätze.
00:21:21: und unser Herz aber diese leise Stimme, die ist nicht konditionierbar weil sie mit unserer Seele connectet ist und unser Seelenplan hat ja etwas sich für dieses Leben vorgenommen.
00:21:31: also wir haben ja schon jeder glaube ich eine Aufgabe mitgebracht und wer möchten hier Erfahrungen sammeln?
00:21:36: Wir möchten vielleicht Dinge lernen oder auch Beziehungen mit anderen Menschen, da gibt es ja auch sicherlich auf seelene Verabredungen.
00:21:46: Und das ist nicht konditionierbar weil das einfach schon ein bisschen mitgebracht worden ist von uns Menschen.
00:21:54: und dann habe ich diesen Körper und ich lebe dieses Leben und dann wird mir erzählt Ich muss jetzt aber am Außen guten Schulabschluss machen und das und jenes studieren damit ich diese Anerkennung finde.
00:22:05: Und keiner hat uns beigebracht in unserer Gesellschaft oder in den letzten, ich sag mal fast schon hundert Jahren.
00:22:11: Was unser Inneres eigentlich mitgebracht hat und wer bin ich überhaupt?
00:22:15: Und das trainieren wir unseren Kindern auch schon ab!
00:22:21: Also irgendwas in mir geht super-super-super stark in Resonanz mit deinen Worten.
00:22:27: Ich kämpfe die ganze Zeit gegen meine Tränen nicht, was ich ob du es sehen kannst.
00:22:32: Mir stehen echt die Haare zu Berge weil... Das ist bei Meine Hörerinnen und Hörern wissen, dass ich das in diesem Podcast oft schon gesagt habe.
00:22:45: Das passiert im Körper, wenn ich so eine tiefe Wahrheit mit einer tiefen Wahrheit in Berührung komme.
00:22:51: Dann reagiert mein Körper mit einer Tiefenberührtheit und einer Gänsehaut.
00:22:55: Und dann weiß ich einfach, da ist so eine Tiefe-Wahrheit drin!
00:23:00: Da muss ich mich fast ein bisschen sammeln in diesen Moment.
00:23:04: Ich kann was teilen an der Stelle.
00:23:06: Das habe ich öffentlich noch nicht verraten, aber die Menschen aus meinem Newsletter haben in den letzten Monaten mitbekommen dass bei mir auch große Veränderungen anstehen.
00:23:14: Ich gehe nämlich nach zweiunddreißig Jahren in Bayern dieses Jahr zurück nach Hause Nach Nordrhein-Westfalen wo ich ursprünglich herkomme ins Ruhrgebiet.
00:23:23: weil um das ganz kurz zu machen, ich will jetzt da nicht tiefer eintauchen Aber meine Mutter ist im vergangenen Jahr gestorben und ich bin im Grunde genommen von meiner Mutter geflüchtet vor zweiund dreißig jahren Und jetzt kann ich wieder nach hause gehen Und es hat mich so kalt erwischt, diese Erkenntnis.
00:23:39: Und das ist wie ein Calling!
00:23:40: Es ist überhaupt nichts was im Kopf ist sondern es kam so tief aus mir heraus interessanterweise in dieser Zeit und da würde mich deine Erfahrung zu interessieren.
00:23:53: Man sagt ja, dass in dieser Zeit zwischen Schlaf- und Wachzustand wenn die Gehirnwellen in Delta sind das die Tore zum Unterbewusstsein.
00:24:01: Und die Toren in unser Inneres so ganz weit geöffnet sind.
00:24:05: deswegen sollen wir auch nicht aufwachen und sofort zum Handy greifen weil wir daher im Grunde genommen diese Konditionierung nur noch weiter manifestieren.
00:24:13: und ich weiß als ich diese reine Herzensentscheidung getroffen hatte habe ich meinen Bruder angerufen und hab gesagt, ich sage dir jetzt etwas.
00:24:21: Und du wirst sehr überrascht sein.
00:24:23: aber glaube mir niemand ist überraschter als ich.
00:24:27: also Ich war selber von diesem Ruf so krass.
00:24:31: es war völlig alternativ los und das habe ich tatsächlich So in dieser Form bislang selten erlebt.
00:24:38: in mir War das bei dir ähnlich?
00:24:41: Ja Tatsächlich genau Das war gerade mein Gedanke, so als du mich gefragt hast was hat mich denn dazu gebracht trotz der lauten Stimme loszugehen.
00:24:51: So ähnlich ist es!
00:24:53: Es gab keine Alternative.
00:24:55: Ich wusste immer ich muss das tun.
00:24:57: Ja, es war ein innerer Ruf quasi und ich glaube dass unsere Herzenstimme oder die Intuition in dem Moment so laut wird, dass wir sie nicht überhören.
00:25:05: wenn unsre Seele wirklich ankommt sagt so jetzt aber jetzt musst du wirklich mal dafür bist du hier das ist jetzt dran du gehst jetzt diesen Weg Und ich glaube manchmal können wenig überhören und ich nochmal auf deine, also was du gesagt hast.
00:25:18: Du bist so berührt das geht mir genauso.
00:25:21: Das ist ganz spannend.
00:25:22: Also in dem Moment wenn ich spreche und manchmal wirklich merke Ich berühre gerade diese Wahrheit und dann glaube ich dass es zu mein göttlicher Kern denn nicht berührt Dann kommen wir die Tränen auch in meinen Mentorings Wenn ich mit anderen Personen spreche Und wenn ich in dem moment wo ich spüre oder ich connecte grad Mit der Seele Auf einer anderen Ebene auf der tieferen Ebene dann wein ich ganz oft auch.
00:25:43: Also, genau das kenne ich und das ist glaube ich für mich... Oh Gott entschuldige!
00:25:47: Das ist für mich auch immer ein Zeichen, dass man eine ganz tiefe Wahrheit spricht und eine Wahrheit die unter all den Konditionierungen liegt, unter all dem was unser Verstand glaubt wer wir hier sind, was wir machen sondern das wirklich dieser göttliche Kern berührt wird.
00:26:03: Würdest du sagen, dass du nach etwas gesucht hast als es losging gefunden oder hält die Suche an?
00:26:15: Ich wusste,
00:26:16: dass...
00:26:18: also ich muss ja... wie soll ich das?
00:26:20: Oh Gott!
00:26:20: Da muss ich kurz überlegen.
00:26:21: Also es ist so schwierig dafür Worte zu finden.
00:26:24: Ja,
00:26:24: ich finde, also ich bin nicht losgegangen weil ich nicht wusste wer ich bin.
00:26:29: Also ich
00:26:29: wusste
00:26:30: da ist etwas in mir, dass sich endlich finden darf oder dass ich nur zeigen kann wenn ich los gehe.
00:26:37: Also ich hab's schon auch gesucht, aber es war nicht, dass ich mein Leben total blöd fand und unbedingt jetzt los wollte.
00:26:43: Und vor etwas quasi weggelaufen bin um was Besseres zu finden.
00:26:46: Sondern das hat sich relativ schnell rauskristallisiert, dass eigentlich immer schon wusste, dass etwas in mir ist, das raus möchte.
00:26:55: Aber dass ich diesen Weg jetzt gehen darf damit er sich zeigen kann.
00:27:01: Das war auch rückblickend auf jeden Fall so.
00:27:05: Mit der Zeit habe ich immer mehr Erkenntnisse gefunden.
00:27:08: Und manchmal, also damals ... Ich hab Jonas ja auf Zwz.
00:27:12: zwölf kennengelernt und ich hab gesagt, ich werd mal ein Buch schreiben.
00:27:15: Ja klar ist so, ich glaub schon aber ich wusste immer da is auch was in mir und möchte etwas mit der Welt teilen.
00:27:21: Dadurch dass ich als Kind auch schon immer sehr viel oder die Energien wahrgenommen hab aus einer Familie komme in der Hand auflegen und energetisches heilen.
00:27:31: selbstverständlich darüber wurde immer selbstverständig geredet Ich immer auch da mit in Verbindung stand, wusste ich auch immer in mir damals schon dass da irgendwas ist.
00:27:40: Aber es war einfach dann so das Leben dazwischen kam und man in der Pubertät kam viele Dinge dazWischen wie das halt so ist.
00:27:48: Und trotzdem war ich wieder am Außen habe versucht irgendwer zu sein hab das auch wieder vergessen.
00:27:53: Ja, genau.
00:27:53: Ich glaube es war einfach an der Zeit loszugehen damit ich das finde und dass sich jetzt heute hier sitze mit ihr spreche und auch so darüber reden kann.
00:27:59: Das war ein Riesenprozess.
00:28:01: Also dass ich mir der Spiritualität ja zu rausgehe Mit meiner Energie-Arbeit so raus gehe Dass ich mich wirklich jetzt auch bei Social Media hinsetze und sage wenn in einer Lage energetisch zu heilen das war unglaublich.
00:28:14: also für mich Der zweiten mutigste Schritt Wenn nicht sogar noch viel der mutigst mutigere Schritt als einfach loszugehn.
00:28:21: Es war ein riesen Prozess
00:28:23: Versteh ich zu ein Hundert Prozent.
00:28:24: Ich glaube, da haben wir ... Das wären zehn eigene Podcastfolgen mit Kirchentrauma und Schuldtrauma und Beschämung und all diesem und Hexenverbrennung und was halt alles so in unseren Zellen hängt.
00:28:38: In welchem Land würdest du sagen bist du dem am nächsten gekommen?
00:28:43: Also diese Anbindung in dir oder vielleicht auch dir selber gab es einen Land wo wo ein riesiges Puzzleteil an seinen Platz gefallen ist, weil du dort etwas gespürt und wahrgenommen hast was du in anderen Ländern vielleicht nicht wahrgenommen hat.
00:29:01: Ja das war gar nicht nur ein Land sondern die gesamte Reise also die Balkanroute die wir gefahren sind war sehr intensiv für uns.
00:29:09: ja wirklich Da ist in dem Sommer unglaublich viel passiert, es gab viel Feuer.
00:29:13: Wir sind immer gefühlt vor dem Feuer geflüchtet.
00:29:16: ich wusste auch nicht warum und Ich war zwischendurch auch immer.
00:29:19: also ich reise auch wenn wir reisen bin ich immer voll bei mir Und versuche nach einem Bauchgefühl zu entscheiden sind wir sicher?
00:29:24: sind wir nicht sicher und haben uns das hat uns auch ganz oft schon Vielleicht sogar ja in Sicherheit gebracht.
00:29:31: weil jetzt zum Beispiel dass wir wollten eigentlich Jetzt ist einmal so ein Beispiel wir wollten den Winter jetzt auch wieder im Süden sein und wir hätten ihn eigentlich dieses Jahr in Spanien verbracht.
00:29:39: Und in Portugal, wenn man sich die Wetterlage anguckt seit mehreren Monaten habe ich zu jener gesagt wow weil ich hatte letztes Jahr so ab August dieses Gefühl September Nähe diesen Winter verbringen wir nicht im Süd egal wo wir fahren nicht ans Meer.
00:29:53: das war total... Ich wusste noch nicht warum aber ich hab diese Bilder schon gehabt und so bin ich immer unterwegs wenn wir reisen.
00:30:00: Und da war es dann so, dann sind wir die Balkanroute gefahren und das Feuer hat mich immer schon gewundert.
00:30:05: Ich sag, warum sind wir so getrieben?
00:30:06: Irgendwie, was möchte uns das Leben sagen?
00:30:08: Sind wir vielleicht falsch?
00:30:10: Sollen wir umkehren?
00:30:11: Diese Fragen kamen dann hoch!
00:30:13: Da sind wir relativ zügig nach Griechenland gefahren.
00:30:15: also wir sind gar nicht so richtig... Wir wollten uns Montenegrinruhe angucken, wir wollten uns Albanien in Ruhe ang gucken aber wir sind wirklich echt sehr zügige in Griechland gelandet und in Griezland haben wir einen Platz gefunden.
00:30:26: der war wunderschön, wir waren da fast ein halbes Jahr Ja und wir sind das erste Mal, ich glaube da waren wir knapp drei Jahre unterwegs angekommen.
00:30:34: Also so wirklich angekommen und ich bin bei mir viel mehr angekommen Und da sind ganz viele auch innere Dinge passiert die Ganz viel mit meiner Spiritalität jetzt zu tun haben, die ich jetzt nach außen tragen darf und ja da ist ganz viel passiert.
00:30:49: also zufällig miterleben dürfen, wie die Wasserschildkröten geschlüpft sind.
00:30:55: Wir durften das wirklich über Wochen mitbegleiten mit einer NGO, die da an dem Strand auch gearbeitet hat.
00:31:01: Dann hatte ich ... hab ich wieder Zeit gefunden zum Meditieren.
00:31:05: Ich bin eigentlich gar nicht so der Typ, der viel meditiert und macht das jetzt auch nicht jeden Tag sondern es gibt immer Phasen bei mir wo ich das dann intensiver betreibe.
00:31:14: Da hatte ich dann eine Phase etwas in mir lösen dürfen, was sehr intensiv war.
00:31:23: Und ich glaube das hat auch damit zu tun dass sich diese Angst hatte damit rauszugehen.
00:31:27: wie du sagst es ist gerade Hexenverbrennung oder Scheiterhaufen und was es nicht alles gab.
00:31:32: Das sitzt in uns, das haben wir in uns.
00:31:36: Ich wusste nicht warum ich so eine Angst habe rauszugeben mit meiner Spiritualität und nach und nach kam dann auch Bilder geredet, die auch selber sehr hellsichtig sind und spiritell arbeiten können.
00:31:48: Und sie haben mir dabei auch tatsächlich geholfen.
00:31:51: ganz alleine hätte ich es glaube nicht lösen können.
00:31:54: Ich wusste dann irgendwann dass ich selber auch für meine Wahrheit getötet worden bin in alten Leben aber ja im vorherigen Leben da ganz viel sitzt in mir und das konnte ich in Griechenland am Strand lösen oder gab's eine ganz intensive Meditation darüber schreibe ich ja auch ein Buch, dass ich mich selber gesehen habe einen Anteil von mir sitzend... also das war wirklich intensiv, da hab ich auch beim schreiben sehr viel geweint.
00:32:22: Also mich selber habe Sitzensehen aus einem alten Leben in einem Kerker in so nem ganz weißen kaputten Leintuch und da habe ich quasi Einmal eine Verbindung aufbauen können zu einem Seelenanteil von mir, der so verletzt war und so viel Angst hatte rauszukommen.
00:32:40: Und da habe ich etwas geheilt was mir jetzt quasi Sicherheit gibt darüber zu reden.
00:32:46: also das war ganz so.
00:32:48: etwas hab ich auch sehr selten erlebt aber das war ein unglaublicher Heilungsprozess.
00:32:53: genau danach war ganz viel von dieser Angst, dass mir etwas passiert.
00:32:58: Das musste man ja auch erst mal greifen.
00:32:59: Man hat eine Angst aber was ist das für eine Angst?
00:33:01: Was macht die Angst mit dir?
00:33:02: Wie greift man die Angst?
00:33:03: wie kann ich die interpretieren?
00:33:07: Die konnte ich damit heilen und transformieren.
00:33:11: Das war sehr wichtig!
00:33:14: Und die zweite wichtige Erkenntnis oder das große Puzzleteil... Also, mein Pilgerweg auf dem Jakobsweg.
00:33:21: Da hab ich auch ganz viel für mich entdeckt und da hab ich quasi ... In Griechenland hab ich sozusagen meine Angst loslassen können.
00:33:28: Auf dem Jakopsweg hab ich meinen Mut gefunden das zu tun.
00:33:31: Und dazwischen lagen aber auch noch fast zwei Jahre oder anderthalb Jahre knapp.
00:33:38: Interessant, dass es Griecheland war.
00:33:40: Weil ich empfinde Griechinland auch besonders als Festland wobei es viele tolle Insen gibt Gerade so die Ostküste Meteora, wo die Kloster von Meteora sind und ... Boah.
00:33:55: Also wer zugänglich ist für Energien?
00:33:57: Meine Güte!
00:33:59: Es gibt schon Grund, warum Griechenland die wiege Europas ist.
00:34:02: Und da die Götter drin, also das Zuhause der Göttern Griechlande schon.
00:34:09: Geht mir auch genauso.
00:34:10: Griechnland macht was mit einem.
00:34:13: Ja absolut.
00:34:14: Das hab ich definitiv.
00:34:18: Welche Länder haben dich spirituell sonst noch tief berührt?
00:34:22: Weil ich habe manchmal das Gefühl, dass auch so Vulkaninseln wie Island und Fuerteventura wo auch wenn die Vulkanen still liegen aber da ist auch nochmal eine ganz besondere Energie was mit einem macht.
00:34:35: Was waren die Orte die nicht einfach nur schön waren?
00:34:38: also es gibt ja ganz viele Orte Aber sie machen halt seelisch nichts mit einem.
00:34:42: und dann gibt es Orte, die sind vielleicht optisch gar nicht so schön Aber Sie machen was mit einem.
00:34:47: Das stimmt, ja da gab es auch einige.
00:34:49: Also mir fällt jetzt gerade spontan auch ein dass ich das immer im Norden habe aber in Skandinavien also Lapland ist für mich gar nicht nur Schweden oder Norwegen sondern wirklich ganz oben der Norden bei den Samen.
00:35:01: da fühle ich immer eine ganz tiefe Verbundenheit und wir sind das allererste Mal zwanzig so weit nach oben gefahren.
00:35:09: Ich war dann noch nie vorher Und ich habe, als wir über den Polarkreis gefahren sind, so angefangen zu weinen.
00:35:17: Also es war Wahnsinn!
00:35:17: Ich hab wirklich nur geweint und aber nicht weil ich traurig war sondern aus innerer Berührtheit.
00:35:24: also ich war so glücklich und es hat sich so nach Hause kommen angeführt.
00:35:30: Ich kann das gar nicht beschreiben.
00:35:32: Wir sind dann wieder relativ schnell zurückgefahren.
00:35:35: die Kinder das war einfach soweit oben des Wetter waren dem Sommer richtig mies.
00:35:40: Wir sind jetzt letztes Jahr am Sommer noch mal ins Nordkapp gefahren.
00:35:43: Und nochmal die Strecke gefahren, nochmal hoch und da hatte ich das wieder!
00:35:46: Ich dachte dann immer so zwischendurch... Ach, das habe ich mir vielleicht nur eingebildet oder so.
00:35:50: Denken wir ja manchmal auch.
00:35:52: Aber dieses letzten Sommer, im Winter von dem Jahr zweitensundzwanzig, hatte ich es wieder als wir zum Nordkopp gefahren sind und als ich ganz oben am Nordkopf stand war das auch ... Als wenn sich ein Kreis geschlossen hat.
00:36:02: Also meine innere Reise aber.
00:36:04: Das Reisen wird immer ein Teil von mir sein.
00:36:05: Wir werden weiterreisen.
00:36:06: Aber diese innere reise, als wenn ich da wirklich angekommen bin Das war ganz intensiv und wir hatten den schönsten Sonnenuntergang, den man sich, glaube ich, vorstellt.
00:36:15: Sonneuntergang war es ja gar nicht richtig am Nordkopf!
00:36:17: Wir waren im Auguste also die Sonne ging schon unter aber noch nicht so richtig Und das war... Ja da bin ich angekommen bei mir selber und das war ganz intensive und wahnsinnig schön.
00:36:28: Ich kann das auch gar nicht so wirklich beschreiben Aber seitdem fühle ich mich viel gefestigter in mir.
00:36:34: Also ich bin ganz anders bei mir mittlerweile Und das habe ich da aber auch wahrgenommen.
00:36:39: Das Nordkapp war immer ein riesengroßes Ziel von mir, schon die ganzen letzten Jahre.
00:36:42: Es hat nie geklappt.
00:36:43: und dann bin ich mir sicher, dass manche Dinge, wenn man sich etwas wünscht – und es passiert einfach noch nicht, dass wir vielleicht noch nicht dafür bereit sind – weil ich weiß, wer ich vor drei Jahren als NordkAPP gefahren hatte, ich hätte das, was ich jetzt im Jahr zweitausendundzwanzig wahrgenommen habe, hätte ich nie wahrnehmen können, weil ich noch gar nicht so bewusst gewesen bin wahrscheinlich und noch nicht diese anderen ganzen Schritte gegangen bin, die dran waren.
00:37:04: Ähnlich mit dem Jakobsweg!
00:37:05: Ende ... Ende ... Äh, Ende dreiundzwanzig dann gegangen und ich wollte den schon laufen als ich sechzehn war.
00:37:11: Als ich siebzehn bin, hab ich gedacht, boah, den möchte ich mal laufen!
00:37:13: Ich hab mich Jonas kennengelernt, dann erzählte er mir beim ersten Date damals, zwahltausendzwölf.
00:37:17: Er ist in Jakobsweg gelaufen, er ist ihn damals schon zweitausendneun hingegangen.
00:37:20: Da hat er so wow, der ist ja auch schon gelaufen.
00:37:21: Krass, das hat mich so inspiriert... Und dann war es bei mir erst zweiduzentdreinzwanzigs.
00:37:26: soweit aber jetzt weiß ich, es hätte keinen besseren Zeitpunkt geben können.
00:37:32: Das ist auch was das Lärm an, finde ich auf der Strecke des Prozesses dem Prozess zu vertrauen und auch dem Timing zu vertauen.
00:37:39: Und immer mehr sich selber bewusst zu machen, dass es schon okay wie's gerade isst.
00:37:44: Vielleicht jetzt nicht aber vielleicht in zwei Jahren oder vielleicht in zehn Jahre oder vielleicht nie.
00:37:49: Aber Ich bin da wo ich bin genau richtig
00:37:51: Genau ja das stimmt.
00:37:53: also das habe ich auch immer wieder erfahren.
00:37:54: Also Es war nie dass ich dachte euch will aber unbedingt und Bin sowas.
00:37:58: na aber Ich habe schon auch sehr gelernt, im Hier und Jetzt zu sein.
00:38:02: Und ich hab natürlich so ein paar Wünsche und Träume für Reisen.
00:38:05: aber wenn es dann soweit war wusste ich okay ist jetzt auch erst der richtige Zeitpunkt und ich hatte noch andere Baustellen oder andere Blockaden vielleicht andere Themen die ich erst lösen durfte damit ich das ja so bewusst wahrnehmen kann wie's wahrgenommen haben.
00:38:21: Du schreibst an einer Stelle in deinem Buch Heilung ist sich zu erinnern also dass wir uns erinneren.
00:38:28: Was meinst du damit?
00:38:31: Ich glaube, dass Heilung – also einmal das Erinnern ist aber über die Bewusstwerdung.
00:38:37: Und je bewusster wir werden, je mehr erinnern wir uns auch!
00:38:40: Ich erkläre das immer gerne wie so ein Flickenteppich.
00:38:43: Wir haben unser Bewusstsein was ja nur ein ganz kleiner Teil ist und dieses riesige Unterbewusstsein, was hier aber auch in unseren Zellen ist, in unserer Erinnerung ist.
00:38:53: Mit der Inneren meine ich, dass wir diese Dinge ins Bewusstsein holen Sie wahrnehmen können und auch wirklich greifen können.
00:39:00: Weil wie jetzt mit meiner Angst zum Beispiel, als ich nicht wusste ob ich mit der Spiritalität rausgehen kann und immer wusste warum mache ich das nicht?
00:39:07: Ich trau mich nicht so richtig und so.
00:39:09: Und ich hatte einfach wirklich Angst dass mir was passiert.
00:39:12: aber das habe ich nicht verstanden.
00:39:14: ganz lange und erst über die Bewusstwertung hab' ich mich ja erinnert an vielleicht die Verletzungen von alten Leben und konnte sie somit auflösen.
00:39:22: und deswegen glaube ich ist Heilung auch Erinnern Und selbst, also auch an das warum bin ich hier?
00:39:28: Was ist hier dann meine Aufgabe.
00:39:30: Was ist denn mein Lebensweg?
00:39:31: Welche Erfahrungen möchte ich sammeln und auch dem eigenen Seelenweg dass man den überhaupt gehen kann.
00:39:37: Das erfordert ja erstaunlicherweise ganz viel Mut noch in unserer Gesellschaft oder in unsere heutigen Zeit.
00:39:44: und Ich finde es halt auch verrückt, dass wir uns selber nie genug sind Dass wir immer versuchen im Außen mehr sein zu wollen Obwohl wir ja alles immer nur in uns tragen und auch die Antworten in uns selber finden.
00:39:56: Und ich glaube, wenn wir uns erinnern, finden wir auch die Anworte an uns selbst.
00:39:59: Das Ganze läuft über diese Bewusstwerdung.
00:40:01: und zu dem Flickenteppich noch mal... Ich versuch das so mal bittlich darzustellen!
00:40:05: Wir haben jetzt ein Teppich und da sind so kleine Knötchen drin und dann ist es kosmische Licht, dass strahlt darauf also in uns oder aus uns heraus eigentlich.
00:40:15: Da ist dann ein Knoten und das ist ein Thema was sich jetzt zeigt weil das Licht des Anstrahls kann nicht es in meinem Bewusstsein wahrnehmen.
00:40:21: Und wenn ich das auflöse, wenn ich an diesem Thema arbeite, an der Blockade und meine Angst was auch immer sich zeigt dann löst sich dieser Knoten auf.
00:40:28: Und mein Licht kann ja weiter in dieses Dunkel... Was vorher dahinter ist es dunkel hinter dem Knoton?
00:40:33: Dann kann das Licht weiter reinscheinen.
00:40:35: aber da wartet schon die nächste Knotin quasi den das Licht dann anscheint.
00:40:39: Aber ich habe immerhin einen weiteren Teil erleuchten können in mir selbst.
00:40:43: Also hab' ich mehr Einblick bekommen in etwas was vorher im Dunkeln lag Und das ist, glaube ich Heilung.
00:40:49: Je mehr wir Licht in unser Inneres bringen, je mehr erinnern wir uns auch daran wer wir eigentlich sind wo wir herkommen.
00:40:57: und wenn man das macht über die Jahre es ist ja jetzt macht man ja nicht von heute auf morgen Das dauert natürlich ein bisschen alles aber je bewusster wir werden jemals Heilungen wir in uns selbst halt zulassen desto mehr versteht man irgendwann auch dieses Ich Bin und auch diesen Gedanken, dass wir alle miteinander verbunden sind.
00:41:16: Und das kommt dann auch.
00:41:17: aber das können wir erst wahrnehmen wenn wir genau halt dem mehr bewusster werden je eher können wir das auch wahrnehmen und fühlen.
00:41:25: Auch zu hundert Prozent absolut meine Erfahrung und auch meine Überzeugung.
00:41:31: ich habe das hier schon öfter gesagt.
00:41:32: Ich glaube, dass es auch Trauma ist, dass uns davon trennt Also das Trauma da so dicke, filzige Schichten dazwischen liegt und uns nicht nur von der Welt im Außentrend sondern vor allem von uns.
00:41:43: Von der Natur und dar wieder ganz zu werden.
00:41:47: also eigentlich deswegen gefällt mir diese Formulierung auch so dass wir uns erinnern müssen nämlich daran was wir ohne all das also was wir ursprünglich mal waren bevor die welt die prägungen die gesellschaft war es auch immer.
00:42:06: Ich weiß noch, ich war irgendwann Mitte zwanzig oder so.
00:42:08: Ich habe auch schon ewig lange Reise hinter mir und da hab' ich mal – und da habe ich noch gar nicht meditiert und dann habe ich aber irgendwann mal von meinem inneren Auge in meiner Gegend rund um Solarplexus Chakra also rund ums dritte Chakra wie eine leuchtende weiße Kugel gesehen verstaubt und überzogen mit Rissen.
00:42:33: Und es muss so in dem Jahr war.
00:42:38: Ich dachte, ich musste das wieder frei legen.
00:42:41: Aber dieses Licht war noch da!
00:42:43: Es war nur hinter dieser dicken Staubschicht unter diesen Rissen... ...und ich wusste schon, dass ich das nach und nach freilegen und polieren musste, sodass es wieder strahlen kann.
00:42:54: Ich glaube ganz fest, dass wir dieses Licht alle in uns tragen Und dass wir aber uns daran wieder erinnern müssen und damit wieder in Kontakt kommen müssen, das unter diesen Verletzungen die wir alle tragen eben was ganz anderes ist.
00:43:09: Genau ja genau so würde ich es auch unterschreiben.
00:43:12: also dieses Licht haben wir auf jeden Fall alle in uns und wie du sagst Trauma-Verletzungen Aber auch Themen aus unserer Anreihe Karma Also das sind ja unterschiedlichste Dachen die da einfach drauf liegen.
00:43:24: Es gibt auch dieses Bild von der Zwiebelschale die wir nacheinander abziehen wegnehmen, dass du mehr leuchtet aus diesem Licht was ja da ist bei jedem.
00:43:33: Je mehr kann das nach außen sein und dann scheinen wir auch mehr Licht in diese Welt.
00:43:37: Wir schicken mehr Licht ins Feld und Menschen um uns herum nehmen dieses Licht hier auch wahr.
00:43:42: und ich glaube auch dass jeder wenn er daran arbeitet unseren eigenes Licht zum Strahlen bringt von innen nach Außen heraus Dann auch andere Leute damit erreicht und damit auch seinen Umfeld Ja erstrahlen lässt weil die sich auch erinnern.
00:43:55: also wir helfen damit auch unserem Menschen im Umfeld, die wir mit unserem Licht erreichen.
00:44:00: Das ist glaube ich schon gar nicht bewusst!
00:44:02: Sie denken da nicht oh sie leuchtet jetzt, jetzt erinnere ich mich.
00:44:04: das passiert natürlich auch alles in uns und auf Energieebene aber dass wir damit Menschen viel mehr inspirieren als wir glauben oder selber wahrnehmen weil viele immer sagen ja was soll ich als einzelner Mensch bewirken?
00:44:16: Ich glaube,
00:44:17: da ist wir ganz schön viel bewirken können wenn wir in unserer eigenen Heilung arbeiten und unser Licht zum Strahlen bringen.
00:44:22: Wir erreichen viel mehr Menschen als wir das wahrnehmen.
00:44:25: nicht nur wenn man jetzt wie ich jetzt oder irgendwie eine Öffentlichkeit was macht oder irgendwie auf Social Media sondern auch im Privaten natürlich.
00:44:31: also jeder Mensch egal wo er steht erreicht seine Menschen im Außen trotzdem und wir schicken diese Energie ja auch immer ins Feld und dann erreichen wir auch Menschen die wir gar nicht kennen.
00:44:41: vielleicht sogar das glaube ich auch
00:44:44: Was mir sehr, sehr gut gefällt an eurem YouTube-Kanal und auch an dem was du und ihr auf Instagram teilt mit eurer Community.
00:44:53: Es ist nicht so nur shiny happy people also auch in dem Buch sondern dass dieser Lebensweg für den ihr euch die letzten sechs Jahre entschieden habt und mal schauen wie lange der da noch geht.
00:45:04: Also man darf ja auch seine Entscheidungen immer wieder über einen Haufen werfen oder überdenken und neue treffen.
00:45:09: Aber der hat natürlich auch eine ganze Menge Herausforderungen mit sich gebracht, was Beziehungsleben angeht.
00:45:15: Was beziehungsdynamik sind?
00:45:17: Also es ist jetzt nicht so dass Jonas und du von morgens bis abends sich nur verliebt in die Augen geschaut haben in all dieser Zeit, gerade mit zwei kleinen Kindern, Sechs und neun sind, glaube ich.
00:45:29: Oder sieben und zehn?
00:45:31: Acht und zehn mittlerweile sogar
00:45:32: schon.
00:45:33: Also jede Mutter die uns jetzt zuhört denkt sich meine Güte mit meinem Mann oder Partner und zwei kleinen Kindern im Camper.
00:45:42: Ich geb mir die Kugel das ist ja der absolute Alt Traum schon in der Vorstellung.
00:45:46: Wie seid ihr da gewachsen als Paar Als Eltern in dieser Zeit?
00:45:51: Ja also es ist wirklich nichts zu unterschätzen wenn man quasi auf diesem enge Raum auch.
00:45:57: Ja, man ist ja auch geschäft.
00:45:59: Wir sind ja mittlerweile Geschäftspartner sozusagen also Arbeitskollegen wir sind ehepartner auf Freunde und Eltern Und haben ja auch die Betreuung unserer Kinder ja quasi selbst übernommen.
00:46:14: Ja, es war ein sehr intensiver Weg gerade zu Beginn.
00:46:17: Also das hat gedauert!
00:46:18: Es waren nicht so, dass wir losgefahren sind... also erstmal sind wir losgefallen und alles war toll weil dieser Urlaubsmodus aber auch da war.
00:46:24: Der ging ja auch in den ersten nach.
00:46:26: ein paar Wochen geht der ja weg und irgendwann realisierst du okay stopp Wir fahren nicht mehr nach Hause Da ist jetzt keine Wohnung kein Haus das auf uns wartet wo wir wieder einen Alltag gehen.
00:46:34: Das sind jetzt nicht nur drei schöne Wochen die wir als Familie verbringen sondern das ist jetzt unser Leben.
00:46:39: Und das erst mal zu realisieren war ein Prozess.
00:46:44: Und was auch spannend war jetzt rückblickend, dass Themen die wir in der Beziehung sowieso hatten, die ich mit Jonas eh hatte viel viel schneller an die Oberfläche gekommen sind.
00:46:54: Man konnte sich ja gar nicht mehr aus dem Weg gehen.
00:46:55: also Themen auch wenn jetzt neue Themen sich zeigen ist man quasi auch gezwungen schon fast das man die auch anspricht dass man die auflöst Man kann nichts mit sich rumtragen.
00:47:06: Also man geht ja nicht morgens um sieben aus dem Haus, sagt Tschüss und zieht sich abends um siebzehn Uhr wieder, sieht dann auch die Kinder erst vielleicht oder holt die dann aus der Betreuung ab und macht am Wochenende einen schönen Besuch bei der Schwiegermutter oder den Eltern und macht ein Ausflug wo alle sich lieb haben sondern wir funktionieren irgendwie alle zusammen Und das war ein krasser Prozess und es hat ungefähr ein zwei Jahre schon gedauert bis wir eine Struktur für uns gefunden haben, bis wir wussten okay wie funktionieren wir am besten.
00:47:32: Was ist das Beste für die Kinder?
00:47:34: Wie funktionieren Wir arbeitstechnisch am Besten?
00:47:36: Wie haben wir auch trotzdem Zeit für uns als Paar jeder Für sich alleine und auf Familienzeit.
00:47:41: Und also das war Wahnsinn und Rückblicken trotzdem super lehrreich für uns alle weil wir haben sehr viel über uns selbst auch kennengelernt ist auch spannend, weil Jonas und ich sind ja so wirklich im System auch groß geworden.
00:47:55: Wir gingen ganz normal zur Schule – Ich habe ein Abi gemacht und hab immer Sportvereine besucht also alles ganz normal dann bis zum Abschluss dann bis zu dem Bachelor.
00:48:05: Jonas hat da noch anderthalb Jahre glaube ich auch noch gearbeitet.
00:48:08: Also ganz normal!
00:48:10: Und das System zu verlassen ist nicht so schwer aber das System aus einem selbst herauszubekommen Es ist ein unglaublicher Prozess, weil es sind ja auch Glaubenssätze die ich immer mitbekommen habe und die wurden wir dann gerade in den ersten zwei Jahren auch sehr bewusst.
00:48:26: Weil dieser Perspektiv wechseln... Wir haben uns rausgenommen aus diesem Alltag und konnten mal von außen auf uns schauen!
00:48:34: Auf unser altes Leben wie wir funktioniert haben als Ehepaar, als Eltern Alles, also auch der Blick auf meine Kindheit.
00:48:41: Der Blick mit meinen Eltern war ganz viel was ich selber für mich aufarbeiten durfte und ja das ist ein Riesenprozess gewesen.
00:48:49: Also Wahnsinn!
00:48:50: Wir haben unglaublich viel gelernt.
00:48:51: mittlerweile funktionieren wir gut weil wir gelernt haben, der weil wir einfach angekommen sind.
00:48:55: Ich kann das gar nicht erklären.
00:48:56: Wir sind wirklich angekommen und jetzt sind wir zwar im Apartment aber wir wissen wir freuen uns bald wieder loszufahren Keine Schwierigkeiten mehr, unseren Alltag zu strukturieren und dass es nicht immer der gleiche Alltag ist.
00:49:07: Also wir sind in unserem Leben haben wie alle unseren Platz gefunden.
00:49:12: Ich kann das gar nicht.
00:49:13: Ja,
00:49:14: war
00:49:14: aber ein Prozess auf jeden Fall.
00:49:18: Sind das einfach so gerade gesagt mit dem Es ist leicht das System zu verlassen?
00:49:22: Aber das System das in uns wirkt sich davon zu lösen is die viel größere Herausforderung.
00:49:29: Und da teile ich gerne mit dir einen Anteil in mir, den ich wahrgenommen habe als ich mich auf unser Gespräch vorbereitet habe.
00:49:37: Dass sich nämlich auch so ein Systemanteil in mir hatte der mal kurz die Nase gerümpft hat und gesagt hat ja aber die Kinder sind ja ein schulpflichtigen Alter wie geht denn das?
00:49:49: Das hängt uns halt so in den Zellen obwohl ich auch mit Sicherheit ein Freigeist bin Auch wenn ich nicht durch die Welt reise und dann dachte, ist doch wirklich interessant dass es auch in mir so eine moralische Instanz immer noch gibt.
00:50:04: Die meint das irgendwie bewerten zu können.
00:50:06: also um für alle die vielleicht ähnliche Anteile in sich entdeckt haben in den letzten vierzig Minuten deine Kinder machen online Schule.
00:50:16: Ja, genau.
00:50:16: Mittlerweile aber auch erst also mein großer jetzt seit einem halben Jahr knapp und es gefällt ihm richtig gut.
00:50:22: Aber nicht nur.
00:50:24: wir sind auf einer freien online Schule.
00:50:26: Das ist ich liebe sie.
00:50:28: Also Ich bin total begeistert von dem konzept und das ist wirklich super schade dass Es das bei uns so noch nicht gibt weil es einfach für die kinder dienen problem haben mit vielen also mit einer lauten klasse mit überhaupt mit Lautstärke, mit Druck die damit nicht so gut umgehen können ist.
00:50:45: Das wäre das wirklich ein tolles Konzept.
00:50:47: ich bin selbst überrascht wie gut es funktioniert.
00:50:50: also das ist ja auch für uns neu gewesen und ich bin sehr sehr überrasacht wie gut das funktioniert wie sich trotzdem Freundschaften auch mit den Klassenkameraden bilden wie sie Sachen zusammen erschaffen wie Sie zusammen Referate vorbereiten ist Wahnsinn!
00:51:03: Und man darf auch nicht vergessen wir reden hier immer noch nur von der Grundschule Und wir haben uns damals gesagt, als wir losgefahren sind, okay.
00:51:09: Wir machen das bis die Kinder in die Schule kommen und dann haben wir aber durch die Reise Menschen kennengelernt, die das schon auch gemacht haben, die ihre Kinder ja also entweder richtige Freilerner oder Homeschooler-Familien, Worldschooler.
00:51:21: da gibt es ja unzählige Begriffe und wir haben gesagt komm erste Klasse!
00:51:25: Wir versuchen das mal und sind Ja, sie haben's ganz jetzt selbst wie so ein Experiment gesehen.
00:51:31: und dann zu dem System weil es ja auch in uns steckt gerade in mir oder auch Jonas.
00:51:36: Ich hatte es sehr hinterfragt, immer und immer wieder.
00:51:39: Bei mir kam die Zweifel.
00:51:41: Ist das überhaupt das richtige Kümmer des Verantwortens?
00:51:45: Es waren nie meine eigenen Stimmen.
00:51:46: Es waren schon immer die äußeren Glaubenssätze und die Stimmen von außen, die mich haben zweifeln lassen.
00:51:52: Wenn ich mich nach innen gekehrt habe, wenn ich mich nur auf meine innere Stimme konzentriert, wusste ich, dass ist das Richtige für mein Kind.
00:51:58: Weil ich weiß wie er sich ... oder wie ihm schon die Kita zugesetzt hat.
00:52:03: Und ich weiß, dass der sehr sensibel ist ihm das jetzt so in dem Umfeld richtig gut tut.
00:52:09: Und wir haben die ersten zwei Jahre nur Homeschooling gemacht, also mein kleiner ist ja jetzt auch erst in die Schule gekommen der ist jetzt zweite Klasse okay.
00:52:16: aber wir haben erst ich sag mal Homesschooling gemacht.
00:52:20: Wir bestellen dann die Hefte aus der Schule vor oder da haben es damals geregelt und haben Lesen und Schreiben mit denen gelernt und auch Mathe.
00:52:27: Also wir haben uns auf Mathe und Deutsch fokussiert.
00:52:29: Der Rester kam so und was... Wir haben gesagt Das war ein Experiment!
00:52:32: Wir versuchen das erste Klasse.
00:52:34: Was soll schon passieren?
00:52:36: Spannend?
00:52:36: Natürlich habe ich mir Nachrichten bekommen, was tut ihr euch an Kindern an.
00:52:43: Was sollen sie dann später in ihren Lebenslauf
00:52:44: schreiben?".
00:52:45: Und da hab' ich gedacht,
00:52:46: wow!
00:52:47: Es geht hier um die erste Klasse.
00:52:49: Wenn ich eine Bewerbung schreibe, schreib' ich in mein Lebenslauf nicht wo ich meine Grundschule verbracht hab'.
00:52:54: Das schreibst du da gar nicht
00:52:55: rein.".
00:52:57: Ich glaube, ich weiß nicht mehr.
00:52:58: Wenn ich mich als Bewerb beworben hätte oder das jetzt tun würde, ob ich wirklich reinschreiben würde... Mein Abi würde ich vielleicht noch nennen?
00:53:05: Da hört es dann auch auf!
00:53:06: Das interessiert ihr da nur.
00:53:08: Also fand ich verrückt und das hat mir gezeigt wie engständig wir da sind oder wie angstbehaftet weil man darf auch nicht vergessen in Deutschland ist von drei Länder auf der ganzen Welt die eine Schulgebäudepflicht haben, also dass wir da in ein Gebäude müssen.
00:53:26: Das ist nur bei uns der Fall!
00:53:28: In allen anderen Ländern ist Homeschooling schon fast normal.
00:53:31: Also sogar in Dänemark, in England, in Irland, in Amerika und in Australien... Da ist es gar kein Thema.
00:53:37: Da gibt's halt diese Bildungspflicht und die nehmen wir ernst.
00:53:41: Und natürlich haben wir auch immer im Hinterkopf wenn wir doch wieder nach Deutschland zurückgehen sollten was wir nie ausschließen das mein Kind persönlich allein schon sehr, sehr wichtig.
00:53:51: Dann in die Schule geht und dann fragen ja auch viele was passiert denn?
00:53:54: Dann geht er dann in die erste Klasse ist so nein!
00:53:57: Wir setzen da nicht einen Szenäring in der ersten Klasse weil er kann ja lesen, rechnen schreiben und alles was er können muss.
00:54:04: Er kommt dann erstmal in die Klasse.
00:54:05: in dir gehört vom Alter her.
00:54:07: also jetzt keine Ahnung vierte Klasse wäre jetzt und da wird er dann einfach anfangen oder schaut man halt was passiert.
00:54:15: Ja, jetzt habe ich ein Fahren verloren kurz.
00:54:17: Jetzt fand ich noch mal...
00:54:17: Die Barrikaden im Kopf!
00:54:19: Also das System in uns und wie viele Bedenkenträger auch von außen kommen und Schulbeweidepflicht und all
00:54:26: das.
00:54:26: Genau da war ich ja genau.
00:54:28: Und wir haben dann angefangen einfach das zu probieren und ganz schnell festgestellt, darauf folgte ich hinaus dass unsere Kinder sehr intrinsisch motiviert sind und mein kleiner ist jetzt in der zweiten Klasse Harry Potter gerade im zweiten Wand und er liest ihn wirklich schnell.
00:54:47: Also es ist nicht so, dass er super schnell lesen gelernt die rechnen die Fragen im Alltag also wie ganz viel passiert im Alltag?
00:54:53: Und wenn man bewusst ist oder wenn man achtsam ist dann merkt man erst mal wie viele Kinder lernen also wieviel sie freiwillig lernen möchten.
00:55:01: und wir haben irgendwie bei uns habe ich beobachtet läuft das so dass wir ab der ersten Klasse wenn die schulpflicht kommt dann vertrauen wir den nicht mehr den Kindern dass sie das alleine vielleicht auch von sich aus lernen wollen.
00:55:11: Sechs Jahre lang wissen wir, das Kind kann mit zehn Monaten laufen lernen oder mit achtzehn Monaten laufen.
00:55:17: Ein Kind kann schon mit einem Jahr super sprechen und manche fangen erst mit zweieinhalb an richtig gut zu sprechen.
00:55:22: Das ist völlig okay!
00:55:23: Da haben wir diese Toleranz.
00:55:25: Das wissen wir einfach typisch.
00:55:27: Aber mit sechs hört das auf irgendwelchen Gründen auf.
00:55:30: Da müssen dann alle Kinder zur gleichen Zeit lesen, rechnen und schreiben können.
00:55:34: Und es ist ja nicht so... Es gibt ja zum Glück schon das Konzept der freien Schulen, da gibt man den Kindern auch Zeit.
00:55:42: Manche Kinder lernen mit neun richtig gut lesen andere aber schon mit sechs und trotzdem können es am Ende alle.
00:55:47: Und was ich beobachtet habe, was ich ganz spannend finde... Also wir haben die Hälfte aus der jeweiligen Klassestufe, was sich wirklich wichtig findet natürlich und wir haben jetzt Mathe.
00:55:57: Nehmen wir Mathe?
00:55:58: Keine Ahnung im hundertter Raum.
00:56:00: Zweite Klasse war das damals bei Anton hab' ich das beobachtet.
00:56:02: Das war das erste Mal, dass ist immer wieder passiert und er hat's einfach nicht verstanden!
00:56:05: Also gar nicht, diesen darüber hinauszurechnen über dem Zwanzigerraum.
00:56:09: Drüberhin keine Chance und dann haben wir das einfach gelassen.
00:56:14: Ich habe das Matheherf weggelegt.
00:56:15: ich hab gesagt okay es hat gar keinen Sinn.
00:56:16: gerade Wir machen jetzt mehr Deutsch Und dann haben wirklich gelesen und geschrieben und nur Deutsch gemacht und auch gebastelt und natürlich so andere Sachen gelernt wie die Jahreszeiten Die Uhr und was man alles so lernt in der Grundschule?
00:56:30: Nach so drei vier Wochen habe ich gesagt komm jetzt hol mir mal das Mattheherf wieder raus.
00:56:34: Und es hat funktioniert, er hat's sofort verstanden.
00:56:36: Er wusste gar nicht mehr warum er mal nicht verstanden hat wie man in diesem hunderte Bereich rechnet und über diesen Szenar dann immer und so.
00:56:42: Also das war ganz spannend und das beobachte ich immer wieder dass manchmal einfach der Moment nicht passt oder sie dann vielleicht in zwei Wochen ist trotzdem super entspannt verstehen ohne Druck und das ist eine ganz tolle.
00:56:55: also finde ich ne sehr wichtige Beobachtung.
00:56:58: und wenn wir jetzt in der Schule sitzen dann müssen Sie halt alle an dem Tag diese Klassenarbeit schreiben.
00:57:03: Dreizig Kinder müssen an dem Tag das können.
00:57:06: Und es ist, glaube ich nicht so produktiv aber gut.
00:57:11: Da hätte ich sehr gerne jetzt als dritte Partei Gerard Hüter in diesem Gespräch.
00:57:15: Genau, spannend!
00:57:16: Der
00:57:16: könnte als Hirnforscher da sicherlich ganz viel zu sagen und würde dich auch stark feiern weil der Druck natürlich unseren Frontallappen im Gehirn den wir brauchen um diesen hunderte Raum zu verstehen einfach aushebelt.
00:57:30: Punkt also sprich Unter Druck zu lernen ist halt für so kleine Menschen, das ist ja auch für uns große Menschen total schwierig.
00:57:40: Absolut!
00:57:41: Und er fordert eine große Leistung.
00:57:44: und ich finde es schon spannend was wie sich dann die Jungs quasi entwickeln ohne diesen also mit dem Lernen fürs Leben und soziale Kompetenz weil ihr habt ja auch viel Kontakt in Länder widerreist, dann habt ihr da auch richtig haptischen und analogen Kontakt zu anderen Familien die ähnliche Konzepte leben.
00:58:09: Also die Jungs sind jetzt nicht die ganze Zeit isoliert von Sozialkontakten Und was es mit ihnen macht außerhalb des Systems aufzuwachsen also ohne diesen Leistungsdruck schon ab der ersten Klasse im Grunde genommen darauf vorbereitet zu werden, ein dienliches Mitglied der Gesellschaft zu sein und zum Brutto-Sozialprodukt dazu zu beizusteuern.
00:58:34: Weißt du?
00:58:35: Wie ich meine?
00:58:36: Ich weiß total was du meinst.
00:58:37: Und wenn wir in Deutschland sind... Wir haben ja auch hier eine Freunde und Familie und auch dementsprechend kennen wir Kinder die in diesem System ganz normal gerade leben Vor zwei Jahren, ich fand es sehr erschreckend zu beobachten.
00:58:53: Da ging es darum dass ein Kind was wir kennen das ginge in die dritte Klasse mittlerweile in die fünfte Klasse und da haben sich die Eltern schon einen unglaublichen Druck gemacht.
00:59:01: wie die Noten sind damit in der dritten... Ich dachte ich hör nicht richtig!
00:59:05: In der Dritten Klasse mussten die noten schon so gut sein dass dieses kind dann auf jeden Fall die Chance bekommt auf das Wunschgymnasium gehen zu können.
00:59:13: Und ich habe da völlig fassungslos gesessen.
00:59:17: Wir reden hier von der Grundschule.
00:59:18: Ich meine, es reicht ja schon, dass man irgendwie nach der vierten Klasse das Gefühl bekommt, man ist irgendwie nicht gut genug weil man nicht aufs Gymnasium gehen darf und man geht wie bei uns damals nur auf die Hauptschule – die gibt's ja zum Glück gar nicht mehr oder dann nur auf Gesamtschule ist.
00:59:31: es glaube ich jetzt -, dass man da schon so trennt.
00:59:34: und wenn ich meine Kinder angucke, antworte es jetzt zwar zehn und vierte Klasse sind immer noch... unglaublich kleine Kinder, ne?
00:59:43: Es sind immer noch Kinder.
00:59:44: Noch nicht mal ansatzweise irgendwie Jungs oder Männer also gar nicht und dass man denen schon das Gefühl gibt sie sind nicht gut genug Sie müssen mehr werden und besser sein damit sie irgendwann Mal jemand werden.
00:59:56: Und das ist das was ich ganz am Anfang sagte Diesem etwas ich beobachtet habe.
01:00:00: dieses Kind hat sich so ein Druck gemacht.
01:00:02: er hat gelernt gelernt gelernt und jetzt in der fünften Klasse ist ja auch unter Druck und lernt und lernte und lernten.
01:00:07: In den Ferien lernen sie und der hat keine Zeit für sich selber mal zu denken oder sich mal zu fragen, wer bin ich eigentlich?
01:00:14: Was bereitet mir Freude?
01:00:17: Ich finde sogar das es ja noch schlimmer geworden ist durch diesen vollgetakteten Alltag.
01:00:22: Und dann hat man auch Sport.
01:00:24: und wann will man denn einfach Zeit haben zum Nichtstun oder in seinem Zimmer zu sitzen und zu überlegen?
01:00:31: womit spiele ich jetzt also?
01:00:33: was ich bei meinen Kindern tatsächlich beobachte ist dann auch dass sie auch anderen immer noch mit zehn sehr gut spielen können Mit allem.
01:00:41: In ihrer Welt spielen unglaublich viele Rollenspiele auch die anderen Kinder, die wir auf Reisen treffen, die ihnen ähnliches Konzept leben.
01:00:48: Da beobachten wir das auch so Thema wie Mobbing oder sowas.
01:00:51: Das existiert da gar nicht.
01:00:52: Also es wird dann gar nicht auf die äußeren Erscheinungsbilder geachtet, was die Kinder tragen oder nicht überhaupt nicht und das ist ganz spannend weil sie wirklich diesen Druck von außen gar nicht wahrnehmen.
01:01:05: ich kann mir oft anhören hey aber sie brauchen diesen Druck ja Sonst, wie sollen sie dann später?
01:01:14: Es schreiben mir schon sehr viele Leute.
01:01:16: Dass Kinder ja auch jetzt diesen Druck lernen müssen, damit sie später im Berufsleben klarkommen.
01:01:24: Wenn Sie nicht lernen mit Druck umzugehen, werden sich später keine Kunden angestellten oder so.
01:01:29: ich weiß es nicht.
01:01:30: also das finde ich auch sehr erschreckend dass wir wirklich denken Kinder brauchen den Druck jetzt schon damit sie es lernen damit um zu gehen.
01:01:35: Das wird mir immer wieder gespiegelt.
01:01:38: Und was ich aber auch noch wirklich erwähnen
01:01:39: möchte,
01:01:40: das positivste Feedback bekomme ich von Lehrern und Erziehern und Pädagogen.
01:01:46: Von Lehrerinnen die wir auf die selber mal in Elternzeit mit ihren Kindern ein Jahr eine Auszeit machen.
01:01:51: Auch Pädagogen oder auch Erzieherin die mir schreiben.
01:01:54: Auch die ehemaligen KindergärtnerInnen von Anton schreiben mir dass sie es immer noch toll finden das wir unterwegs sind.
01:02:01: also Die spiegeln mir schon, dass das eigentlich okay ist was wir tun und dass es auch das Richtige ist.
01:02:06: Und die lernen ja auch meine Kinder dann meistens kennen.
01:02:09: Tut dir aber gut zwischendurch?
01:02:11: Ja ne also wirklich immer!
01:02:13: Eben weil ich jetzt dachte, das Thema aus einem Selbst heraus zu bekommen... Wir sind da schon sehr reflektiert und ich merke immer wieder, dass die Zweifel nicht meiner eigenen sind sondern wirklich so eine Stimme wie.. Aber was soll denn mal aus euren Kindern werden oder was man auch noch erwähnen darf ist das wissen sie wenigsten.
01:02:27: Man kann ja in Deutschland der externen Prüfung machen.
01:02:30: Also wir können jeder unser Abitur nachholen.
01:02:33: Ich kann meine Kinder mit achtzehn zum Abi anmelden und die können ihr Abituren deutschern machen, theoretisch oder ob sie so lange noch nicht in der Schule weiß ich ja gar nicht.
01:02:40: vielleicht melden wir uns in zwei Jahren in Deutschland an und sie gehen dann auf eine normale Schule.
01:02:44: aber ich weiß jetzt schon für uns würde ihnen nur ne freie schule infrage kommen.
01:02:48: Liebe Jasmin du hast Am Beginn deines Buches schreibst du, dieses Buch wird dein Leben verändern.
01:02:55: Und ich muss sagen also in mir hat es ganz, ganz tief etwas berührt und ich glaube den Menschen die es lesen und auch eure Reise mitverfolgen wird es ähnlich gehen.
01:03:08: Ich danke dir so sehr für diesen wunderbaren Austausch!
01:03:12: Zum Schluss würde ich dir gerne noch eine Frage stellen nämlich was bedeutet für dich zu Hause?
01:03:17: Zuhause?!
01:03:19: Zu Hause bedeutet für mich wirklich bei mir selbst angekommen zu sein, also dass ich in meiner Mitte bleiben kann.
01:03:24: Bei mir bleiben kann wenn er im Außen der Sturm tobt sozusagen.
01:03:29: Also zuhause ist für mich kein Ort mehr geworden sondern meine innere Mitte
01:03:34: eher ein Zustand
01:03:36: Ja genau einen Zustand indem ich bei mir bleiben Kann immer ja oder auch Ich kann ja auch hin zu mir zurückkehren Wenn ich merke es ist draußen gerade zu laut.
01:03:44: Ja
01:03:45: richtig
01:03:45: schön das.
01:03:47: Das ist auch für mich Sicherheit geworden, aber auch Freiheit.
01:03:50: Also das beinhaltet alles zusammen.
01:03:53: Yes Mean Mittag!
01:03:54: Trust and Breathe heißt euer YouTube-Kanal, euer Instagram-Account und dein erstes Buch.
01:04:00: Es erscheint am elf März kann natürlich jetzt schon vorbestellt werden wer sich dafür interessiert Und ich bin gespannt wo deine und eure Reise noch hingeht.
01:04:09: und Ich habe viel mitgenommen aus diesem Gespräch und ich danke dir einfach von ganzem Herzen.
01:04:13: es war richtig
01:04:13: schön.
01:04:14: Vielen Dank Danke dir
01:04:15: Und mein größter Dank zum Schluss geht natürlich an euch.
01:04:19: Ihr lieben Menschen, dass ihr diesen Podcast hört, das ihr diesem Podcast teilt und ihn bitte weiterhin in die Welt schickt.
01:04:25: und auch danke, dass sie euch für diese Themen interessiert!
01:04:29: Wir hören uns in der nächsten Folge wieder.
01:04:31: Bleibt bitte bis dahin wie immer zuversichtlich, bleibt gesund und genau stets neugierig.
01:04:45: Tschüss!