Bewusster leben. Zufriedener sein.
00:00:00: In einem Homeoffice sollte man da sitzen, dass man Überblick hat.
00:00:03: Wenn ich einen Überblick in meinen Business über mein Geschäft haben will dann soll ich auch so sitzen das sich über diesen Raum der das zu Hause meines Unternehmens ist ein Überblick habe.
00:00:15: Get happy!
00:00:18: Bewusster leben zur Frieden sein von und mit Kathi Kleff
00:00:37: Und ich sage hallo ihr lieben schönes ja auch in dieser Folge wieder mit dabei seid.
00:00:41: Wie immer hoffe ich, dass es euch
00:00:43: gut geht
00:00:44: das ihr euch in diesem Moment an einem sicheren an einem wohligen und genau an einem muckeligen Ort seid.
00:00:52: Und allein dieses Intro passt schon hervorragend zum Thema der heutigen Folge.
00:00:59: Wir sprechen hier in diesem Podcast so viel über Veränderung, wie lang der Prozess ist sich wirklich nachhaltig aus uns heraus zu verändern.
00:01:10: Aber wir haben noch nie darüber gesprochen,
00:01:12: wie
00:01:12: wichtig auch das Umfeld
00:01:14: ist.
00:01:15: Indem wir uns bewegen wenn es um Veränderung geht und damit meine ich nicht den Freundeskreis der verändert sich dann nach meiner Erfahrung im Laufe der Zeit sowieso von ganz alleine mit sondern ich meine wortwörtlich Den Wohnraum in dem wir uns befinden.
00:01:31: denn häufig ohne dass es uns bewusst ist hält uns das alte Umfeld, in dem wir leben.
00:01:37: Die alten Schränke die alte Couch all das alte Zeug was wir schon seit so vielen Jahren mit uns rum schleppen.
00:01:44: Das hält uns häufig unbewusst davon ab dass Wir uns weiterentwickeln.
00:01:49: also wir sind sozusagen im Alten gefangen.
00:01:53: dieses Phänomen hat Susanne Krüger entdeckt und daraus ein wunderbares Ja, eine wunderbare Methode entwickelt.
00:02:01: Sie nennt sich selbst die Wohnfühlerin und ich freue mich total auf den Austausch mit ihr weil das Thema für mich komplett neu war und nachdem ich eingestiegen bin eigentlich so logisch und ich dachte wie wunderbar!
00:02:14: Ich bin sicher Susanne kann hier ganz viel Wertvolles mit uns teilen um uns in unserem Prozess weiterhin zu unterstützen auch räumlich und wohnlich.
00:02:24: liebe Susanne so schön dass du da bist.
00:02:27: Vielen, vielen Dank.
00:02:28: Ich freue mich sehr, dass ich da bin!
00:02:30: Also ich habe es schon in der Anwurderation gesagt als du mir eine E-Mail geschickt hast und mir dein Thema vorgestellt hast war sofort ein lautes verkörpertes Jahr in mir weil ich das Thema wirklich genial finde.
00:02:43: Mir darüber noch nie vorher Gedanken gemacht habe und im meinem persönlichen Leben passt es auch vom Zeitpunkt her so wunderbar.
00:02:50: warum?
00:02:51: Das erzähle ich vielleicht im Laufe des Gesprächs aber damit wir ein bisschen Gefühl für dich bekommen Erzähl doch ein bisschen von deinem Werdegang, der begann nämlich schon vor ich glaube über thirty-fünf Jahren was das Thema Wohnen und Wohnraum angeht.
00:03:05: Und was dann daraus entstanden ist?
00:03:07: Welche tolle Energie und welche tolle Lehre du heute in die Welt trägst?
00:03:10: Erzähle uns ein bisschen etwas von dir!
00:03:12: Ja
00:03:12: sehr gerne also.
00:03:15: es fing eigentlich damit an dass ich nach meiner Banklehre als junges Ding gemerkt habe das ist mir irgendwie alles zu unkreativ und wobei es mir nicht bewusst war, dass es mir zu unkreativ war.
00:03:26: Es waren mir zu viele Richtlinien Und ich suchte einen anderen Job.
00:03:30: und dann meine Eltern hatten ein kleines Küchenstudio und so bin ich mit zwanzig eigentlich eher da reingepurzelt also nur Also nach dem Motto okay du musst keinen Job suchen Du kannst hier bei uns arbeiten.
00:03:42: und so kam ich zur Küche und habe die Küche von der Pieke auf.
00:03:47: natürlich im Elternhaus lernt man sowas von der pieke auf Und über die Küche bin ich im Grunde in den Rest der Räume gekommen, die von Menschen belebt werden.
00:04:01: Da ich gerne jemand bin, der über den Tellerrand hinweg schaut und mich mit der Küche nachdem ich sie konnte nicht zufrieden geben konnte wollte ich wissen was passiert eigentlich sonst so?
00:04:14: Wenn ich mit Menschen zusammen arbeite arbeite sehr eng mit denen zusammen.
00:04:18: Ich habe mich dann eben auch in dieser Vertiefung gefragt, was macht es eigentlich mit den Menschen?
00:04:25: Und also, inzwischen sind es neun und dreißig Jahre als ich anfing mit der Küche.
00:04:30: Und das sind ungefähr fünfundreißig jahre seitdem mir diese Frage gestellt habe, was hat eigentlich der Mensch mit dem Raum zu tun und was hat der Raum mit dem Mensch zu tun?
00:04:40: Und wie bedingt das eine des anderen.
00:04:42: Natürlich ist mir dann Mitte der Neunziger auf meinem Weg irgendwann Feng Shui begegnet als die Welle nach Deutschland schwappte und ich dachte ja genau!
00:04:51: Das ist es!
00:04:52: Umso mehr ich aber darin geforscht habe... habe ich immer wieder das Gefühl gehabt, aber irgendwas stimmt nicht.
00:05:00: Ich wusste aber es nicht zu deuten und ich wusste auch nicht auszudrücken.
00:05:04: Ich wußte einfach nur irgendetwas fehlt mir.
00:05:08: Heute kann ich's ganz klar formulieren weil Feng Shui wie auch Wohnpsychologie geht rein auf den Raum.
00:05:15: also es geht darum welche Himmelsrichtung kommt von wo?
00:05:19: Und sind Philosophien die sich auf dem Raum ausrichten
00:05:22: Aber nicht auf den Menschen!
00:05:24: Das war das was mir einfach gefehlt hat.
00:05:27: In meiner Arbeit oder überhaupt in dieser Methode war für mich immer die oberste Regel, nein erst der Mensch.
00:05:34: Also wenn ich einen Raum sehe kann ich nichts zu dem Raum sagen Wenn ich nicht weiß wer da drin lebt wo dieser Mensch gerade steht und was es eigentlich geht Und das im Gespräch rauszufinden.
00:05:47: umso mehr komme ich auf diese Resonanzebene in der dann auch der Raum genau das widerspiegelt, was gesagt wird oder eben das, was nicht gesagt wird sondern gemeint wird.
00:05:59: Und du hast es super im Intro gesagt und es ist eben so.
00:06:03: wir eigentlich sind wir seit seit fünf sechs Jahren dahin gepresst worden uns mit und selbst zu beschäftigen weil von da wo wir Zuhause sein mussten mussten wir uns damit auseinandersetzen.
00:06:22: Ich sehe das immer gerne wie so ein Brandbeschleuniger, also der hat uns sozusagen dazu gezwungen sich auf irgendeine Art mit uns selbst zu beschäftigen.
00:06:30: Und da ging für ganz viele die inneren Prozesse los überhaupt zu gucken was mache ich eigentlich?
00:06:35: Mache ich das gerne?
00:06:35: wo will ich überhaupt hin?
00:06:37: und es ist in den letzten Jahren so viel an persönlichem Wachsen entstanden und soviel Bewusstseinswertung und wenn der Raum in diese Frequenz nicht mitgenommen wird dann sind wir zwar super motiviert und wir haben alles im Kopf.
00:06:54: Und wir haben unser Mindset geproft, uns sind super darin aber wir kommen nach Hause und dann bremst immer mal sowas und das holt bei so ein bisschen und es wird zäh.
00:07:06: und warum geht's denn nicht voran?
00:07:08: All diese Dinge haben extrem viel damit zu tun.
00:07:11: was ist eigentlich um mich!
00:07:15: Das endet eben nicht nur bei der Tatsache mein Gott der Schrank ist schon fünfzehn Jahre alt sondern Wir verbinden damit ganz viele Dinge, Erinnerungen, Gefühle, Zustände und sind uns dessen aber nicht bewusst.
00:07:32: Und das mich da mal kurz einhaken?
00:07:33: Ja!
00:07:33: Weil da waren jetzt schon sonst verliere ich nämlich die ganzen wo ich so einhagen möchte weil da waren schon so so so viele wichtige Sachen drin dass wir uns praktisch Punkt für Punkt, da mal durcharbeiten.
00:07:47: Allein schon was du eingangs gesagt hast und das ist dir auch wichtig in deiner Arbeit, dass was du machst erstens nicht Feng Shui.
00:07:55: ich kenne mich nicht besonders gut aus mit Feng Shhui aber ich stelle es mir so vor wie du sagst es eine Philosophie die vermutlich klare Regeln hat und klare Gesetze also ein bisschen mit einem Dogma eigentlich um die Ecke kommt.
00:08:07: Aber das individuelle Bedürfnis des Menschen hat darin Kein Platz.
00:08:11: Verstehe ich das so wichtig?
00:08:13: Ja, genau!
00:08:14: Also das heißt... Ich glaube der wesentliche Punkt ist der dass wir Menschen eigentlich einen Rahmen suchen auf eine gewisse Art und Weise sonst fühlen wie uns lost ob des Religionen sind oder was auch immer.
00:08:32: aber wenn es fürs zuhause gab's nie etwas dann kam feng shui und dann dachte man Wenn ich die Regeln einhalte läuft mein Business oder dann kommt der Partner, oder die Partnerin.
00:08:44: Und ähm... Der Punkt ist aber wenn ich einen Raum nach Feng Shui analysiere Dann hat er Kriterien, die jetzt für Frau Meier passen und in drei Jahren für Herrn Müller passen sollen Was gar nicht funktionieren kann weil zwei Individuen treffen in einem Raum und als erstes kommt dieser Mensch in diesem Raum an.
00:09:07: und wir wissen ja, dass unsere Schöpferkraft unermesslich ist.
00:09:11: Und sie ist eben meine Erfahrung nach viel stärker als eine vor vielen tausend Jahren beschlossene Qualität einer Himmelsrichtung die bis in mein Leben kommen soll.
00:09:24: Wenn doch vorher ich da bin, wenn ich abends von der Arbeit heimkomme und total gestresst und genervt auf der Couch liege oder mich gerade gestritten habe und mich ärgern muss.
00:09:33: Oder mich alleine fühle oder was es auch immer für Prozesse sind.
00:09:37: Schon allein das gefällt mir total gut weil ich ja auch hier immer wieder gebetsmühlenartig runterleihe Es gibt kein one size fits all Sondern jeder Mensch bringt seine eigene Frequenz seiner eigenen Geschichte seine eigenen Bedürfnisse seine eigenen Wunden und Verletzungen und Erinnerungen mit sich Und das finde ich einfach genial in deiner Arbeit.
00:09:57: Das braucht genau deshalb ein bisschen Mut und Vertrauen, weil ich ja kein Handwerkszeug gebe, sondern ich gebe Impulse und du musst anfangen selber zu spüren was macht es denn mit mir?
00:10:10: Macht's mehr des oder machts mehr des?
00:10:12: Oh Gott!
00:10:13: Ja stimmt also ich kann natürlich was Ich sehe und da bin ich natürlich ein bisschen inzwischen so geschult drin Kann ich die Dinge aussprechen, die ich wahrnehme?
00:10:23: Aber trotzdem muss dieser Mensch gucken.
00:10:26: Ich sehe oder ich nehme auch wahr aber ist das was mich jetzt gerade stört?
00:10:33: Oder will ich es so lassen?
00:10:35: Das heißt diese freie Entscheidung gehört mit in diese Methode weil wann diese Veränderung passiert, die dann auch immer mit mir etwas macht is meine freie entscheidung.
00:10:46: Also nicht wie früher Tine Wittler bei RTL.
00:10:49: Kommt da rein mit ihrem Trupp, walzt alles nieder baut alles oben.
00:10:52: du kommst reiner kennst dein eigenes Zuhause nicht wieder und findest es vielleicht optisch schön.
00:10:57: das wäre der nächste Punkt über den ich gerne mit dir sprechen würde.
00:11:00: aber irgendwann nach sechs Monaten stellts zu fest also irgendwie hat das hier nicht so viel mit mir zu tun.
00:11:05: Das ist der Punkt.
00:11:05: Ich bin nicht dabei!
00:11:08: Und schön ist es eine, und das ist ein Part der kommt als Letztes sozusagen in meine Arbeit.
00:11:14: Also erstens kommt der Part rauszufinden wer bist du was machst du?
00:11:18: wo stehst du?
00:11:19: was brauchst du?
00:11:20: was fehlt dir?
00:11:20: wo kommst du her?
00:11:22: also um die zu gucken mit was geht denn gerade dieser Raum resonant und wo willst Du denn eigentlich hin?
00:11:29: Wo sind denn die Punkte die daran stören?
00:11:31: so wenn das wie so ne Anamnese Wenn daraufhin der Raum angeguckt ist, dann nehme ich den Raum mit.
00:11:40: Dann nehme ich Proportionen wahr und Architektur wahr.
00:11:44: Wie kommt hier das Licht?
00:11:46: Was passiert hier eigentlich?
00:11:48: Es gibt Räume haben ja auch alle Räumen.
00:11:52: Ich nenne sie archetypische Qualitäten wie zum Beispiel die Küche ist und bleibt immer noch der wichtigste Raum in unserem Zuhause.
00:12:01: Mit Küche fing eigentlich in der Steinzeit unser Wohnen an, weil da wo das Feuer war und du wir drum rum gesessen haben und wo die super überm Feuer war, da war zu Hause angesagt, da waren Wohnen angesagt so.
00:12:14: In welcher Qualität es dann passiert?
00:12:17: Das spielt eine Rolle damit dass diese Grundfunktion Dieser Wandelraumküche steht extrem für Transformation, weil da eben auch Lebensmittel gewandelt werden dafür dass die Familie damit davon genährt werden kann.
00:12:32: Und wenn was ich für eine Qualität mit meiner Küche verbinde ist genau das was sie hinterher als Juwel macht und es ist nicht abhängig davon Was für ein Hersteller das hat, sondern es ist davon abhängig was ich in welcher Form damit verbinde und wie bewusst ich diesen Raum gestaltet habe.
00:12:54: Wie muss ich mir das vorstellen?
00:12:56: Also jemand kommt auf dich zu uns sagt Mensch Frau Krüger irgendwie ich merke meine Vergangenheit hält mich räumlich fest in ihrem Griff.
00:13:06: Ich würde gerne was verändern.
00:13:09: Wir sprechen ja in der Quantenmechanik auch und in dieser ganzen Manifestationsbubble immer wieder darüber, dass wir unser sogenanntes Future-Self kreieren sollen.
00:13:18: also wer soll der Mensch sein?
00:13:20: oder wie fühlt sich der Mensch, der ich gerne eines Tages sein möchte?
00:13:25: Das würde jetzt in dieser Folge zu weit gehen aber das fällt schon ganz vielen Menschen gerade mit Trauma im Hintergrund unheimlich schwer weil die einfach gar keine Ideen haben.
00:13:36: Lernst du erst den Menschen kennen oder fährst du dann zu denen nach Hause, wie muss ich mir das vorstellen?
00:13:40: Genau.
00:13:40: Also in der Regel fahre ich dorthin.
00:13:43: manchmal wenn es nur kleinere Veränderungen sind wie jetzt ein Raum oder nur eine Farbgestaltung und es ist irgendwie mit hinfahren schwierig, dann arbeite ich da auch online aber in der Regelfahrt hin und lerne diesen Menschen oder diese Menschen kennen und spreche mit denen.
00:14:05: Und mach sozusagen damit eine Art Anamnese, also ich guck was ist da?
00:14:09: Wir reden miteinander um was geht es.
00:14:13: Es geht ganz schnell in diese etwas tiefere Ebene, in der es eben um persönliche Geschichte geht, wo stehe ich denn jetzt, wo will ich hin?
00:14:23: weil das ist ja das was sich im Raum finden will um Bewegung in die Stagnation zu bekommen Wenn mir meine Klientin sagt, also ich habe jetzt hier schon alles versucht und ich hab jetzt so viel gemacht.
00:14:38: Und immer wieder kommt es nicht voran ob das ein Business ist oder was auch immer.
00:14:44: Denn auch das ist etwas wo ich wirklich dafür plädiere dass wir aufhören diesen geschäftlichen Menschen von den privaten Menschen zu trennen, weil es geht gar nicht.
00:14:54: Also das was jetzt zum Beispiel auf LinkedIn immer so das Profil und die Business Show als ob sie in irgendeiner Form getrennt von dem wäre der abends hinter sich die Tür zuschließt mit dem Rücken an die Wand fällt Schuhe auszieht und Halbtut auf der Couch liegt und mit seinen Problemen alleine ist Das ist derselbe der am Tag Entscheidungen über drei Millionen Euro treffen muss.
00:15:20: Mehr oder weniger, ja?
00:15:21: Also da gibt es im Grunde keine Trennung.
00:15:25: So das heißt wo auch immer mein Thema liegt was ich in Bewegung bringen will... Es findet als erstes zu Hause statt.
00:15:33: und wenn ich dann um jetzt diese Frage zu beantworten wie sowas vorangeht, dann sitzen wir vielleicht im Home Office.
00:15:41: also wenn ich ein Erfahrungsbericht teilen darf Profitabel genug ist, stand ich mit einer Dame die mich um Hilfe gebeten hat.
00:15:54: Und nachdem ich den Raum ein bisschen genauer angeguckt habe und auch zugehört hab was sie mir erzählt, habe ich zum einen von dem Raum her von dem was ein Home Office bieten soll bemerkt dass der Sitzplatz nicht da ist wo er eigentlich hingehört.
00:16:12: also kurz in einem Home Office sollte man da sitzen das mal über Blick hat.
00:16:16: Wenn ich einen Überblick in mein Business über meinen Geschäft haben will, dann soll ich auch so sitzen dass sich über diesen Raum der das zu Hause meines Unternehmens ist ein Überblick habe.
00:16:26: Dass nicht hinter mir Leute entlang laufen können die mir irgendwie wo ich ein ungutes Gefühl kriege sprich Sachen passieren die ich nicht im Blick habe sondern ich sollte so sitzen dass ich sehe was los ist.
00:16:38: An dieser Stelle wo sie hätte sitzen sollen stand ein altes Vertiko was sie von ihrem verstorbenen Vater geerbt hat der aber nie sonderlich große Stücke auf sie gehalten hat.
00:16:49: Ach, das ist ja genial!
00:16:53: Das ist den Moment, nenne ich in meiner Arbeit The Quantum at Home, weil der Switch passiert im Kopf von einer Sekunde auf die andere, obwohl der Schrank immer noch da steht.
00:17:08: Also es kommt sofort... Ist
00:17:10: ja wie Ausstellungsarbeit
00:17:12: eigentlich?
00:17:12: Ja genau, auch systemische Arbeit.
00:17:15: Und sie dann, oh mein Gott.
00:17:18: So, dann kommt erst mal o mein Gott und dann kommen diese fünf Prozent Ratio hinterher die dann anfangen wieder kann ich das eigentlich loslassen weil es ja noch auf einer Ebene Scheibe nicht los gelassen werden könnte?
00:17:31: Kann sonst würde der Schrank da nicht stehen müssen an dem Platz der mich an meinem Erfolg hindert wenn man's jetzt immer ganz klar ausdrückt so und dann kommt praktisch der Moment in dem sich dieser Mensch fragen darf oder das passiert im Zweifel unterbewusst.
00:17:47: Bin ich in der Lage, das Thema loszulassen?
00:17:51: Oder bin ich
00:17:51: nicht?".
00:17:55: Es ist sozusagen die letzte Instanz, die nach diesem Thema fragt.
00:18:00: Die kann es systemisch gearbeitet haben wie ich will und es habe trotzdem immer noch und es aber deshalb weil diese Resonanz immer noch piekst.
00:18:11: Wahnsinn!
00:18:13: Das Schöne ist aber im Grunde, wenn man sich darauf einlässt und im ersten Moment vielleicht eine Schnappatmung kriegt so Gott soll ich jetzt ganz loslassen.
00:18:22: Darum geht es im Grund gar nicht sondern es geht darum es ihnen eine Bewegung zu bringen in der es sein darf weil wir werden nie unsere Biografie verändern.
00:18:32: Und ich kann auch inzwischen fast mit dem Begriff Heilungen nicht mehr viel anfangen Weil meine Mutter ist vor vier zwanzig Jahren gestorben.
00:18:40: Ich kann da heute manchmal immer noch drüber heulen.
00:18:44: Also, was ist denn da geheilt?
00:18:46: Was bedeutet Heilung.
00:18:48: Man müsste den Begriff wahrscheinlich ein bisschen differenziert
00:18:51: haben.
00:18:52: Das finde ich... Lass mich kurz einsatz zu sagen, das finde ich echt sehr schön, dass du das so siehst weil und es betrifft mich genauso Ich auch lange Zeit dachte wenn ich geheilt bin dann ist da gar kein Schmerz mehr Und dann ist alles nur noch fluffig.
00:19:08: und mittlerweile habe ich aber verstanden und das auch eine meiner Hauptbotschaften dass es eher darum geht, mit den... also zu fühlen und mit den Wunden unserer Vergangenheit zu leben.
00:19:19: Und auch immer mal wieder traurig über etwas zu sein was vielleicht für immer traurich bleibt.
00:19:25: Ja!
00:19:26: Auch wahrscheinlich so empfinde ich es immer wieder neue Erfahrungen zu machen weil ich diese Erfahrung gemacht habe.
00:19:35: Ja?
00:19:39: meine Biografie nicht zu ändern.
00:19:41: Das heißt, ich komme aus dieser Richtung und somit erlebe ich alles auf eine bestimmte Art, auf die es nur ich erleben
00:19:47: kann.".
00:19:48: Da sind wir schon wieder bei dem Individuellen, bei der individuellen Individualität.
00:19:53: ja also Es geht ja gar nicht spezieller als dass sich bei jedem Schritt nur nach dir gucken darf.
00:19:58: Also mir steht gar nicht das Recht zu Zu behaupten in deinem Raum muss das und das passieren wenn Deine Instanz gerade noch gar nicht an diesem Punkt ist?
00:20:09: So, wenn ich dir aber eine Idee gebe zu diesem Erbstück und sage es geht nicht darum das du's rausschmeißt.
00:20:14: Du sollst deine Vergangenheit nicht leugnen oder ignorieren sondern wo könnte denn dieser Schrank stehen dass du deinen Vater ehren kannst wie man einen Vater in so einer Situation errt Aber es dir nicht mehr im Lebensweg rum steht Das
00:20:30: ist gehen.
00:20:30: Es ist ja wirklich, ich habe über einige gesagt Wahnsinn!
00:20:33: Ich bin wirklich on fire das es ja wirklich Familienaufstellung im Grunde genommen mit Gegenständen mit Möbeln also also Gegenstände die etwas repräsentieren.
00:20:44: und ich finde es wunderbar dass du dem Begriff Quantum mit einbringst weil in der Quantenmechanikzeit eben nicht linear ist sondern immer alles gleichzeitig ist Zukunft gegen Wort und Vergangenheit.
00:20:57: d.h.
00:20:58: Im Grunde Wenn wir bei diesem fantastischen Beispiel bleiben, repräsentiert der Schrank ja nur die Energie des Vaters.
00:21:06: Der immer noch über die Tochter Macht ausübt.
00:21:10: oder aber die Klientin hat diese Energie in diesen Schrank gesteckt und will ihn deshalb nicht loswerden weil das immer noch ein Stück Liebe ist gedachte vermeintliche gefühlte da ist das Gefühl unabhängig davon, ob das jetzt gut oder schlecht ist.
00:21:26: Ist vollkommen wertfrei!
00:21:28: Aber da habe ich eine Verbindung hin und wenn ich mir diese Verbindung angucke wird sie sofort anders weil plötzlich gucke ich Und dann kommt die Instanz, die ihn mir fragt echt?
00:21:39: Will ich das?
00:21:41: Und dann kommen die, die fragt aber ich würde doch mit meinem Business so gerne und ich will doch eigentlich nicht hab so viel dafür getan und im Grunde bin ich doch jetzt an dem Punkt und wie wäre die Idee es zum Erfolg zu bringen Auch wenn der Vater im Raum ist, aber wenn er einen Platz kriegt, wohin gehört?
00:22:00: Damit ich freien Lauf
00:22:02: habe.
00:22:04: Und dann ist ein totaler Frieden egal was war.
00:22:09: Weil darum geht es ja auch in der Aufstellungsarbeit eben die Ahnen zu würdigen weil sie nun mal Teil unserer Ahnenreihe sind ob uns das gefällt oder nicht.
00:22:22: Und kann ich mich sofort hundertprozentig einführen?
00:22:25: Ich find's grad so krass, dass du ausgerechnet zu dieser Zeit hier sitzt.
00:22:29: Ähm... und die möchte ganz kurz ergänzen das hier!
00:22:34: Und ich glaube, das habt ihr spätestens jetzt auch verstanden.
00:22:38: Hier geht es nicht um Wohntipps.
00:22:40: Keine Deko.
00:22:42: Es geht nicht um Wohntipp, sondern du arbeitest wirklich in tiefen, tiefen Ebenen mit den Menschen.
00:22:48: und warum es so verrückt ist dass du jetzt da bist wenn ich mal hier meine persönliche Geschichte kurz mit einfahren darf weil sie vielleicht auch viel repräsentiert für Menschen die uns jetzt zuschauen oder zu sehen zu hören.
00:23:02: Ich ziehe in diesem Sommer nach zweiunddreißig Jahren in mein Elternhaus zurück.
00:23:08: Wow!
00:23:10: Jetzt stellen
00:23:10: sich mir alle habe.
00:23:11: Hättest du mir das von einem Dreivierteljahr gesagt, hätte ich gesagt Over my dead
00:23:17: body
00:23:17: wirklich nur über meine Leiche und dann ohne dass jetzt hier... Das ist uninteressant für euch alle aber vielleicht erzähle ich es irgendwann mal an anderer Stelle.
00:23:27: Und plötzlich war's da und es war so klar und es ist wie ein Calling.
00:23:31: und für mich war aber klar Ich gehe in die Wohnung meiner Mutter innerhalb unseres Elternhauses Und das Verhältnis zwischen meiner Mutter und mir war sehr, sehr schwierig.
00:23:44: Deswegen ist es auch für so viele Menschen sehr erstaunlich dass ich ausgerechnet dahin zurückgehe.
00:23:49: Ich kann immer nur sagen niemand ist überraschter als ich und gleichzeitig ist es wie ein Calling.
00:23:55: Es scheint für mich gar keine Alternative zu geben.
00:23:57: Total
00:23:58: stimmig!
00:23:59: Wir drehen die Hütte aber echt auf links.
00:24:01: also
00:24:02: es ist total klar Ich mache aus diesem Zuhause, das für mich so geprägt ist mit Gewalt und Schmerz.
00:24:10: Mit so viel Kummer.
00:24:13: Endlich mein sicheres Zuhauses.
00:24:17: Großartig!
00:24:19: Und das ist so interessant weil viele Menschen reagieren darauf die auch ähnlich schwierige Geschichten mit ihren Eltern haben.
00:24:27: oh Gott das könnte ich mir nie vorstellen.
00:24:30: Und ich bin auch so ein bisschen verwundert über diesen Prozess, und dennoch ist er so stimmig für mich.
00:24:36: Wie viel Vergangenheit... Gott wie soll ich das beschreiben?
00:24:45: Wenn es um Immobilien geht von Eltern die wir erben oder geht man in das Elternhaus zurück oder nicht?
00:24:50: welche Möbel behält man?
00:24:51: Für mich ist klar alles raus!
00:24:54: Alles raus dass es meins und es wird auch meins Und für mein Bruder zum Beispiel ist es viel schwieriger, Dinge loszulassen.
00:25:02: Also der hat eine viel stärkere emotionale Verbindung gehabt zu meiner Mutter und ich eroberen mir das jetzt und mache es richtig zu meinem!
00:25:11: Ist es ein Prozess in dem jetzt was in dir in Resonanz geht?
00:25:13: Du sagst ja genau so arbeite ich?
00:25:17: Ich arbeite für solche Leute wie du sowie für solche Leute wie dein Bruder ist weil es darum geht zu gucken... Meine Aufgabe ist die Wahrnehmung und einen Scan über das sozusagen laufen zu lassen.
00:25:35: Und reinzuspüren, also fünf Fragen zu einem Thema zu stellen.
00:25:39: und womit gehst du in Resonanz?
00:25:41: Zum Beispiel kannst du eine...
00:25:44: Also wenn es jetzt eben da steht ein Sideboard und dieser Mensch sagt ne das geht gar nicht!
00:25:51: Das muss bleiben, das muss da unbedingt bleiben.
00:25:55: Und dann spreche ich, weil wenn wir zu dem dritten Punkt gehen, wo es um Gestaltung geht.
00:26:00: Wo's um gute Gestaltungen geht und die Kriterien was macht denn ein Raum so dass er eine Anmut kriegt, die wirklich zu diesen Menschen passt der darin lebt auch ohne das sich alles auf den Kopf stellen muss?
00:26:18: also mein erster Gedanke ist eben immer Ich schmeiß grundsätzlich gar nichts raus.
00:26:25: Das ist die Sache von meinem Kunden, ob der alles rausschmeißen will oder was er rausschmeiß'n will.
00:26:30: Aber wenn er an Dingen festhält, die in irgendeiner Form diesen Raum beeinträchtigen im... ...in Kombination zu der Freiheit, die er gestalten könnte, wenn dieses Möbel AWO anders oder weg wäre?
00:26:48: Dann spreche ich das an!
00:26:50: Entscheiden muss mein Kunde weil Diese Verantwortung tragen, die Emotionen zu bewegen.
00:27:01: Zu diesem Möbel entweder findet er raus stimmt eigentlich ist es nur weil ich immer denke da war doch früher das und dass unter hat mich der Opa draufgesetzt wenn er mir die Schuhe angezogen hat oder so.
00:27:14: Die Erinnerung geht aber nicht weg wenn der schrank weggeht vielleicht muss auch gestrichen werden Vielleicht muss er auch hinter einer Grünwand, vor einer grünen Wand stehen.
00:27:23: Also was auch immer damit passieren muss aber diese Möglichkeiten zu geben, damit ich diesen Menschen einen Potpourri an Möglichkeiten gebe die Gestaltung möglich machen in ein neues weil wenn dieser Schrank plötzlich hinter vor einer Grünen Wand steht also wenn alles sozusagen ausdesignt und gestaltet ist Dann kriegt auch dieser Schrank eine andere Qualität und dann kommt dieser Mensch jeden Tag in seinen Raum und empfängt Freude.
00:28:00: In den ersten Wochen und Monaten sehr bewusst, weil wenn wir bewusst etwas umgestalten, leben wir auch erst mal sehr bewusst darin.
00:28:07: aber eben mit den Wochen, wenn unsere Alltagsroutine einfährt, leben wie auch das wieder unbewusst, aber dann leben wird das Unbewusst was wir für morgen gestaltet haben und nicht was aus dem Gestern unbewusst mitgenommen wurde.
00:28:21: Das heißt ob du sagst alles rausreißen, dann ist die Frage zu sagen okay du musst die Lehre aushalten.
00:28:30: Du musst diesen Raum mindestens drei Tage in dem Raum sein wo nichts drin ist damit du nochmal ganz sozusagen nackt mit dem konfrontiert bist was den Rahmen gab.
00:28:42: weil Wände geben Raum geben Rahmen um um dann, und das mag auch noch ein Geburtskanal sein vielleicht.
00:28:50: Aber danach kann es im Fundament aufbauen.
00:28:53: Das heißt, dann kannst du sagen so jetzt bin ich aber hier angekommen?
00:28:57: Und dann legst du vielleicht noch eine Stunde auf dem Boden und erdest dich in diesem Raum der dir jetzt sagt okay ich bin soweit wir haben ja alles alt weg wenn noch was aufkommt.
00:29:09: Ich supporte dich!
00:29:10: Ich bin dein Raum!
00:29:11: Ich stelle mich dir zur Verfügung, wo?
00:29:12: Räume sind?
00:29:13: Unglaubliche, wenn wir von Wesen... Also die wollen nichts anderes als dir Gutes tun.
00:29:21: Und sie spiegeln dir alles das was du ihnen gibst und umso bewusster du es tust, um so höher potenziert sich.
00:29:30: dann liegt das Gute dabei weil ein Raum kann dir nur das Beste geben.
00:29:34: Wenn du ihm sagst sei das beste für mich und ihn so gestaltest Dann gibt er Gas!
00:29:40: Und dann passieren unglaublich viele Sachen so schnell, dass selbst ich manchmal denke, mein Gott!
00:29:49: Das ist einfach unfassbar.
00:29:50: Also in Windeseile kommen Dinge in Bewegung... wo ich selber staune über die Raumresonanz.
00:30:00: Das ist ja auch das Phänomen-Beaufstellungsarbeit.
00:30:02: also wenn wir systemisch arbeiten, dass sich plötzlich Knoten lösen an denen wir seit Jahrzehnten rumdoktern und Ich muss die ganze Zeit im Hintergrund an einen... Meine Eltern haben viele Antiquitäten.
00:30:18: Übrigens solltet ihr versuchen, die Antiquität in eurer Eltern zu verkaufen?
00:30:22: Eine Chance wirklich!
00:30:24: Keine Chance muss ich hier leider kurz mal ein Fun Fact teilen.
00:30:28: Der Markt scheint erschöpft zu sein habe ich mir sagen lassen.
00:30:31: aber sie hatten einen wirklich wunderschönen Schrank aus dem siebzehnten Jahrhundert nachweislich von sechzehnhundert achtzig.
00:30:38: also steht eine Zahl drin Und es war klar, also ich will den Schrank nicht.
00:30:50: Das war aber so das einzige Möbelstück wo ich auch ein bisschen den Schmerz meines Bruders teilen konnte und den jetzt irgendwie verhöhre kann.
00:30:57: Das hätte mir echt auch das Herz gebrochen weil es ein sehr besonderer Schrank ist.
00:31:02: Dann hat mein Bruder gesagt okay wir nehmen den Schranck!
00:31:05: Jetzt steht er bei meinem Bruder und ich habe ihn bei meinen Eltern im Haus immer eher als Düster empfunden.
00:31:12: Und jetzt steht er bei meinem Bruder und ich denke, krass!
00:31:15: Da gehört da hin.
00:31:16: Also es ist so... Und das ist auch eine schöne Würdigung weil wie gesagt mein Bruder oder meine Mutter waren sehr eng und haben eine ganz andere Kindheit als ich.
00:31:28: Und jetzt ist es so schlüssig die sind so energetisch, sie sind hier mit sich mit der Familie meines Bruders in diesem Schrank und ich freue mich da total darüber freuen Auch für den Schrank Hier nicht mehr.
00:31:44: Und diese energetische Ebene, die finde ich einfach faszinierend und so toll, dass du das
00:31:51: anbietest
00:31:52: und damit arbeitest!
00:31:59: Es schwirrt in jeder Zelle in meinem Körper und es ist jetzt auch der richtige Zeitpunkt
00:32:05: dafür
00:32:08: weil der Druck immer stärker wird.
00:32:11: Also ich habe das Gefühl, wir werden immer mehr mit Regeln konfrontiert und unser Raum ist ein unfassbares Potenzial um in unsere eigene Freiheit und unseren eigenen Frieden zu kommen.
00:32:29: Und in unserer eigene Kraft – in einer Geschwindigkeit die wir beschleunigen können wenn wir unseren Raum einfach mitnehmen.
00:32:37: Das ist eigentlich voll ein cooler Geheimtipp.
00:32:40: Also wenn du ein bisschen mehr Gas geben willst, dann guck mal zu Hause.
00:32:45: Was sind denn die Dinge, die jetzt jeder der diese Folge hört und anschaut, mal in Frage stellen darf?
00:32:51: Es geht natürlich auch ein bisschen darum Altenballast loszuwerden.
00:32:54: Auf
00:32:55: jeden Fall!
00:32:55: An allem Alten festzuhalten wird es echt schwierig.
00:33:00: Eine Praxisübung, die ich immer gerne empfehle.
00:33:04: Das ist eigentlich das Wichtigste.
00:33:05: mit der fängt alles an.
00:33:06: ob du jetzt einen Raum hast zu dem Du sagst also hier könnt ja auch mal wieder was passieren oder das ganze Wohnen ist eigentlich egal auf jeden Fall du gehst in diesen Raum nimmst dir eine halbe Stunde Zeit und setzt sich am besten an einem Platz auf den Fußboden auf ein schönes weiches Kisten an einen Platz, von dem aus du diesen Raum nie siehst.
00:33:33: Und da setzt du dich hin und du lässt dein Handy draußen oder lässt sein Tablet und dann bist ganz alleine einfach mit deinem Lieblingsgetrick auf diesem Platz.
00:33:42: ungefähr... ...fünfzeh bis zwanzig Minuten!
00:33:46: Du guckst sich in Ruhe in diesem Raum um mit der Frage was ist hier eigentlich?
00:33:52: Spätestens nach zehn Minuten fallen ja wahrscheinlich die ein oder anderen Dinge auf Nachdem du meinst Also die Tüte, die steht ja auch schon drei Monate da.
00:34:02: Die könnte ich auch schon längst meinen Keller geräumt haben.
00:34:04: Da dahinter also wenn das ausgesprochen ist und verräumt ist dann kommt... ...die Wahrnehmung für das was in diesem Raum ist.
00:34:13: Also ob man feststellt dass es eigentlich ein Gästezimmer sein soll aber im Grunde eine Abstellkammer.
00:34:23: Ob mal im Wohnzimmer sitzt und merkt irgendwie ist hier nix gemütlich oder Was übrigens wirklich echt oft ein Thema ist, ist dass viele zwar ein schönes Zuhause haben aber nicht ankommen können.
00:34:43: Also das ist extrem weit verbreitet.
00:34:45: Woran liegt es?
00:34:47: Ich habe da so meine ganz eigene Idee.
00:34:52: Ich hab ja auch schon.
00:34:53: also Familienstellen ist für mich eine der tollsten Dinge die dies gibt, um Themen schnell und intensiv zu bereinigen.
00:35:04: Und dabei ist es mir natürlich nicht nur einmal begegnet dass ganz oft der Krieg eine Rolle spielt.
00:35:10: ja
00:35:11: und ich vermute oder meine Erfahrung ist das ganz oft das Thema Flucht in Kriegszeiten ein Thema ist was jetzt in unserer Generation zu Nicht-Ankommen beiträgt Wow.
00:35:31: Also dieses kein Zuhause mehr haben und in der systemischen Arbeit ist es ja oft so, dass immer eine Generation übersprungen wird also nicht die Eltern sondern die Großelterngenerationen.
00:35:43: Und das dieses Nicht ankommen können damit gekoppelt sehr oft gekoppeld ist man kann nichts über einen Kamm schälen.
00:35:56: Die hatten ja auch kein sicheres Zuhauses.
00:36:01: ganz logisch eigentlich, wenn man überlegt.
00:36:05: Und da ist dann das Spannende, wenn das Thema angesprochen wird und es ins Bewusstsein kommt, dass ich eigentlich irgendwie nicht ankommen kann, dann ist da erstmal ein Trauer, ein verzweifelt sein, einen Mann – Ich will aber doch!
00:36:25: Und wie geht's eigentlich?
00:36:28: Weil dann wird einem bewusst, Tolle Couch hat und schönes Wohnzimmer, aber dass da drin irgendwas nicht in diese Stille kommen kann.
00:36:41: Wenn man anfängt dieses Thema bewusst zu machen und bewusst mit den Menschen in diesem Raum das Thema bearbeiten dann entsteht meistens in diesen Menschen was plötzlich Wie wenn was wachgerufen wird?
00:36:55: Wie will ich eigentlich, was taugt mir eigentlich.
00:36:58: Was habe ich mir eigentlich schon immer mal gewünscht und dann kommen Dinge die sich über dieses hinweg setzen weil man mit Bewusstheit reagiert hat.
00:37:09: Und das ist im Grunde meine Arbeit eine große Bewusstseinsschule für den Raum also für den Menschen im Raum.
00:37:21: Da geht es eben darum, die Individualität immer an oberste Stufe zu stellen.
00:37:30: Und ich mir als der, der seinen Raum verändern will auch meine eigene obereste Priorität ist.
00:37:36: Ich kann zwar meine Wohnmagazine plättern und das sieht alles super darin aus weil dafür wird's ja auch gemacht aber was machts dann bei mir?
00:37:46: Ja wo bin ich da drin?
00:37:47: genau
00:37:48: Das kann ich auch zu hundert Prozent anvollziehen, also jetzt im Zuge dieser Umbaumaßnahmen.
00:37:52: Und ich möchte noch eine Erfahrung teilen... Ich habe eine ganz liebe Bekannte die mir angeboten hatte dies Innenarchitektin und die hat er mir anboten... Ich sollte euch fast connecten, ihr euch zwei!
00:38:08: Die hatte mir anboten sich mal den Grundriss anzuschauen und sie hat dann natürlich in einem völlig frischen neuen Blick drauf geschaut.
00:38:16: Im Grunde genommen bauen wir das um auf Basis ihrer, wir übernehmen nicht alle oder ich übernehme nicht alles.
00:38:21: Auch mal interessant ist, dass ich mal wir sage.
00:38:24: Wahrscheinlich auch mein inneres Team?
00:38:26: Genau!
00:38:27: Und hier?
00:38:27: Wir
00:38:27: übernehmen... genau.
00:38:28: Wir über nehmen nicht alles aber vieles auf Ihrer Idee wird auch dementsprechend gestaltet und ich erinnere mich an dem Moment wo sie mir also diese diese drei D-Animation als pdf schickt und ich schau darauf und alles in mir schreibt nein das geht auf keinen Fall Das geht auf keinen Fall.
00:38:50: Wie viel verbote innerlich wirkten?
00:38:54: Nein, das kannst du nicht machen und das geht alles überhaupt nicht!
00:38:57: Und dann interessanterweise war es meine Traumotherapeutin.
00:39:01: ich habe der das dann mitgebracht und die sagte ja aber so kompliziert ist es nicht.
00:39:08: Das war so ein interessanter innerer Prozess für mich.
00:39:11: Also erst mal dieser der Widerstand gegen das Neue, wir wollen halt auch... also es gibt sicher Teile in uns die wollen das neue, die wollen die Veränderung, sie wollen die Transformation.
00:39:23: aber so oft hält uns doch die Vergangenheit hält und so ich blam hat sich so ans Fuß gelenkt und sagt nein!
00:39:30: Es muss alles so bleiben.
00:39:31: wie's immer war Ihre interessanter innerer Prozess auch für mich.
00:39:36: Also mir das da reinzuwachsen und zu erlauben, und naja aber lasst doch zumindest den Gedanken mal zu dass die Küche ins Wohnzimmer wandert und das Schlafzimmer ins Esszimmer.
00:39:48: Sehr gut!
00:39:49: Und dass du da die Tür einfach zumauerst und dafür setzt du die Tür dahin
00:39:53: deba.
00:39:55: Das war eben nicht so von heute auf morgen sondern es ging über Wochen.
00:39:59: überhaupt mal den Gedanken zuzulassen.
00:40:02: Aber es wäre denn wenn?
00:40:04: Genau.
00:40:05: Und das Schöne ist ja im Grunde, wie toll dass du diese Entwicklung machst, weil das hat was damit zu tun, ich stehe zudem wo ich herkomme.
00:40:19: Aber was da redet passiert, ist mein heute.
00:40:23: Das heißt in Grunde ist es ein total harmonisches
00:40:26: Projekt.
00:40:28: Es ist angekommen!
00:40:30: Da braucht nur Welcome Home Er sagt es, den ich immer so schreibe.
00:40:36: Damit ist es vollbracht!
00:40:40: Sieht das leider nicht mehr aus, aber mir stehen die
00:40:42: Haare zu bergen... Wenn du da reingehst, macht total Sinn.
00:40:47: Du gibst dir die Freiheit zumachen was du willst und hast dich dazu entschieden nur in diesem Rahmen zu machen der dir von Kind auf Deiner war.
00:40:58: Aber eben zu sagen ja?
00:41:01: Aber da drin wird es so, dass ich damit heute leben kann.
00:41:05: Also... Toll!
00:41:09: Vielen Dank!
00:41:10: So fühlt es sich auch an und ich möchte auch nochmal um euch einzuladen zu reflektieren und auch da mehr also die Linse immer größer zu machen und weiter zu öffnen wie essentiell dieses Kriegsthema ist und dieses Transgenerationenthema auch was den Bereich Zuhause angeht weil Mir ist das so bewusst geworden.
00:41:32: Ich hab noch dem Tod meiner Mutter, zweitausendfünfundzwanzig ein Foto von der Hochzeit meiner Großmutter gefunden, nineteenhundertdreißig Und die beiden Frauen also meine Großmütter und ich denke es ist ihre Schwester.
00:41:46: Es ist der blanke Horror!
00:41:47: Ich kann's gar nicht anders sagen.
00:41:48: Also dieses Hochzeitsfoto sieht aus wie eine Beerdigung.
00:41:51: Die beiden Frauen sind... ...sind wie geprügelt ganz in sich gefallen.
00:41:57: Niemand lächelt darüber Thronen die patriarchalen Mächte dieser Zeit.
00:42:05: Und ich hab danach so lange darüber nachgedacht und das ist so Wahnsinn, was unsere... Also jetzt spreche ich mal nur für unsere weiblichen Ahnen!
00:42:16: Die durften sich nicht ausdrücken, die durften keinen freien Willen haben, sie durften mich entfalten.
00:42:23: Das ist an unserer Generation auch die, die danach kommen, die Arbeit, die wir machen, machen wir auch für die Generation danach uns aus diesen patriarchalen Strukturen zu befreien und zu sagen, doch ich darf das.
00:42:35: Ich darf das hier umgestalten und ich darf es hier zu meinem machen.
00:42:39: Und die Ebenen, die da drunter liegen wo du ja auch hinschaust... Die sind endlos!
00:42:45: Endlos!
00:42:46: Und ich finde auch immer ist es schön von der Warte zu betrachten dass wie viel Leid immer in diesen Reihen hinter uns waren, danke dass sie es angenommen haben.
00:43:07: Sonst würden wir nämlich jetzt nicht hier sitzen und Wir Haben die Karte gezogen das wir auch ihres heilen dürfen weil wir tragen wir da irgendwo ist läuft ja des blut von Generation zu generation.
00:43:26: das heißt irgendein teil In mir ist meine Uhr, Urgroßmutter.
00:43:35: Ich darf das alles in diesen Frieden bringen und in diese Kraft und in dieses Helle.
00:43:48: Was nett heißt, dass es immer hell ist!
00:43:51: Also ich habe gerade die Tage mit einer Freundin gesprochen dieses Jahr zuerst und dann hat sie gemeint wie geht's ihr?
00:43:57: Und dann hab' ich gesagt mir gehts sehr gut.
00:44:00: Meine Definition von sehr gut hat sich nur verändert.
00:44:04: Also wenn es mir mal nicht gut geht, gehts mit trotzdem sehr gut.
00:44:08: die Basis stimmt
00:44:09: weil das gehört dazu sonst ergibtes Leben keinen Sinn.
00:44:14: Wir haben uns ja diese Aufgaben rausgesucht, dass es irgendwie das wir sie lösen dürfen.
00:44:20: So und in dem Prozess würde ich mal sagen geht's mir sehr gut.
00:44:24: Die Basis stimmt.
00:44:25: Das Fundament ist ja ganz schön!
00:44:28: Und wenn das mir noch mein Wohnen interpretiert... Also ich habe zum Beispiel im letzten Jahr im Sommer letztes Jahr kurz bevor ich eine Weiterbildung gemacht hab von der ich wusste, dass Sie mich weiter bringen wird.
00:44:40: Ich wusste aber noch nicht so genau wohin
00:44:42: Kenne ich.
00:44:43: Habe ich meine gesamte Wohnung umgestellt?
00:44:46: Also strategisch habe gedacht, da stimmt was nett und das muss... Ich wohne erst seit zweieinhalb Jahren in dieser Wohnung.
00:44:51: also hier musst du jetzt nochmal irgendwie ein bisschen aufgeräumt werden.
00:44:54: Es wurde jeder Raum berücksichtigt außer Baden und Gästewitz hier.
00:44:58: ansonsten ist in jedem Raum etwas passiert.
00:45:01: Das heißt, ich habe jeden Lebensbereich meines Lebens einmal die Hand genommen und verändert Und manchmal bringen ja schon Veränderungen nur wenn man den Ess-Tisch um.
00:45:12: Und ich habe in jedem Raum was gemacht.
00:45:18: Im letzten halben Jahr ist unendlich viel passiert, also in mir um mich.
00:45:23: es sind so viele Prozesse in Gang gekommen und es ist so stimmig mit dem dass sich einfach gesagt hab so Ich räume jetzt mal alles hier machen wir alles auf neu einmal umgewendet Und guck mal, was passiert.
00:45:36: Also ich bin mir dann da ja auch selbst das beste Probebeispiel dafür und meine eigene Fallstudie.
00:45:44: Es funktioniert wenn du willst dass sich etwas verändert kannst du damit alles tun?
00:45:51: Das Phänomen kann ich zu hundert Prozent unterschreiben.
00:45:55: Ich lebe jetzt ein paar Mal in einer eigenen Immobilie.
00:45:59: Ich habe bisher immer eine Mietwohnung gewohnt Und ich bin relativ häufig auch umgezogen in den letzten dreißig Jahren.
00:46:06: Eigentlich so alle drei bis vier Jahre und ich wusste immer, so wie ich es einräume, so wird das nicht stehen bleiben weil man muss ja auch sich richtig in neue Wohnungen erstmal einfühlen.
00:46:19: wo gehört denn hier wirklich alles hin?
00:46:21: So dass es für mich rund und stimmig ist.
00:46:24: Wie stehst du denn also?
00:46:26: da hätte ich zwei ganz konkrete Fragen.
00:46:27: erstens findet in den großen Städten, beobachten wir gerade einen Trend.
00:46:33: In der Business-Welt das Menschen tatsächlich im Ausland ist es gang und gäbe, in möblierte Wohneinheiten ziehen.
00:46:42: Also das World Economic Forum würde davon träumen dass wir alle nur noch in möblierten Apartments leben.
00:46:48: Wie denkst du darüber wenn jemand anders praktisch bestimmt wie's hier aussieht?
00:46:53: Und dann wird man da so reingepflanzt.
00:46:54: Ist ja eigentlich wie im Hotelzimmer oder
00:46:57: Ja Da habe ich mich schon viele Gedanken darüber gemacht.
00:46:59: Ich würde gerne mit diesen Menschen, die diese Räume gestalten sprechen.
00:47:06: Also die, die beschließen wie sowas auszusehen hat?
00:47:09: Wie so ein Hauskonzept für keine Ahnung, Hundertfünfzig Wohnungen oder wie viel da drin sind das sind ja dann auch noch eher kleine Behausungen aber es gibt in der Regel große Gemeinschaftsräume.
00:47:23: also wieso was... Das wäre sozusagen das Einzige, wo du ja wirklich Einfluss darauf nehmen kannst.
00:47:29: In der fundamentalen Gestaltung muss die Qualität, dass das Bewusstsein auch dahin Rücksicht nimmt integriert sein.
00:47:41: und das andere ist natürlich, wenn ich mich für so ein Leben entscheide zu sagen, ich bin jetzt ein paar Jahre in Düsseldorf und in Düscheldorf wohne ich jetzt in forty-fünf Quadratmeter komplett eingerichtet.
00:47:56: Dann ist die Frage inwieweit ich meine Anonymität oder meine Identifikation mit diesem Ort, an dem dann die Frage ist wie oft lebe ich denn den Ort?
00:48:07: Bin ich dann vielleicht am Wochenende bei meiner Freundin Berlin oder bei meinem Freund in Berlin, weil ich glaube dass diese Art von Leben eher die jüngeren Generationen beleben werden.
00:48:20: Also, ähm ... Die Mittefuchtsgäste haben andere Dinge im Kopf.
00:48:26: Da geht es noch nicht!
00:48:28: So, äh ... Die Jungen haben diese... also das ist eben ... Ich mache die Erfahrung dass diese Digital Natives auch wenn sie in ihrem eigenen Wohnen in jungen Jahren sehr unabhängig leben.
00:48:49: Aber wenn sie nach Hause kommen zur Mama, da ist dann schon der Ess-Tisch.
00:48:57: Da findet dieses Heimkommen statt.
00:49:02: Ich habe das Gefühl dass sich das dahingehend mit den jüngeren Menschen verändern wird bis sie irgendwann auch ihre Familie gründen.
00:49:13: weil dann ist ja wieder zu beobachten dass die plötzlich dann auch anfangen wieder ganz konservativ zu werden.
00:49:19: Dann wollen die nämlich auch wieder Matten zu Hause haben und am besten bleibt sie noch zuhause, und er geht arbeiten.
00:49:25: Und wie wenn darin ein Ankommen, ein Familie leben?
00:49:36: Dass das in irgendeiner Form der Schlüssel ist.
00:49:40: Interessant.
00:49:41: Psychologisch sehr interessant.
00:49:42: Ja.
00:49:43: Unsystemisch natürlich auch.
00:49:45: Wie stehst du denn zu, nehmen wir mal ein sehr beliebtes Beispiel.
00:49:49: Wenn eine Beziehung oder eine Ehe zur Ende geht und da steht noch das Bett?
00:49:53: Ja ich hatte einen Schamaden bei mir zu Hause in Lieben-Martin Bergma hat man mal der geräuchert hatte weil ich wieder Besucher in der Wohnung hatte und er gesagt des Bett muss raus.
00:50:02: Und dann habe ich so gedacht ja weil hier hat viel Drama stattgefunden also nicht jetzt nur speziell in diesem Bett aber das Bett hat ne Geschichte Und ich war ein bisschen verwundert, dass ich auf die Idee nicht vorher gekommen bin.
00:50:14: Aber als er sagte das Bett muss raus, habe ich gedacht ja, ich glaube er hat recht und zwar gar nicht schönes Bett.
00:50:19: so es war auch eigentlich noch völlig in Ordnung.
00:50:21: aber ich wusste energetisch muss das Bett hier raus.
00:50:24: Ist das auch deine Bohrungstunde?
00:50:26: Also das sind glaube ich im Schlafzimmer mit den meisten Quantum at home Momente.
00:50:38: entweder wenn das Bett übernommen wird oder wenn die Wohnung übernommen, also der in der Wohnung bleibt hat eine andere Aufgabe als der geht und es ist nicht nur das Bett sondern auch die Schränke.
00:50:56: Es ist einfach überhaupt diese Energie in diesem Raum Und es ist doch die Couch wie oft man darauf gemeinsam gesessen hat oder gestritten hat oder was auch immer.
00:51:04: Also es ist... und dass eben dieser bewusste Prozess zu gucken Was ist hier eigentlich?
00:51:11: Sagt die Couched noch irgendwas Was mich heute interessiert, oder leg ich da eigentlich und schlafe jeden Abend um Viertel vor neun ein?
00:51:21: Weil sie mich in eine so tiefe Litagi zieht, dass sich nicht mehr ins Bett bewegen kann.
00:51:28: Ja dann... Und wenn das das ist was ich will okay aber wenn es ist, dass ich eigentlich am Abend gerne mal noch ein bisschen was anderes, machen noch mal raus auf die Straße gehen will oder so.
00:51:40: Dann ist es natürlich ... dann steckt da was, wo ich entscheiden darf, will ich das?
00:51:44: Oder will ich nicht?
00:51:45: Also es ist viel intuitiv, viel reinspüren, viel in Verbindung mit sich sein und auch hinterfragen!
00:51:52: Genau also ich öffne praktisch den Raum dafür dass du deine Entscheidung findest weil du ansonsten da gar nicht hinguckst.
00:52:00: Ich mach die Tür auf und sag guck mal von hier aus kannst du den Raum auch angucken Das kann das heißen und das.
00:52:08: Und du, umso mehr du hinguckst, bewusst wirst, kriegst du ein Gefühl dafür was du mit diesem Platz denn willst.
00:52:16: Und daraus entsteht dann diese Entwicklung.
00:52:18: Und da raus wird dann eben abschließend dieses so wenn wir jetzt alles wissen... Was nimmt denn jetzt Gestalt an?
00:52:25: Also wie soll denn hier dein neuer Raum Gestalt nehmen?
00:52:29: Dann kommen die Dinge dazu, die mit ihnen Architektur zu tun
00:52:33: haben
00:52:35: die aber mit einer aus einem ganz anderen Ursprung entstanden sind.
00:52:42: Es ist so faszinierend!
00:52:43: Ich würde gerne einmal einen Sprung zurückmachen in die Kriegsgeneration und in das Transgenerationale, was wir in unseren Zellen tragen – in Bezug auf Wohnen.
00:52:53: Du hast schon gesagt du glaubst also deine Theorie ist es Thema Flucht hat damit zu tun?
00:52:59: Wenn wir jetzt uns nur schwer von Dingen trennen können... Glaubst du, auch das hat was mit der Kriegsgeneration zu tun?
00:53:07: Die natürlich nach dem Krieg.
00:53:10: Also bei meiner Mutter zum Beispiel... Wenn ich jetzt sage, meine Mutter war ein Messi dann stimmt das so nicht weil die sehr ordentlich war.
00:53:16: man hat ja beim Messi immer so gleich die Idee dass es zu gemüllt ist unteres Dach.
00:53:20: Das war sie nicht aber Sie konnte sich von gar nichts trennen.
00:53:24: also Ich muss um die hundert Handtücher gehabt haben Und also Bettwäsche zurück bis in die neunzehnvierziger Jahre.
00:53:36: Alles abgemangelt wie bei der Bundeswehr jede Ecke, eine Ordnung von der ich träume ehrlich gesagt aber natürlich für uns dann als es darum ging das Haus zu nicht entmühlen Aber zumindest ein Unvorstellbar was meine Mutter an Besitz hatte Und ich habe mir das auch immer mit dieser Nachkriegsgeneration erklärt.
00:54:00: Weil eben im Krieg die Menschen gar nichts hatten und viel verloren haben, kein Zuhause hatten, Pflichten mussten was auch immer... ...und danach in dieser Wolfszeit, die Jahre nach dem Krieg, die Zeit des Wiederaufbaus,... dass man da besonders festgehalten hat.
00:54:16: Glaubst du es ist auch unbewusst eine Rolle spielt?
00:54:19: Auch!
00:54:20: Also.. Das kann ein Grund sein aber ich glaube auch Es kommt auch auf menschliche Konstitutionen an.
00:54:30: Also es gibt Menschen oder Sternzeichen, also die haben's nicht so mit dem einfach laufen lassen.
00:54:37: aber es gibt eben auch den Schwab der da noch rüberkommt.
00:54:43: Den einen fällt leichter und den anderen fällt schwerer.
00:54:50: Den den schwerer fällt die brauchen in der Regel einfach nur ein bisschen länger.
00:54:53: wenn sie den Hintergrund dazu erfahren wollen dann sehen sie sich selbst in diesem Prozess ja auch mit anderen Augen.
00:55:01: Und dann können Sie selbst sagen, weil Sie ja dann auch registrieren wie Sie es hindert und wenn Sie sich dessen dann bewusst werden wo Sie eigentlich hin wollen und wie schwer dieser Weg dahin ist und Sie kriegen ein paar Dinge als Handwerkszeug wie man denn besser loslassen kann oder verändern kann Dann sind für die kleine Schritte ganz, ganz groß.
00:55:32: Und wenn sie dann bist, was davon schmecken wie leicht das werden kann, dann gehen die in ihrer Geschwindigkeit auch diesen Weg sicherlich nicht so wie jemand der sagt du kannst alles gehen lassen ist doch nur Materie und so aber muss ja auch nette.
00:55:49: es muss ja jeder so finden Siehst ja dein Bruder ist total glücklich mit diesem Schrank und bei dir war ganz klar no way.
00:55:56: Und das ist gut so, weil dann findet alles seinen Platz.
00:56:00: Es wäre auch der traumasensible Weg, dass halt jeder einfach auch sein Tempo hat und ich neige dazu Dinge eher zu schnell wegzuwerfen.
00:56:07: also ich habe mich dann im Nachhinein auch schon hier das ein oder andere mal geärgert, weil ich Fotos weggeschmissen hab oder Briefe und so.
00:56:15: Also ich bin eher so alles... Ich kann mich gut lösen aber vielleicht auch manchmal ein bisschen zu impulsiv ohne Bewusstsein meiste?
00:56:24: kann ich es total gut nachvollziehen.
00:56:29: Diese Waagschale, dieses Zu-Schnell was weggeben hat ja auch etwas damit zu tun sich lieber nicht so sehr zu binden.
00:56:38: Vielleicht?
00:56:39: Ja
00:56:39: also das kann und dann darf man einfach gucken ihr passt dass ist eben die Headline Frage.
00:56:46: ja hat damit zu tun fühlt sich aber trotzdem stimmig an.
00:56:50: Dann ist es gut weißt
00:56:51: du!
00:56:51: Es muss ja nicht immer heißen vermeintlich negative überhaupt negativ ist, sondern ja hat was damit zu tun dass ich mich nicht so sehr binde brauchig tut mir gut trägt zum einer leichigkeit bei
00:57:06: wunderbar
00:57:08: und wenn du irgendwann merkst aber eigentlich würde ich doch schon gerne behalten so ein teil in mir fände es schon schön.
00:57:16: Und dann ist das ein total schöner prozess zu merken nee ich muss es gar nicht wegschmeißen Ich darf sie sogar behalten.
00:57:24: Ich habe einen Umgang damit gefunden, dass ich mir häufig so, wenn es um mehrere Teile geht oder jetzt auch als wir den Haus hat meiner Mutter aufgelöst haben.
00:57:33: Die hatten auch irre viel Silber, Kenchen aus Silber und so.
00:57:38: Das haben wir ehrlich gesagt alles einschmelzen lassen weil es gibt keine Abnehmer mehr dafür.
00:57:43: Und das war aber ein kleines silbernes Döschen wo der Fuchs die Gänse jagt.
00:57:51: Dazu hatte ich eine Verbindung und habe gesagt, das würde mir wirklich weh tun, es einschmelzen zu lassen.
00:57:57: Und das würde ich gerne behalten.
00:57:58: Das repräsentierte etwas was mir viel bedeutet ab.
00:58:04: Ich bin sicher sie würde sich irre darüber freuen dass ich's behalten habe.
00:58:09: So bleibt es auch finde ich.
00:58:11: also die Hauptzielegruppe dieses Podcast ist jetzt in dem Alter wo Eltern sterben oder vielleicht vor kurzem gestorben sind oder demnächst sterben werden Und ich finde, das ist so ein tiefer Prozess der auch so individuell ist.
00:58:27: Auch wenn es um dieses Thema loslassen geht, wenn dann das Umfeld sagt aber du musst es los lassen.
00:58:33: Mein Umgang damit war die Wohnung sofort leer zu räumen.
00:58:36: andere können da sechs Monate gar nicht reingehen und lassen alles so wie's ist und so darf man doch für sich irgendwie sein Tempo herausfinden und seinen Umgang mit finden Auch wenn es um die eigene Zukunft geht, denn und das ist vielleicht eine schöne Quintessenz jetzt zum Schluss unseres Gesprächs.
00:58:54: Wie können wir aus der Gegenwart was den Raum in dem wir leben indem wir so viel Zeit verbringen?
00:59:01: Und denen wird auch eigentlich so viele Liebe und Aufmerksamkeit widmen sollen.
00:59:05: wie können wir in der Gegenwahrt quasi Eine Reise in die Vergangenheit machen um vielleicht da etwas Gehen zu lassen oder an den Platz zu bringen wo's hingehört um in eine neue Zukunft zu gehen.
00:59:21: Oder wäre das die Zusammenfassung deiner Art?
00:59:23: Ja, also den bewussten Blick auf die Dinge zu legen und sich genau diese Fragen zu stellen.
00:59:31: Also einfach sich dessen bewusst zu sein was möchte ich um mich haben und was nähert mich in Zukunft?
00:59:41: Und es darf altes sein.
00:59:44: Es geht nicht darum, dass alte weg ganz im Gegenteil.
00:59:47: Ich bin ein Verfechter davon Der Segen ist nicht alles Alte immer wegzutun.
00:59:52: Nein, das glaube ich auch nicht.
00:59:53: Sondern diese bewusste Mitte zu finden und diesen Balanceakt von Leichtigkeit mit den Dingen die aus dem Alten kommen, zu denen man ganz klar sagt genau das habe ich bei mir.
01:00:07: Das gehört dazu.
01:00:09: Und das finde ich es beseelt.
01:00:13: Ich finde, wir haben nicht annähernd die das alles hier besprochen was deine Arbeit bedeutet.
01:00:18: Ich freue mich gerade innerlich ein bisschen weil du warst so einen Gast der mir geschrieben hat und es war so ein lautes intuitives Jahr und das gibt mir mal wieder die Bestätigung auch weiterhin mehr auf meine Intuition zu hören.
01:00:31: Weil ich wusste es würde ein sehr sehr wunderbares Gespräch werden und das wars auch.
01:00:35: Ich danke dir von Herzen!
01:00:37: gestaunt und viel gelernt.
01:00:38: Und ich glaube, dass viel drin war auch für alle Hörerinnen und Hörern dieses Podcasts.
01:00:43: Und wer dich finden will, findet dich auf Instagram als Wohnfühlerin!
01:00:48: Du hast eine Internetseite – alle Links in den Shownotes wie immer unter dieser Folge.
01:00:53: Danke schön.
01:00:54: Ich freue
01:00:55: mich, dass ganz viele, ganz viele davon mitnehmen können.
01:00:58: Danke liebe Susanne.
01:00:59: Susanne Krüger war das.
01:01:00: Ich danke euch, ihr Lieben, dass ihr diesen Podcast hört, dass er ihn teilt und in die Welt schickt!
01:01:06: Das ist wunderbar und wenn ihr meine Arbeit unterstützen möchtet es gibt ganz viele Möglichkeiten das zu tun.
01:01:13: auch da findet ihr links in den Show notes.
01:01:15: ich freue mich über jedes Abo.
01:01:17: ich freu mich über jeden positiven Kommentar über fünf Sterne auf allen Plattformen dies gibt Und wenn ihr diesen podcast mit einem kleinen Betrag unterstützen möchte dann bin ich euch auch dafür von Herzen dankbar.
01:01:29: Bis zur nächsten Episode, bitte bleibt bis dahin die immer zuversichtlich gesund und stets neugierig.
01:01:43: Tschüss!